DE654928C - Geraet zur Reinigung der Roste von OEfen, insbesondere von Fuelloefen - Google Patents

Geraet zur Reinigung der Roste von OEfen, insbesondere von Fuelloefen

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DE654928C
DE654928C DET46665D DET0046665D DE654928C DE 654928 C DE654928 C DE 654928C DE T46665 D DET46665 D DE T46665D DE T0046665 D DET0046665 D DE T0046665D DE 654928 C DE654928 C DE 654928C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24BDOMESTIC STOVES OR RANGES FOR SOLID FUELS; IMPLEMENTS FOR USE IN CONNECTION WITH STOVES OR RANGES
    • F24B15/00Implements for use in connection with stoves or ranges
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23HGRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
    • F23H15/00Cleaning arrangements for grates; Moving fuel along grates

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Gasification And Melting Of Waste (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description

  • Gerät zur Reinigung der Roste von Öfen, insbesondere von Füllöfen. Bei den sogenannten Füllöfen, bei denen auf einmal eine verhältnismäßig große Menge von Brennstoff in die Feuerung eingebracht wird, kommt es leicht vor, daß während der fortlaufenden Verbrennung des Brennstoffes sich eine große Menge von Asche oder Schlacke im Feuerraum ansammelt, und zwar insbesondere in der Nähe des Rostes. Die aufgehäufte Asche und Schlacke verstopfen allmählich die Durchtrittsrätime für die Verbrennungsluft, so daß es insbesondere bei der Verwendung von stark aschenhaltigen Brennstoffen notwendig wird, die Asche oder Schlacke von Zeit zu Zeit zu entfernen. Dies kann durch Rütteln oder Aufstochern des Feuers geschehen. Man hat für diesen Zweck bereits bewegliche Roste verwendet. Es hat sich aber gezeigt, daß diese Einrichtungen leicht zerstört «-erden und überdies nur geringen Nutzen bringen, wenn die Asche leicht schmilzt, so daß sie feste Schlackenkuchen unmittelbar am Roste bildet. Aus diesem Grunde werden die beweglichen Roste zur Zeit praktisch kaum mehr verwendet; man hat vielmehr das Augenmerle darauf gerichtet, einen Koks zu erzeugen, der eine Asche init möglichst hohem Schmelzpunkt enthält, um auf diese Weise der Bildung von Schlacke vorzubeugen. Infolgedessen hinterläßt heute der gebräuchliche Koks praktisch keine oder eine kaum nennenswerte Schlacke. Statt dessen wird eine pulverförmige Asche erhalten, die natürlich leichter zu entfernen ist als die Schlacke. Es hat sich indessen gezeigt, daß die meisten Heizer die Feuerung nicht ausreichend rein von Asche halten. Es finden sich häufig Ansammlungen von Asche innerhalb der Feuerung, und zwar insbesondere an deren hinterem Ende, welche den Durchgang der Luft auf einem erheblichenTeil desRostes verhindern. Dadurch wird die wirksame Rostfläche verringert, was eine erhöhte Verbrennung auf dem übrigen Teil der Oberfläche zur Folge hat. Daraus erfolgt wiederum trotz des hohen Schmelzpunktes die Bildung von Schlacke, welche den Luftdurchtritt verhindert, so daß das Feuer ausgeht, obwohl genügend Brennstoff in der Feuerung vorhanden ist. Man kann allerdings durch sorgfältiges Rütteln des Feuers die Asche auch aus dein hinteren Ende des Feuerraumes entfernen. Mit den bisher hierfür gebräuchlichen Geräten, nämlich den üblichen Schüreisen und Schürhaken, ist dies aber sehr schwierig und wird deshalb in der Regel in nicht ausreichender Weise getan.
  • Der Erfinder hat sich zur Aufgabe gestellt, ein Gerät zur Reinigung von Öfenrosten, insbesondere Füllöfenrosten, zu schaffen, mit dein die Asche leichter als mit den bisher bekannten Reinigungsgeräten und Rüttelvorrichtungen entfernt werden kann. Gemäß der Erfindung besteht dieses Gerät aus einem stangenartigen Körper mit in seiner Längsrichtung verlaufenden seitlichen Kanten. zwischen denen der Körper zu einem abgerundeten oder ähnlich geformten Unterteil ausgebildet ist, und der vorn spitz ausläuft und am rückwärtigen Ende einen Handgriff sowie einen kurbelartigen Bedienungsgriff trägt, durch welchen dem Werkzeug eine hltl und her schwingende Bewegung um eine Längsachse erteilt werden kann. :% Der stangenartige Teil kann aus einem eckigen, massigen Stück bestehen, oder er kann rohrförmig oder rinnenförinig gestaltet sein.
  • Zwei Ausführungsbeispiele von Geräten gemäß der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt.
  • Fig. i und -2 zeigen einAusführungsbeispiel in zwei um 9o ° zueinander versetzten Ansichten.
  • Fig. 3 zeigt einen Schnitt längs der Linie III-III der Fig. 2, Fig. 4. ein anderes Ausführungsbeispiel des Gerätes und Fig. 5 einen Schnitt längs der Linie 1'-V der Fig.4.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. i bis 3 besteht das Hauptteil des Gerätes aus einem rohrförmigen Teil i von seginentförrnigem Querschnitt (s. Fig. 3), wobei zwei eckige Kanten gebildet sind, die sich seitlich in der Längsrichtung desWerkzeuges erstrekken. Der rohrförmige Querschnitt hat den Vorteil, daß dadurch das Gewicht des Gerätes verringert wird. Man kann aber auch ein massives Stück von entsprechendem Querschnitt verwenden. Das vordere Ende des Werkzeuges läuft in eine Spitze 4. aus, welche zweckmäßig die in Fig. i und a dargestellte Form erhält. Das hintere Ende ist mit einem Handgriff 5 und finit einem kurbelartigen Bedienungsgriff 6 versehen, der beispielsweise aus einer entsprechend abgebogenen Querstange besteht.
  • Das Gerät wird bei der Benutzung mittels des Handgriffes 5 an dem Rost entlang geschoben, worauf der Bedienungsgriff 6 in beiden Richtungen seitwärts hin und her bewegt wird. Dadurch werden die Kanten 2 und 3 abwechselnd gehoben und gesenkt. Das Gerät erhält auf diese Weise eine schwingende Bewegung, so daß auch der Brennstoff gehoben und gesenkt und nach den Seiten bewegt wird, wobei die Asche wirksam herausgeschüttelt wird: Die Einführung des Gerätes in die Feuerung macht keinerlei Schwierigkeiten; es kann leicht vorwärts gestoßen werden, so daß die Spitze das hintere Ende der Feuerung erreicht und Anhäufungen von Asche an diesem Punkte durch Rütteln leicht entfernt werden, wenn der Bedienungsgriff hin und her bewegt wird. Da ferner das Werkzeug praktisch auf die ganze Länge die gleiche Stärke aufweist, so bleibt kein Brennstoff haften und wird deshalb auch nicht aus der Feuerung herausgezogen, wenn das Ge-`tät zurückgezogen wird.
  • ,@AVenngleich der segmentartige Querschnitt .' vielen Fällen besonders zweckmäßig ist, so kann natürlich auch nach Bedarf einbeliebiger anderer Querschnitt verwendet werden, wenn hierbei die eckigen Kanten beibehalten werden. Beispielsweise kann ein kurv enföriniger Querschnitt nach Fig. 4. und 5 gewählt werden. Bei dieser letztgenannten Ausführung ist auch der Hauptteil i des Gerätes nicht so lang ausgeführt wie bei dem Gerät nach Fig. i und -2, sondern firn wesentlichen auf den vorderen Teil des Gerätes beschränkt und rinnenförmig gestaltet. Dieses Ausführungsbeispiel ist besonders mit Rücksicht darauf gewählt, daß es am wichtigsten ist, die Asche voll den hinteren Enden der Feuerung zu entfernen. Die Kanten der Rinne sind an beiden Enden abgeschrägt, derart, daß die Einführung und das Herausziehen des Werkzeuges erleichtert werden.
  • Der Handgriff und der Bedienungsgriff entsprechen der bereits an Hand der Fig. i und 2 erläuterten Anordnung; sie sind in diesem Falle an einem Rohr oder einer Stange befestigt, «-elche eine Fortsetzung des Hauptteiles i bilden.
  • Selbstverständlich können innerhalb des Erfindungsgedankens auch noch andere Ausführungen gewählt werden.

Claims (3)

  1. Pa rLN'r AN SPI:cHE: i. Gerät zur Reinigung der Roste von Üfen, insbesondere von Füllöfen, dadurch gekennzeichnet, daß es aus einem stangenartigen Körper (i) besteht, der in der Längsrichtung verlaufende seitliche Kanten (2, 3) aufweist, zwischen denen der Körper zu einem abgerundeten oder ähnlich geformten Unterteil ausgebildet ist. und vorn in eine Spitze (4.) ausläuft und dessen rückwärtiges Ende als Handgriff (5) ausgebildet und mit einem zusätzlichen Bedienungsgriff (6) in Gestalt einer kurbelähnlichen Querstange versehen ist.
  2. 2. Gerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der stangenartige Teil des Querschnittes die Form eines Rohres mit segmentförmigem Querschnitt aufweist.
  3. 3. Gerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der stangenförmige Teil des Gerätes die Gestalt einer Rinne mit kurvenförmigem Querschnitt hat.
DET46665D 1935-10-24 1936-03-31 Geraet zur Reinigung der Roste von OEfen, insbesondere von Fuelloefen Expired DE654928C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE654928X 1935-10-24
GB9049/36A GB447257A (en) 1935-10-24 1936-03-26 Improvements in or relating to tools for cleaning furnace-grates, particularly the grates in magazine-furnaces

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE654928C true DE654928C (de) 1938-01-04

Family

ID=42035809

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DET46665D Expired DE654928C (de) 1935-10-24 1936-03-31 Geraet zur Reinigung der Roste von OEfen, insbesondere von Fuelloefen

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DE (1) DE654928C (de)
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DK52697C (da) 1937-02-15

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