DE654514C - Stromabhaengiges Induktionsrelais - Google Patents

Stromabhaengiges Induktionsrelais

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DE654514C
DE654514C DEA75339D DEA0075339D DE654514C DE 654514 C DE654514 C DE 654514C DE A75339 D DEA75339 D DE A75339D DE A0075339 D DEA0075339 D DE A0075339D DE 654514 C DE654514 C DE 654514C
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short
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relay
pole
relay according
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DEA75339D
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H51/00Electromagnetic relays
    • H01H51/30Electromagnetic relays specially adapted for actuation by AC
    • H01H51/32Frequency relays; Mechanically-tuned relays

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Developing Agents For Electrophotography (AREA)
  • Electromagnets (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein stromabhängiges Induktionsrelais mit einem unmagnetisehen beweglichen Kurzschlußring, der den Mittelschenkel eines E-förmigen, mit Polansätzen versehenen Magnetkernes umgibt.
Es ist bekannt, derartige Relais zur Erhöhung der Stellkraft mit einem oder mehreren unmagnetisehen Hilfsringen zu versehen und diese Hilfsringe mit dem Kurzsehlußring über eine Hebelvorrichtung zu verbinden. Ferner ist ein stromabhängiges Relais mit zwei von dem Hauptstnoni durchflossenen Erregerspulen bekannt, von denen die eine beweglich angeordnet und mit einem kleinen Hilf sanker versehen ist. Dieser Hilf sanker bewirkt jedoch eine Verzögerung des Ansprechvorganges. Diese bekannten Induktionsrelais arbeiten zu langsam oder nicht lautlos oder sind zum Betätigen der Kontakte mit verhältnismäßig komplizierten Hebelvcrbindungen versehen.
Gemäß der Erfindung sind nun an dem Kurzsehlußring magnetisierbare Plättchen derart angeordnet, daß die von den Magnet,-polen auf dieselben ausgeübte magnetische Anziehungskraft im Sinne der von der Erregerspule, auf den Kurzsehlußring ausgeübten Kraft wirkt.
Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht. Abb. 1 zeigt eine Aufsicht und Abb. 2 eine räumliche Darstellung. Aus Abb. 3 ist die Ausbildung- des Kurzschlußringes in seinen Einzelheiten ersichtlich. Abb. 4 zeigt eine besonders vorteilhafte Weiterbildung des erfindungsgemäßen Relais, und in Abb. 5 ist die Möglichkeit einer einfachen Befestigung der Erregerspule gezeigt.
Der E-förmige Kern 1 ist mit verschieden großen Luftspalten zwischen den Polen 2,3 und 4 ausgeführt. Der Kurzsehlußring 5 umfaßt den mittleren Pol 3 und geht in zwei Schenkel 6 und 7 über, die an einer Feder 8 befestigt sind. An dieser Fieder ist eine federnde Zunge 9 mit einem Kontakt ι ο vorgesehen, der mit dem ortsfesten Kontakt 11 zusammenarbeitet.
Wird die beispielsweise auf dem mittleren Pol befindliche Spule 12 erregt und übersteigt der sie durchfließende Strom einen bestimmten Wert, so wird der Kurzsehlußring 5 nach oben abgestoßen. Da er sich, in der Ruhelage unterhalb der Polansätze befindet und somit aus einem Bereich geringer magnetischer Feldstärke in einen Bereich höherer magnetischer Feldstärke gelangt, erfolgt seine Bewegung mit großer Beschleunigung. Außerdem wird dadurch erreicht, daß infolge der Rückstellkraft der Feder 8 die Rückbewegung des Kurzschlußringes 5
bei kleineren Strömen durch die Spule 12 erfolgt. Diese Eigenschaft ist bei Relais, die zum Schalten der Hilfsphase von Einphaseninduktio <nsrr»toren dienen, sehr erwünscht. Der Kurzschlußring 5 besteht vorzugsweise" aus einem nichtmagnetischen, aber gut leiten·-' den Werkstoff, beispielsweise Kupfer. UnT-nun die Stellkraft des Relais zu vergrößern, befinden sich an dem Kurzschlußring magnetisierbare Plättchen 13 und 14, wie aus Abb. 3 ersichtlich ist. Diese Plättchen bewirken ein Arbeiten des Relais mit geringerer Erregung und verursachen ein schnelleres Schalten, da der Kurzschlußring nicht nur durch die abstoßende Kraft der Erregerspule 12, sondern auch durch die anziehende Kraft der Erregerpole auf die magnetisierharen Plättchen 13 und 14 bewegt wird.
Um besondere Anschläge für den Kurzschlußring bei seiner Bewegung aus der Ruhestellung in die Arbeitsstellung zu vermeiden, ist es notwendig, den Kurzschlußring abzubremsen, sobald die Kontakte 10 und 11 in Berührung kommen. Dies wird dadurch erreicht, daß die Polansätze an ihren oberen Enden sich verjüngen. Die magnetisierbaxen Plättchen 13 und 14 bewirken, daß der Kurzschlußring sich nach. Möglichkeit in dem Bereich großer magnetischer Feldstärke aufhält. Andererseits nimmt die abstoßende Wirkung der Erregerspule 12 infolge der Formgebung der Pole 2, 3 und 4 nach oben hin ' stark ab. Die Gegenwirkung der Feder "8 hebt daher die abstoßende Kraft der Erregerspule 12 in einer bestimmten Stellung des Kurzschlußringes auf. Bei richtiger Einstellung wird somit erreicht^ daß das Relais völlig geräuschlos arbeitet und dennoch der Schaltvorgang sehr schnell vor sich geht. Außerdem weist das erfindungsgemäße Relais eine große Betriebssicherheit auf, da empfindliche und komplizierte Teile fehlen. Die Herstellung des Relais kann in äußerst wirtschaftlicher Weise erfolgen. Um das Relais den verschiedenen gewünschten Stromstärken leicht anpassen zu können, empfiehlt sich die aus Abb. 4 ersichtliche Anordnung. Der Bügel 15, der einerseits am Magnetkern 1 befestigt ist und andererseits über der Feder 8 den Kurzschlußring s trägt,' besitzt eine Nut 16. Durch diese Nut wird eine Materialschwächung erreicht, so daß es in einfacher Weise möglich ist, die Lage des Kurzschlußringes 5 einzustellen. Der Bügel 15 wird vorteilhaft zu seiner Versteifung mit einer Sicke 17 versehen. ■'•'.■;Um die Spule 12 in einfacher Weise auf "- dem mittleren Pol befestigen zu können, be-" finden sich an dessen untenem Ende Aus- ;< zackungen 18 und 19. Beim Aufschieben der vorteilhaft aus Preßspan bestehenden Spule der Erregerwicklung 12 verursachen die Auszackungen 18 und 19 in der Spule 20 Formänderungen. Hierdurch wird ein fester Sitz der Spule, gegen Verdrehen und Schwingen erreicht.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Stromabhängiges Induktionsrelais mit einem unmagnetischen beweglichen Kurzschlußring, der den Mittelschenkel eines E-förmigen, mit Polansätzen versehenen Magnetkernes umgibt, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Kurzschlußring magnetisierbare Plättchen derart angieordnet sind, daß die an den Magnetpolen auf dieselben ausgeübte magnetische Anziehungskraft im Sinne der von der Erregerspule auf den Kurzschlußring ausgeübten Kraft wirkt.
2. Relais nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kurzschlußring in der Ruhelage unterhalb der Polansätze angeordnet ist und daß die Luftspalte zwischen den Polansätzen nach oben zunehmen.
3. Relais nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kurzschlußring mit dem einen Schaltkontakt und dem Traggestell federnd verbunden ist.
4. Relais nach Anspruch 1 oder den folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt eines mit dem Magnetkern und der einen Feder des Kurzschlußringes verbundenen und mit einer Sicke
- versehenen Bügels durch eine Nut derart geschwächt ist, daß durch Biegen des Bügels das Relais auf eine bestimmte Stromstärke eingestellt werden kann.
5. Relais nach Anspruch ι oder den folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß zur Vermeidung von Verdrehungen und Schwingungen der Erregerspule der die Spule tragende Polkern mit Auszackungen versehen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEA75339D 1934-02-17 1935-02-17 Stromabhaengiges Induktionsrelais Expired DE654514C (de)

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