DE656592C - Verfahren zur Herstellung von Wickeln aus Kunstspinnfasern (Zellwolle) fuer die Vorlage an der Karde - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Wickeln aus Kunstspinnfasern (Zellwolle) fuer die Vorlage an der KardeInfo
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- D—TEXTILES; PAPER
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Description
- Verfahren zur Herstellung von Wickeln ' aus Kunstspinnfasern (Zellwolle) für dieVorlagit#,4##.#-4rr Karde Es war bisher üblich, Kunstspinnfasern in der Spinncerei in einer Anzahl von Arbeits# gängen, z.B. Mischen, öffnen, Schlagen, zu Wickeln zu verarbeiten und diese der Karde vorzulegen. Die Kunstspinnfasern werden da-, bei von der Faserfabrik nach ihrerErzeugung mittels -eines Reißwolfs aufgelockert-imd aU-gemein in Form viereckiger Preßballen versandt.
- Es wird nunmehr ein neuer Weg gezeigt, der es erni#öglicht, die obengenannten Arbeitsgänge in- der Spinnerei zu ersparen. Um diese Vereinfachung zu er-reichen, werden erfindungsgemäß die Kunstspinnfasern im unmittelbaren Anschluß an ihre Erzeugung und das Auflockern in eine gepreßte - Faserwatte übergefährt, und diese wird zu einern-Wickel geformt. Die `so hergestellten Ballen von großem Gewicht, beispielsweise i5o kg, lassm sich in der Spinnerei ohne weitere Be-Landlung der Karde oder Krempel vorlegen und dort abwickeln. Durch die auf diese Weise- erzielte Umgehung der öffnungseinrichtungen der Spinnerei ergibt sich eine Verminderung der Garnherstellungskosten. Die Fasern -werden bei der geringeren mechanischen Beanspruchung geschont, da das nochmalige Öffnen entfällt..
- Die, -Herstellung ähnlicher Ballen ist zwar zum Versand der Baumwolle schon vorgeschlagen worden, sie hat sich dort aber nicht durchzusetzen vermocht, da sich die Baumwolle aus diesen Ballen schlecht Öffnen und reinigen ließ. Außerdem konnten hierbei Ersparnisse in der Spinnerei nicht erzielt werden, da die Baumwolle die Putzerei und Mischung durchlaufen muß.
- Es ist auch schon vorgeschlagen worden, in Werken, die - sowohl die Kunstspinnfaser ;Zellwolle) wie auch das Zellwchllegarn selbst herstellen, das Fasergut zu sog. Karden-,vikkeln zu verarbeiten. Diese an sich bekannten Kardenwickel konnten aber nie als Handelsform angesehen werden; denn sie sind für den Versand viel zu empfindlich und unwirtschaftlich; sie würden eine umständliche und küs,tspielige Verpackung erfordern. Hingegen zeigen die nach vorliegendem Verfahren entstandenen Florballen eine für den Versand genügende äußere Festigkeit und eine nicht zu erwartende Abwickelbarkeit, die zustande, gekommen ist durch. den Temperatur- und Feuchti#keitszustand, in -welchem der Flor die ohne Zwischenlagerung arbeitende Herstellungsanlage verläßt.
- Eine beispielsweise Anwendungsweise des Verfahrens i#igt die Zeichnung.
- Mit i ist.eine Trockenvorrichtung bezeich-.net, mit welcher die eigentliche Kunstspinnfaserherstellung abgeschlossen ist, mit 2 ein Lattentucb, welches als Puffer. dient; dann folgt mit Bezeichnung3 ein Kastenspeiser mit .einer an sich bekannten Regelvorrichtung zur Zuführung der Kunstspinnfaserflocke. Mit 4 ist eine Befeuchtungsvorrichtung bezeichnet; Temperatur und Feuchtigkeit richten sich nach der Durchlaufgeschwindigkeit des Fasergutes und betragen beispielsweise 35'C und 950/0 relative Feuchtigkeit. Mit 5 ist die Schlagmaschine, mit 6 die Wickelvorrichtung, bestehend aus zwei Antriebswalzen, auf welchen der Rundballen drehend bewegt wird, boxichnet.
- Die fertigen Wickel werden auf den mit 7 und 8 bezeichneten Verpackungs-, Wiege- und NähvorrIchtungen für den Versand fertiggemacht.
- Der Rundballen zeigt gegenüber dem gepreßten eckigen Ballen noch den wirtschaftlichen Vorteil, daß erhebliche Mengen Verpackungsmaterial (Rupfen) gespart werden können.
Claims (1)
- PATEINITANSPRUCII *. Verfahren zur Herstellung von Wickeln aus Kungtspinnfasern (7jelINvolle) für die Vorlage an der Karde, dadurch gekennzeichnet, daß die Kunstspinnfasern im unmittelbaren Anschluß an ihre Erzeugung und an das Auflockern in eine gepreßte Fasenvatte übergeführt,werden und diese zu einem transportfähigen, gut abwickelbaren Florrundballen, der unmittelbar der Karde vvrgelegt werden kann, geformt wird.
EIb#l a t t Zur Patentgehrift 656 592 Klasse 76b GruPPe 3T. . 1.-1 » .. - # - . 1-- 1. - . -.. . -,111111111111111111 ........... 1111111141u111,1!
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| DE656592C true DE656592C (de) | 1938-02-09 |
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