DE656076C - Verfahren und Vorrichtung zum Abloesen der Papierstoffschicht vom Foerderband an Zellenfiltern - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Abloesen der Papierstoffschicht vom Foerderband an ZellenfilternInfo
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- DE656076C DE656076C DES113095D DES0113095D DE656076C DE 656076 C DE656076 C DE 656076C DE S113095 D DES113095 D DE S113095D DE S0113095 D DES0113095 D DE S0113095D DE 656076 C DE656076 C DE 656076C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
- D21C—PRODUCTION OF CELLULOSE BY REMOVING NON-CELLULOSE SUBSTANCES FROM CELLULOSE-CONTAINING MATERIALS; REGENERATION OF PULPING LIQUORS; APPARATUS THEREFOR
- D21C9/00—After-treatment of cellulose pulp, e.g. of wood pulp, or cotton linters ; Treatment of dilute or dewatered pulp or process improvement taking place after obtaining the raw cellulosic material and not provided for elsewhere
- D21C9/18—De-watering; Elimination of cooking or pulp-treating liquors from the pulp
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
- Belt Conveyors (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf das Ablösen der Papierstoffschicht von dem aus einem
endlosen Metalldrahtgewebe bestehenden Förderband an Zellenfiltern.
Zum Entfernen der festen Bestandteile von derartigen Sieb- oder Filterbändern hat
mau diese bereits durch Einfallen von belasteten Klinken in zahnstangenartig oder
gegliedert ausgebildete Tragketten des Siebbandes in Erschütterungen von geringer
Schwingungszahl versetzt. Auch sind Trommelfilter für die Papierindustrie bekannt, bei
denen das Filterband aus Filz, Filtertuch, nebeneinanderlaufenden Riemchen, Schnüren
und ähnlichen dehnbar-nachgiebigen, nicht nennenswert spannbaren Stoffen besteht und
durch eine Sclilagflügelwalze etwa 5oomal in
der Minute beaufschlagt wird, wobei die Erschütterungen sich nur den der Schlagstelle
unmittelbar benachbarten Stellen des Bandes mitteilen. Diese Vorrichtungen wirken derart,
daß sie das Filterband beklopfen und von den 'einzelnen in Bewegung versetzten Fasern der Werkstoffschicht befreien, ohne
daß das ganze Band an den Bewegungen teilnimmt. Versucht man eine derartige Schlägeranordnung
bei einem aus Metalldrahtgewebe bestehenden Förderband, das in wirtschaftlicher und technischer Hinsicht wesentliehe
Vorteile (billigerer Preis, geringere Antriebskraft, Sauberkeit und Dauerhaftigkeit)
bietet, so stellt man fest, daß, das Förderband durch die Schlägerwirkung schon nach
verhältnismäßig kurzer Zeit zerstört oder zumindest beschädigt wird. Andererseits eignet
sich fein vermahlener Papierstoff schlecht zum Beaufschlagen, da er teils an den Schlägern
haftenbleibt, teils die benachbarten Maschinenteile von dem umherfliegenden Stoff
verstopft werden. "
Ganz davon verschieden werden jedoch die Vorgänge, wenn man das stark gespannte, aus
festem, nicht dehnbarem Metalldrahtgewebe bestehende Förderband nicht durch Stöße von
geringer Zahl in der Zeiteinheit beaufschlagt, sondern es dadurch in rasche Schwingungen
von etwa annähernd ι ο ooo Perioden in der Minute versetzt, daß man es Kraftstößen
aussetzt, deren Zahl der Eigenschwingungszahl des Förderbandes entspricht. Dabei ergibt
sich die überraschende Tatsache, daß sich die Papierstoffschicht an einer von dem
zwangsläufig in Schwingungen versetzten Teil des Bandes weit entfernten Stelle in Gestalt
eines Regens ablöst, obwohl die Schwingungsweite an dieser Stelle außerordentlich gering
(einige Hundertstel Millimeter) ist, während die größte Schwingungsweite an dem zwangsläufig
schwingenden Teil des Bandes etwa ι mm beträgt. Die Papierstoffschicht wird 6σ
«56076
auf diese Weise im ganzen in Schwingungen
von hoher Zahl versetzt, wobei sie die Eigenschaften einer flüssigen Masse annimmt, „|{|fl';
der der Zusammenhang der Teilchen sq:plit
wie aufgehoben ist, ähnlich wie in einer öehv
Vibrieren unterworfenen Betonmasse. Ver-,
möge dieser flüssigen Beschaffenheit vermag* der Stoff an. der tiefsten Stelle des Förderbandes
in Gestalt einer regen artigen Strömung
ίο selbsttätig abzufließen.
Die Zeichnung veranschaulicht in einem Ausführungsbeispiel schematisch den Erfindungsgegenstand.
Fig. ι zeigt in Ansicht ein zur Ausführung der geschilderten. Arbeitsweise geeignetes
Zellenfilter.
Fig. 2 zeigt in größerem Maßstabe eine
Einzelheit.
Die Filtertrommel 1 dreht sich in dem die Stoffaufschwemmiing enthaltenden Kasten 2.
Über diese Trommel ist, sie auf dem größten Teil ihres Umfanges umspannend, ein endloses
Förderband 3, bestehend aus Metalldrahtgewebe, stark gespannt, das im Sinne des Pfeiles 4 über die Leitrollen 5, 6, 7, 8, 9
geführt ist und zur Förderung der Stoff schicht dient, die sieh auf seiner Außenfläche bei der
Berührung mit der Trommel angesammelt hat. Zu diesem Zweck wird die Flüssigkeit
nach dem Innern der Trommel durch nicht dargestellte Mittel angesaugt, so daß das
Band als Siebfläche wirksam wird.
Die Stoff schicht wird, wie ersichtlich, über die Rollen 5, 6, 7 geführt und gelangt nach
dem Umlauf über die Rolle 7 atif die unten befindliche Fläche, des Bandteiles 10, so daß
sie an dieser Stelle nicht mehr durch das Band abgestützt, sondern lediglich durch Anhaften
festgehalten wird. In einigem Abstand von dieser Stelle ist eine waagerechte, im
Profil quadratische, d. h. mit vier Kanten versehene Welle 11 angeordnet, die von der
Welle eines Elektromotors 12 angetrieben wird. Zwischen der Welle 11 und dem Bandteil
10 ist eine bei 14 gelenkig gelagerte Zunge 13 eingeschaltet, die durch die Feder
15 abwärts gezogen wird.
Der Elektromotor dreht sich mit einer Geschwindigkeit von etwa 3000 Umdrehungen
4n der 'Minute, so daß die Zunge 13 in Schwinfingen
gerät und den Bandteil 10 z.B. ;|S ooomal in der Minute berührt. Die
Einrichtung ist derart, daß die Berührung
so fein wie möglidh vor sich geht, so daß das Band 10 in Wirklichkeit den Anschein
hat, als ob es bewegungslos wäre. Die Eigenschwingungszahl des zwischen den Rollen 7
tin.d S befindlichen Bandteiles wird vorteilhaft derart gewählt, daß sie etwa annähernd
io 000 Schwingungen in der Minute entspricht, mit anderen Worten, es würde eine
zwischen den Rollen 7 und 8 gespannte Sehne, wenn sie zum freien Schwingen gebracht
worden wäre, in der Minute etwa 10 000 Hinundhcrschwingungen
ausführen.
Unter der Wirkung dieser Schwingungen löst sich die Stoffschicht an einer Stelle in .
der Nachbarschaft der Rolle 7 ähnlich einer Flüssigkeit ab und fällt in einen darunter befindlichen Behälter. ηο
Es ist ersidhtlich, daß die Schwingbewegungen des t Bandteiles ι ο auch in anderer
Weise hervorgerufen werden könnten, insbesondere auf 'elektromagnetischem Wege
oder durch Preßluftdüsen oder auch indem man eine der Rollen, z. B. 7, in außerordentlich
rasche Erschütterungen versetzen würde.
Claims (2)
1. Verfahren zum Ablösen der Papier-Stoffschicht von. dem aus einem endlosen
Metalldrahtgewebe bestehenden Förder-
' band an Zellenfiltern, dadurch gekennzeichnet, daß das gespannte Förderband
in Schwingungen von etwa annähernd 10 000 Perioden je Minute dadurch versetzt wird, daß es Kraftstößen ausgesetzt
wird, deren Anzahl der Eigenschwingungszahl des Förderbandes entspricht.
2. Vorridhtung zur Ausführung des Verfahrens
nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine sich mit großer Geschwindigkeit
drehende Welle (11), die mit das Band streifenden Kanten versehen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR656076X | 1933-03-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE656076C true DE656076C (de) | 1938-01-28 |
Family
ID=9007529
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES113095D Expired DE656076C (de) | 1933-03-03 | 1934-03-03 | Verfahren und Vorrichtung zum Abloesen der Papierstoffschicht vom Foerderband an Zellenfiltern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE656076C (de) |
-
1934
- 1934-03-03 DE DES113095D patent/DE656076C/de not_active Expired
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