DE652932C - Druckwerk fuer Registrierkassen - Google Patents

Druckwerk fuer Registrierkassen

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DE652932C
DE652932C DER91289D DER0091289D DE652932C DE 652932 C DE652932 C DE 652932C DE R91289 D DER91289 D DE R91289D DE R0091289 D DER0091289 D DE R0091289D DE 652932 C DE652932 C DE 652932C
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MARGARETE RUTH ROHRWACHER
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  • Cash Registers Or Receiving Machines (AREA)

Description

  • Druckwerk für Registrierkassen Es ist bei Registrierkassen erwünscht, neben den einzelnen auf dem Quittungsstreifen und :dem Kontrollstreifen erscheinenden Posten einen handschriftlichen Vermerk über die Art der verkauften Ware anbringen zu können. Dieses Ziel wird erfindungsgemäß in einfacher Weise mit einem einzigen Farbband durch eine eigenartige Führung desselben erreicht, indem es an der Druckstelle doppelt, aber an einer neben der Druckstelle befindlichen Schreibstelle nur einfach verläuft, so daß dort der durch ein Fenster zugängliche Quittungsstreifen mit Durchschrift für den Kontrollstreifen von Hand beschrieben werden kann.
  • Die gesamte Farbbandführung und auch die Mittel zu seiner Fortschaltung und Strafferhaltung sind an einem einzigen von der Kasse abnehmbaren Träger angeordnet, und zwar sind erfindungsgemäß die beiden Rollen zum Ab- und Aufwickeln des Farbbandes an einem Ende des Trägers angeordnet. Dieser selbst ist wippenartig an der Registrierkasse gelagert und wird beim Antrieb der Maschine zur Herbeiführung des Druckes niedergedrückt. Diese Wippbewegung ist erfindungsgemäß für den Farbbandtransport ausgenutzt, indem eine am Träger angeordnete gezahnte Transportscheibe bei der Wippbewegung durch Eingriff in eine am Gestell angeordnete Blattfeder angetrieben wird. Der , wippehartig gelagerte Träger ist erfindungsgemäß auch noch Träger eines Klischees, um auf dem Quittungsstreifen an pässender Stelle den Firmenaufdruck zu erzeugen.
  • Die Zeichnung veranschaulicht den Gegenstand der Erfindung an einem Ausführungsbeispiel, wobei von der Registrierkasse, deren gesamtes Getriebe der Pultform Rechnung trägt, nur so viel dargestellt ist, als zum Verständnis der Erfindung notwendig ist.
  • Es stellen dar: Fig. i eine Oberansicht bei teilweisem Ausbruch des Gehäusedeckels, Fig. a einen senkrechten Schnitt durch die Druckstelle, Fig.3 den obenerwähnten Träger in schaubildlicher Darstellung und Fig. q. eine Seitenansicht eines Teiles des Trägers mit der Einrichtung für den Farbbandtransport.
  • Mit i ist der in der Maschine verbleibende Kontrollstreifen bezeichnet, über welchen der Quittungsstreifen a verläuft, dessen jeweiliges fertig bedrucktes freies Ende an den Kunden verabfolgt wird, und der zu diesem Zwecke, wie an sich bekannt, durch einen Schlitz aus dem Maschinengehäuse heraustritt und abgerissen werden kann. Bei D (Fig. z) befindet sich die Druckstelle und bei S die Schriftstelle für Anbringung eines' handschriftlichen Vermerkes auf beiden Streifen. Druckstelle und Schriftstelle befinden sich genau in Richtung mit einer Öffnung 3, in der der Preis für die.verkauften Waren erscheint. Die Anzeigeräder sind mit Typenrädern. q. der Druckstelle D unmittelbar gekuppelt. Di.-. Typenräder q. sind mit Normalschrifttyp unterhalb des oder der zu bedrucl@enden, Streifen i, 2 versehen. Wie in dieser Weise der Druck erzielt wird, ergibt sich deutlich aus dem durch die Druckstelle gelegten Schnitt gemäß Fig.2. Es verläuft nämlich oberhalb des Kontrollstreifens i ein Farbbandstrei.fen 5 und oberhalb des Quittungsstreifens 2 :ein Farbbandstreifen 6, wobei diese Streifen 5 und 6 :ein und demselben Farbband angehören. Oberhalb des Streifens 6 'befindet sich eine Gummiunterlage 7 und darüber :ein Widerlager 8, welches durch den Träger der gesamten Farbbandführung gebildet wird. Findet bei dieser Lage der Teile eine Gegeneinand.erbewegung statt, indem der Träger 8 abwärts gegen die Typenräder q. bewegt wird, so wird der Kontrollstreifen i auf der Oberseite und der Quittungsstreifen 2 auf der Ober- und Unterseite bedruckt. Der Druck auf der. Unterseite des Quittungsstreifens 2 ist insofern nützlich, als der Druck auf der Oberseite noch schwärzer erscheint.
  • Denkt man sich bei Betrachtung der Fig. 2 den Farbbandt:eil 6 und auch die Teile 7 und 8 weg, so würde man den alsdann zuoberst liegenden Quittungsstreifen 2 von Hand beschreiben und mittels des Farbbandteils 5 auf dem Kontrollstreifen i einen Durchschlag davon erzeugen können. Diesen Voraussetzungen ist an der Schrfftstelle S dadurch entsprochen, da.ß dort im Gehäusedeckel eine entsprechende Öffnung vorgesehen ist, daß ferner der Träger 8, wie aus Fig. 3 zu -ersehen ist, entsprechend ausgeschnitten ist, und daß :endlich der Farbbandteil6 durch Umwandern einer q.5°-Führung 9 und einer zweiten q.5°-Führung io aus dem Bereiche des Farbbandabschnittes 5 bzw. der Schriftstelle S herausgerückt ist. Unterhalb der SchriftstelleS sind natürlich keine Typenräder vorhanden, wohl aber eine feste Unterlage, über die der Kontrollstreifen i, der Farbbandteil 5 und der Quittungsstreifen 2 hinweggehen.
  • Der Arttrieb des Trägers 8, der durch eine Welle i i in Lagern i 2 .des Maschinengestelles wippenartig schwenkbar ist, erfolgt beim Niederdrücken des Handgriffes 13 und der dabei stattfindenden Mitnahme des Zapfens 14. Bei dieser Wippbewegung ist die am Maschinengestell befestigte Blattfeder 15 über einige Zähne der Farbbandaufwickelscheibe 16 oder auch nur über einen Zahn derselben hinweggegangen, so daß das Farbband, dessen Spulenkörper durch. Mitnehmerstifte mit der gezahnten Transportscheibe 16 verbunden ist, durch die Rückwärtsbewegung des Trägers 8, die durch eine Feder bewirkt werden kann, fortgeschaltet wird. Der Schaltfeder '11;5 ,gegenüber befindet sich, am Träger 8 ge-Zägert, die Halteklinke 17, die eine Rück-Z hung der Scheibe 16 verhindert. Mit 18 d Bremsfedern zur Straffhaltung des Farbbandes bezeichnet.
  • Der Träger 8 kann auf der Unterseite ein Firmenklischee C enthalten, welches bei jedem Druckvorgang zum Abdruck kommt. Aus Gründen der Raumersparnis (um den Träger 8 nicht unnötig breit machen zu müssen) kann das Klischee C mitten im Träger untergebracht sein, und zwar um einen Schaltschritt entfernt vom Farbbandteil5, so daß es beim nächsten Schaltschritt gerade auf die Zeile kommt, aber die Firma immer vorbereitenderweise schon im voraus aufgedruckt wird. An dieser Stelle ist, wie aus der Zeichnung ersichtlich, nur ein Farbbandabschnitt vorhanden, weil ja der Firmenabdruck nur auf die auszugebende Quittung 2 aufzudrucken und auf dem in der Kasse verbleibenden Kontrollstreifen i unnötig ist. Gegenüber der Abdruckstelle des Klischees C ist eine weiche Unterlage anzuordnen.
  • Auf diese Weise wird auch die Möglichkeit geschaffen, :einen breiteren Firmenaufdruck zu verwenden, .denn der Firmenaufdruck steht dann zwar hochkant geschrieben, was aber die Deutlichkeit des Abdrucks nicht beeinträchtigt. Es kann für den Firmenaufdruck der ganze Schaltschritt ausgenutzt werden, so daß dann, wie erwähnt, senkrecht zur Zeilenrichtung die Firma erscheint, aber Firmenabdruck neben Firmenabdruck fast ohne Unterbrechung erfolgen kann und der Abdruck einer .die Breite des Farbbandes übersteigenden Firma möglich wird, ohne entsprechend viel von dem für die Beschriftung zu reservierenden Raum in Anspruch zu nehmen.

Claims (1)

  1. PATENT ANSPRÜCIiL: i. Druckwerk für Registrierkassen, bei welchem zum gleichzeitigen Bedrucken eines Kontrollstreifens und eines Quittungsstreifens oberhalb eines Druckwerks mit Normalschrifttypen aufeinanderfolgend der Kontrollstreifen, ein Farbband, der Quittungsstreifen und :ein Farbband angeordnet sind, so daß bei' der Gegeneinanderbeweguing von Druckwerk und Farbbändern beide Papierstreifen von oben in Normalschuft bedruckt werden, dadurch gekennzeichnet, daß zum Bedrucken beider Streifen (i, 2) ein Farbband (5, 6) so geführt ist, daß :es an der Druckstelle (D) doppelt, aber an der neben der Druckstelle befindlichen Schreibstelle (S) nur einfach verläuft, so daß dort der durch ein Fenster zugängliche Quittungsstreifen (a) mit Durchschrift für den Kontrollstreifen (i) von Hand beschrieben werden kann. z. Druckwerk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Rollen zum Ab- und Aufwickeln des Farbbandes (5, 6) an einem Ende eines an der Registrierkasse wippenartig gelagerten, beim Antrieb der Maschine zur Herbeiführung des Druckes niedergedrückten Trägers (8) angeordnet sind, während das andere Ende des Trägers die Druckstelle (D) übergreift und das Farbband sowohl der Druckstelle (D) als auch der Schreibstelle (S) durch entsprechend angeordnete Führungen zuführt. 3. Druckwerk nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß an dem die Farbbandrollen tragenden Ende des Trägers auch eine gezahnte Transportscheibe (16) angeordnet ist, deren Antrieb bei der Wipphewegung des Trägers durch Eingriff in eine am Gestell angeordnete Blattfeder (15) erfolgt. q.. Druckwerk nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß an der Unterseite des Trägers (8) ein Klischee (C) mit dem Firmenaufdruck befestigt ist, und zwar zweckmäßig oberhalb des einfachen Farbbandteiles (6), welcher quer unter dem Träger (8) hindurchläuft.
DER91289D 1934-08-28 1934-08-28 Druckwerk fuer Registrierkassen Expired DE652932C (de)

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