DE655219C - Tragvorrichtung fuer durch Auftragschweissung wiederherzustellende abgenutzte Spurkranzradsaetze - Google Patents

Tragvorrichtung fuer durch Auftragschweissung wiederherzustellende abgenutzte Spurkranzradsaetze

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DE655219C
DE655219C DEST54351D DEST054351D DE655219C DE 655219 C DE655219 C DE 655219C DE ST54351 D DEST54351 D DE ST54351D DE ST054351 D DEST054351 D DE ST054351D DE 655219 C DE655219 C DE 655219C
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DE
Germany
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carrying device
carriage
rails
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DEST54351D
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Stahl & Eisen Handels GmbH
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Stahl & Eisen Handels GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K37/00Auxiliary devices or processes, not specially adapted for a procedure covered by only one of the other main groups of this subclass
    • B23K37/04Auxiliary devices or processes, not specially adapted for a procedure covered by only one of the other main groups of this subclass for holding or positioning work
    • B23K37/0426Fixtures for other work
    • B23K37/0452Orientable fixtures

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Tragvorrichtung für durch Auftragschweißung wiederherzustellende abgenutzte Spurkranzradsätze. Es sind Vorrichtungen bekannt, bei welchen der Radsatz auf in lotrechten Ebenen gekrümmten Schienen auffahrbar ist, um in eine Kipplage zu gelangen. Gegenüber diesen bekannten Vorrichtungen zeigt der Erfindungsgegenstand eine Vorrichtung, die durch ihre besondere Ausbildung nicht nur die Arbeit des Schweißens erleichtert, sondern vor allen Dingen auch das Ein- und Ausfahren der wiederherzustellenden Radsätze vereinfacht und diesen in der angehobenen Stellung eine unverrückbare Lage erteilt. Die Erfindung besteht in einem auf Anschluß schienen der gekrümmten Schienen auf zwei Rollensätzen fahrbaren Wagen, der sich nach dem Auffahren auf die gekrümmten Schienen mittels eines dritten Rollensatzes auf die Anschlüßschienen stützt. Durch diese Abstützung auf drei Rollensätzeii wird ein sicherer, ruhiger und erzitterungsfreier Stand des Wagens erreicht. Während der Arbeit wird der Radsatz in bekannter Weise gedreht, und zwar durch zwangläufig drehbare Rollenlager. Hierbei stützt sich der Radsatz gegen die Spitze eines einseitig angeordneten Reitstockes ab, der ein Kippen des Radsatzes, insbesondere der großdurchmesserigen Radsätze, verhindert und eine genaue Erfassung der Achsmitte dadurch gestattet, daß der Reitstock in der Höhe verstellbar ist. Besonders zweckmäßig ist es, die Treibrollen mit einem Treibband, beispielsweise einem Stahlband, zu verbinden, so daß der Radsatz auf diesem Treibband aufruht und dadurch besser mitgenommen wird, als wenn er lediglich auf den einzelnen Rollen aufsitzt. Der Vorteil dieser Vorrichtung tritt besonders dann in Erscheinung, wenn die Radsätze mit sogenannten Gegengewichten ausgerüstet sind, die während der Umdrehung leicht Verlagerungen der Schweißraupe verursachen.
Um eine möglichst gleichmäßige Arbeit zu erreichen, ist die Vorrichtung zum Glattschleifen der aufgetragenen Schweißraupen auf dem Wagen selbst vorgesehen. Dadurch wird die Relativbewegung zwischen Wagen und Schleifscheibe ausgeschaltet, denn die Schleifscheibe macht jede Bewegung oder j ede Erschütterung des Wagens in gleicher Weise mit. Beim Einfahren, beim Lagern und beim Drehen großer Radsätze, insbesondere solcher mit Gegenkurbeln, hat die Vorrichtung einen besonderen Vorteil. Wie bekannt, ist die Exzentrizität der Gegenkurbeln in vielen Fällen so gering, daß nur eine ganz besonders ausgebildete Reitstockspitze den Radsatz in der Mitte erfassen kann. Bei diesen Reitstockspitzen jedoch müssen Erschütterungen in Kauf genommen werden. Beim Erfindungsgegenstand werden diese verhindert und gleichzeitig ein leichtes Ein-
setzen der mehrere Tonnen wiegenden Radsätze dadurch erreicht, daß auf dem Wagen ein Hebebock mit die Radsatzachse an ihren Lagerstellen tragenden Armen vorgesehen ist·,;. Der aufgefahrene Radsatz wird von diesdnj;· Hebebock angehoben und kann so nicht nur abgestützt und gelagert, sondern auch in jeder Höhenlage eingefahren werden.
Der Gegenstand der Erfindung ist auf der
ίο Zeichnung in beispielsweiser Äusführungsform veranschaulicht, und zwar stellen dar:
Fig. ι den Aufriß dieser Ausführungsform, Fig. 2 die Seitenansicht der Fig. ι von links
gesehen,
Fig. 3 die Verbindung des Wagens mit der Schleifmaschine,
Fig. 4 den Wagen für sich in größerem Maßstabe im Aufriß,
Fig. 5 die Draufsicht auf Fig. 4. Die Vorrichtung besteht aus einem Wagen 1 und einem die Schweißeinrichtung 2 tragenden Gerüst 3. In dieses Gerüst wird der Wagen ι eingefahren und nach oben gekippt, so daß er etwa in eine Lage von 45 ° gelangt. In dieser Stellung stützt sich der \Vagen, der auf den vier Rädern 4 und 5 läuft, auf ein zusätzliches Radpaar 6 ab. Auf den Längsträgern 7 des Wagens sind die Treibrollen 8 vorgesehen, die durch die Welle 9 angetrieben werden, die ihrerseits ihren Antrieb durch einen Elektromotor und das Übersetzungsgetriebe 10 erhält. Die zu bearbeitenden Radsätze 11 werden auf die Treibrollen 8 aufgesetzt und von diesen in Umdrehung gebracht. Hierbei wird zweckmäßigerweise der Radsatz 11 von einer Reitstockspitze 12 gehalten und geführt. Diese ist durch eine Spindel 13 in der Höhe verstellbar. An Stelle der Spitze 12 kann auch eine Druckplatte 14 verwendet werden. Bei sehr großen Rädern und bei Rädern mit Gegenkurbeln auf beiden Seiten kann die Spitze 12 nicht zur Anwendung gebracht werden. Sie wird daher durch das Handrad 15 zurückgezogen, und an ihre Stelle tritt eine in der Mitte des Wagens vorgesehene Stütze, die die Welle des Radsatzes 11 an den Lagerstellen 16 und 17 faßt. Der Schleifmotor 18 kann auf einem besonderen Bock 19 angeordnet werden, jedoch ist es zweckmäßiger, diesen Bock auf dem Wagen 1 selbst vorzusehen, wo er als Querträger 20 ein- oder beiderseitig vorsteht.
Im Falle ohne Spitze 12 gearbeitet wird,
wird in der Mitte des Wagens der in der Höhenlage einstellbare Hebebock 21 vorgesehen, dessen Spindel 22 durch das Handrad aus- und eingeschraubt werden kann und der mit Tragarmen 24 versehen ist, welche ιψζ. den Enden die Lager 25 und 26 zum Er-■"IftSgen der Lagerstellen 16 und 17 besitzen. -· ..Besonders zweckmäßig ist es, die auf einer Seite einander gegenüberliegenden Treibrollen 8 durch ein Stahlband oder eine Renoldsche Kette miteinander zu verbinden, um den Antrieb des Rades über diese EIemente gehen zu lassen, weil dadurch ein gleichmäßiger Antrieb erreicht wird. Durch die Möglichkeit des in den Lagern 25 und 2Ö gefaßten Radsatzes kann dieser leicht angehoben werden.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Auf in lotrechten Ebenen gekrümmten Schienen auffahrbar.; Tragvorrichtung für durch Auftragschweißung wiederherzustellende abgenutzte Spurkranzradsätze, gekennzeichnet durch einen auf Anschlußschienen der gekrümmten Schienen auf zwei Rollensätzen fahrbaren Wagen (7), der sich nach dem Auffahren auf die gekrümmten Schienen mittels eines dritten Rollensatzes (6) auf die Anschlußschienen stützt.
2. Tragvorrichtung nach Anspruch 1 mit zwangläufig drehbaren Rollen, welche den Radsatz um seine Achse drehen, gekennzeichnet durch einen Reitstock (1), gegen dessen Spitze (12) sich der Radsatz in der Kipplage stützt.
3. Tragvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Reitstock (1) auf dem Wagen (7) in der Höhe verstellbar angeordnet ist.
4. Tragvorrichtung nach Anspruch 2 und 3, gekennzeichnet durch über angetriebene Rollenpaare laufende Stahlbänder, auf denken der Radsatz ruht.
5. Tragvorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß auf einem Ausleger (20) des Wagens (7) eine motorisch angetriebene \rorrichtung zum Glattschleifen der aufgetragenen Schweißraupen verstellbar angeordnet ist.
6. Tragvorrichtung nach Anspruch 1 bis S, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Wagen (7) ein Hebebock (20) mit die Radsatzachse (li) an ihren Lagerzapfen tragenden Armen (24) vorgesehen ist. no
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEST54351D 1936-01-15 1936-01-15 Tragvorrichtung fuer durch Auftragschweissung wiederherzustellende abgenutzte Spurkranzradsaetze Expired DE655219C (de)

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DE (1) DE655219C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE913123C (de) * 1940-09-28 1954-06-08 Eugen Bellmann Aus mehreren Vorrichtungen zusammenstellbare Einrichtung zum allseitigen Schweissen und Bearbeiten von Werkstuecken

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE913123C (de) * 1940-09-28 1954-06-08 Eugen Bellmann Aus mehreren Vorrichtungen zusammenstellbare Einrichtung zum allseitigen Schweissen und Bearbeiten von Werkstuecken

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