DE652890C - Schwingungsdaempfer fuer die Federn von Fahrzeugen, insbesondere Motorraedern - Google Patents

Schwingungsdaempfer fuer die Federn von Fahrzeugen, insbesondere Motorraedern

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DE652890C
DE652890C DER91659D DER0091659D DE652890C DE 652890 C DE652890 C DE 652890C DE R91659 D DER91659 D DE R91659D DE R0091659 D DER0091659 D DE R0091659D DE 652890 C DE652890 C DE 652890C
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    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62KCYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDE-CARS, FORECARS, OR THE LIKE
    • B62K25/00Axle suspensions
    • B62K25/04Axle suspensions for mounting axles resiliently on cycle frame or fork
    • B62K25/12Axle suspensions for mounting axles resiliently on cycle frame or fork with rocking arm pivoted on each fork leg
    • B62K25/22Axle suspensions for mounting axles resiliently on cycle frame or fork with rocking arm pivoted on each fork leg with more than one arm on each fork leg
    • B62K25/24Axle suspensions for mounting axles resiliently on cycle frame or fork with rocking arm pivoted on each fork leg with more than one arm on each fork leg for front wheel
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B62K2201/00Springs used in cycle frames or parts thereof
    • B62K2201/04Helical springs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Schwingungsdämpfer für die Federn von Fahrzeugen, insbesondere Motorrädern Bei Motorrädern und anderen Fahrzeugen ist es üblich, die durch Unebenheiten der Fahrbahn hervorgerufenen Schwingungen der Federn vermittels Reibungsbremsen zu hemmen; man will damit ein zu häufiges und 'starkes Ausschwingen der Federn verhüten und gleichzeitig eine möglichst rückstoßfreie Entspannung der Federn erzielen. Diese Reibungsbremsen bestehen in der Hauptsache aus einer oder mehreren Bremsscheiben, die an gelenkartig ausgebildeten Stellen (Motorradvordergabel) eingeschaltet und mit der Hand mittels Schraubenverbindungen, meistens unter Zwischenschaltung einer Feder o. dgl., auf eine Reibfläche aufgepreßt werden.
  • Solche Bremseinrichtungen sind zur Hemmung von Abfederungsschwingungen durchaus ungeeignet, da ihr Reibungswiderstand in jeder Phase der Federschwingung konstant ist. Die Folge davon ist, daß die Federung beim Einfedern, insbesondere zum Beginn -eben durch die konstante Bremsung - einen Teil ihrer Elastizität verliert, also zu hart wirkt und die Federn beim Ausfedern sich auch nur wieder bis zu einem gewissen Grade entspannen können, nämlich bis sich Federdruck und Bremswiderstand aufheben.
  • Für die Abfederung der Vorderradgabel an Motorrädern war man deshalb gezwungen, eine besondere Handregelung vorzusehen, mit der man während der Fahrt den Bremswiderstand je nach Erfordernis verändern bzw. aufheben konnte. Diese Regelung während der Fahrt ist naturgemäß mit sehr großen Gefahren sowohl für den Fahrer selbst als auch für die übrigen am Verkehr Beteiligten verbunden.
  • Diese Nachteile, insbesondere aber der Nachteil der Händregelung, werden durch den Gegenstand nach der Erfindung behoben, durch den der Bremsdruck zur Hemmung der Federschwingungen von der Feder selbst erzeugt und so geregelt wird, daß der Bremsdruck mit der Federkraft zu- und abnimmt. Dies wird durch eine durch eine Drallspindel bediente Bremsvorrichtung erreicht, die dadurch gekennzeichnet ist, daß die Drallmutter eine Bremsscheibe trägt, die sich beim Ausfedern der Wagenfedern gegen ein gefedertes Kugellager gegebenenfalls mit Bremsung und beim Rückfedern gegen eine im Führungsrohr feste Bremsfläche anlegt.
  • Durch dieAusbildung derVorrichtungnach der Erfindung ist nicht nur eine Vereinfachung und damit Verbilligung der bekannten Dämpfungsvorrichtungen geschaffen, sondern auch eine gedrängte Anordnung gegeben, die den Einschluß der ganzen Vorrichtung samt der Feder in ein vor Staub schützendes Gehäuse sowie eine auch für kleine Fahrzeuge, wie Motorräder, brauchbare Form ermöglicht.
  • Eine beispielsweise Ausführung des Erfindungsgegenstandes in Verbindung mit einer Motorradvordergabel ist auf der Zeichnung im Schnitt dargestellt.
  • Die Steuersäule r eines Motorrades steht über ein Gelenk :2 mit dem unteren Federgehäuse 3 in Verbindung. Im unteren Teile dieses Gehäuses ist eine Drall- oder Gewindespindet q. befestigt. Über dem unteren Federgehäuse 3 sitzt lose verschiebbar das obere Federgehäuse 5, welches mit dem oberenTeile, der Steuersäule i in fester, jedoch schwenkbarer Verbindung steht. Innerhalb des F$pder ,= gehäuses 5 befindet sich die als Drallrnutter ausgebildete, mit der Drallspindel q. in Wirkungsverbindung stehende Bremsscheibe 6. Der Kragen 6' der Bremsscheibe bewegt sich rriit seiner unteren Fläche über einen Bremsbelag 7, der auf einer Bremsfläche $ des Gehäuses 5 aufliegt, während die obere Fläche des Kragens 6' mit einem Kugellager 9 in Laufverbindung steht; dieses Kugellager kann auch durch ein stärker wirkendes Reibungselement ersetzt werden. Eine Scheibenfeder io zwischen Kugellager 9 und dem Boden i i des Federgehäuses 5 hält das Kugellager 9 stets in Laufverbindung mit dem Kragen 6'. Innerhalb der beiden Teile 3 und 5 des Federgehäuses liegt zwischen der Bremsfläche 8 und dem Boden des Federgehäuses 3 die eigentliche Druckfeder 1a, deren Spannungs- und Entspannungsdruck sich jeweils über die Drallspindel 4 auf die Drallmutter bzw. Bremsscheibe 6 überträgt, diese nach der einen oder anderen Richtung in Drehung versetzt, wobei von der Bremsfläche 7 eine Bremswirkung ausgeht, wohingegen die Bremswirkung auf die obere Fläche des Kragens 6' durch ein Kugellager aufgehoben wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schwingungsdämpfer für die Federn von Fahrzeugen, insbesondere Motorrädern, mit einer durch eine Drallspindel bedienten Bremseinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Drallmutter eine Bremsscheibe trägt, die sich beim Ausfedern der Wagenfedern gegen ein gefedertes Kugellager gegebenenfalls mit Bremsung und beim Rückfedern gegen eine im Führungsrohr feste Bremsfläche anlegt. Schwingungsdämpfer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in dem teleskopartigen Führungsrohr der Bremsvorrichtung außer dieser auch die Feder selbst untergebracht ist.
DER91659D 1934-10-17 1934-10-17 Schwingungsdaempfer fuer die Federn von Fahrzeugen, insbesondere Motorraedern Expired DE652890C (de)

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DE (1) DE652890C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE907380C (de) * 1950-07-19 1954-03-25 Heinz Panke Hinterradfederung fuer Fahrraeder, Motorraeder u. dgl.
DE4420773A1 (de) * 1994-06-15 1995-12-21 Michael Wohlfarth Stoßabsorbierende federnde Fahrradgabel

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE907380C (de) * 1950-07-19 1954-03-25 Heinz Panke Hinterradfederung fuer Fahrraeder, Motorraeder u. dgl.
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