DE65413C - Durch Luft- oder Dampfdruck betätigte Bremse für Schleudermaschinen - Google Patents

Durch Luft- oder Dampfdruck betätigte Bremse für Schleudermaschinen

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DE65413C
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DE
Germany
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brake
air
piston
cylinder
steam pressure
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT65413D
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English (en)
Original Assignee
Firma mathee & scheibler in Burtscheid bei Aachen
Publication of DE65413C publication Critical patent/DE65413C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D65/00Parts or details
    • F16D65/14Actuating mechanisms for brakes; Means for initiating operation at a predetermined position
    • F16D65/28Actuating mechanisms for brakes; Means for initiating operation at a predetermined position arranged apart from the brake

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)
  • Actuator (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
. KLASSE 47: Maschinenelemente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. November 1891 ab.
Die dargestellte Bremse arbeitet mit Luftleere und ist wie folgt eingerichtet:
Die Bremsstangen BB, welche die Bremsbacken tragen, sind am einen Ende in feststehenden Drehpunkten α α gelagert, während die beiden bewegbaren Endpunkte b b durch Kniehebel k k verbunden sind. . Die Schenkel k k des Kniehebels lassen sich mittelst Kuppelmutter mit Rechts- und Linksgewinde verlängern oder verkürzen, um die Bremsbacken so einstellen zu können, dafs sie an die Bremsscheibe angeprefst werden, sobald der Kniehebel eine Durchknickung erfährt. Am Gehäuse der Schleudermaschine ist ein Cylinder mit luftdicht gleitendem Kolben angeordnet, dessen Stange mit Gelenkkopf im Knickpunkt c des Kniehebels angreift. Wird hinter dem Kolben ein Vacuum erzeugt, so wird der Kolben zurückgezogen, dabei der Kniehebel durchgeknickt und die Bremsbacken gegen die Bremsscheibe geprefst. Die Bremswirkung dauert dann so lange, als das Vacuum besteht.
Um den Cylinderraum sowohl in die Luftleereleitung einschalten als auch mit der äufseren Atmosphäre in Verbindung setzen zu können, dient folgende Anordnung: Ein hinter den Kolben des Vacuumcylinders führender Kanal endigt in ein senkrecht stehendes Rohr r, welches sich oben zu einem Gefäfs G erweitert, dessen Inhalt dem Cylindervolumen entspricht. Auf diesem luftdicht geschlossenen Gefäfs steht der Umschaltungshahn, dessen Schlüssel eine Drehung um 900 zuläfst. In der einen Endstellung steht die Oeffnung des Kükens mit dem Innern des Gefäfses und mit einer zur Luftpumpe führenden Leitung L in Verbindung; in der anderen Endstellung steht das Innere des Gefäfses durch eine Bohrung des Hahngehäuses mit der äufseren Luft in Verbindung. Ist also der Hahn so gestellt, dafs die Luftleere hinter dem Kolben des Bremscylinders wirkt, so tritt Bremswirkung ein; wird der Hahn in die andere Endstellung umgeschaltet, so tritt Luft in den Bremscylinder und die Bremse kann in ihre ursprüngliche Stellung zurückgehen. Um dies zu erleichtern, ist sowohl der Bremscylinder als auch das ansteigende Rohr r bis" zu seiner Erweiterung mit irgend einer Flüssigkeit (Wasser, Glycerin, OeI u. s. w.) gefüllt, deren hydrostatischer Druck den Kolben in die ursprüngliche Stellung zurückführt. Die beim Anziehen der Bremse durch den Kolben verdrängte Flüssigkeit tritt in die obere Erweiterung des Rohres, von wo sie bei Umschaltung wieder in den Cylinder zurücksinkt.
Die Bremse kann, anstatt mit Luftleere, auch mit geprefster Luft, Druckwasser oder Dampf arbeiten, nur mufs dann die Anordnung getroffen werden, dafs der Kniehebel nach innen durchknickt, der Kolben im Bremscylinder sich also in der weitesten Stellung nach aufsen befindet, wenn die Bremse offen ist.
Führt man die Kolbenstange in einer Stopfbüchse, so sind beide Kolbenseiten für Aufnahme von Zug oder Druck geeignet; man hat dann nur den Umschaltungshahn derart
mit beiden Seiten des Cylinders zu verbinden, dafs Luftleere oder Druck abwechselnd auf der einen oder der anderen Seite des Kolbens auftreten kann. Der Kolben wird dann beim Einschalten der Bremse nach der einen Seite gezogen oder gedrückt, während beim Ausschalten der Zug oder Druck auf der anderen Seite des Kolbens wirkt.
Legt man den Cylinder zwischen die Bremsstangen BB — die Achse desselben parallel zur Verbindungslinie der schwingenden Endpunkte der Stangen —, so kann man zwei die Bremsstangen unmittelbar angreifende Kolben anwenden, die zusammengezogen werden, sobald zwischen ihnen ein Vacuum durch die Luftpumpe gebildet wird. Bei Anwendung von Druck ordnet man die Bremsstangen zwischen zwei Cylindern an, deren Kolben die Stangen nach innen zusammendrücken.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine durch Luft-, Dampf- oder hydrostatischen Druck in der Weise bethätigte Bremse für Schleudermaschinen, dafs die Stange des den Druck aufnehmenden Kolbens am Knickpunkt (c) eines Kniehebels (b c b) angreift, dessen Endgelenke mit den die Bremsklötze tragenden Stangen (B) verbunden sind, wobei — im Falle Luftverdünnung benutzt wird — der Kolbenrückgang durch den hydrostatischen Druck einer in einem mit dem Cylinder verbundenen Rohr fr) stehenden Flüssigkeit begünstigt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT65413D Durch Luft- oder Dampfdruck betätigte Bremse für Schleudermaschinen Expired - Lifetime DE65413C (de)

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