DE654316C - Mischmaschine, insbesondere fuer Farben - Google Patents

Mischmaschine, insbesondere fuer Farben

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DE654316C
DE654316C DEA74974D DEA0074974D DE654316C DE 654316 C DE654316 C DE 654316C DE A74974 D DEA74974 D DE A74974D DE A0074974 D DEA0074974 D DE A0074974D DE 654316 C DE654316 C DE 654316C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F27/00Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders
    • B01F27/80Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders with stirrers rotating about a substantially vertical axis
    • B01F27/81Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders with stirrers rotating about a substantially vertical axis the stirrers having central axial inflow and substantially radial outflow
    • B01F27/812Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders with stirrers rotating about a substantially vertical axis the stirrers having central axial inflow and substantially radial outflow the stirrers co-operating with surrounding stators, or with intermeshing stators, e.g. comprising slits, orifices or screens
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F27/00Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders
    • B01F27/05Stirrers
    • B01F27/11Stirrers characterised by the configuration of the stirrers
    • B01F27/19Stirrers with two or more mixing elements mounted in sequence on the same axis
    • B01F27/192Stirrers with two or more mixing elements mounted in sequence on the same axis with dissimilar elements

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Mixers Of The Rotary Stirring Type (AREA)

Description

  • Misc, hmaschine, insbesondere für Farben Die vorliegende Erfindung betrifft eine Mischniaschine für Farben, welche dazu bestimmt ist, ein diinn-bis dickflüssiges Mischgut, bestehend aus Bindemittel, Farbpigment und den bekannten Zusätzen, schnell zu einer klümpchenfreien, gleichmäßig feinen Masse zu vermischen.
  • Es sind bereits Mischmaschinen bekannt, weiche einen zentral angeordneten, durch eine senkrechte Welle angetriebenen Kreiselmischkörper besitzen, der biei schneller Dnehung das durch die oben, und untenliegenden Ringöffnungen eingesaugte Mischgut in sternförmig angeordnete, nach außen hin im Querschnitt sich verjüngende Leitkanäle preßt.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung besteht nun dann, daß im Innern des Kreisels it gegenüber den Austrittsöffnungen der beitkanäle s senkrecht angeordnete Prallwände t mit kleinen Durchlaßöffnungen von sternförmigem Querschnitt sowie weitere gebogene Leitflächen tt angeordnet sind. Die letzteren sind an sich bereits bekannt.
  • Der mit Hilfe der neuen Vorrichtung erzielte Fortschritt besteht in folgendem: Wird sehr fein gemahlenes Farbpulver in ein flüssiges Bindemittel eingerührt, so bilden sich bei der ersten Berührung der Trockensubstanz mit der Flüssigkeit größere oder kleinere Klümpchen, welche in ihrem Kern noch Trockensubstanz enthalten. Mit den bekannten Einrichtungen läßt sich zwar an sich ein gutes Durchmischen des Farbpigments, soweit es sich nicht beim Eintragen in die Flüssigkeit zu Klümpchen zusammengeballt hat, erzielen. Die beim Eintragen sich unvermeidlich bildenden Klümpchen werden jedoch hierbei nicht zerstört, da bei den bisher bekannten Kreiselmischern die das Mischgut verarbeitenden Teile mehr oder weniger nach dem Stromlauf angeordnet sind.
  • Die von dem Flüssigkeitsstrom getragenen Klümpchen rutschen im freien Raum an den mehr oder weniger in Stromrichtung eingestellten Widerständen vorbei, an den schräg oder winklig angeordneten Hemmungswänden des Kessels entlang und gelangen auf diese Weise praktisch unversehrt mit dem Flüssigkeitsstrom nach außen. Sie werden erst bei der Weiterverarbeitung in Walzenfeinreibmaschinen beim ersten Durchgang zwischen den Walzen zerdrückt. Ein Teil der so bloßgelegten Trockensubstanz wird von der rotilereinden zweiten Walze aufgenommen, bohne vorher durch das flüssige Bindemittel durchnäßt worden zu sein Es findet daher ein einwandfreies Vertreiben der Trockensubstanz mit dem Bindemittel nicht schon bei dem ersten, sondern erst blei dem zweiten Walzendurchgang statt, und daher kann die Verarbeitung der Mischmasse durch lein solches Walzenfeinreibwerk nicht zu, einer so völlig homogenen Farbmasse führen wie bei Anwendung einer Klümpfchenfreien Mischmasse.
  • Dieser Nachteil wird bei Verwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung vermiledlen.
  • Der neue Kreiselzerstreuungsmischer blesitzt nämlich in seinem Innern Führungskanäle, welche nach innen zu einen weiteren Querschnitt habe, welcher sich nach außen hin verengt, so daß hierdurch das Mischgut zi. zusammengepreßtem Zustand auf die dem Austritt der Führungskanäle senkrecht gegen;,-überstehende Wand aufprallt, wobei die Klümpchen an der Prallwand zerdrückt, zerstäubt und hierdurch. auf. das Gemisch nach außen befördert werden.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand schematisch abgebildet. Es zeigt: Abb. 1 einen gebrochenen Längsschnitt durch die Mischmaschine.
  • Abb. 2 eine Draufsicht aufs die Mischmaschine, Abb. 3 eine Draufsicht auf den Kreiselmischer in teilweisem Schnitt.
  • Die@Mischmaschine besteht aus einem auf einem Ständer ruhenden Behälter b mit einem Verschlußpfropfen c und einem angeschraubten Seitenlager d, in dem lein feststehender Zapfen e sitzt, auf dem eine Leerlaufscheibe f läuft. Auf dem aufklappbaren Deckel g ist die Antriebsvorrichtung aufgebaut. Sie besteht aus einer Vollscheibe h, die mit einer horizontalen Welle i' verkeilt und in einem Lager k gelagert ist, sowie einem Kegelräderpaar und einem Vertikallagerm. Der Kreiselmischern, der aus Reinigungsgründen zweiteilig ausgeführt ist, sitzt auf einer Weile 0 und wird durch einen Keilp sowie einer Verschlußmutter q mit schnecken- oder propellerartigen Flügeln r zu einem Gehäuse vereinigt.
  • Die Schalen des Kreiselmischers tl sind mit nach außen hin sich verjüngenden Führungskanälen s, Aufprallwänden t, weiche zu den Austrittsöffnungen der Kanäle senkrecht angeordnet sind, und gebogenen Umleitschaufeln u versehen. Die Art und Form der Aufprallwände t und Umleitschaufeln u liegen nicht eindeutig fest, sondern werden durch die Art des Misch- und Mahlgutes bedingt und können außerdem unabhängig sein von der Größe und Drehgeschwindigkeit des KreiseT-mischern. So können z. B. die geradlinigen Führungskanäle s - geschwungene Form und die Aufprallwände t mit Düsenlöchern verschein sein und die Umleitschaufeln u gewellte Flächen haben.
  • Die Wirkungsweise des Erfindungsgegenstandes ist folgende: Das in dem Behälter b befindliche Mahlgut tritt auf der oberen und unteren Seite des Kreiselmischers n durch die ringöffnung w selbst ein. Durch die Wirkung der schneckenartigen Schraube r wird das nach unten wandernde Mischgut erfaßt und nach der Ringöffnung w geführt. Durch die Zentrifugalkraft des sich rasch drehenden Kreisels 41 wird das Mischgut durch die um.-schlossenen Leitkanäle s, welche, uim die Beschleunigungskraft aufzunehmen, nach außen hin einen kleineren Querschnitt aufweisen, mit Druck nach außen, senkrecht - auf die Prallwände t geschleudert. Dile im Mischgut enthaltenen Farbklümpchen werden hier durch den Aufprall zerdrückt und zerstäubt. Das Mahlgut sucht nun beiderseits zu entweichen und prallt gegen die zu beiden Seiten angeordneten Umleitschaufeln u auf, wobei das Mischgut an den Wänden der Umleitschaufeln u nochmals zerstäubt, gemischt und in homogenem Zustande nach außen geschleudert wird. Dieser Vorgang wiederholt sich laufend in steter Folge.
  • Infolge der Geschwindigkeit des Kneiselmischers n bleiben beim Arbeitsgang die Hohlräume v des Kreisels n leer. Dadurch trifft jeweils der arbeitende Teil des Mischgutes beim Austritt aus den Leitkanälen s auf die freien, senkrechten Aufprall- und Umleitschaufeln t und q so daß eine Verarbeitung innerhalb des Kreiselmischers n gewährleistet ist.

Claims (1)

  1. P A T E N T A N S P R U C H : Mischmaschine, insbesondere für Farben, mit einem zentral angeordneten, durch eine senkrechte Welle angetriebenen Kreiselmischkörper, der bei schneller Drehung das durch die oben- und untenliegenden Ringöffnungen eingesaugte Mischgut in die sternförmig angeordneten, nach außen hin sich verjüngenden Leitkanäle preßt, dadurch gekennzeichnet, daß im Innern des Kreisels (n) gegenüber den Austrittsöffnungen der Leitkanäle (s) senkrecht angeordnete Prallwände 9t) mit kleinen Durchlassen von sternförmigem Querschnitt sowie weitere an sich bekannte gebogene Leitflächen (u) angeordnet sind.
DEA74974D 1935-01-05 1935-01-05 Mischmaschine, insbesondere fuer Farben Expired DE654316C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2922531A1 (de) * 1978-06-01 1979-12-13 Vnii Molotschnoj Promy Zentrifugaler fluessigkeitshomogenisator
EP4711032A1 (de) * 2024-09-11 2026-03-18 Prosperodes GmbH Rotor-stator-vorrichtung und verfahren zum mischen

Cited By (3)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2922531A1 (de) * 1978-06-01 1979-12-13 Vnii Molotschnoj Promy Zentrifugaler fluessigkeitshomogenisator
EP4711032A1 (de) * 2024-09-11 2026-03-18 Prosperodes GmbH Rotor-stator-vorrichtung und verfahren zum mischen
WO2026057750A1 (en) 2024-09-11 2026-03-19 Prosperodes Gmbh Rotor-stator device and process for mixing

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