DE653724C - Einrichtung zur Erzeugung kuenstlicher Eisflaechen - Google Patents

Einrichtung zur Erzeugung kuenstlicher Eisflaechen

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DE653724C
DE653724C DER96690D DER0096690D DE653724C DE 653724 C DE653724 C DE 653724C DE R96690 D DER96690 D DE R96690D DE R0096690 D DER0096690 D DE R0096690D DE 653724 C DE653724 C DE 653724C
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DE
Germany
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sheet metal
refrigerant
support rails
channels
artificial ice
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Expired
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DER96690D
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ALEXANDER REINECK
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ALEXANDER REINECK
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01CCONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C13/00Pavings or foundations specially adapted for playgrounds or sports grounds; Drainage, irrigation or heating of sports grounds
    • E01C13/10Pavings or foundations specially adapted for playgrounds or sports grounds; Drainage, irrigation or heating of sports grounds for artificial surfaces for outdoor or indoor practice of snow or ice sports
    • E01C13/102Civil engineering aspects of the construction of ice rinks or sledge runs made from frozen-liquid, semi-liquid or frozen-pasty substances, e.g. portable basins
    • E01C13/105Civil engineering aspects of the construction of ice rinks or sledge runs made from frozen-liquid, semi-liquid or frozen-pasty substances, e.g. portable basins of artificially refrigerated rinks or runs, e.g. cooled rink floors or swimming pools or tennis courts convertible into rinks

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
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  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Devices That Are Associated With Refrigeration Equipment (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Erzeugung künstlicher Eisflächen Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Herstellung künstlicher Eisflächen, insbesondere von Kunsteisbahnen. Es ist bereits bekannt, die Gefrierfläche von einer ihrer Größe entsprechenden Anzahl von Rohren mit rechteckigem Querschnitt zu bilden, die von dem Kältemittel durchflossen werden. Die Herstellung einer derartigen Bodenplatte ist schon allein infolge. der Verwendung solcher Rohre mit hohen Kosten verbunden. Bei der Bildung einer Gefrierplatte ist es aber auch nicht möglich, ohne Aufwendung weiterer erheblicher Kosten eine künstliche Eisfläche mit einer Breite von etwa 8 bis io m herzustellen, da die Baulängen der verwendeten Rohre über diese Maße nicht hinausgehen. Soll die Eisfläche eine größere Breite besitzen, so müssen einzelne Rohre aneinandergefügt werden, wozu besondere Verbindungsstücke :und ein zusätzlicher Arbeitsaufwand erforderlich sind.
  • Es ist auch schon vorgeschlagen worden, die Kühlmittelkanäle durch eine verhältnismäßig starke Gefrierplatte in Verbindung mit einer durch senkrechte Wände unterteilten Vertief-qng aus Mauerwerk zu bilden. Vorschläge darüber, wie die Bodenplatte in einfachster Weise ohne großen Zeitaufwand hergestellt werden kann, sind . nicht gemacht worden.
  • Durch den Gegenstand der vorliegenden Erfindung werden die Mängel der bekannten Einrichtungen beseitigt. Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, die Kanäle für den Durchfl@uß des Kältemittels von einzelnen übereinander angeordneten Blechbahnen und Tragschienen, zwischen denen die Blechbahnen eingespannt sind, zu bilden. Hierbei sind die oberen Blechbahnen zweckmäßig aus nachgiebigen dünnen Blechen hergestellt. Bei einer solchen Ausbildung der Gefriereinrichtung wird eine intensive Kälteausstrahlung über die ganze Fläche gewährleistet, da das Kältemittel auf alle Teile der Gefrierflüssigkeit zur Einwirkung kommt. Bei der erfindungsgemäßen Herstellung von Gefrierplatten lassen sich Eisflächen mit praktisch beliebiger Ausdehnung herstellen, da zusammenhängende Blechbahnen großer Länge lieferbar sind. Die Verwendung von Blechbahnen wirkt sich günstig auf die Preisbildung der Gefrierplatte aus, zumal auch schwierige und zeitraubende Montagearbeiten nichterforderlich sind.
  • In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigen Abb. i eine Draufsicht auf die Gefriereinrichtung, Abb. z einen Schnitt durch zwei benachbarte Kühlkanäle und Abb.3 eine vergrößerte Schnittansicht der Tragschienen.
  • Auf einer Unterlage i aus Magerbeton ist eine Isolierschicht z aus Kork aufgebracht, auf der in Abständen von etwa i m Tragschienen 3 aus Flacheisen gelagert sind. Diese Träger 3 werden durch Steinschrauben q. in der Unterlage i gehalten. Die Tragschienen 3, deren Länge der Breite der zu bildenden Eisfläche entspricht, sind aus Flach-., eisen 5, 6 und 7 gleicher Länge gebildet... Auf dem Flacheisen 5 liegt eine Blechbahn 8 aüf; die von dem darüber angeordneten Flach-': eisen 6 gehalten wird. - Von. den Flacheisen 6 und 7 wird eine zweite Blechbahn 9 gehalten, die in einem zweckmäßigen Abstande von dem Blech 8 angeordnet ist. Die Einspannung der Blechbahnen wird durch Verschraubung der Flacheisen 5, 6 und 7 miteinander bewirkt. Alle übereinanderliegenden Teilte sind an den Einspannstellen der Blechbahnen 8, 9 durch Gummizwischenlagen io gegeneinander abgedichtet. Die Flacheisen 5 und 7 können zur sicheren Einspannung der Bleche mit längs verlaufenden Rippen i i versehen sein, die in entsprechende Nuten 13 der Flacheisen 6 eingreifen, welche den Abstand der unteren Blechbahnen 8 von den :oberen Blechbahnen 9 bestimmen. Zwischen jedem Tragschienenpaar 3 werden Räume 15 rund 16 gebildet. Während die Räume 15 für den Durchfluß des Kältemittels bestimmt sind, dienen die Räume 16 der Isolierung der das Kältemittel führenden Räume 15 gegen den Unterbau. Innerhalb der Räume 15 können besondere, parallel zu den Trägern 3 verlaufende Schienen oder Leisten 17 vorgesehen sein, durch die das Kältemittel gezwungen wird, an den Seiten, also an den Tragschienen 3, entlang zu fließen.
  • Die Blechbahnen haben verschiedene Stärke. Während die unteren Bleche 8 etwa 1,5 mm stark sind, werden- für die oberen Bahneng Blechstärken von etwa 0,75 mm verwendet. Um ein Durchbiegen der unteren Blechbahnen 8 zu verhindern, sind in den Isolierräumen 16 Unterstützungen i 8 aus Holz,o. dgl. angeordnet, deren Höhe der Höhe des gebildeten Luftraumes entspricht. Das Kältemittel wird mit einem Druck von etwa 1,5 bis 2 atü durch die einzelnen Räume 15 gedrückt. Infolge des Druckes biegt sich die obere Blechbahn 9 nach oben durch. Dementsprechend erhält die sich bildende Eisfläche zwischen je zwei Tragschienen eine gewölbeartige Begrenzung, durch die in Verbindung mit den gewölbten, gegen die Tragschienen sich abstützenden oberen Blechen die Tragfähigkeit der Eisbahnen nicht unwesentlich erhöht wird.
  • Die Oberfläche der von den einzelnen Blechbahnen 9 gebildeten Gefrierplatte ist mit `einem wärmeleitenden, zweckmäßig grobkörnigen Material i 9 eingeebnet. Auf diese Weise kann mit geringen Wassermengen eine verhältnismäßig starke Eisschicht erzielt werden; außerdem wird aber auch die Kälteabgabe von den Blechbahnen 9 zur Eisoberfläche gefördert.
  • Die einzelnen Kühlelemente sind an ihren Enden an Verteilerleitungen 2o angeschlossen, denen das Kältemittel durch die Leitungen 21 und die Stutzen 22 zufließt. Die Durchflußrichtung des Kältemittels kann von Zeit zu Zeit geändert werden, und zwar entweder selbsttätig oder von Hand.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1.. Einrichtung zur Erze awng künstlicher Eisflächen, insbesondere von Kunsteisbahnen mit einer Gefrierfläche aus Blech, die die Kanäle für den Durchfluß des Kältemittels begrenzt, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanäle (15) von einzelnen übereinander angeordneten Blechbahnen (8, 9) und Tragschienen (3), zwischen denen die Blechbahnen eingespannt sind, gebildet werden.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Verwendung von nachgiebigen dünnen Blechen. (beispielsweise 0,75 mm stark) für die oberen Blechbahnen (9).
  3. 3. Einrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die unteren rund oberen Spannteile (5, 7) der Tragschienen (3) mit in Längsrichtung verlaufenden Rippen (i i) versehen sind, die in entsprechende Nuten (13) des mittleren Spannteiles (6) eingreifen und .labet die Blechbahnen (8,9) festklemmen. q. Einrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb der von den Blechbahnen (8, 9) und den Tragschienen (3) eingeschlossenen Kanäle (15) Führungsleisten (17) für das Kältemittel vorgesehen sind.
DER96690D 1936-06-28 1936-06-28 Einrichtung zur Erzeugung kuenstlicher Eisflaechen Expired DE653724C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DK90251C (da) * 1956-01-31 1961-01-16 Stal Refrigeration Ab Kunstigt frossen udendørsisbane.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DK90251C (da) * 1956-01-31 1961-01-16 Stal Refrigeration Ab Kunstigt frossen udendørsisbane.

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