DE656214C - Elektrisches Entladungsgefaess mit verdampfbarer Kathode, insbesondere Hochspannungsgleichrichter mit Quecksilberkathode - Google Patents
Elektrisches Entladungsgefaess mit verdampfbarer Kathode, insbesondere Hochspannungsgleichrichter mit QuecksilberkathodeInfo
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- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J13/00—Discharge tubes with liquid-pool cathodes, e.g. metal-vapour rectifying tubes
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- H01J2893/00—Discharge tubes and lamps
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Description
Es ist bekannt, elektrische Entladungsgefäße mit verdampfbarer Kathode, insbesondere
Hochspannungsgleichrichter mit Quecksilberkathode, mit einem mit einer Hoch-Vakuumpumpe
in Verbindung stehenden Absaugstutzen zu versehen, der an einen an das Glasgefäß angesetzten kühlbaren metallischen
Kondensationsraum angesetzt ist. Bei den bekannten Anordnungen ist das metallische
Kondensationsgefäß in der Nähe der Kathode an das Glasgefäß angesetzt. Es wird daher
die Verbindungsstelle zwischen dem Glas und dem Metall durch den Quecksilberdampf und
die von der Kathode ausgehende Wärme sehr stark erhitzt, so daß die bekannten Anordnungen
an dieser Stelle sehr leicht zerstört wurden.
Dieser Nachteil wird bei dem elektrischen Entladungsgefäß gemäß der Erfindung dadurch
vermieden, daß das Glasgefäß unmittelbar anschließend an die Kathode einen Kondensationsraum bildet und daß an diesen
Kondensationsraum anschließend das Zusatzkondensationsgefäß aus Metall vakuumdicht
angesetzt ist, wobei beide Kondensationsgefäße durch bewegte Kühlmittel gekühlt werden. Auf diese Weise wird erreicht, daß
ein sehr großer Teil des Quecksilberdampfes bereits in dem Kondensationsraum aus Glas
sich niederschlägt, so daß die Übergangsstelle zwischen dem Glas und dem Metall nicht unzulässig
erwärmt wird. Durch den stark gekühlten Kondensationsraum aus Metall wird mit Sicherheit ein Überdestillieren von verdampfbarem
Kathodenmetall in die Hochvakuumpumpe vermieden.
In den Abb. 1 bis 4 sind Ausführungsbeispiele der Erfindung in zum Teil schematischer
Darstellung wiedergegeben. Abb. 1 zeigt einen Glasgleichrichter mit in den Anodenarmen
33 angeordneten Anoden 35 und Steuergittern 34. Das Gehäuse 1 besitzt oben
"eine Öffnung 2, die die Verbindung zu dem Zusatzkondensationsraum 3 herstellt. Die
Verbindung erfolgt durch eine bewegliche, druckfeste Schlauchverbindung 16, beispielsweise
aus Gummi. Das Zusatzkondensationsgefäß trägt den Absaugstutzen 4, der über das schräg gelagerte Piumprolir 5 mit der' Hochvakuumpumpe
6 in Verbindung steht. 7 bedeutet das Vorvakuumrohr und 8 die Vorvakuumpumpe.
Die Vorpumpe 8 kann von dem Kühlventilatormotor 9 angetrieben werden.
Der Zusatzkondensationsraum ist von einem mit Flüssigkeit gefüllten Kühlraum 11 umgeben.
Der Umlauf der Flüssigkeit wird durch die Umlaufpumpe 10, welche ebenfalls
von dem Ventilatormotor 9 abgetrieben wer-
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Gustav Wilhelm Müller in Berlin-Charlottenburg.
Claims (7)
- den kann, bewirkt, Zur Rückkühlung' des Kühlmittels kann zweckmäßig das Rückkühlgefäß 14 vorgesehen werden.An Stelle eines flüssigen Kühlmittels zur Kühlung des metallischen Kondensationsgefäßes kann auch ein Kühlluftstrom vefr. wendet werden. Hierfür wird das metallische. Zusatzkondensationsgefäß mit Kühlrippen 25 versehen (Abb. 2).Die Kühlrippen ihrerseits sind von einem Kühlluftführungsrohr 26 umgeben, durch welches der durch den inneren Teil eines vorteilhaft zweiteiligen Ventilatorflügels erzeugte Kühlluftstrom getrieben wird. Der äußere Teil des Ventilatordoppelflügels erzeugt den Kühlluftstrom für die Anodenarme.Die Verbindung zwischen dem Hauptkondensationsraum aus Glas und dem Zusatzkondensationsraum aus Metall erfolgt zweckmäßig durch eine in Abb. 3 näher erläuterte Quetschverbindung. Das Glasgefäß trägt einen Flansch 22 und das Metallgefäß einen Flansch 21. Mit Hilfe der zweiteiligen Klammer 32 und des Bolzens 19 werden diese Flansche unter \7erwendung einer Dichtungseinlage 20 zusammengepreßt. Um das Glas allseitig weich zu drücken, ist eine elastische Zwischenlage 23 vorgesehen. Der Flansch 21 - des Kondensationsraumes 18 besitzt eine Verlängerung 2ia, die das Ablaufen des Quecksilbers nach unten erleichtert.An Stelle dieser Quetschverbindung lassen sich jedoch auch Einschmelzungen verwenden, wie sie beispielsweise in Abb. 4 dargestellt sind. Der sehr dünn gehaltene Metallrand 29 ist allseitig in das Glas 30 eingeschmolzen.Patent αχ Sprüche:ι. Elektrisches Entladungsgefäß mit verdampfbarer Kathode, insbesondere Hochspannungsgleichrichter mit Quecksilberkathode, mit einem mit einer Hochvakuumpumpe verbundenen Absaugstutzen, bestehend aus einem Glasgefäß und einem an dieses angesetzten kühlbaren metallischen Kondensationsgefäß, dadurch gekennzeichnet, daß das Glasgefäß unmittelbar anschließend an die Kathode einen Kondensationsraum bildet und an diesen Kondensationsraum anschließend das ,Zusatzkondensationsgefäß aus Metall va-, kuumdicht an das Glasgefäß angesetzt ist und daß beide Kondensationsgefäße durch bewegte Kühlmittel gekühlt werden.
- 2. Elektrisches Entladungsgefäß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Absaugstutzen an dem Kondensationsgefäß· aus Metall angeordnet ist.
- 3. Elektrisches Entladungsgefäß nachAn-Spruch ι und. 2, dadurch gekennzeichnet, daß das metallische Zusatzkondensationsgefäß eine Wasserkühlung besitzt.
- 4. Elektrisches Entladungsgefäß nach Anspruch 1 und folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß das metallische Zusatzkondensationsgefäß Kühlrippen trägt.
- 5. Elektrisches Entladungsgefäß nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das metallische Zusatzkondensationsgefäß von einem Kühlluftführungsrohr (26) umgeben ist und daß der Kühlventilator Doppelflügel besitzt, deren innere Teile die Kühlluft durch das Rohr (26) treiben und deren äußere Teile zur Erzeugung des Kühlluftstromes für die Anoden dienen.
- 6. Elektrisches Entladungsgefäß nach Anspruch 1 und folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verbindung des Zusatzkondensationsgefäßes mit dem Hauptkondensationsgefäß beide Gefäße mit je einem Flansch (22, 21), die mit Hilfe einer zweiteiligen Klammer (32) und eines Bolzens (19) unter Verwendung von Dichtungsmaterial zusammengepreßt werden, versehen sind und der Flansch (21) des Zusatzkondensationsgefäßes eine Verlängerung (2ia) trägt, die das Ablaufen des Quecksilbers erleichtert.
- 7. Elektrisches Entladungsgefäß nach Anspruch 1 und folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Rand des metallischen Zusatzkondensationsgefäßes in das Glasgefäß allseitig eingeschmolzen ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA74123D DE656214C (de) | 1934-09-16 | 1934-09-16 | Elektrisches Entladungsgefaess mit verdampfbarer Kathode, insbesondere Hochspannungsgleichrichter mit Quecksilberkathode |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA74123D DE656214C (de) | 1934-09-16 | 1934-09-16 | Elektrisches Entladungsgefaess mit verdampfbarer Kathode, insbesondere Hochspannungsgleichrichter mit Quecksilberkathode |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE656214C true DE656214C (de) | 1938-02-02 |
Family
ID=6946058
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA74123D Expired DE656214C (de) | 1934-09-16 | 1934-09-16 | Elektrisches Entladungsgefaess mit verdampfbarer Kathode, insbesondere Hochspannungsgleichrichter mit Quecksilberkathode |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE656214C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE757226C (de) * | 1938-08-18 | 1953-02-23 | Siemens Schuckertwerke A G | Verfahren zur Verbesserung der Luftkuehlung von elektrischen Stromrichtergefaessen aus Metall |
| DE754222C (de) * | 1938-03-31 | 1954-01-11 | Julius Pintsch K G | Insbesondere durch einen Luftstrom gekuehlter Vakuumentladungs-apparat mit Quecksilberkathode, Gas- oder Dampffuellung und metallenem Gefaess |
-
1934
- 1934-09-16 DE DEA74123D patent/DE656214C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE754222C (de) * | 1938-03-31 | 1954-01-11 | Julius Pintsch K G | Insbesondere durch einen Luftstrom gekuehlter Vakuumentladungs-apparat mit Quecksilberkathode, Gas- oder Dampffuellung und metallenem Gefaess |
| DE757226C (de) * | 1938-08-18 | 1953-02-23 | Siemens Schuckertwerke A G | Verfahren zur Verbesserung der Luftkuehlung von elektrischen Stromrichtergefaessen aus Metall |
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