DE653698C - Bremseinrichtung fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Bremseinrichtung fuer Kraftfahrzeuge

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DE653698C
DE653698C DEC49567D DEC0049567D DE653698C DE 653698 C DE653698 C DE 653698C DE C49567 D DEC49567 D DE C49567D DE C0049567 D DEC0049567 D DE C0049567D DE 653698 C DE653698 C DE 653698C
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DE
Germany
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brake
bolt
lever
braking device
abutment
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Expired
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DEC49567D
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RICHARD J CRONAN
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D51/00Brakes with outwardly-movable braking members co-operating with the inner surface of a drum or the like
    • F16D51/16Brakes with outwardly-movable braking members co-operating with the inner surface of a drum or the like shaped as brake-shoes pivoted on a fixed or nearly-fixed axis
    • F16D51/18Brakes with outwardly-movable braking members co-operating with the inner surface of a drum or the like shaped as brake-shoes pivoted on a fixed or nearly-fixed axis with two brake-shoes
    • F16D51/26Brakes with outwardly-movable braking members co-operating with the inner surface of a drum or the like shaped as brake-shoes pivoted on a fixed or nearly-fixed axis with two brake-shoes both extending in the same direction from their pivots
    • F16D51/28Brakes with outwardly-movable braking members co-operating with the inner surface of a drum or the like shaped as brake-shoes pivoted on a fixed or nearly-fixed axis with two brake-shoes both extending in the same direction from their pivots mechanically actuated

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Bremse für Kraftfahrzeuge mit voneinander unabhängig arbeitenden Bremsbacken, welche mit Hilfe von Spseizhebeln auseinandergedrückt werden, die an den einen Enden der Bremsbacke gelenkig gelagert und mit den gegenüberliegenden Enden der Bremsbacken gelenkig unter Zwischenschaltung einer Nachstellvorrichtung und . unter Verwendung der Verbindungsglieder zur Führung auf dem Widerlagerbolzen verbunden sind und deren eines oder anderes Ende beim Bremsvorgang je nach der Drehrichtung durch die Mit-' nahmekräfte der Bremstrommel gegen je einen Widerlagerbolzen gedrückt wird.
Bei Bremsen mit einem einzigen Spreiz-( hebel ist es bereits bekannt, die führenden Enden des Reibungsgliedes mit Bügeln zu versehen, die den Widerlagerbolzen umschließen und von denen der eine gabelförmig ausgebildet ist, während der andere in diese Gabel eingreift. Wenn diese Bremse angezogen wird, lehnt sich je nach der Drehrichtung der Bremstrommel das eine oder andere Ende des Reibungsgliedes gegen den Widerlagerbolzen mit Hilfe des betreffenden Bügels an.
Eine derartige Anordnung und Ausbildung der Führung der Bremsgliedenden gestattet jedoch nicht, die Vorteile der selbstverstärkenden Wirkung der Bremse voll auszunutzen; denn die Führung der Enden des Reibungsgliedes mit Hilfe der Bügel war nur unvollkommen, zumal dadurch gleichzeitig die Anpassung der Bremsbacken an die Unregelmäßigkeiten der Reibflächen erzielt wurde, so daß die Sicherheit und Steuerbarkeit des Bremsvorganges litt.
Diese Nachteile werden erfindungsgemäß dadurch beseitigt, daß der mit Nachstellgewinde versehene Führungsbolzen in dem Widerlagerbolzen axial verschiebbar geführt ist und daß Spreizhebel- und Bremsbackenende beweglich auf dem Führungsbolzen abgestützt sind. Auf diese Weise wird die bekannte Führung vereinfacht und für eine Zweibackenbremse mit unabhängig voneinander arbeitenden Bremsbacken unter voller Ausnutzung der Vorteile der selbstverstärkenden Wirkung der Bremse geeignet gemacht, weil die selbsttätige und freie Einstellbarkeit jeder Bremsbacke in günstiger Weise bei sicherer Führung des Führungsbolzens erhalten bleibt. Der Bremsvorgang gestaltet sich gleichmäßiger und kann vom Fahrer sicherer gesteuert werden.
Zweckmäßigerweise wird der Nachstellgewindebolzen in den verschiebbaren Füh-
rungsbolzen. hineingeschraubt, seine andere Seite*- mit einem Schlitz versehen, der die Bremsbacke umgreift. Hierdurch ergibt sich eine geschlossene Bauart von geringem Plätzbedarf, bei der auf kürzestem Wege .dife Kräfte während der Bremsung auf den Widerlagerbolzen übertragen werden.
Die Bremsbedienungsvorrichtung wird dadurch nachgestellt, daß der in dem Widerlagerbolzen längs verschieblich geführte Bolzen g,edreht wird, wobei der Nachstellgewindebolzen an einer Drehung gehindert wird. Um eine unbeabsichtigte Verstellung während des Betriebes zu verhindern, empfiehlt es sich, einen auf dem verschiebbaren Führungsbolzen vorgesehenen Flansch mit Zähnen zu versehen, in die ein unter der Spannung einer Rückzugsfeder stehender Sicherungshebel eingreift.
Die beiliegenden Abbildungen zeigen einige Ausführungsformen der Erfindung, und zwar - stellen dar:
Fig. ι einen lotrechten Schnitt durch die Bremseinrichtung unmittelbar innerhalb des Kopfes der Bremstrommel mit den Bremsbacken im Aufriß,
Fig. ι a die Ansicht eines in der Ausführungsform nach Fig. 1 verwendeten Bedienungshebels,
Fig. ι b die Ansicht eines in der Ausführungsform nach Fig. 1 verwendeten Spreizhebels,
Fig. 2 einen Teilschnitt nach der Linie 2-2 der Fig. 1 mit einem Teil des Bedienungsgestänges,
Fig. 3 einen Teilschnitt nach der Linie 3-3 der Fig. 1 durch den einen Widerlagerbolzen und den dazugehörigen Führungsbolzen,
Fig. 4 einen Teilschnitt nach der Linie 4-4 der Fig. 1, der insbesondere die Nachstelleinrichtung verdeutlicht,
Fig. 5 einen Teilschnitt nach der Linie 5-5 der Fig. 1 mit dem zweiten Spreizhebel, Fig. 6 einen Teilschnitt nach der Linie 6-6 der Fig. 1 mit dem Verbindungsstück, das die beiden Spreizhebel miteinander verbindet, Fig. 7 einen Schnitt entsprechend dem
unteren Teil der Fig. 1 durch eine andere Ausführungsform,
Fig. 8 einen Teilschnitt durch das Verbindungsstück zwischen den beiden Spreiznebeln nach der Linie 8-8 der Fig. 7, Fig. 9 einen Teilschnitt durch einen der
Spreizhebel der in Fig. 7 dargestellten Ausführungsform nach der Linie 9-9 der Fig. 7, Fig. 10 einen. Schnitt entsprechend dem
mittleren rechten Teil der Fig. 1 durch eine weitere Ausführungsform,
Fig. 11 einen Schnitt entsprechend der Fig. ι durch eine abgeänderte Ausführungsform,
Fig. 12 einen Teilschnitt nach der Linie 12-12 der Fig. 11, der" insbesondere einen zu einer hydraulischen Bedienungsvorrichtung • gehörenden Radzylinder zeigt,
^-",,{Fig. 13 einen Schnitt durch einen Teil des B'edienungsgestänges nach Linie 14-14 der Fig. 11.
Die in den· Fig. 1 bis 6 dargestellte Bremse besteht aus einer umlaufenden Bremstrommel 10, an deren offener Seite ein geeigneter Halter, z.B. eine Rückenplatte 12 aus gestanztem Stahl, -angeordnet ist. Die Reibungsglieder bestehen aus zwei im Querschnitt T-förmigen Bremsbacken 14 und 16, die durch Zusammenschweißen von gestanzten Kreiszylinderausschnitten aus Stahlblech mit Stegen hergestellt sind.
An die Rückenplatte ist in der üblichen Weise ein Bowdenzug 18 angeschlossen, dessen Hülle mit ihren Enden an der Rückenplatte 12 und am Fahrzeugrahmen befestigt ist und die ein Stahlseil 20 einhüllt.
. Das Bremsmoment der Bremsbacken wird von zwei Widerlagerbolzen 22 und 24 aufgenommen, die auf der Rückenplatte befestigt und zwischen den Bremsbackenenden angeordnet sind. Wenn die Bremstrommel sich'(bei der Rückwärtsfahrt des Fahrzeuges) im LThrzeigersinn dreht, so stützt sich die Bremsbacke 14 gegen den Widerlagerbolzen 24 und die Bremsbacke 16 gegen den Widerlagerbolzen 22. Wenn die Bremstrommel sich (bei der Vorwärtsfahrt des Fahrzeuges) entgegen dem Uhrzeigersinn dreht, so stützt sich die Bremsbacke 14 gegen den Widerlagerbolzen 22 und die Bremsbacke 16 gegen den Widerlagerbolzen 24. Auf diese Weise erhalten beide Bremsbacken die übliche volle selbstverstärkende Wirkung, ohne daß jedoch die too Wirkung der einen Bremsbacke mit der der anderen vereinigt wird.
Die Bremsbacken werden entgegen dem Widerstand der Rückzugs federn 26 und 28 angezogen; für sie sind die üblichen Abstützglieder 30 vorgesehen.
Der lotrecht angeordnete Bedienungshebel 32 ist mit seinem unteren Ende mit dem Zugseil 20 verbunden und auf einem von der Rückenplatte getragenen Drehzapfen 34 gelagert. In der Nähe seines oberen Endes steht der Bedienungshebel 32 mit einem Daumen 36 in Berührung, der auf einem in Form eines Winkelhebels ausgebildeten Spreizhebel 38 vorgesehen ist. Dieser Spreizhebel ist auf einem Zapfen 40 gelagert, der auf dem Ende der Bremsbacke 14 befestigt ist' und ungefähr in einer Linie mit dem Zapfen 34 liegt.
Das obere Ende des Spreizhebels 38 ist durch ein waagerechtes Verbindungsstück 42 mit dem oberen Ende eines zweiten Spreiz-
hebeis 44 verbunden, der auf dem am Ende der anderen Bremsbacke 16 vorgesehenen Zapfen 46 unmittelbar neben dem Widerlagerbolzen 22 drehbar gelagert und ebenfalls in Form eines Winkelhebels ausgebildet ist. Eine am oberen Ende des ersten Spreizhebeis 38 und an der Rückenplatte befestigte Feder 48 ist bestrebt, die beiden Spreizhebel in die Lösestellung für nicht angezogene Bremsen zurückzubringen.
Jeder der miteinander verbundenen Spreizhebel 38 und 44 besitzt am unteren Ende einen sich radial erstreckenden Arm, der gegen einen Führung'sbolzen stößt, der auf die andere Bremsbacke wirkt und durch eine im entsprechenden Widerlagerbolzen vorgesehene lotrechte Ouerbohrung hindurchgeführt ist. Jeder Führungsbolzen besitzt ein zylindrisches, in der Bohrung des Widerlagerbolzens gelagertes Führungsstück 50 von kleinerem Durchmesser und ein größeres Stück 52 von größerem Durchmesser, das gegenüber dem ersten Stück eine Schulter bildet, die sich für gewöhnlich gegen den Widerlagerbolzen stützt. Das Ende des Stückes 52 mit größer rem Durchmesser geht in einen gezahnten Flansch 54 über, der zur Einstellung der Bremse gedreht werden kann.
Der Führungsbolzen besitzt an dem mit dem Flansch versehenen Ende eine Gewindebohrung zur Aufnahme eines mit Nachstellgewinde versehenen Bolzens 56, der an seinem Außenende mit einem Einschnitt versehen ist, in den sich das Ende des Steges der Bremsbacke legt. Das Ende der Bremsbacke, auf der der Spreizhebel drehbar gelagert ist, weist einen Ausschnitt auf, um für den Führungsbolzen ein genügendes Spiel zu schaffen. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind die beiden unter Spannung stehenden Rückzugs federn 26 und 28 je mit einem Ende an einer -der Bremsbacken und mit dem anderen Ende an einem gestanzten Sicherungshebel 58 befestigt, der auf einem der Zapfen 40 oder 46 gelagert ist und mit dem Flansch 54 in Eingriff kommt, um den Führungsbolzen gegen eine unbeabsichtigte Drehung zu sichern.
Durch eine Drehung des Flansches 54 und damit des Führungsbolzens, beispielsweise mittels eines in eine öffnung der Rückenplatte eingesetzten Werkzeugs, kann einer der Bolzen 56 oder beide aus dem Führungsbolzen herausgeschraubt werden. Hierdurch wird der wirksame Abstand der beiden durch den Nachstellgewindebolzen 56 miteinander verbundenen gegenüberliegenden Bremsbackenenden vergrößert und dadurch die Abnutzung des Bremsbelages ausgeglichen.
Beim Anziehen der Bremse mittels des Zugseiles 20 wird das Bedienungsgestänge im Raum zwischen der Rückenplatte und den Bremsbackenstegen derart verschwenkt, daß beide Bremsbacken ohne Rücksicht darauf gegen die Trommel gepreßt werden, welches Ende von ihnen sich gegen den entsprechenden Widerlagerbolzen abstützt.
Bei den folgenden in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsformen sind die Teile, die den oben beschriebenen entsprechen, mit denselben Bezugsnummern bezeichnet, denen nur 200, 300 oder 400 hinzugefügt ist.
Bei der abgeänderten Ausführungsform nach Fig. 7 bis 9 ist der Bedienungshebel 32 weggelassen, während das Seil 220 an einem auf dem Verbindungslenker 242 befestigten Bolzen angreift. In diesem Fall sind die Zapfen an den Enden des Verbindungslenkers 242 derart verlängert, daß sie gegen die Rückenplatte gleitend und tragend stoßen.
In der Ausführungsform nach ,Fig. 10 greift das Seil 320 mittels eines mit einem Schlitz versehenen Bügels an einem Stift an, der auf dem Verbindungslenker 342 unmittelbar neben dem Ende des Spreizhebels 338 sitzt. In diesem Fall soll das Seil 320 durch den üblichen, zur Notbremsung dienenden Handhebel bedient werden. Der Bremsfußhebel wirkt auf eine hydraulische Bedienungs-• vorrichtung, die mit einem Radzylinder 360 verbunden ist. Dieser sitzt auf der Rückenplatte und enthält einen Arbeitskolben, der einen mit dem Spreizhebel 344 verbundenen Stößel 362 bewegt.
In der Ausführungsform nach Fig. 11 greift das Seil 240 an dem unteren Ende des Bedienungshebels 432 und der hydraulisch bewegte Stößel 462 an dem oberen Ende desselben Hebels an. Das Seil arbeitet auf Zug und der Stößel auf Druck. Die Fig. 12 zeigt den in dem Zylinder 460 verschiebbaren Kolben 464, der den Stößel 462 bewegt.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    ι. Bremseinrichtung für Kraftfahrzeuge mit voneinander unabhängig arbeitenden -' Bremsbacken, welche . mit Hilfe von Spreizhebeln auseinandergespreizt werden, die an den einen Enden der Bremsbacken gelenkig gelagert und mit den no gegenüberliegenden Enden der Bremsbacken gelenkig unter Zwischenschaltung einer Nachstellvorrichtung und unter Verwendung ' der Verbindungsglieder zur Führung auf dem Widerlagerbolzen verbunden sind und deren eines oder anderes Ende beim Bremsvorgang je nach der Drehrichtung durch die Mitnehmerkräfte der Bremstrommel gegen je einen Widerlagerbolzen gedrückt wird, dadurch gekennzeichnet, daß- der mit Nachstellgewinde (56) versehene Führungsbolzen
    (50) in dem Widerlagerbolzen (24) axial verschiebbar geführt ist und daß Spreizhebel (38) und Bremsbackenende (14,16) beweglich auf dem Führungsbolzen (50, 56) abgestützt sind.
  2. 2. Bremseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Nachstellgewindebolzen (56) in den verschiebbaren Führungsbolzen (50) hineingeschraubt ist und mittels Schlitzes den Bremsbackensteg (16) umfaßt.
    3, Bremseinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein auf dem verschiebbaren Führungsbolzen vorgesehener Flansch (54) mit Zähnen versehen ist, in die ein unter der Spannung einer Rückzugsfeder (26, 28) stehender Sicherungshebel (38) eingreift.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEC49567D 1933-12-28 1934-08-21 Bremseinrichtung fuer Kraftfahrzeuge Expired DE653698C (de)

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