DE654987C - Kondensatorelektrode fuer Kurzwellen- und Ultrakurzwellentherapie - Google Patents

Kondensatorelektrode fuer Kurzwellen- und Ultrakurzwellentherapie

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DE654987C
DE654987C DEH140298D DEH0140298D DE654987C DE 654987 C DE654987 C DE 654987C DE H140298 D DEH140298 D DE H140298D DE H0140298 D DEH0140298 D DE H0140298D DE 654987 C DE654987 C DE 654987C
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capacitor electrode
dielectric
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electrode
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61NELECTROTHERAPY; MAGNETOTHERAPY; RADIATION THERAPY; ULTRASOUND THERAPY
    • A61N1/00Electrotherapy; Circuits therefor
    • A61N1/02Details
    • A61N1/04Electrodes
    • A61N1/06Electrodes for high-frequency therapy

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Description

  • Kondensatorelektrode für Kurzwellen- und Ultrakurzwellentherapie -Gegenstand des Hauptpatents 649 161 ist eine Kondensatorelektrode für Kurzwellen-und Ultrakurzwellentherapie, bei der das Dielektrikum durch einen Körper aus einer leicht formbaren, plastischen und derart unelastischen Masse gebildet ist, daß sie nach stattgefundener Formung durch den Arzt die ihr von ihm verliehene Form beibehält. Insbesondere eignen sich zu diesem Zwecke Massen, die bei höheren Temperaturen plastisch sind und bei niedrigen Temperaturen bzw. Zimmertemperaturen ihre Plastizität verlieren. Von diesen Massen kommt in erster Linie das Paraffin in Betracht.
  • Die Erfindung biezielit sich a:uf eine weitere Ausbildung und Verbesserung des Gegenstandes des Hauptpatents, und ihr Wesen besteht darin, daß das leicht formbare, plastischieund unelastische Dielektrikum, das nach stattgefundener Formung durch den Arzt die ihm durch ihn verliehene Form beibehält, auf einer anderen dielektrischen Schicht angebracht ist.
  • Die Zeichnung gibt zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung im Längsschnitt wieder, und zwar Fig. i eine Elektrode mit konstanter und Fig.2 eine Elektrode mit veränderlicher Kapazität. Die Elektrode gemäß Fig. i besteht aus einer Schicht c aus einer bei höheren Temperaturen plastischen und bei Zimmertemperatur ihre Plastizität verlierenden Masse, etwa aus Paraffin. Die Paraffinschicht c ist an einer Schichtd befestigt, die durch ein festes Dielektrikum gebildet ist, das eine höhere Dielektrizitätskonstante hat als das Material, durch das die Schicht -c gebildet ist. Die Schicht id kann beispielsweise durch Hartgummi oder eine Kunstharzmasse gebildet sein, die aus Kondensationsprodukten des Phenols besteht.
  • Kondensatorelektroden, bei denen das Dielektrikum beispielsweise durch einen Hartgummikörper gebildet ist, sind an sich bekannt. Diesen Elektroden gegenüber weist jedoch die in Fig. i dargestellte Elektrode den Vorteil auf, daß sie dank des Vorhandenseins der zweiten Schicht c, die plastisch ist, durch den Arzt der jeweils zu behandelnden Körperstelle angepaßt werden kann. Gegenüber einer Elektrode, deren Dielektrikum lediglich aus einer plastischen Masse, wie Paraffin, besteht, hat die in Fig. i dargestellte Elektrode zunächst den Vorteil, kleinere Abmessungen zu erfordern, um die gleiche Kapazität zu erzielen oder, mit anderen Worten, bei gleichen Abmessungen eine größere Kapazität aufzuweisen. Dieser Umstand ist von entscheidender Bedeutung, weil es erwünscht ist, der Elektrode in Höhenrichtung möglichst kleine Abmessungen zu geben, anderseits aber gewisse Kapazitätswerte gewahrt sein sollen, da sie zur Erzielung der gewünschten therapeutischen Tiefenwirkung wesentlich sind.
  • Die oben erwähnte Mehrschichtigkeit der Elektroden wäre zur Erzielung der jeweils gewünschten Kapazitätshöhe bei möglichst kleinen Abmessungen offenbar dann nicht erforderlich, wenn es durch den Arzt leicht formbare plastische Massen gäbe, die eine hinreichend hohe Dielektrizitätskonstante besitzen. Das vor allem in Betracht kommende Paraffin besitzt jedoch eine Dielektrizitätskonstante von nur 2,3. Daher kann die Kapazität der Elektrode durch Vorsehen etwaeiner dünnen Hartgummischeibe ohne nennenswerte Erhöhung der Abmessungen wesentlich gesteigert «erden; denn die Dielektrizitätskonstante von Hartgummi beträgt etwa 2,9.
  • Aber selbst wenn es sich nicht darum handelt, eine relativ große Kapazität bei kleinster Höhe zu erzielen, ist die oben behandelte Mehrschichtigkeit der Elektrode von großem Vorteil. Gemäß dem Hauptpatent ist der zur Auflage an die Körperoberfläche des Patienten bestimmte Paraffinklotz an einer Metallplatte befestigt, die ihrerseits einen Stiel trägt. Das Vorhandensein einer metallischen Tragplatte für den Paraffinklotz bedeutet immerhin das Vorhandensein eines gewissen Elektrodengewichts, dessen Größe herabzusetzen in vielen Fällen wünschenswert ist. Gemäß Fig. i ist der Paraffinklotz durch eine Platte d aus einem Dielektrikum getragen, das ein sehr geringes spezifisches Gewicht hat. Auf der Platte d befindet sich ein folienartiger, d. h. sehr dünner, nur einen kleinen Bruchteil eines Millimeters starker Metallüberzug e. Dieser Überzug dient nicht dazu, den Paraffinklotz c zu tragen, sondern bildet lediglich eine Kondensatorbelegung. Er besteht vorzugsweise aus einer durch das Metallspritzverfahren erzeugten Haut.
  • Die Elektrode gemäß Fig. 2 ist für Anwendungsfälle bestimmt, in denen es sich nicht darum handelt, ein sehr geringes Elektrodengewicht zu erzielen, jedoch die Möglichkeit gegeben sein soll, die Kapazität zu verändern und die Oberfläche der Elektrode der Form der zu behandelnden Körperstelle anzupassen. Zu diesem Zwecke befindet sich an der dielektrischen Schicht bzw. dem Paraffinklotz c ein Kondensator mit veränderlicher Stärke des Dielektrikums. Der Kondensator besteht aus einer Glashaube f, in deren Deckel g ein längs verschiebbarer Bolzen /t gelagert ist, der die metallische Elektrodenplatte i trägt.

Claims (3)

  1. PATrNTANSPRÜCiir i. Kondensatorelektrode für Kurzwellen-und Ultrakurzwellentherapie nach Patent 649 161, dadurch gekennzeichnet, daß das leicht formbare, plastische und tunelastische Dielektrikum, das nach stattgefundener Formung durch den Arzt die ihm durch ihn verliehene Form beizubehalten vermag, auf einer anderen dielektrischen Schicht angebracht ist.
  2. 2. Kondensatorelektrode nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die andere dielektrische Schicht durch einen festen Körper gebildet ist, der eine höhere Dielektrizitätskonstante hat als eine auf ihm befindliche Auflage aus einer bei höheren Temperaturen plastischen und bei Zimmertemperatur ihre Plastizität verlierenden Masse.
  3. 3. Kondensatorelektrode nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich auf der Schicht mit der höheren Dielektrizitätskonstanten ein folienartiger Metallüberzug befindet. Kondensatonelektrode nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schicht mit der höheren Dielektrizitätskonstanten einen durch das Metallspritzverfahren erzeugten Überzug trägt. Kondensatorelektrode nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die andere dielektrische Schicht durch einen Kondensator mit veränderlicher Stärke des Diellektrikums gebildet ist.
DEH140298D 1934-03-14 1934-06-07 Kondensatorelektrode fuer Kurzwellen- und Ultrakurzwellentherapie Expired DE654987C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE936057C (de) * 1944-01-07 1955-12-29 Siemens Ag Vorrichtung zum Verleimen und Verkleben von Werkstoffen, z. B. Holz, unter Druck im in Richtung der Leimfugen verlaufenden elektrischen Wechselfeld, insbesondere in einem Ultrakurzwellenfeld mit einer Wellenlaenge von weniger als 100m

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE936057C (de) * 1944-01-07 1955-12-29 Siemens Ag Vorrichtung zum Verleimen und Verkleben von Werkstoffen, z. B. Holz, unter Druck im in Richtung der Leimfugen verlaufenden elektrischen Wechselfeld, insbesondere in einem Ultrakurzwellenfeld mit einer Wellenlaenge von weniger als 100m

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