DE654923C - Verfahren zum Herstellen der Lippenflaeche einer Frontzahnkrone mittels einer Kronenpraegezange - Google Patents
Verfahren zum Herstellen der Lippenflaeche einer Frontzahnkrone mittels einer KronenpraegezangeInfo
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- DE654923C DE654923C DED71580D DED0071580D DE654923C DE 654923 C DE654923 C DE 654923C DE D71580 D DED71580 D DE D71580D DE D0071580 D DED0071580 D DE D0071580D DE 654923 C DE654923 C DE 654923C
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61C—DENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
- A61C5/00—Filling or capping teeth
- A61C5/70—Tooth crowns; Making thereof
- A61C5/77—Methods or devices for making crowns
Landscapes
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Description
- Verfahren zum Herstellen der Lippenfläche einer Frontzahnkrone mittels einer Kronenprägezange Für die Herstellung von Frontzalinkronen kamen bisher drei verschiedene Herstiellungsmöglichkeiten in Frage, und zwar: r. Die Krone wurde gegossen. Hierzu war ein Gipsabdruck notwendig, nach welchem das Modell der Krone in Blauwachs modelliert und gegossen werden mußte. Die Herstellung war umständlich und teuer, und außerdem gibt das gegossene Gold zu Verfärbungen Anlaß, weil es nicht so homiogen wie gewalztes Goldblech ist. Auch die Politunfähigkeit steht letzterem nach, und endlich ist auch der Goldverbrauch erheblich.
- z. Die Krone wurde gestanzt. Zur Hierstellung der beiden Hälften ist @ebenfalls ein Gipsabdruck notwendig. Es muß ein Gipszahn modelliert werden, nach welchem die Stanzen gegossen werden, die zum Stanzen der Lippen- und Gaumenfläche dienen, die dann miteinander verlötet werden. Es entsteht eine lange Lötnaht, die mit einem langwierigen Arbeitsvorgang verbunden ist.
- 3. Das Herstellen der Krone aus Ring und Deckel mittels der Konturenzangen setzt eine große Geschicklichkeit voraus, um einigermaßen brauchbare Formen hervorzubringen. Außerdem können die Lippenflächen der Kronen durch die Anwendung der Zangen leicht 'Unebenheiten aufweisen, deren Abschleifen die Krone unangenehm schwächt.
- Bei all diesen Herstellungsverfahren ist besonderes Geschick zum Modellieren beine Fachmann Voraussetzung, das jedoch in der Praxis nicht immer in genügendem Maße vorhanden ist.
- Diese Nachteile werden bei dem Verfahren zum Herstellen der Lippenfläche einer Frontzahnkrone mittels einer Kronenprägezange nach der Erfindung dadurch beseitigt, daß mit einer auf der einen Zangenbacke auswechselbar sitzenden, dem jeweiligen Fall entsprechend zu beschleifen den, fabrikmäßig hergestellten Patrize zunächst meinem Teller auf der anderen Zangenbacke die benötigte Matrize in leichtflüssigem Metall geprägt und dann nach deren Erhärten ein über die Patrize gezogener Zahnring zwischen Matrize und Patrize ein.gepreßt wird. Die Zange zur Ausführung des vorstehenden Verfahrens trägt außer der auswechselbaren, Patrize auf der einen Zangenbacke auf der anderen Zangenbacke einen Teller für das Metall zum Prägen der Matrize.
- Das neue Verfahren hat den großen Vorteil, daß kein Abdruck gemacht werden muß, daß keine Modellierke.nntnisse notwendig sind und daß die Fertigstellung der Krone in einer Sitzung möglich ist.
- Auf der Zeichnung ist die Zange zur Ausführung des neuen Verfahrens in einer Ausführungsform beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt: Fig. r die Zange von der Seite und Fig. 2 die Zange von vorn.
- In Fig. r zeigt die Zan ge,rt die eine Zangenbacke mit dem Dorn b und der daraufgesteckten Patrize c und die andere Zangenbacke mit dem Teller d für das Metall zum Prägen der Matrize.
- In Fig. z ist die Zangen um einen rechten Winkel gedreht, so daß man den Eindrucke in dem Metall f des Tellersd erkennen kann, während die Patrize weggelassen ist, so daß nur der Dorn b zu sehen ist.
Claims (1)
- PATLSr-iXSPRÜCILE: r. Verfahren zum Herstellen der Lippenfläche einer Fr ontzahnkrpne mittels einer Kr onenpr ägezang e, dadurch gekennzeichnet, daß mit einer auf der einen Zangenbacke auswechselbar sitzenden, dem jeweiligen Fall entsprechend zu beschleifenden, fabrikmäßig hergestellten Patrizx zunächst in einem Teller auf der anderen Zangenbacke die benötigte Matrize in leichtflüssigem Metall geprägt und dann nach .deren Erhärten ein über die Patrize gezogener Zahnring zwischen Matrize und Patrize eingepreßt wird. z. Zange zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i mit einer eine auswechselbare Patrize tragenden Zangenbacke, dadurch gekennzeichnet, daß die andere Zangenbacke einen Teller (d) für das Metall zum Prägen der Matrize trägt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED71580D DE654923C (de) | Verfahren zum Herstellen der Lippenflaeche einer Frontzahnkrone mittels einer Kronenpraegezange |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED71580D DE654923C (de) | Verfahren zum Herstellen der Lippenflaeche einer Frontzahnkrone mittels einer Kronenpraegezange |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE654923C true DE654923C (de) | 1938-01-04 |
Family
ID=7060877
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED71580D Expired DE654923C (de) | Verfahren zum Herstellen der Lippenflaeche einer Frontzahnkrone mittels einer Kronenpraegezange |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE654923C (de) |
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0
- DE DED71580D patent/DE654923C/de not_active Expired
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