DE653203C - Verfahren und Einrichtung zur Vereinigung von Turbinenschaufeln und Zwischenstuecken - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zur Vereinigung von Turbinenschaufeln und ZwischenstueckenInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01D—NON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
- F01D5/00—Blades; Blade-carrying members; Heating, heat-insulating, cooling or antivibration means on the blades or the members
- F01D5/30—Fixing blades to rotors; Blade roots ; Blade spacers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf Turbinenschaufeln und betrifft insbesondere ein Verfahren
zum gruppenweisen, einstückigen Zusammenbauen von Turbinenschaufeln und Zwischenstücken. Es ist bekannt, Turbinenschaufeln
abwechselnd mit Zwischenstücken in der Nähe der S chaufel wurzeln zusammenzufügen
und zu diesem Zweck diese Teile vorübergehend miteinander zu verbinden, beispielsweise
durch Aufziehen der Schaufeln und Zwischenstücke auf einen Draht oder in der Weise, daß Schaufeln und Zwischenstücke
miteinander durch Punktschweißen zusammengehalten werden. Die so zusammengefügten
Schaufeln und Zwischenstücke werden dann in ein Reinigungsbad getunkt und anschließend in ein Metallbad, beispielsweise
eine Hartlotmischung, getaucht, zu dem Zweck, beim Abkühlen eine dauernde Vereinigung
zwischen den beiden zu verbindenden Oberflächen, zu bewirken.
Der Zweck, auf diese Weise eine dauerhafte Vereinigung zwischen den Schaufeln
und Zwischenstücken herbeizuführen, wurde, wie die Praxis gezeigt hat, dann nicht erreicht,
wenn die benachbarten Flächen so genau erzeugt worden sind, daß sie zu dicht aufeinanderpassen, um den Eintritt des Reinigungsmittels
oder der Hartlotmischung zwischen sich zu gestatten.
Zur Behebung dieses Übelstandes sieht die Erfindung vor, daß benachbarte Flächen der
zu vereinigenden Schaufeln und Zwischenstücke in einem geringen Abstande voneinander
gehalten und die zu vereinigenden Teile dann in bekannter Weise in ein Bad eines
Vereinigungsmittels oder mehrere Bäder getaucht werden, deren Inhalt somit hinreichend
freien Zutritt zu den zu vereinigenden Flächen hat.
Zur Durchführung dieses Vereinigungsverfahrens empfiehlt es sich, die benachbarten
Flächen der Schaufeln und Zwischenstücke durch Anbringen kleiner Vorsprünge auf wenigstens einer von ihnen vor ihrer
dauernden Vereinigung in dem kleinen Abstände zu halten, der erforderlich ist, um den
Zutritt des Vereinigungsmittels zu den Flächen zu gestatten. Die kleinen Vorsprünge
sind hierbei zweckmäßig dreiergruppenweise in Dreieckform oder in irgendeiner entsprechenden
Zusammenstellung angeordnet, die eine Dreipunktabstützung der Schaufeln und Zwischenstücke und dadurch die Aufrechterhaltung
von Zwischenräumen gleichbleibender Breite gewährleistet. Die Vorsprünge
können beispielsweise auch durch parallel zur Längsachse der Schaufeln verlaufende
Rippen gebildet sein, oder es kann der Zwischenraum dadurch gesichert werden, daß wenigstens eine Kante der Schaufeln als
Vorsprünge dienende Wellungen oder Kräuselungen, aufweist.
In der Zeichnung sind gemäß der Erfindung gruppenweise zusammengebaute Türbinenschaufeln
in einigen Ausführungsbeispielen dargestellt, und zwar zeigen
Fig. ι eine Seitenansicht einer Ausführungsform des Zusammenbaues von Turbinenschaufeln
und abstandhaltenden Zwischen-
stücken, die durch einen Schaufelwurzeldraht zusammengehalten sind,
Fig. 2 eine Seitenansicht einer Schaufel und eines Zwischenstückes,
Fig. 3 eine Seitenansicht einer Schaufel und eines Zwischenstückes mit einer Längsrippe
auf jeder Seite,
Fig. 4 eine entsprechende Stirnansicht von zwei Schaufeln und drei Zwischenstücken,
ίο Fig. 5 und 6 den Fig. 3 und 4 entsprechende
Ansichten, wobei jedoch die Zwischenstücke je drei Längsrippen auf ihrer einen Fläche
und zwei Längsrippen auf der anderen Fläche haben,
Fig. 7, 8, 9 und 10 andere Ausführungsformen, bei denen die abstandhaltenden Ansätze die Form von vereinzelten Vorsprüngen
haben, die in Dreieckform angeordnet sind, Fig. Ii und 12 in Vorder- und Seitenansicht
ein Zwischenstück und eine Schaufel mit gekräuselten Kanten,
Fig. 13 und 14 Stirnansichten einer gekräuselten
Schaufel und von zwei Zwischenstücken in größerem Maßstabe.
Bei einem Schaufelkranzstück (Fig. 1 und 2) wird ein Schaufelkranzabschnitt in bekannter
Weise aus den Schaufeln α selbst aufgebaut, die mit Zwischenstücken b abwechseln, welche
so geformt sind, daß ihre Flächenabmessungen mit denen der benachbarten Schaufeln
übereinstimmen und die in der Nähe der Schaufelwurzeln angeordnet sind. Die Zwischenstücke
ragen gewünschtenfalls, wie bei c in Fig. 2 gezeigt, auf einer oder beiden
Seiten über die Schaufellinie hinaus, um die Anbringung des erzeugten Schaufelkranzabschnittes
an dem Läufer oder Gehäuse zu unterstützen.
Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung (Fig. 3 und 4) ist jedes Zwischenstück &
mit einer schwach vorstehenden Rippe d versehen, die über seine beiden an den benachbarten
Schaufeln anliegenden Flächen verläuft. Die Rippe wird in einfacher Weise beim Walzen, Ziehen, Drücken oder der
sonstwie erfolgenden Herstellung eines Metallstabes erzeugt, der dann auf kurze Längen zwecks Bildung der Zwischenstücke
zurechtgeschnitten wird.
Die so zusammengesetzten Schaufeln und Zwischenstücke können zeitweilig durch einen
Draht e, der durch die Zwischenstücke und die benachbarten Wurzeln der Schaufeln
(Fig. ι und 2) geführt ist, durch Punktschweißen
oder, wie bisher, durch einen Bindedraht oder eine Bandage an Ort und
Stelle gehalten werden.
Ein angemessener Teil der Vereinigung wird dann in ein Reinigungsbad-, das sich
vorzugsweise in kochendem -Zustande befindet, getunkt und unmittelbar darauf in
geschmolzenes Metall, beispielsweise eine Hartlotmischung, getaucht, die beim Abkühlen
eine dauerhafte Verbindung zwischen den Schaufeln und den Zwischenstücken gewährleistet.
Da die Zwischenstücke mit den Rippen d versehen sind, verbleiben schmale Spalte
zwischen den Schaufeln und den Zwischenstücken, in die das Flußmittel und das Metall
leicht eindringen können.
Gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung (Fig. 5 und 6) ist jedes Zwischenstück
b mit fünf vorstehenden Rippen d versehen, die parallel zu der Längsachse der
Schaufeln verlaufen, nämlich drei Rippen auf der einen Fläche jedes Zwischenstückes und
zwei Rippen auf seiner anderen Fläche.
Man kann auch zwei Rippen auf jeder Flache vorsehen oder jede beliebige andere
Anzahl Rippen in jeder gewünschten Zusammenstellung.
In diesem Falle wird die vorübergehende Verbindung vorzugsweise durch einen Gewindedraht
bewirkt, da Punktschweißen auf den unteren Flächen der Schaufeln und Zwischenstücke den Zutritt von Flußmittel
nach dem Raum zwischen den zwei parallelen Rippen und der damit in Berührung befindlichen
Schaufel vollständig abschließen könnte.
In gleicher Weise kann bei der Anbringung der Schaufeln an einem Kammblock verfahren
werden.
Die schwach vorstehenden Ansätze können im Hinblick auf die zu erfüllenden Verrichtungen
viele verschiedene Formen haben. Vereinzelte Vorsprünge d (Fig. 7 und 8 mit
kreisförmigem und Fig. 9 und 10 mit rechteckigem Querschnitt) sind vorzugsweise an
den Scheiteln der Winkel eines Dreieckes mit der Spitze des Dreieckes nach oben oder
unten gerichtet angebracht, so daß für jedes einander zugeordnete Oberflächenpaar drei
Vorsprünge vorgesehen sind. Zwei Vor-Sprünge können auf der einen Fläche und
einer auf der anderen vorgesehen sein, um, wie oben auseinandergesetzt, die Räume
zwischen den Schaufeln und Zwischenstücken selbsttätig gleichförmig breit zu halten.
Bei einer derartigen Dreipunktabstützung
ist es jedoch nicht wesentlich, daß drei vereinzelte Vorsprünge vorgesehen sind, sondern
daß drei im Dreiecksverband im geeigneten Abstande voneinander angeordnete Punkte
von den beispielsweise in Form von zwei parallelen Rippen vorgesehenen. Ansätzen, wie
oben beschrieben, ausgewählt werden können. Gemäß einer anderen Ausführungsform
(Fig. 11 bis 14) werden die Ansätze an den
Schaufeln ausgebildet und haben entweder, wie oben beschrieben, die Form von Rippen
oder Vorsprüngen oder sind durch Kräuseln der Kante der Schaufel an Stelle der
Zwischenstücke gebildet, wie bei h in Fig. 12 gezeigt. Die Erhöhungen und Vertiefungen
der Kräuselungen werden durch Herausdrücken von Flächen i (Fig. 11) abwechselnd
in entgegengesetzten Richtungen erzeugt. Auf diese Weise stehen die in Fig. 13 und 1-4
beispielsweise gezeigten Wellungen von der unbearbeiteten Kante der Schaufel vor und
halten die Zwischenstücke d in einem geringen Abstande voneinander.
Obwohl ' es im allgemeinen nicht so empfehlsenwert ist, kann das gewünschte
Anordnen der Schaufeln und Zwischenstücke im Abstande voneinander in einig6n Fällen
durch Einführen eines Stückes Draht geeigneter Abmessungen sichergestellt werden,
beispielsweise durch 'Eingabein einer Haspe in den Verbindungsdraht e vor der Vervollständigung
der Verbindung.
Im Sinne der vorstehenden Ausführungen sind unter einer Turbinenschaufel auch die
Schaufeln von Kreiselmaschinen jeder Art zu verstehen. Auch können andere Abweichungen
von der geschilderten Bau- und Verfahrensweise vorgenommen werden, ohne daß
man sich von der Erfindung entfernt.
Claims (5)
- Patentansprüche:i. Verfahren zum gruppenweisen, einstückigen Zusammenbauen von Turbinenschaufeln und Zwischenstücken, dadurch gekennzeichnet, daß benachbarte Flächen der zu vereinigenden Schaufeln und Zwischenstücke in einem geringen Abstande voneinander gehalten und die zu vereinigenden Teile dann in bekannter Weise in ein Bad eines Vereinigungsmittels oder mehrere Bäder getaucht wer- den, deren Inhalt somit hinreichend freien Zutritt zu den zu vereinigenden Flächen hat. .
- 2. ^Einrichtung zum Zusammenbauen von T-urbinenschaufeln und Zwischenstücken nach dem Verfahren des Anspruches i, dadurch gekennzeichnet, daß benachbarte Flächen der Schaufeln und Zwischenstücke durch Anbringen kleiner Vorsprünge auf wenigstens einer von ihnen vor ihrer dauernden Vereinigung in dem kleinen Abstande gehalten werden, der erforderlich ist, um den Zutritt des Vereinigungsmittels zu den Flächen zu gestatten. '
- 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die kleinen Vorsprünge dreiergruppenweise in Dreieckform oder in irgendeiner entsprechenden Zusammenstellung angeordnet sind, die eine Dreipunktabstützung der Schaufeln und Zwischenstücke und dadurch die Aufrechterhaltung von Zwischenräumen gleichbleibender Breite gewährleistet.
- 4. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die kleinen, abstandhaltenden Vorsprünge durch parallel zur Längsachse der Schaufeln verlaufende Rippen gebildet sind.
- 5. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine Kante der Schaufeln als Vorsprünge dienende Wellungen oder Kräuselungen aufweist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP72902D DE653203C (de) | 1936-03-20 | 1936-03-20 | Verfahren und Einrichtung zur Vereinigung von Turbinenschaufeln und Zwischenstuecken |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP72902D DE653203C (de) | 1936-03-20 | 1936-03-20 | Verfahren und Einrichtung zur Vereinigung von Turbinenschaufeln und Zwischenstuecken |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE653203C true DE653203C (de) | 1937-11-18 |
Family
ID=7392185
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP72902D Expired DE653203C (de) | 1936-03-20 | 1936-03-20 | Verfahren und Einrichtung zur Vereinigung von Turbinenschaufeln und Zwischenstuecken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE653203C (de) |
-
1936
- 1936-03-20 DE DEP72902D patent/DE653203C/de not_active Expired
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