DE653084C - - Google Patents

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DE653084C
DE653084C DENDAT653084D DE653084DA DE653084C DE 653084 C DE653084 C DE 653084C DE NDAT653084 D DENDAT653084 D DE NDAT653084D DE 653084D A DE653084D A DE 653084DA DE 653084 C DE653084 C DE 653084C
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copolymers
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09DCOATING COMPOSITIONS, e.g. PAINTS, VARNISHES OR LACQUERS; FILLING PASTES; CHEMICAL PAINT OR INK REMOVERS; INKS; CORRECTING FLUIDS; WOODSTAINS; PASTES OR SOLIDS FOR COLOURING OR PRINTING; USE OF MATERIALS THEREFOR
    • C09D133/00Coating compositions based on homopolymers or copolymers of compounds having one or more unsaturated aliphatic radicals, each having only one carbon-to-carbon double bond, and at least one being terminated by only one carboxyl radical, or of salts, anhydrides, esters, amides, imides, or nitriles thereof; Coating compositions based on derivatives of such polymers
    • C09D133/18Homopolymers or copolymers of nitriles
    • C09D133/20Homopolymers or copolymers of acrylonitrile

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Rigid Pipes And Flexible Pipes (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description

  • Verwendung von-Polymerisaten aus Mischungen von Acrylsäureestern und Acrylsäurenitril Es wurde gefunden, daß Polymerisate aus Mischungen von Acrylsäureestern, deren Alkoholrest 2 bis 5 Kohlensboffatome enthält, mit mehr als 2o und bis zu 4o % Acx@ylsäurenitril zur Herstellung von gegen organische. Lösungsmittel widerstandsfähigen Gegenständen, wie Schläuchen; Membranen oder überzügen, geeignet sind. Als solche organischen Lösungsmittel, von denen diese Gegenstände nicht angegriffen werden, seilen genannt: übliche Brennstoffe, wie Alkohol, Benzin, Benzol und deren Mischungen, Xylol, Tetrachlorköhlenstoff, Terpentinöl sowie Mineralöle.
  • Durch passende -Wahl der Ausgangsstoffe und der Mischungsverhältnisse werden die Eigenschaften der Gegenstände dem zur AnwendU-ng kommenden Lösungsmittel angepaßt; z. B. sind Mischpolymerisate aus etwa 7o Teilen Acrylsäureäthylester und etwa 3o Teilen Acrylsäurenitril für die Herstellung von Schläuchen und Gegenständen, die eine gewisse Dehnbarkeit besitzen sollen, gut geeignet. Mischungen aus etwa 6o Teilen Acryls::iureäthylester mit etwa 4o Teilen Acrylsäurenitril zeichnen sich durch größere Zugfestigkeit aus.
  • Den Mischpolymerisaten können .anorgaiiisca)e und organische Stoffe, wie z. B. Füllstc>ffe, Farbstoffe, Weichmachungsmittel, 1larze, trocknende und nichttrocknende öle, Kautsch@ük u. dgl., einverleibt werden. Diese Stoffe können in bekannter Weise den monomeren Ausgangsstoffen zugefügt oder während der Polymerisation zugegeben oder den Polymerisaten einverleibt werden. Art und Menge der Zusatzstoffe sind natürlich so zu wählen, daß die guten Eigenschaften der Mischpolymerisate. nicht in störender Weise beeinflußt werden. Im Falle der Mitverwendung von z. B. Weichmachern empfiehlt es sich, solche zuzusetzen, welche die Löslichkeit des brennstoffesten Erzeugnisses nicht nennenswert erhöhen, und die Menge des Weichmachers möglichst niedrig zu halten: Es wurde weiterhin gefunden, daß man die Widerstandsfähigkeit der ' beanspruchten Mischpolymerisate gegen organische Lösungsmittel durch mehrstündiges Erhitzen auf Temperaturen über i oo° wesentlich verbessern kann. So kann man z. B. Mischpolymerisate, welche in organischen Lösungsmitteln, wie Ketonen, z. B. Aceton, Cyclohexanton, Methylcyclohexanon, löslich sind, durch mehrstündiges Erhitzen auf Temperaturen über i oo° in einen Zustand überführen, in dem sie unlöslich in den genannten Lösungsmitteln sind. Ein Mischpolymerisat aus etwa 7o Teilen Polyacrylsäureäthylester und etwa 3o Teilen Polyacrylsäurenitril ist z. B. nach 3stündigem Erhitzen auf 13o' noch völlig löslich in Aceton, während es sich nach i 5stündigem Erhitzen auf 130° nicht mehr in Aceton auflöst, sondern nur hoch etwas aufquillt. Besonders gute Ergebnisse werden erzielt, wenn man das Erhitzen unter Druck vornimmt.
  • Die .Herstellung von Gegenständen, wie Schläuchen, Membranen u. dgl., kann z. B. in bekannter Weise derart erfolgen, daß man teilweise polymerisierte Erzeugnisse in die gewünschten Formgebilde überführt und diese alsdann fertigpolymerisiert, oder z. B. derart, daß man Fertigpolymerisate durch Maßnahmen, wie Walzen oder Verpressen, auf die gewünschten Gegenstände verarbeitet. Man kann z. B. die Mischpolymerisate durch Erwärmen erweichen, den erweichten Massen die gewünschte Form geben und sie dann wieder erkalten lassen. Überzüge können nach hierfür üblichen Methoden, z. B. durch Aufstreichen oder Aufspritzen auf che Unterlagen, z. B. Gewebe, erzeugt werden.
  • Zur Herstellung der Gebilde kann man auch Mischpolymerisate oder teilweise piolymerisierte Mischpolymerisate ' . verwenden, welche' Lösungsmittel enthalten oder in Lösungsmitteln gelöst sind. Die Verarbeitung derartiger Produkte erfolgt in üblicher Weise unter Bedingungen, bei welchen das Lösungsmittel verdunsten oder verdampfen kann. Beispiele i. Ein Film aus einer Aoetonlösung eines unter Verwendung von etwas Benzoylpenoxyd hergestellten Polymerisates aus einer Mischung von
    wird als brennstoffeste Dichtung verwendet. a. Ein o;2 mm dicker Film aus einer zoo/tiigen Methyläthylketonlösung eines in Gegenwart von i oo Teilen Methyläthylketon unter Verwendung von etwas Benzoylpenoxyd hergestellten Polymerisätes aus 7o Teile Acrylsäureäthylester und 30 - Acrylsäurenitril wird allein oder auf einem Gewebe als brennstoffeste Membran verwendet. Es sind bereits Mischpolymerisate aus Acrylsäuremethylester und Acrylsäurenitril, z. B. 6o Teilen Acrylsäuremethylester und 4o Teilen Acrylsäurenitril, bekannt. Derartige @Mischpolymerisate sind zu hart, um auf Schläuche, Membranen u. dgl. verarbeitet werden zu können. Um ihnen die hierfür erforderlichen Eigenschaften zu geben, müßte man ihnen beträchtliche Mengen von Weichmachern einverleiben, wodurch ihre Widerstandsfähigkeit gegen 'organische Lösungs-, mittel aufgehoben oder stark vermindert werden würde.
  • Es sind auch bereits Mischpolymensate aus etwa 4o Teilen Acrylsäureäthylester und etwa 6o Teilen Acrylsäurenitril bekannt. Diese Mischpolymerisate stellen harte, für die Verarbeitung auf Schläuche oder Membranen unbrauchbare Erzeugnisse dar, welche der Fachwelt sicher nicht die Anregung geben konnten, daß man durch andersartige Bemessung des Gehalts der. Mischpolymerisate an Polyacrylsäurenitril Erzeugnisse von völlig verschiedenen wertvollen. Eigenschaften gewinnen kann.
  • Es ist auch bereits bekannt, Polyvinylverbindungen durch Erhitzen auf höhere Temperaturen zu härten. Hieraus konnte nicht geschlossen werden, daß man Mischpolymerisate der hier beanspruchten Art durch längere Erhitzung, vorteilhaft Druckerhitzung, auf Temperaturen über i oo° widerstandsfähig gegen den .Einfuß - bestimmter organischer Lösungsmittel machen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE. i. Verwendung vgn Polymexisaten aus Mischungen von Acrylsäureestern, deren Alkoholrest z bis 5 Kohlensboffatome enthält, mit mehr als 2o und bis zu 40-Acrylsäurenitril zur Herstellung von gegen organische Lösungsmittel %viderstandsfähi= gen Gegenständen, wie Schläuchen, Membranen oder überzügen. z. Verwendung von Polymerisaten gem.ä.ß Anspruch i; deren Löslichkeit durch mehrstündiges Erhitzen auf über i oo° wesentlich herabgesetzt ist, zur Herstellung von gegen organische Lösungsmittel widerstandsfähigen Gegenständen, wie Schläuchen, Membranen oder Überzügen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE972734C (de) * 1946-10-29 1959-09-17 Du Pont Verfahren zur Behandlung von Fasern, Faeden oder Geweben aus Acrylsaeurenitrilpolymeren oder -mischpolymeren

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE972734C (de) * 1946-10-29 1959-09-17 Du Pont Verfahren zur Behandlung von Fasern, Faeden oder Geweben aus Acrylsaeurenitrilpolymeren oder -mischpolymeren

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