DE652661C - Saugvorrichtung fuer Glasblasemaschinen - Google Patents

Saugvorrichtung fuer Glasblasemaschinen

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DE652661C
DE652661C DEM132823D DEM0132823D DE652661C DE 652661 C DE652661 C DE 652661C DE M132823 D DEM132823 D DE M132823D DE M0132823 D DEM0132823 D DE M0132823D DE 652661 C DE652661 C DE 652661C
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Germany
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suction
glass
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DEM132823D
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DEUTSCHER VERBAND DER FLASCHEN
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DEUTSCHER VERBAND DER FLASCHEN
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B9/00Blowing glass; Production of hollow glass articles
    • C03B9/20Blowing glass; Production of hollow glass articles in "vacuum blowing" or in "vacuum-and-blow" machines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Re-Forming, After-Treatment, Cutting And Transporting Of Glass Products (AREA)

Description

  • Saugvorrichtung für Glasblasemaschinen Die Erfindung betrifft eine Saugvorrichtung zur Herstellung von Hohlglasgegen.ständen durch Einsaugen von geschmolzenem Glas in eine Vorform.
  • Derartige Saugvorrichtungen sind in den verschiedensten Ausführungen bekannt. Bei diesen bekannten Saugvorrichtungen erfolgt das Ansaugen des Glases in die Vorform als auch das Absaugen der Luft durch die Stoßfugen der Formenhälften durch eine einzige Saugleitung, die mit einem mit Kanälen versehenen Saugkopfe in fester Verbindung steht. Diese bekannten Saugköpfe sind zumeist :in Doppelringform gehalten und zum Betätigen der Kopfformpegel mit besonderen Bohrungen versehen. Während die unteren Kanäle dieser Saugköpfe nur zum Luftabsaugen durch die Stoßfugender Formenhälften dienen, müssen die oberen freiliegenden Kanäle mit Deckplatten abgedichtet werden. Zur Übertragung der Saugwirkung aus den Hauptkanälen auf die inneren Formenteile sind diese Deckplatten mit Kanälen versehen.
  • Es ist ferner bekannt, bei Saugblasemaschinen, bei denen das Absaugen der Luft durch die Stoßfugen der Form erfolgt, die Vorformvorrichtung mit zwei voneinander unabhängigen Leitungen zum Absaugen der Luft und zum Zuführen der Blaslüft zu versehen, so daß, während durch die Stoßfugen der Formenhälften noch Luft abgesaugt wird, bereits Luft in das Innere des Kübels eingeblasen werden kann. Durch die Erhitzung der einzelnen Teile während der Arbeit können jedoch die verschiedenen Dichtungsstellen an diesen Sangköpfen und Formenteilen nicht durch einfaches Auf- oder Gegeneinanderdrücken so abgedichtet werden, wie dies für ein sicheres und gutes Arbeiten solcher Vorrichtungen verlangt werden muß.
  • Der Hauptnachteil solcher Saugvorrichtungen besteht darin, daß eine verhältnismäßig hohe Saugwirkung durch die Undichte während der Arbeit verlorengeht und sich in fehlerhafter Mündungsausbildung und mangelhafter Glasverteilung bei den hergestellten Glasgefäßen erkennbar macht. Auch muß die Temperatur des zu verarbeitenden Glases äußerst gleichbleibend sein. Strengflüssiges Glas kann mit solchen Vorrichtungen nicht verarbeitet werden.
  • Durch die vorliegende Erfindung sollen diese Nachteile beseitigt werden. Gegenstand der Erfindung ist eine Dnppelsaugvorrichtung zum Ansaugen von geschmolzenem Glase in eine Form, wobei jedoch das Absaugen der Luft durch die Stoßfugen der Formenhälften unabhängig von dem Glaseinsaugen in die Vorform mittels des von der Kopfform aus wirkenden Unterdrucks erfolgt. Das Glaseinsaugen in die Vorform erfolgt also durch eine besondere Saugvorrichtung. Die Kanäle dieser Vorrichtungen sind so angeordnet, das irgendwelche besondere Abdichtungen während der Arbeit nicht erforderlich sind. Auch stehen die Kanäle dieser Vorrichtungen in keinem Zusammenhange und werden unabhängig voneinander betätigt. Hierdurch wird der Vorteil erreicht, daß die.Stärke und Dauer des Luftabsaugens durch die Std fugen der Formen sowohl wie durch die Kopfform der Art der jeweils herzustellenden' Glasgegenstände entsprechend wahlweise aI-@ gestimmt werden kann.
  • Auf den beiliegenden Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel dieser Doppelsaugvorrichtung dargestellt.
  • Abb. i zeigt einen senkrechten Schnitt durch den Maschinen- und Saugkopf nebst Kanälen in Verbindung mit :den Formenteilen.
  • Abb. 2 zeigt eine Teilansicht .der Antriebe der Saugventile und lotrechten Schnitt durch das Doppelventilgehäuse.
  • Abb.3 zeigt einen waagerechten Schnitt durch die Vorform nebst an sich bekannten Absaugkanälen.
  • Abb.4 zeigt eine Seitenansicht der Hebel und Nockenscheiben zur Betätigung der Saugventile.
  • Der mit den Saugkanälen i und 2 versehene Maschinenkopf -3 (Abb. i) wird an seinem oberen Teile durch eine mit Anschlußkanälen 4, 5 versehene Verschlußplatte 6 luftdicht verschlossen und steht mit dem am unteren Teile vorgesehenen Saugköpf 7 in fester Verbindung. Der Saugkopf 7 ist mit den zusammen verbundenen Kanälen 8 und 9 versehen, die mit den Kanälen io und ii des Kopfformträgers 12 in Verbindung stehen. Die Vorformhälften 13 sind ebenfalls in bekannter Weise mit Absaugkanälen 14,15 versehen, die beim Vorformverschluß mit den Kanälen io und i i des Kopfformträgers 12 in Verbindung stehen. Durch die Kanalverbindungen 15, 14, io, 11, 9, 8, 1 mit dem Anschlußkanal4 kann die von letzterem übertragene Saugwirkung nur zum Absaugen der Luft durch die Stoßfugen 14 und 15 der Vorformhälften 13 verwendet werden.
  • Der Kanal 2 des Maschinenkopfes 3 (Abb. i) steht einerseits mit dem Anschluß: kanal 5 der Verschlußplatte 6 und anderseits mit der Kammer 16 des Maschinenkopfes 3 und der Kammer 17 des Saugkopfes 7 in fester Verbindung. Die Kammer 17 des Saugkopfes 7 steht wiederum durch die Kopfformbohrung 18 mit der für die Glasaufnahme bestimmten Vorforrnbohrung ig in Verbindung. Durch die Verbindung der Vorformbohrung 19 mit der Kopfformbohrung 18, Kammer 17 und 16, Kanal 2 mit dem Anschlußkanal5 kann die Saugwirkung des Kanals 5 nur zum Einsaugen von geschmolzenem Glase in die Vor- und Kopfform verwendet werden.
  • Auf der im Maschinengestell 2o drehbar gelagerten Welle 21 sind die Nockenscheiben 22, 23 und 24 fest angeordnet, die durch die Rollen 25, 26 und Rollenträger 27, 28 mit dem auf der Welle 2,9 beweglich gelagerten Doppelwinkelhebel 30, 31 in' Eingriff stehen ;(S.;Abb. 2 und 4). Die Doppelwinkelhebel 30, 3.1 sind einerseits mit dem Ausgleichgewichte 32 versehen und anderseits so ausgebildet, daß dieselben als Druckhebel für die Ventile 33 und 34 dienen. Die Ventile 33, 34 sind in dem mit dem Maschinengestell 2o verbundenen Doppelventilgehäuse 35 beweglich gelagert, die durch Druckfedern 36, 37 selbsttätig geschlossen gehalten werden. Das Doppelventilgehäuse 35 steht mit der Hauptsaugleitung 38 und dem Doppelkammerstück 39 und 4o in fester Verbindung. Das Doppelkammerteil 39 ist durch eine nicht näher aufgeführte Rohrverbindung 41 mit dem Anschlußkanal 4 des Verschlußdeckels 6' und das Kammerteil 4o durch Rohrverbindung 42 mit dem Anschlußkanal 5 des Verschlußdeckels 6 fest verbunden (s. Abb. i und 2).
  • Durch Drehen -der Welle 2i (Abb. 2 und 4) mit den Nockenscheiben 22, 24 werden durch deren Ansätze die Rollen'25, 26 von den Nokkenscheiben 22 bis 24 abgedrückt. Hierdurch werden ebenfalls die mit den Rollen 25, 26 in Verbindung stehenden - Rollenträger 27, 28 und die nach aufwärts gerichteten Tragarme der Doppel#,vinkelhebel3o und 31 nach auswärts und die als Druckhebel ausgebildeten Hebelarme nach abwärts bewegt, wodurch die beiden Saugventile 33, 34 geöffnet werden.
  • Durch das Öffnen des Ventils 33 wird durch die Verbindung der Karrnmer 39 Rohrverbindung 41, Kanäle 4, 1, 8, 9, 10, 11, 14 und 15 die Saugwirkung von der Hauptleitung 38 nur auf die Stoßfugen der V orform 13 übertragen. Durch das Öffnen des Ventils 34 und durch die Verbindungen Kammer 4o, Rohrverbindung 42, Kanäle 5 und 2, Kammer 16 und 17 und Formenbohrungen i8*und ig wird die Saugwirkung aus dem Hauptsaugrohr 38 nur zum Einsaugen des Glases in die Formenbohrungen 18 und ig übertragen.
  • Um :die Dauer der Luftabsaugung durch die Stoßfugen der Vorform 13 am vorteilhaftesten auf die heräustellenden Glasgegenstände abstimmen zu können, sind die Rollenträger 27 und 28 mit den Rollen 25 und 26 auf den Hebelarmen der Doppelwinkelhebel 30, 31 und die Nockenscheiben 23 vermittels der Schrauben 43 und Langlöcher 44 auf der Nockenscheibe 24 verstellbar angeordnet (Abb. 4).
  • Der im Maschinenkopfa3 beweglich angeordnete Pegelträger 45 mit dem Pegel 46 wird durch nicht näher umschriebene Hebelübertragungen ebenfalls unabhängig von den Saugvorrichtungen betätigt (Abb. i).

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Saugvorrichtung für Glasblasemaschinen mit in den Formenwänden verlaufenden Kanälen zum Absaugen der Luft, dadurch gekennzeichnet, daß für das Absaugen der Luft durch die Stoßfugen der Formen und für das Einsaugen des geschmolzenen Glases in die Formen mittels des von der Kopfform her wirkenden Unterdrucks zwei unabhängig voneinander wirkende. Saugvorrichtungen vorgesehen sind.
  2. 2. Saugvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigung der beiden Saugvorrichtungen durch unabhängig voneinander arbeitende Antriebe erfolgt und die Antriebsmittel zur Bestimmung der Arbeitsdauer besonders einstellbar sind.
DEM132823D 1935-12-05 1935-12-05 Saugvorrichtung fuer Glasblasemaschinen Expired DE652661C (de)

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