DE654021C - Maschine zum Umschnueren von Buendeln aus Briketten o. dgl. - Google Patents

Maschine zum Umschnueren von Buendeln aus Briketten o. dgl.

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DE654021C
DE654021C DEH143678D DEH0143678D DE654021C DE 654021 C DE654021 C DE 654021C DE H143678 D DEH143678 D DE H143678D DE H0143678 D DEH0143678 D DE H0143678D DE 654021 C DE654021 C DE 654021C
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wire
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FR Hesser Maschinenfabrik AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B27/00Bundling particular articles presenting special problems using string, wire, or narrow tape or band; Baling fibrous material, e.g. peat, not otherwise provided for
    • B65B27/02Bundling bricks or other building blocks

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • Maschine zum Umschnüren von Bündeln aus Briketten o. dgl. Die Erfindung betrifft eine finit schrittweisem Vorschub zu aufeinanderfolgenden Arbeitsstellen arbeitende Maschine zum Umschnüren von Bündeln aus Briketten oder ähnlichen Gegenständen. Gegenüber bekannten Maschinen zum Umschnüren von Bündeln aus Briefen, Papierbeuteln,. Paketen u. dgl., bei denen eine Schnur oder ein Draht nur einmal oder kreuzweise um das Bündel herumgelegt und an der Verbindungsstelle verknotet, plombiert oder verdrillt wird, bezieht sich die Erfindung insbesondere auf solche Maschinen, durch die das Bündel an jedem Kopfende mit einer Umschnürung aus ein- oder mehrmals herumgelegtem Draht versehen wird, dessen Enden nach dem Herumlegen zusammengedrillt werden. Während die bekannten, zum Umschnüren von Briefbündeln o. dgl. dienenden Maschinen dieser Art so arbeiten, daß auf einer Arbeitsstelle das Umschnürungsmittel gleichzeitig an beiden Kopfenden herumgeführt und nach der Verbindung abgeschnitten wird, besteht das Neue der- Erfindung darin, daß um das hierbei in der eingangs erwähnten bekannten Weise aufeinanderfolgenden Arbeitsstellen zugeführte Bündel, zunächst auf der einen Kopfseite der Brikette in der Vorschubvorrichtung stehend, der Umschnürungsdraht nur um das obere Kopfende herumgelegt und nach dem an einer Längskante einer Stirnfläche des Bündels erfolgenden Verdrillen der Drahtenden der verdrillte Teil parallel zur Kopfseite gegen diese Stirnfläche angelegt wird, und daß dann um das durch Wendung um i8o° auf die andere Kopfseite gestellte Brikettbündel der Umschnürungsdraht um das nunmehrige obere Kopfende herumgelegt und nach dem an der entgegengesetzten Längskante derselben Stirnfläche erfolgenden Verdrillen der Drahtenden der verdrillte Teil parallel zur Kopfseite gegen diese Stirnfläche angelegt wird, worauf die verdrillten Teile der beiden Umschnürungen kreuzweise übereinandergeführt und an ihren äußeren Enden zu einer Schlaufe miteinander verdrillt werden. Hierbei ergibt sich der wesentliche Vorteil, daß nicht nur eine sorgfältige und sichere Umschnürung von so schweren und umfangreichen, zum Auseinanderfallen neigenden Bündeln, wie solche aus einer Anzahl von ein- oder mehrreihig aufeinandergestapelten Briketten erzielt und gewährleistet wird, sondern daß auch gleichzeitig durch die an den Kopfenden angebrachten Umschnürungen eine diese Umschnürungen verbindende Tragschlaufe geschaffen wird, die das Tragen und Handhaben des Brikettbündels ermöglicht und erleichtert.
  • Der Erfindungsgegenstand ist auf den Zeichnungen in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
  • Abb. ia und ib stellen die gesamte Maschine schematisch in einem Aufriß und Abb. z a und z b in einem Grundriß dar; Abb. ic veranschaulicht im Grundriß eine Einzelheit der Abb. ia und i b, nämlich die Umwickelvorrichtung; Abb.3 ist die Seitenansicht des oberen Umfanges des zweiten Förderrades gemäß Abb. ib mit den zugehörigen Arbeitsvoxrichtungen; Abb: 4. ist eine Stirnansicht des Rades, von rechts in Abb. 3 gesehen; Abb. 5 veranschaulicht in Seitenansicht die Arbeitsvorrichtung der Arbeitsstellen III und VIII der beiden I@ örderräder; von links -il, Abb. ia und ib gesehen; Abb.6 veranschaulicht in teilweise ge-, schnittener Seitenansicht die Arbeitsvorrichtung der Arbeitsstellen IV und IX der beiden Förderräder, von links in Abb. ia und ib gesehen; Abb.7 ist eine Aufsicht auf die Arbeitsvorrichtungen der Arbeitsstellen II bis IV bzw. VII bis IX der beiden Förderräder; Abb. 7a ist eine Seitenansicht auf die Drillzange der Abb. 7; Abb. 8 und 9 veranschaulichen in Seiten-und Stirnansichten die Arbeitsvorrichtung der Arbeitsstelle X des zweiten Förderrades.
  • Die Vorschub.vorrichtung der Maschine besteht bei der dargestellten Ausführungsform gemäß den Abb. in, ib und 2a, 2b aus zwei hintereinander angeordneten Förderrädern A- und B, die von im Seitengestell i waagerecht gelagerten Achsen 2 und 3 im gleichen Takt schrittweise in bekannter Art weitergeschaltet werden. Beide Förderräder sind an ihrer Umfangsfläche mit einer Mehrzahl von Förderbehältern. bekannter -Art versehen, in welche die zu umschnürenden Brikettbündels, die im vorliegenden Fall zehn Briketten in zwei Lagen übereinander enthalten, nacheinander eingeführt werden: Die einzelnen Arbeitsstellen sind in ihrer Reihenfolge mit I bis X bezeichnet.
  • Auf der Arbeitsstelle I werden die vorher von einer oder mehreren Zuführungsbahnen kommenden übereinandergeschichteten Brikette zu je zehn Stück durch einen Zwillingsschieber 6 in den bereitstehenden Förderbehälter q. des Förderrades A eingescholten, so däß das Bündel im Förderbehälter d. auf einer Kopfseite der Brikette steht. Nach Weiterschaltung dieses Rades auf die Arbeitsstelle II kommt das Brikettbündel 5 unter eine Umschnürungsvorrichtung, welche uny die aus denn Förderbehälte.- vorstehende obere Kopfseite io des Brikettbündels eine Drahtschnur in einer oder mehreren Lagen hintereinander wickelt. Zu diesem Zweck, ist in einem feststehenden Lager i i eine sich im Uhmeigersinne gemäß Abb: ic drehende Umwickelvorrichtung 12 mit einer Anzahl an ihr angeordneter drehbarer Leitrollen 13, 1:4, 15, i 6 angeordnet, um welche eine übler eine Anzahl weiterer Leitrollen von einem Wickel 2o kommende endlose Drälitschnur 21 geführt wird. Derartige Vorrichtungen sind in verschiedenen Ausführungen bekannt.
  • Uni der bei der Umschnürung zunächst endlos bleibenden Schnur 2i eine sichere Führung zu geben, sind z@wisclien den einzelnen Förderbehältern 4 auf den Förderrädern A und B Ständer 25 befestigt, die an ihrem oberen Ende Führungs- und Haltevor-~: xlchtungen für die Schnur tragen. Diese bestehen aus zwei Preßbacken 26, 27 (Abb. 7), -die.- sich auf den in den Lagern der Ständer j vorgesehenen Bolzen 28 frei drehen können. Jeder Bolzen 28 ist mit einer Schraubenfeder z9 versehen, die die Backe 27 federnd gegen die Backe 26 andrückt.
  • Bei Arbeitsbeginn der Maschine wird vor der Umwicklung des Brikettbündels auf der Arbeitsstelle 1I der Anfang der Schnur 21 erstmalig von Hand zwischen die Preßbacken 26, 27 eingeführt und von diesen festgeklemmt, so daß sie nicht rückwärts gleiten kann. Die Umwickelvorrichtung 12 dreht sich nun im Ubrzeigersinne im vorliegenden Falle zweimal um den vorstehenden oberen Kopf io des Brikettbündels 5 und legt damit zwei Schlaufen in die an dieser Stelle befindliche Rille des Brikettbündels. Nach Beendigung der zweimaligen Uniwicklung steht. die Wickelvorrichtung 12 um i8o° verdreht gegenüber der dargestellten Lage in Abb. ia, so daß die über die Leitrollen geführte Schnur nach reicht, also so, wie es in Abb. 3 für die der Arbeitsstelle 1I entsprechende Arbeitsstelle VII des Förderrades B dargestellt ist. Bei der Weiterschaltung nach Arbeitsstelle III wird nun die Schnur 21 selbsttätig in die in der Vor schubrichtung hinter diesem Förderbehälter befindliche Führungs- und Haltevorrichtung 26, 27 eingeklemmt.
  • Sobald das Förderrad A auf die Arbeitsstelle HI weitergeschaltet ist, tritt zwischen dem rückwärtigen Ständer 25 und dem vorangehenden Förderbehälter d. eine Schere 30 in Tätigkeit, welche die Schnur an dieser Stelle durchschneidet. Diese Schere kann beliebiger Art sein und besitzt im vorliegenden Fälle gemäß Abb. q. und 7 zwei Scherenblätter 3o, die um den Zapfen 31 drehbar sind. An die rückwärtigen Enden der Scherenblätter 3o greift ein Kniegelenk 32 an, das mit einer Stange 33 verbunden ist. Diese hat an ihrem hinteren Ende einen Anschlagbund 34 und steht unter der Wirkung einer Druckfeder 35, die zwischen einem auf der Stange 33 befestigten Bund 36 und einem Führungsauge 37 einigespannt ist, das ebenso wie das Führungsauge 38 zur Führung der Stange 33 dient und fest mit der Gleitführung 39 am oberen Ende des Bockes 4.3 verbunden ist. In dieser ist eine Gleitschiene 40 hin und her bewegbar, die mit dem finit ihr verbundenen Zäpfen 31 die Schere 30 führt. An die j Gleitschiene .4o greift ein Lenker 4.i an, der mit einem gewinkelten Antriebshebel .I2 ver- Bunden ist, der auf dem im Lagerbock 4.3 angeordneten Bolzen dd. drehbar ist. Mit der Gleitschiene 4o ist noch mittels eines Lagerb5ckchens 45 eine Büchse 46 (Abb. 7) verbunden, durch welche eine unter Wirkung einer Feder :a.7' stehende Stange 47 geführt ist, die an ihrem vorderen Ende einen Stenxpel 48 trägt.
  • Die Wirkungsweise der Schere 30 ist derart, daß bei entsprechender Bewegung des Antriebshebels .a.2 mittels der Gleitschiene .1.o die Schere in geöffnetem Zustand der Schnur 21 genähert wird. Der bei dieser Bewegung gleichzeitig mitgenommene Stempel 48 trifft hierbei gegen die Preßbacke 27 und drückt diese fest gegen die Gegenbacke 26 an, so daß die Schnur 21 für das Durchschneiden an dieser Stelle kräftig gehalten wird. Die Weiterbewegung der Schiene 40 kann noch durchgeführt werden, weil die Stange 4.7 in der Hülse 4.6 frei beweglich ist. Kurz vor Beendigung der Einwärtsbewegung wird die Mutter 34 der Stange 35 von dem Anschlag-. stück 37 aufgehalten, so daß dadurch das Kniegelenk 32 die Schere, die nunmehr in den Bereich der Schnur 21 gekommen ist, sofort schließt, wodurch die Schnur durchschnitten wird.
  • Bereits vor dieser Schneidebewegung ist das vorangehende Ende der Schnur durch eine Zange 5o, 5 z erfaßt worden, so daß die Schnur während des Durchschneidens also beiderseits, nämlich zwischen dieser Zange und den Preßbacken 26, 27 festgehalten wird. Die Zange besteht gemäß Abb. 5 aus zwei Backen 50, 51, von denen die letztere in einem Führungsstück 52 in der Höhe verstellbar befestigt ist. Die untere Zangenbacke 5o ist mittels des Bolzens 53 drehbar mit der oberen Backe 5 i verbunden und ragt mit einem unteren An-54 in den Bereich eines Anschlagstückes 55, das drehbar an einem vorn winklig abgebogenen Schienenstück 56 angebracht ist. Das Anschlagstück 55 wird mittels einer Zugfeder 57 mit seiner vorderen Fläche gegen die winkelförmige Abbiegung der Schiene 56 gehalten. Das Führungsstück 52 ist in einen schwenkbaren Hebel 58 eingelassen, der auf einem Zapfen 59 befestigt ist. Dieser ist in einem Lagerbock 6o drehbar gelagert. Er trägt an seinem oberen Ende ein Kegelrad 61, welches mit einem weiteren Kegelrad 62 kämmt, das auf einer Achse 63 befestigt ist. Diese trägt noch ein Stirnrad 6.:1. Mittels einer am Stirnrad 64 angreifenden Antriebsvorrichtung wird der Hebel 58 mit der Zange 5o, 5 i um etwa 9o° zwischen der in Abb. 2 a links dargestellten. Außenstellung und der in Abb.7 dargestellten Innenstellung hin und her geschwungen.
  • Beim Einschwenken der Zange gegen die t Schnur trifft der untere Anschlag 54. der unteren Zangenbacke 50 gegen die auflaufende Fläche des Anschlagstückes 55, so daß die untere Zangenbacke dadurch geöffnet wird. Bei Überschreiten des Anschlagstückes wird die Zange sofort geschlossen und klemmt damit das vorangehende Ende der Schnur zwischen sich ein. Nach dem Durchschneiden der Schnur wird der Hebel 58 sofort wieder um go° zurück in die aus Abb. 2 a links dargestellte Stellung geschwungen, so. daß das vorangehende Schnurende mitgenomen und in eine Stellung gebracht wird, die in gerader Linie mit der vorderen Stirnfläche des Brikettbündels -5 verläuft, wie dies aus Abb. 2 a links ersichtlich ist. Gleichzeitig werden auch die Schere 30 und der Stempel .18 in ihre rückwärtige unwirksame Stellung zurückbewegt.
  • Das bei dem dieseln Schneidvorgang früher vorausgegangenen Schneidvorgang äbgeschnittene, also in Abb. ra, 3 und 7 auf Arbeitsstellung III nach rechts in- der Vorschubrichtung nach vorn weisende Schnurende- wird durch die beiden betreffenden Preßbacken 26, 27 gehalten. Ist nun der Hebel 58 zurückgeschwungen worden, dann bilden die beiden Schnurenden um die vordere Kante des Brikettbündels 5 einen Winkel von etwa 9o°, wie dies aus Abb.2a links für die Arbeitsstelle III ersichtlich ist. In diesen Winkel tritt nun eine Drillzange ein, die gemäß Abb. 7 und 7a aus den beiden Zangenmäulern 65, 66 besteht, von denen das untere Maul einen dreieckigen Vorsprung 67 besitzt, während das obere Zangenmaul an seinen beiden vorderen Enden dreieckige Vorsprünge 68, 69 aufweist. Die Zange ist an ihrem hinteren Ende mit einem Flansch 70 gelenkig verbunden, der fester Bestandteil eines Rohres 71 ist. Durch dieses Rohr ist eine Stange 72 geführt, die an ihrem vorderen Ende ein Kniegelenk 73 (Abb. 7a) trägt, welches mit den beiden Zangenmäulern verbunden ist. Außerdem steht die Zange unter Wirkung von Zugfedern 7d.. An das hintere Ende des Rohres 71 greift ein Antriebshebel 7 5 an. Ferner ist zur Drehbewegung der Zange ein Stirnrad 76 angeordnet, das mit einem Zahnrad 77 in Verbindung steht, welches auf einer Welle 78 angebracht ist. Diese trägt das Kegelrad 79, das mit einem weiteren Kegelrad 8o zusammenwirkt, welches von einer Welle 81 angetrieben wird. Die einzelnen Bewegungsvorgänge der Zange, das Öffnen und Schließen sowie die Drehbewegtfrig, sind an sich bekannt. Die Zange wird durch den Hebel 75 gegen die im Winkel bereitstehenden beiden Schnurenden in geöffnetem i Zustande geführt und schließt sich nach Beundigung der Vorbewegung dadurch, ciaß (las Kniegelenk 73 infolge Zurückbleibens der Stange 72, die an einen nicht dargestellten Anschlag anstößt, geschlossen wird. Nun beginnt die Drehbewegung der Zange; wobei die beiden vorstehenden Schnurenden, von denen das eine Ende zwischen den Preßbacken 26; 27 und das andere Ende zwischen der Zange 5o, 51 gehalten wird, zwischen dem dreieckigen Ansatz 67 und "den Vorsprüngen 68, 69 der beiden Zangenmäuler 65 und 66 geführt werden, so daß eine ordnungsmäßige Verdrillung erreicht wird. Da die Preßbacken 26, 27 derart ausgebildet sind, daß sie bei einem auf die: Schnur ausgeübten Zug durch ihre eigene Drehbewegung nachgeben können, so wird also während der Drillbewegung der Zange 65, 66 die Schnur aus diesen Preßbacken nach und nach herausgezogen. Die Backen der Zange 5o, 51 sind mit Rollen 5oa, 5,a (Abb.5) versehen, welche zwar die in dieser Zange gehaltene Schnur zwischen- sich festklemmen, sie jedoch gleichartig mit den Preßbacken 26, 27 während der Verdrillung nach und nach freigeben. Nach Beendigung der Drillbewegung sind die beiden Schnurenden zusammen vereinigt.
  • Dieses im Winkel seitlich vorstehende gedrillte Schnurende 85' wird bei der Weiterschaltung des Förderrades A nach rückwärts gegen das Brikettbündel verschwenkt. Zu diesem Zweck ist eine Rolle 86 angeordnet (Abb: 5), die an einem Hebel 87 drehbar gelagert ist. Der Hebel 87 ist auf einem Lagerbolzen 88 befestigt, auf dem weiterhin ein Arm 89 befestigt ist. Dieser ist mit einem Lenker 9o verbunden, der von einem 'im Lagerbock 6o auf einem Zapfen 91 drehbaren Winkelhebel 92 hin und her bewegt werden kann. Der Winkelhebel 92 wird in beliebiger Weise angetrieben.
  • Sobald die Weiterschaltung des Rades nach der Arbeitsstelle IV beginnt, wird durch Bewegung des Winkelhebels 92 in der Pfeilrichtung über das Gestänge 9o, 89, 87 die Rolle 86 aus ihrer Hochlage (Abb. 5) um einen Winkel von etwa 9o° abwärts geschwenkt, so daß sie sich in den Bereich des gedrillten Schnurendes 85' stellt. Während der Weiterschaltung des Rades wird das Schnurende nunmehr durch die Rolle 86 gezwungen, sich nach rückwärts gegen das Brikettbündel zu legen (vgl. Abb. ia Arbeitsstelle IV).
  • An der Arbeitsstelle IV findet eine weitere Behandlung des Brikettbündels nicht mehr statt, während auf der Arbeitsstelle V das Bündel aus dem - Förderbehälter ¢ des Rades entfernt und in den .gegenüberliegenden Aufnahmebehälter q. des Förderrades B in die Arbeitsstelle VI überführt wird, die zur besseren Erläuterung des Vorganges sowohl in Abb. ia als auch in Abb. ib dargestellt ist: Zum Zweck der Überführung können bekannte Fördermittel benutzt werden. Im vorliegenden Fall greifen gegen die beiden Seitenflächen des Bündels Platten 95 (Abb. i a und ib) an, die gemäß Abb. 9 an ihren Angriffsflächen mit aus nachgiebigem Stoff bestehenden Leisten 96, 97 versehen sind. Die von beiden Seiten angreifenden Platten 95 sind mittels Lageraugen 98 auf Lagerbolzen 99 angeordnet.' Diese Bolzen werden mittels Klemmaugen ioo gemäß Abb. 3 unten rechts von Hebeln ioi festgehalten, die mittels Lageraugen zog über einen Lenker 103 und eine Antriebsstange 10q, auf einer Achse io5 hin und her bewegt sowie nach innen und außen geschwenkt werden können. Zwecks leichter Be"veglichkeit der Platten 95 in kleinen Grenzen uni ihre Achsen 99 sind zwei Schraubenbolzen io6 und ro7 vorgesehen, so daß innerhalb des durch diese Bolzen bestimmten Bewegungsbereiches die Platten einen Ausschlag machen können. Der Hebel 104 ist mittels eines Lenkers io8 mit einem Hebel log verbunden, der die später beschriebene Bewegung für die Weiterförderung der endgültig verschnürten Brillettbündel aus der Arbeitsstelle. X des Förderrades B ausführt. An den Hebel log greift eine Lenkstange i io an, die mit einem Winkelhebel i i i verbunden ist, der mittels Rollen 11:2, 113 von auf der Antriebswelle i 15 sitzenden Hubscheiben i 16, 117 bewegt wird und damit den beiden Hebeln 104, 109 eine hin und her gehende Bewegung erteilt.
  • Durch beiderseitigen Angriff der Platten 95 gegen die Seitenflächen des Brikettbündels wird letzteres während der Schubbewegung der Platten aus der Arbeitsstelle V über einen Tisch i2o in die gegenüberliegende Zelle auf Arbeitsstelle VI des zweiten Förderrades B eingeführt.. Hierbei gelangt die im Rad A umschnürte Kopfseite io in den unteren Teil des Förderbehälters q. von Rad B, wobei die gedrillte Endschnürung 85' nach oben zeigt und mithin bei der weiteren Förderbewegung des Rades B in der Förderrichtung nach vorn liegt: Um zu verhindern, daß die Endschnürung 85' aus ihrer Lage entfernt wird; ist seitlich des Förderrades B eine halbkreisförmig ausgebildete Schutzleiste 121 angeordnet, an deren innerer Seite sich eine rinnenartige Aussparung 122 (Abb. 2 b und q.) befindet, in welcher diese Endschnürung 85' während des Umlaufes des Rades B bis zu der späteren Verbindungsstelle mit der an der anderen Kopfseite im Rade B noch anzubringenden Verschnürung geführt wird.
  • Auf der Arbeitsstelle VII wird nunmehr das vorstehende Kopfende io' mit der Umwickelvorrichtung 12, die der bereits beschriebenen Vorrichtung der Arbeitsstelle 1I entspricht, ebenfalls umschnürt. Die gleichen Arbeitsvorgänge, wie für das Rad A beschrieben, wiederholen sich auf dem Wege nach der ArbeitsstelleVIII und weiter bis zur Arbeitsstelle IX, d. h. es wird die Schnur durch die Schere 3o durchschnitten und das abgeschnittene Schnurende durch die Zange 5o, 51 in eine Stellung gebracht, die in gerader Linie mit der vorderen Stirnfläche des Brikettbündels verläuft; die beiden nun um die vordere Kante des Brikettbündels einen Winkel von etwa 9o° miteinander bildenden Schnurenden werden durch eine der Zange 65, 66 entsprechende Zangenvorrichtung miteinander verdrillt, und es wird dann (las verdrillte Schnurende 85" durch die Rolle 86 bei der Weiterschaltung des Rades B nach rückwärts gegen das Brikettbündel verschwenkt.
  • An der Arbeitsstelle IX ist die seitliche Stützleiste 121 gemäß Abb. 3 unterbrochen, um eine Vereinigung der beiden freien oberen und unteren Schnurenden 85' und 85" herbeizuführen. Zu dieseln Zweck sind zwei pflugscharartige Körper 125, 126 (Abb. 3, 6 und 7) übereinander angeordnet, die in spitzen Keilen 127, 128 endigen, wobei beide Körper mit ihren Spitzen gegeneinander gerichtet sind und gegeneinander bewegt werden können. Zu diesem Zweck ist der obere Körper 125 mittels einer Stange 130 in einer Gleitbüchse 131 gelagert und außerdem noch durch eine Geradführung 13a in seiner Lage gesichert. Ebenso ist der untere Körper 126. an einer Stange 133 befestigt, die am unteren Ende in einem Lager 134 und am anderen Ende in einer Büchse 135 verschiebbar geführt ist. Auch diese Stange besitzt eine Geradführung 136. Beide Stangen sind an ihren zugekehrten Seiten mit einer Verzahnung 137, 138 versehen, in welche ein Stirnrad 139 eingreift, das auf einer Achse 14.o befestigt ist, die in beliebiger Weise von einem Antrieb in Richtung des Pfeiles zum Gegeneinanderbewegen der beiden Körper 125, 126 und in entgegengesetztem Sinne zum Auseinanderbewegen der beiden Körper gedreht werden kann. Bewegt sich das Stirnrad 139 im Sinne des Pfeiles, dann werden die beiden Körper 125, 126 gegeneinandergeführt. Hierbei streifen sie gemäß Abb.6 mit ihren glatten Rückflächen 142, 143 parallel an der die verdrillten Umschnürungsenden 85', 85" besitzenden Seitenfläche des Brikettbündels entlang, wobei die Umschnürungsenden 85', 85" durch die Keile 127, 128 erfaßt und im weiteren Verlauf der Bewegung kreuzförmig übereinandergelegt werden.
  • Gegen die derart vorstehenden gekreuzten Enden der beiden Schnüre 85', 85" bewegt' sich nunmehr eine Drillzange, welche die Enden erfaßt und mehrere Male zusammendreht. Bei dieser Arbeit dienen die beiden Körper 125, 126 als Gegenhalt für den nicht zu drillenden Teil der vorstehenden Schnurenden 85', 85". Die Drillzange kann beliebiger Art sein. Im vorliegenden Falle besteht sie aus den beiden Backen 145, 146 (Abb. 6), die an ihrem offenen Ende mit Greifflächen 147, 148 ausgerüstet und am anderen Ende in Augen eines Ringflansches 149 gelagert sind. Beide Backen sind mittels eines Kniegelenkes 15o verbunden, das im mittleren Drehpunkt von einer Stange 151 getragen wird. Die Hinundherbewegung der Stange kann durch einen gegabelten Winkelhebel 152 erfolgen, der auf beliebige Weise angetrieben werden kann. Die Drehbewegung der Drillzange erfolgt durch ein Stirnrad 153, welches mit einem Zahnrad 154 zusammenwirkt, das auf einer Welle 155 befestigt ist. Diese trägt am anderen Ende ein Kegelrad 156, das mit einem auf einer Antriebswelle 157 sitzenden weiteren Kegelrad 158 in Eingriff steht. Beim Vorbewegen der Zange 45, 146 geht diese in geöffnetem Zustand gegen die freien gekreuzten Enden der beiden Schnüre 85' und 85" vor. Kurz vor Beendigung dieser Bewegung wird die Stange 151 durch einen nicht dargestellten Anschlag zurückgehalten, so daß das Kniegelenk 15o beim Weiterbewegen der Zange nach der anderen Seite durchgeknickt wird, wobei sich die Zange schließt und die Enden der Schnüre 85', 85" erfaßt. Nunmehr erfolgt mittels des genannten Räderantriebes die Verdrillung dieser Enden. Danach werden die beiden pflugscharartigen Körper 125, 126 über das Stirnrad 139 in ihre Ausgangsstellung zurückgeführt, und es wird auch die Drillzange 145, 146 wieder geöffnet und in ihre in Abb.6 dargestellte Lage zurückgebracht.
  • Alsdann findet der weitere Schaltschritt nach der Arbeitsstelle X statt. Zwischen den Arbeitsstellen IX und X ist gemäß Abb.3 eine Schiene 121' seitlich angeordnet, durch welche die von dem Brikettbündel abstehende Schlaufe 85 nach innen gegen das Brikettbündel während der Weiterschaltung nach Stelle X geführt wird, so daß diese Schlaufe 85 bei der Ankunft des Bündels auf Stelle X die in Abb. 1b; 3 und 8 gezeigte Stellung ein= nimmt.
  • Auf der Arbeitsstelle X sind in gleicher Weise wie auf der Arbeitsstelle V zwei gegen die Seitenflächen des Bündels sich bewegende V orschubplatten 95 angeordnet. Außerdem ist an dieser Stelle auf einem der Lagerbolzen 99 gemäß Abb. 8 und 9 ein Hebelarm 16o mit einer verlängerten Büchse 161 zwischen zwei auf dem Bolzen 99 befestigten Stellringen 162, 163 angeordnet. Eine Törsionsfeder 16,5 liegt mit ihrem freien Ende 165' gegen den oberen Teil des Hebels 16o an und wird am anderen Ende in dem Stellring 163 gehalten. Der Hebelarm 16o trägt an seinem oberen freien Ende einen keilartigen Finger 166, der oberhalb der Bewegungsbahn des Brikettbündels in diese eingeschwenkt werden kann. Der Hebel 16o trägt noch an einer winkelartigen Verlängerung eine Rolle 167, die unter eine feste Weichenkurve 168 (vgl. auch Abb.3) treten kann. Diese feste Kurvenfläche ist über ihren größten mittleren Teil i68°' geradlinig geführt und besitzt beiderseits dieser Geradführung nach innen gerichtete ausgewölbte Flächen z68'. Gegen diese Kurvenfläche wird die Rolle 167 durch die Feder 165 gehalten. Sobald nun das Förderrad B an der ArbeitSStelle@X zum Stillstand gekommen ist, werden die beiderseitigen Vorschubplatten 95 nach innen bewegt und können sich hierbei innerhalb ihres engen Bewegungsbereiches durch die gleichen Bolzen, wie für die Arbeitsstelle V mit io6 und 107 bezeichnet, gleichmäßig gegen die beiden Seitenflächen des Brikettbündels anlegen und dieses erfassen.
  • Bei dieser Einwärtsbewegung der Vorschubplatten 95 wird auch der Hebel 16o nach einwärts geschwungen, wobei der keilartige Finger 166 sich oberhalb des Brikettbündels in das schlaufenartige Ende 85 der Umschnürung einschiebt, wie aus Abb. 8 ersichtlich ist. Wenn nunmehr durch die seitliche Bewegung des Hebels log in der Pfeilrichtung gemäß Abb. *3 das Brikettbündel durch die Platten 95 aus der Zelle .4 des Förderrades B entfernt wird, so gleitet die Rolle 167 aus der linksseitigen Einbuchtung der festen Weiche 168 nach unten auf den geraden ebenen Teil 168", wodurch gleichzeitig eine Verdrehung des Hebels 16o mit dem Finger 166 derart erfolgt, daß sich letzterer von innen gegen die Schlaufe 85 legt und diese dabei anspannt. Das vorstellende verdrillte Ende 85u der Schlaufe 85 kommt nunmehr in den Bereich eines festen Anschlages 170 (Abb.3), der infolge seiner vorderen abgeschrägten Fläche das gedrillte Ende 8511 während des Vorschubs des Bündels zurückhält, so däß dieses Ende entgegengesetzt abgebogen und während des weiteren Vorschubs in einer Nutenführung 171 an der unteren Fläche des Anschlagstückes 170 gehalten wird. Nach Verlassen der Maschine gelangen die einzelnen fertig umschnürten Brikettbündel auf einen endlosen Fördergurt 175, von wo aus sie in beliebiger Weise sofort in Loren o. dgl. zum Versand übergeleitet werden können.
  • Die Unterteilung der Vorschubv orrichtung in zwei hintereinander geschaltcte Förderräder A und B ergibt eine besonders kurze Baulänge der Maschine und die Möglichkeit, das am oberen Kopfende io umschnürte Brikettbündel in einfacher Weise, nämlich durch Einschieben desselben aus dem Förderrad A in das Förderrad B; auf den Kopf zu stellen, so daß nunmehr die bisher untere Kopfseite ia' nach oben stellt und umschnürt werden kann. Dieses Auf-den-Kopf-Stellen des Bündels kann aber auch in anderer Weise.bewirkt werden, beispielsweise durch eine Wendevorrichtung, durch welche das oben umschnürte Bündel aus seinem Förderbehälter herausgehoben, um i8o° gedreht und wieder in den Behälter eingesetzt wird; in welchem Falle eine einzige geradlinige Vorschubvorrichtung verwendet werden kann.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRtCHE. i. Mit schrittweisem Vorschub zu aufeinanderfolgenden Arbeitsstellen arbeitende ;Maschine zum Umschnüren von Bündeln aus Briketten o..dgl., wobei das Bündel an jedem Kopfende mit einer Unischüürung aus ein- öder mehrmals herumgelegtem Draht versehen wird, dessen Enden nach dein Herumlegen zusammengedrillt werden, dadurch gekennzeichnet, daß um das Bündel (5), zunächst auf der einen Kopfseite der Brikette iu@ der Vorschübvorrichtung stehend, der Umschnürungsdr aht (2 i) nur um das obere Kopfende (io) herumgelegt und nach dem an einer Längskante einer Stirnfläche des Bündels erfolgenden Verdrillen der Drahtenden der verdrillte Teil (85`) parallel zur Kopfseite gegen diese Stirnfläche angelegt wird, und daß dann um das durch Wendung uni z8o° auf die andere Kopfseite gestellte Brikettbündel der .Umschnürungsdraht um das nunmehrige obere Kopfende (i o') herumgelegt und nach dem an der entgegengesetzten Längskante derselben Stirnfläche erfolgenden Verdrillen der Drahtenden der verdrillte Teil (85") parallel zur Kopfseite gegen diese Stirnfläche angelegt wird, worauf die verdrillten Teile (85' und 85,") der beiden Umschnürungen kreuzweise übereinandergeführt und an ihren äußeren Enden zu einer Schlaufe (85) miteinander verdrillt werden.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, bei welcher der zur Ausführung einer Umschnü- i rüng B dienende Teil des fortlaufend zugeführten Drahtes während Lies Herumlegens um das Bündel an seinem vorderen Ende und nach erfolgtem Herumlegen auch an seinem hinteren Ende in Klemm- i vorrichtungen festgehalten und dann an seinem hinteren Ende zwischen der Klemmvorrichtung und dein Bündel abgeschnitten wird, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen je zwei Förderbehältern (4.) der Vorschubvorrichtung eine mit dieser mitwandernde Klemmvorrichtung (26, 2>17) angeordnet ist und der Draht (2i) auf einer Arbeitsstelle durch eine Umschnürungsvorrichtung (x2) bekannter Art von der in der Vorschubrichtung vorn liegenden Stirnseite her, und durch die jeweils vor dieser Arbeitsstelle befindliche Klemmvorrichtung (26, 27) festgehalten, urri das obere Kopfende so herumgewickelt wird, daß sich nach erfolgter Umwicklung das führende Drahtende auf der gleichen Seitenfläche des Bündels wie das festgehaltene Drahtende, aber in der Vorschubrichtung nach rückwärts erstreckt, worauf nach dem nächsten Vorschub@schritt dieses hierbei in die nächstfolgende Klemmvorrichtung (26,27) eingelegte Drahtende in bekannter Weise durchschnitten und dann durch eine Zange (5o, 51) o. dgl. seitlich nach vorn in die Verlängerung der vorderen Stirnfläche des Brikettbündels geführt wird, wo die beiden Drahtenden von einer Drillzange (65, 66) erfaßt urid zusammengedrillt werden, wonach beim nächsten Vor Schubschritt dieses zusammengedrillte Ende (85' bzw. 85") durch eine gegen die Seitenfläche des Brikettbündels bewegbare Vorrichtung (86) erfaßt und nach rückwärts gegen diese Seitenfläche parallel zur Kopfseite angelegt wird.
  3. 3. Maschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das kreuzweise Zusammenführen der beiden verdrillten Drahtenden (85' und 85"') der oberen und unteren L'inschnürung durch zwei pflugscharartige, in spitze Keile (127, 128) endigende Körper (125, 126) erfolgt, die oberhalb und unterhalb der betreffenden Arbeitsstelle (IV und IX) über bzw. unter den Drahtenden mit ihren Spitzen gegeneinander gerichtet angeordnet sind und zwecks Zusammenführens der Drahtenden mit ihren glatten Rückflächen (142, 143) an der Seitenfläche des Brikettbündels entlang gegeneinander bewegt werden.
  4. 4.. Maschine nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmvorrichtungen aus je zwei Rollen (26 und 27) bestehen, die an auf einer Seite der V orschubbahii an der Vorschubvorrichtung sitzenden Ständern (25) um einen waagerechten Bolzen (28) drehbar sind und von denen die äußere Rolle (27) federnd gegen die .innere Rolle (26) angedrückt wird.
  5. 5. Maschine nach Anspruch i bis 4., dadurch gekennzeichnet, daß a_ n der Vorrichtung (4o) zur Bewegung der Schneidvorrichtung (30, 31) ein Stempel (48) verschiebbar geführt ist, der beim Vorgehen der Bewegungsvorrichtung (40) von dieser mitgenommen und entgegen einer von hinten auf den Stempel (48) wirkenden Feder (47') gegen die äußere Ralle (27) der Klemmvorrichtung gedrückt wird, uni diese während des Durchschneidens des Drahtes mit besonderem Druck gegen die andere Rolle (26) anzupressen.
  6. 6. Maschine nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Zange (5o, 51) in einem Arm (58) sitzt, der auf einer senkrecht oberhalb der vorderen Stirnkante der in der Ebene der Klemmvorrichtungen (26, 27) liegenden Seitenfläche des Bündels angeordneten Achse (59) verschwenkbar gelagert ist, und daß während der Einschwenkbewegung des Armes (58) die Zange zwecks Erfassens des Drahtes durch einen in ihrer Bewegungsbahn angebrachten Anschlag (55) vorübergehend geöffnet wird, der jedoch bei der nach dem Durchschneiden des Drahtes erfolgenden Ausschwenkbewegung der Zange ausweicht und unwirksam bleibt, so daß letztere das abgeschnittene Drahtende festhält und in ihre ausgeschwenkte Lage mitnimnit.
  7. 7. Maschine nach Anspruch 6; dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmflächen der Zangenbacken (5o, 51) durch Rollen Wa, 511') gebildet werden. B. Maschine nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Verdrillen der beiden rechtwinklig zueinander stehenden Drahtenden (85' und 8.5") der Umwicklungen dienende Drillzange (65, 66) an ihrer einen Backe (66) einen mittlegen dreieckigen Vorsprung (67) und an ihrer anderen Backe (65) zwei seitliche Vorsprünge (68, 69) besitzt, zwischen denen die beiden Drahtenden (85' und 85") bei der umlaufenden Rückbewegung der Drillzange geführt werden.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1057959B (de) * 1956-04-16 1959-05-21 Hansa Werke Ernst Berning Drahtumschnuerungsmaschine
US3160088A (en) * 1963-05-06 1964-12-08 Bunn Co B Apparatus for tying moving bundles
US4275649A (en) * 1979-10-26 1981-06-30 The United States Of America As Represented By The Secretary Of Agriculture Mechanical buncher for leafy vegetables
US4622893A (en) * 1984-07-27 1986-11-18 Brasseries Kronenbourg (S.A.) High-speed automatic hooping device

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