DE654492C - Rotierende Kompressionskaeltemaschine - Google Patents

Rotierende Kompressionskaeltemaschine

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DE654492C
DE654492C DEF78099D DEF0078099D DE654492C DE 654492 C DE654492 C DE 654492C DE F78099 D DEF78099 D DE F78099D DE F0078099 D DEF0078099 D DE F0078099D DE 654492 C DE654492 C DE 654492C
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hose
condenser
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compression refrigeration
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B45/00Pumps or pumping installations having flexible working members and specially adapted for elastic fluids
    • F04B45/08Pumps or pumping installations having flexible working members and specially adapted for elastic fluids having peristaltic action
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25BREFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
    • F25B1/00Compression machines, plants or systems with non-reversible cycle
    • F25B1/04Compression machines, plants or systems with non-reversible cycle with compressor of rotary type

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Rotierende Kompressionskältemaschine Es sind Maschinen zur Erzeugung von Kälte bekannt, bei welchen ein gasföriniges Mittel, z. B. Ainmoniak oder' schweflige Säure, durch einen Kompressor verdichtet, dann in einem Kondensator verflüssigt und schließlich in einen Verdainpfer oder Kühlkörper geleitet wird, in welchem das verflüssigte Mittel wieder in Gasform übergeht. Aus dem Kühlkörper geht das Gas in den Kompressor zurück, und nun beginnt der Kreislauf von neuem.
  • Wesentlich ist hierbei eine sehr genaue Bearbeitung des Kompressors, insbesondere ein dichtes Schließen der Kolben und Ventile, um einen Austritt von Ammoniak oder schwefliger Säure zu vermeiden. Eine weitere Folge dieser hohen technischen Anforderungen ist ein hoher Preis, und dieser wiederum beschränkt das Anwendungsgebiet von Konipressionskältemaschinen, insbesondere hat er bisher die Einführung der Kleinkältemaschinen in die einzelnen Haushaltungen gehemmt. Nur wenige können die Kosten solcher Maschine aufbringen.
  • Zweck der Erfindung ist daher die Schaffung ei ' ner Kompressionskältemaschine, insbesondere für kleine Leistungen, deren Herstellungskosten durch den Ersatz der bisher üblichen teuren Kompressoren durch einen besonders einfachen und billig lierstellbaren Spezialkompressor sowie durch eine im Anschluß an diesen Spezialkompressor mögliche, besonders einfache Bauart der Gesamtmaschine auf ein Mindestmaß herabgesetzt sind, ohne daß die Güte, insbesondere die Dichtigkeit und Betriebssicherheit, der Maschine leidet. Erfindungsgemäß wird dies zunächst dadurch erreicht, daß eine sog. Schlauchpumpe an Stelle eines Kolbenkompressors zum Verdichten des Gases zwischen Verdampfer und Kondensator in die Maschine eingeba,ut ist. Derartige Schlauchpumpen sind seit Jahrzehnten bekannt. bisher aber bei Kältemaschinen nicht verwendet worden. weil nicht erkannt worden ist, daß ihre Anwendung, insbesondere für Kleinkältemaschinen, von besonderem Vorteil ist.
  • Für Haushaltkälteniaschinen können die einzelnen Bauteile nicht einfach genug sein. Deshalb liegt ein erfinderisches Verdienst darin, erkannt zu haben, daß die Schlauchpumpe als Kompressor für diesen Zweck besonders geeignet ist. Es gibt unzählige Formen von Kompressoren, und auch für Kältemaschinen und Kleinkälternaschinen sind schon die mannigfachsten Kompressorformen ange#vendet worden. Niemand aber hat bisher erkannt, daß ein Schlauchkompressor für diesen Zweck hervorragend geeignet ist. Durch die Anwendung der an sich bekannten Schlauchpumpe auf Kornpressionskältemaschinen gelingt es,. ihre Form und ihren Zusammenbau, ebenso ihre Bearbeitung-
    in solchem Maße zu vereinfachen, daß h1'
    , A
    mit erstmalig eine Kleinkältemaschine ge- ,
    geben ist, die sich für die Einführung ihjeden Haushalt eignet.
  • Schlauchpumpen haben die Form eines endlosen Schlauches, der durch eine Druckrolle von einem Ende zum anderen fortlaufend zusammengepreßt wird, so daß der Inhalt des Schlauches vor der Rolle herausgedrückt und hinter der Rolle neuer Inhalt in den Schlauch eingesaugt wird. Dabei ist der Schlauch endlos, also kreisförmig, und hieraus ergibt sich für die Kälternaschine eine außerordentlich einfache und raumsparende Gesamtform. Insbesondere wird vorteilhaft der Kondensator als Rotationskörper ausgebildet und der Pumpenschlauch um den Kondensator herumgelegt. Es kann auch eine Kondensatorschlange konzentrisch zum Schlauch und im wesentlichen auf der Oberfläche des gleichen Zylinders angeordnet werden. Die Maschine kann mit unmittelbarem Antrieb, insbesondere durch die Druckrolle, als Friktionsrolle versehen sein. Sie kann aber auch durch einen Sonderantrieb, sei es mittels Zahnräder, sei es mittels Rieinenscheibe, -von irgendeiner Kraftwelle her in Umdrehung ,versetzt werden.
  • Entsprechend der kreisförmigen Anordnung von Kondensator und Pumpenschlauch und ihrer gemeinsamen Umdrehung um die gleiche Achse kann der Kühlkörper ebenfalls als Rotationskörper ausgebildet und konzentrisch zur gleichen Achse wie die übrigen Maschinenteile angeordnet werden und mit ihnen umlaufen. In diesem Fall, e werden Kondensator, Pumpe und Kühlkörper am besten zentral durch eine hohle Welle als Saugrohr verbunden, die das Druckrohr urnschließt, wobei alle Teile gemeinsam umlaufen.
  • Ein weiterer Vorteil der Schlauchpumpe ,als Kompressor für Kleinkältemaschinen besteht darin, daß die Schlauchpumpe praktisch keiner Wartung bedarf. Insbesondere ist keine Schmierung erforderlich. Ein schadhaft gewordener Pumpenschlauch kann ohne weiteres ausgewechselt werden. Außerdem ist Gummi ein Material, das den üblichen Kältemitteln gegenüber vollkommen beständig und korrosionsfrei ist.
  • Gegenstand der Erfindung ist endlich eine besonders wirksame Ausbildung des Pumpenschlauches selbst. Die Güte der Pumpenleistung hängt davon ab, daß der Schlauch im inneren Ouerschnitt unter der Druckrolle völlig zusammengedrückt wird, damit der gesamte Schlauchinhalt vor der Druckstelle in den Kondensator übergeschoben wird. Nun kann man zwar bei ausreichendem Druck und ausreichend dünner Wandung jeden Schlauch 3,öllig zusammenpressen, aber die Lebensdauer des Schlauches ist dann verhältnismäßig gering. Um diesen Nachteil zu vermeiden, -wird erfindungsgemäß eine Sonderform für den Pumpenschlauch benutzt. Erfindungsgemäß hat der Innenquerschnitt des Schlauchkanals eine längliche, z. B. ovale Form und der Außenquerschnitt Kreisform, wobei der kürzere Durchmesser des Innenquerschnittes in der Druckrichtung liegt. Bei dieser Form ist eine leichte und völlige Zusammendrückung des Innenquerschnittes gewährleistet, da die Wandstärke des Schlauches an den Stellen verringert ist, die mit den Enden des größten Durchmessers des Innenqqerschnittes zusammenfallen, während die Wandstärke des Schlauches an den Stellen verstärkt ist, die mit denEnden des kleinsten Durchmessers des Schlauches zusaminerifallen, d. h. an den Druckstellen der Rolle und des Schlauchauflagers. Diese Verstärkung an den Abnutzungsstellen erhöht die Lebens-(lauer des Schlauches und stellt. eine völlige und elastische Zusammendrückung seines 1.-Iohlraumes an der jeweiligen Druckstelle der Rolle sicher.
  • Innen und außen ovale oder flache Pumpenschläuche sind bekannt.
  • Auf der Zeichnung ist in Fig. i eine Kälteinaschine nach der Erfindung mit Schlauchpumpe, teilweise in senkrechtem Schnitt, teilweise in Ansicht schematisch dargestellt.
  • Fig. 2 ist ein Grundriß zu Fig. il ebenfalls teilweise im Schnitt und teilweise in Ansicht. Fig. 3 und 4 zeigen in gleicher Darstellung eine abgeänderte Ausführungsform einer Pumpe nach der Erfindung.
  • Fig. 5 stellt im Querschnitt einen für eine Pumpe nach der l#7findung besonders geeigneten Pumpenschlauch dar.
  • Bei der Ausführungsform nach den Fig. i und 2 ist am oberen Ende der drehbar gelagerten Hohlwelle 5 ein linsenförmiger Behälter3 vorgesehen, dessen Inneres über das Rohr 13 mit-dem Innern der Hohlwelle 5 verbunden ist. An der oberen und unteren Seite des Behälters 3 sind Kühlrippen 9 und io vorgesehen. Am äußeren Umfang des Behälters liegt ein elastischer Schlauch i, dessen beide Enden an einer gemeinsamen Scheidewand ii zusammengelegt sind, so daß sich äußerlich ein geschlossener Ring ergibt. Der Schlauch i ist an seinem einen Ende über ein Rohr 12, in welchem ein Druckventil 4 vorgesehen ist, #mit dem Inneren des Behälters 3 verbunden. An das andere Ende. des Schlauches i ist eine Leitung6 angeschlossen, welche in die Hohlwelle 5 mündet und so mit dein Verdarnpfer oder Kühler 7 in Verbindung stellt, der mit Kühlrippen 21 besetzt ist. Die Vorrichtung wird durch einen im Gehäuse 15 untergebrachten Motor angetrieben, auf dessen Welle 23 die Druckrolle 2 sitzt, die den Schlauch an der Berührungsstelle, wie aus der Abb. 2 ersichtlich ist, zusammendrückt. Wird die Rolle 2 im Sinne des Pfeiles 16 angetrieben, so versetzt sie durch Reibung die aus dem Schlauch i, Kondensator 3, Hohlwelle 5 und dem Kühler 7 bestehende Vorrichtung in Uinlauf, wobei der Schlauch i Jeweils an der Berührungsstelle mit der Rolle 2 zusammengedrückt wird. Hierbei wird das im Schlauch befindliche Kältemittel in dem vor der Rolle 2 liegenden Teil des Schlauches verdichtet und in der Richtung der Pfeile 17 und 18 durch das Druckventil 4 in das Innere des Kondensators gefördert, wo es in bekannter Weise verflüssigt wird. Das flüssige Kälteinittel tritt durch die öffnung 14 in das Rohr 13 und wird durch dieses dem Kühler 7 zugeführt. Das sich dort bildende Gas gelangt durch die hohle Welle 5 und das Rohr 6 in Richtung des Pfeiles:22, wieder in den Schlauch i, welcher nach dein Durchgang -unter der kolle.2 seine ursprüngliche Form wieder annimmt und dadurch die Saiigwirkung erzeugt.
  • Bei der Ausführungsform nach den Fig. i und 2 wirkt die Rolle 2 auch als Treibscheibe. Man kann aber die Vorrichtung auch so ausbilden, daß der Kompressor, Kondensator und Kühler feststehen und die Rolle um den Kondensator lieruinläuft oder daß die Rolle 2, wie beschrieben, eine ortsfeste Welle hat, der Antrieb aber durch ein besonderes Glied, z. B. eine Riemenscheibe, Zahnrad o. dgl., erfolgt.
  • Eine solche Ausführungsforin zeigen die Fi '-. 3 und 4. Hier trägt die Hohh-velle 5 eine Riemenscheibe 27, welche durch einen Riemen 24 angetrieben wird und auf welche der Schlauch i ähnlich wie bei der ersten Ausführun-sform auf den Kondensator aufgelegt ist. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist der Kondensator als Rohrschlange 25 ausgebildet, deren Enden mit dem Schlauch i bzw. mit dem Rohr 13 verbunden sind. Die Rolie 2 läuft ohne Antrieb mit. Im übrigen ist die Vorrichtung ebellso wie jene nach den.Fig. i t' und 2- ausgebildet.
  • Es können statt eines Schlauches i auch deren mehrere parallel nebeneinander an#eordnet werden bzw. kann man einen Schlauch vorsehen, in welchem mehrere zueinander parallel liegende Hohlräume vorhanden sind. Man wird dann die Auslaßrohre 1.2 vorteilhaft gleichmäßig am Ring verteilen.
  • In Fig. 5 ist eine besonders vorteilhafte Ausführungsforin des-Pumpenschlauches dar-Z, ,--estellt. Sie ist dadurch eigentümlich, daß im Gullinlikörper ein Kanal 28 von länglichern Querschnitt ausgebildet ist, wobei der äußere Ümfang des GuminikÖrpers Kreisform be-.hält, so daß an den zwei einander gegenüber-.liegenden Stellen 29 und 3o die Schlauchwand geringere Stärke hat als an den übrigen Stellen. Der Schlauch wird in der Maschine so angeordnet, daß die Druckrolle:2 an der Außenfläche jenes Teiles des Schlauches läuft, wo die Wandstärke am größten ist, daß also der Preßdruch: in der Richtung 32 des kürzeren Durchmessers 31 des Kanalquerschnittes wirkt. Dadurch, daß die Wandstärke an den Enden des zur Oberfläche der Druckrolle parallel stehenden längeren Durchmessers 33 geschwächt ist, ist dort die Beanspruchung erfahrungsgemäß günstiger, weil beim Zusammendrücken keine unzulässig hohen Spannungen im Gunimischlauch an diesen Stellen auftreten und der Gummi dort nicht so rasch brüchig wird wie bei Schläuchen mit am ganzen Umfang gleicher Wandstärke. Ferner begünstigt die eigenartige Schlauchforni nach Fig. 5 das völlige Zusammenpressen des Schlauches an der Auflagestelle der Druckrolle, d. h. ein völliges Vernichten des inneren Hohlraunies an dieser Stelle, so daß ein Rückfließen des Kältemittels von der Druckseite zur Saugseite unmöglich ist. Endlich wird durch die beschriebene Schlailchform erreicht, daß infolge der Verstärkung der Schlauchwand an den Enden des kleinen Durchmessers die ovale Innenforrn des Schlauchkanals auch unter Druck erhalten bleibt.
  • Aus diesen Vorschlägen ergibt sich, daß der Erfindungszweck auch dann schon teilweise erreicht wird, wenn der Innenquerschnitt des Schlaucbkanals sich der Kreisform nähert. Auch dann wird die völlige Zusammendrückung des Innenquerschnittes an den Stellen begünstigt, wo die Wandstärke geschwächt ist. Gleichwohl ist die dargestellte Schlauchform nach den bisherigen Erfahrungeil die günstigste.
  • Um bei Undichtwerden des Schlauches das Ausströmen des Kälternittels in die freie Luft zu verhindern, kann man den den Schlauch tragenden Teil in einem nach außen hin gasdicht schließenden Gehäuse unterbringen. Dieses kann ein ortsfester oder ein niii dem Kompressor bzw. Kondensator umlaufendes Gehäuse sein.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Rotierende Kompressionskälteinaschine, dadurch gekennzeichnet, daß der Kompressor als eine an sich bekannte Schlauchpullipe ausgebildet ist.
  2. 2. Kompressionskältemaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Pumpenschlauch um den als Rotationskörper (3) ausgebildeten Kondensator herumgelegt ist. 3. Kompressionskältemaschine nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch eine Kondensatorschlange (25), die konaxial zu einem als Pumpenschlauchträger dienenden Zylinder angeordnet ist. 4. Kompressionskältemaschine nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die rotierende Preßrolle (2) die geineinsam umlaufenden Teile (Pumpe, Kondensator und Verdampfer) durch Reibung antreibt. 5. Kompressionskältemaschine nach Anspruch i bis 4, gekennzeichnet durch einen besonderen Antrieb (:23, 27) für die gemeinsam umlaufenden Teile (Pumpe, Kondensator und Verdampfer) und eine Preßrolle ohne eigenen Antrieb. 6. Kompressionskältemaschine nach Anspräch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenquerschnitt des Schlauchkanals (28) eine längliche, z. B. ovale Form und der Außenquerschnitt Kreisform hat und der' kürzere Durchmesser (V) des Innenquerschnittes in der Druckrichtung (322) liegt.
DEF78099D 1933-09-16 1934-09-18 Rotierende Kompressionskaeltemaschine Expired DE654492C (de)

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