DE653633C - Lufterhitzer, insbesondere fuer Kraftfahrzeugheizungen - Google Patents
Lufterhitzer, insbesondere fuer KraftfahrzeugheizungenInfo
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- DE653633C DE653633C DEE47920D DEE0047920D DE653633C DE 653633 C DE653633 C DE 653633C DE E47920 D DEE47920 D DE E47920D DE E0047920 D DEE0047920 D DE E0047920D DE 653633 C DE653633 C DE 653633C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60H—ARRANGEMENTS OF HEATING, COOLING, VENTILATING OR OTHER AIR-TREATING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR PASSENGER OR GOODS SPACES OF VEHICLES
- B60H1/00—Heating, cooling or ventilating devices
- B60H1/02—Heating, cooling or ventilating devices the heat being derived from the propulsion plant
- B60H1/14—Heating, cooling or ventilating devices the heat being derived from the propulsion plant other than from cooling liquid of the plant
- B60H1/18—Heating, cooling or ventilating devices the heat being derived from the propulsion plant other than from cooling liquid of the plant the air being heated from the plant exhaust gases
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Lufterhitzer, insbesondere für Kraftfahrzeugheizungen,
bei dem die Luft durch Abgase beheizt wird und ein Teil der Wandung des abgasführenden Raumes mittels eines Sicherheitsmantels
von der Luftleitung umschlossen ist.
Es sind Einrichtungen zum Heizen der Innenräume von Kraftfahrzeugen bekannt,
bei denen die Abgaswärme zum Erwärmen von Luft in der Weise verwendet wird, daß die Abgasleitung oder der Abgasschalldämpfer
λόπ einem Außenmantel umgeben wird. In
den Zwischenraum zwischen diesem Außenmantel und der Wandung des gasführenden Raumes wird Luft zugeleitet, die von der
durch die Wandung des gasführenden Raumes übergehenden Wärme erhitzt wird. Da zur
ausreichenden Erwärmung der durchströmenden Luft eine große Wärmeübergangsfläche
erforderlich ist, andererseits sich um die Abgasleitung der Luftraum legt, werden die
■ bekannten derartigen Einrichtungen umfangreich und schwer. Deshalb ist ein nachträg-1
icher Einbau in Kraftfahrzeuge, bei denen die Abgasanlage schon festliegt, infolge Raummangels
nicht möglich.
Es ist weiter bekannt, die Luftleitung so auszubilden, daß sie die Wand der Abgasleitung
nur teilweise umschließt und auf diese abnehmbar aufgesetzt wird. Dabei liegen die
Wand des Luft- und die des Gasraumes unmittelbar aufeinander. Infolgedessen ergibt
sich bei etwaigem Undichtwerden der Wand der Abgasleitung eine dauernde Beanspruchung
der Wand der Luftleitung durch die Abgase an dieser Stelle, wodurch deren baldige Zerstörung
und damit der Eintritt von Abgasen in die Luftleitung herbeigeführt werden würde. v
Eine solche Anlage ist daher nicht betriebssicher.
Es ist ferner bekannt, bei den durch die Luftleitung völlig umschlossenen Abgasleitungen
die Wand der Luftleitung vor der Beanspruchung durch infolge Undichtheiten ausströmende
Abgase dadurch zu schützen, daß zwischen der Wand der Abgasleitung und derjenigen der Luftleitung eine Schutzhülle
in Gestalt einer Flüssigkeitsschicht oder auch eines gasdurchlässigen Stoffes gebildet wird.
Bei Anwendung einer Flüssigkeitsschutzschicht entleert sich jedoch bei Undichtwerden
der Gasleitungswand die Flüssigkeit in die Gasleitung, so daß die heißen Gase die Wand
der Luftleitung ungehindert bestreichen und Zerstörungen hervorrufen können. Außerdem
wird bei Anwendung einer Flüssigkeitsschutzschicht und auch bei einer Schicht aus festem,
gasdurchlässigem Stoff der Wärmeübertragung durch die Sicherheitswand erheblich herabgesetzt.
Bei der nur teilweise von der Luftleitung umschlossenen Abgasleitung konnte diese Anordnung bisher nicht angewendet
werden, da die durch eine Flüssigkeit gebildete Schutzschicht überhaupt nicht und der
gasdurchlässige Stoff nicht in erforderlichem Maß selbsttragend ist.
Das Neue der Erfindung besteht darin, daß der der Wand des Abgasraumes anliegende
Teil der Luftleitung einen mit einer Zwischenschicht aus durchlässigem, hitzebeständigem,.
gut wärmeleitendem Stoff versehenen Doppelmantel bildet, dessen äußerer Teil aus einem
Metallnetz oder einer mit Öffnung versehenen-Metallwand von der Form der Außenfläche
der Wand des Abgasraumes besteht.
ίο Die Zeichnung zeigt eine Ausführung der
-Ei-findung im Querschnitt.
Um den Mantel ι des abgasführenden Raumes 2 legt sich der Frischluftraum 3, der
sichelförmigen Querschnitt hat und von den Mänteln 4 und 5 begrenzt ist, wobei Mantel 5
einen Teil des Qmfanges von Mantel 1 umfaßt. Mantel 4 besteht aus zwei Blechwänden
mit zwischenliegendem, wärmeisolierendem Stoff,"z.B. Asbest. Mantel 5 besteht ebenfalls
aus mehreren Teilen, und zwar aus einem äußeren Metallnetz oder einer mit Öffnungen
versehenen Blechwand 6, die sich dem Mantel 1 anlegt, einem guten Wärmeleiter 7 in poröser
Form und einer als Träger dieser beiden Schichten dienenden inneren Blechwandung 8.
Die ganze Luftleitung ist mit Hilfe von Stahlbändern 9, die sich um den Mantel 1 des Abgasraumes
legen, in an sich bekannter Weise abnehmbar befestigt und wird durch die Verschraubung
10 gehalten.
Der Wärmeaustausch durch den Mantel 5 erfolgt derart, daß die Wärme vom Mantel 1
zunächst ungehindert durch die öffnungen des Metallnetzes oder der mit Öffnungen versehenen
Wand 6 an die poröse Zwischenlage 7, dann an die Blechwandung 8 und von dieser
an die im Raum 3 strömende Luft abgegeben wird. Der Mantel 5 erfüllt also zwei Aufgaben.
Er Überträgt rasch und fast ohne Verlust die von den Abgasen an den Mantel 1
abgegebene Wärme. Ferner gewährleistet er Sicherheit gegen Eindringen von Abgasen
in den Luftraum bei Undichtwerden des Mantels ι an einer vom Mantel 5 umschlossenen
Stelle. Im Falle einer solchen Beschädigung wird der Mantel 8 durch den Füllstoff 7 vor
einer unmittelbaren Berührung und Beanspruchung durch die Abgase geschützt.
>J§ Wärmespannungen, die sich infolge des iTe'mperaturunterschiedes zwischen den beiden Räumen bilden, können sich bei dieser Bauart in an sich bekannter Weise widerstandslos durch Schieb- oder Gleitbewegung der aufeinanderliegenden Teile ausgleichen.
>J§ Wärmespannungen, die sich infolge des iTe'mperaturunterschiedes zwischen den beiden Räumen bilden, können sich bei dieser Bauart in an sich bekannter Weise widerstandslos durch Schieb- oder Gleitbewegung der aufeinanderliegenden Teile ausgleichen.
Claims (3)
- 55 Patentansprüche:ι . Lufterhitzer, insbesondere für Kraftfahrzeugheizungen* bei dem die Luft durch Abgase erwärmt wird und ein Teil der Wandung des abgasführenden Raumes mittels eines Sicherheitsmantels von der Luftleitung umschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der der Wand des Abgasraumes (2) anliegende Teil der Luftleitung (3) einen mit einer Zwischenschicht aus durchlässigem, hitzebeständigem, gut wärmeleitendem Stoff (7) versehenen Doppelmantel (5, 6) bildet, dessen äußerer Teil aus einem Metallnetz oder einer mit Öffnungen versehenen Metallwand (6) von der Form der Außenfläche der Wand des Abgasraumes (2)' besteht.
- 2. Lufterhitzer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftleitung (3) einen besonderen, vom Äbgasraum (2) vollständig trennbaren Bauteil bildet.
- 3. Lufterhitzer nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Längswände der Luftleitung (3) und des Abgasraumes (2) in Längsrichtung gegeneinander verschiebbar verbunden sind, so daß sich ungleiche Wärmeausdehnungen zwischen den bei den Teilen (2, 3) in Längsrichtung durch Schieb- oder Gleitbewegung auswirken können.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE47920D DE653633C (de) | 1936-02-05 | 1936-02-05 | Lufterhitzer, insbesondere fuer Kraftfahrzeugheizungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE47920D DE653633C (de) | 1936-02-05 | 1936-02-05 | Lufterhitzer, insbesondere fuer Kraftfahrzeugheizungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE653633C true DE653633C (de) | 1937-11-29 |
Family
ID=7080562
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE47920D Expired DE653633C (de) | 1936-02-05 | 1936-02-05 | Lufterhitzer, insbesondere fuer Kraftfahrzeugheizungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE653633C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE883095C (de) * | 1950-08-09 | 1953-07-13 | Daimler Benz Ag | Heizvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge |
| DE935994C (de) * | 1939-12-06 | 1955-12-01 | Robert Von Dipl-Ing Linde | Warmlufterzeuger mit Beheizung, insbesondere durch Auspuffgase von Brennkraftmaschinen |
| DE1242114B (de) * | 1961-06-27 | 1967-06-08 | Porsche Kg | Heizvorrichtung fuer den Fahrgastraum von Kraftfahrzeugen |
-
1936
- 1936-02-05 DE DEE47920D patent/DE653633C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE935994C (de) * | 1939-12-06 | 1955-12-01 | Robert Von Dipl-Ing Linde | Warmlufterzeuger mit Beheizung, insbesondere durch Auspuffgase von Brennkraftmaschinen |
| DE883095C (de) * | 1950-08-09 | 1953-07-13 | Daimler Benz Ag | Heizvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge |
| DE1242114B (de) * | 1961-06-27 | 1967-06-08 | Porsche Kg | Heizvorrichtung fuer den Fahrgastraum von Kraftfahrzeugen |
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