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Drehbares Kohleschleifstück für Abnahme des elektrischen Stromes Die
Erfindung betrifft drehbare Kohleschleifstücke zur Abnahme des elektrischen Stromes
von einem Draht, einer Schiene oder einer sonstigen den elektrischen Strom leitenden
Vorrichtung, insbesondere solche mit im wesentlichen birnenförmigem oderovalem Querschnitt
und einer Ausnehmung im Innern.
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Solche Kohleschleifstücke werden gemäß der Erfindung dadurch verbessert,
daß sich die Ausnehmung nach der Längsseite dies Schleifstückes öffnet und innen
ein Verkleidung mit an dein Enden umgebogenen Lappen zur Aufnahme von Lagerzapfen
hat. Durch die Anordnung gemäß der Erfindung wird erreicht, daß zwei Schenkel bei
dem Schleifstück entstehen, welche gegeneinander federn können. Infolgedessen wird
das Schleifstück beim praktischen Gebrauch besser nachgeben können, so daß es mehr
als bisher geschont wird. Damit die beiden Schenkel gut gegen.-einander federn können,
ist gemäß der Erfindung die Anordnung so getroffen, daß der bogenförmige Teil der
Verkleidung vom Kohlebelag frei ist. Sofern jedtoch der bogenförmige Teil einen
Kohlebelag haben soll, so wird gemäß der weiteren Ausführung nach der Erfindung
der Kohlebelag unterteilt. Die einzelnen Teile dies Kohlebelages können beim Federn
des Schleifstückes auseinanderklaff;n. Auch die erfindungsigemäße Iiniiehebelb-elenkanordnung
dient zur Verbesserung der Federung der beiden Schleifstückschienkel gegeneinander.
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Das Schleifstück gemäß der Erfindung hat den Vorteil, daß die lange
Kontaktfläche zwischen ihm und dem Fahrdraht einen guten Stromübergang ermöglicht,
daß es durch die schräge, der Kontaktseite gegenüberliegehde Fläche vom Fahrwind
gegen dien Leitungsdraht gedrückt und dadurch der Strornübergang verbessert wird,
daß sein Gewicht gering, seine Festigkeit aber und seine Federung bei plötzlicher
Belastung z. B. durch Aufschlagen des Fahrdrahtes sehr groß sind.
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Einige Ausführungsbeispiele von Schleifstücken nach,der Erfindung
sind in den Fig. i bis 5 schematisch dargestellt, von welchen die Fig. i teilweisse
dien Längsschnitt luid die Vorderansicht und die übrigen Figuren StirnurndSeitenansichten
von anderen Ausführungsformen zeigen.
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In der Fig. i ist das Schleifstück mit i hezeichnet. Es wird von Armgen
z getragen und hat b,eispselsweiE#e die in der Fig. z dargestellte, von der Seite
gesehene Bogrm. Im Innern sind eine zur Gewichtsvermiadertm,g dienende Ausnehmung
3 sowiie einige Bohrungen q. vorgesehen. In die Bohrungen q. sind Drähte 5 aus Stahl
oder einem ähnlichen gleichwertigen Werkstoff hoher Festigkeit gezogen.
An
den Enden .des Schleifstückes ist je ein metallenes Abschlußstück 6 mit Löc1Wern
angeordnet, durrli die die Drähte 5 hindurch.-ragen. Schrauben 7 dienen zur B:efestigipgaller
Teile miteinander. Die Endplatten o. Abschlußstücke 6 haben Löcher 8 zur A=; rahme
der Lagerzapfen 9, welche an dex@ Trägerarmen 2 angeordnet sind. Die Lagerzapfen
brauchen nicht an den Armen 2, sie können auch an den Endstücken 6 angeordnet sein,
dann haben die Arme 2 Bohrungen zur Aufnahme :der Lagerzapfen.
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In der Fig.2 ist die Seitenansicht dieses Schleifstückes dargestellt.
Der Hohlraum 3 ist nach der Seite i i geöffnet.
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Bei den Schleifstücken gemäß den Fig.3 und q. besteht das im Querschnitt
hufeisenförmige Kohlesrhleifstück aus den Teilen 15 und 18 und ist innen durch in
Blech i?, verkleidet, welches an den Seiten zu Lappen 13 umgebogen ist, in welchen
eine öffnung i¢ zur Aufnahme eines Lagerbolzens angeordnet ist. Die Kohleschleifstücke
15 und 18 werden an ihren Seiten durch Umbör&_hngen 16 des Bleches i :z gehalten.
Die Kohleschleifstücke sind auf das Blech 12 aufgelötet, nachdem ihre unteren Flächen
aufgerauht und verkupfert sind. Die Verbindungsschicht, z. B. ,die Lötschicht zwischen
dem Blech 12 und den Kohlekörpern i 5 und 18, ist so fest, daß keine weitere Befestigung
mehr notwendig -ist und -beispielsweise auch der nach oben umg.ebördelbe Rand 16
an dien Seiten der Kohleschleifstücke 15 und 18 wegfallen kann.. .
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Das Schleifstück nach den Fig. 3 und .4 hat den Vorteil, daß ,es sich
bei Stoßbeanspruchungen in Richtung 17 federnd zusammenbiegen kann. Dabei entstehen
dann zwischen den Kohlestücken i 8 Lücken, d. h. sie klaffen je nach der Stärke
der Biegung mehr oder weniger auseinander.
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Ein weiteres Ausführungsbeispiel eines S.chle:ifstiickes gemäß der
Eifindung ist in ,der Fig.5 gezeigt. Bei diesem Schleifstück fehlen -die. Kohlestücke
18. Außerdem sind an der Metallarmatur Lappen i9 und 2o mit um Bolzen 21 und 22
drehbaren Stiebe n 23 und 24 angeordnet, die ihrerseits wieder um den Bolzen 25
drehbar an dem Stromabnehmer-1. i126 befestigt sind. Diese Ausführung errii ficht
eine noch bessere Federung als die :en Fig. ¢ und 5 dargestellte, weil .der *echbogen
nicht mehr durch die, Kohlestücke i 8 belastet ist und außerdem die als Versteifung
wirkenden Lagerbeile 13 (Fig. 3 und .l) durch die bewegliche Hebelkonstruktiz)n
ersetzt ist.
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Wesentlich bei der Befestigung der Kohlekörper auf dem Metallträger
ist der Um-' stand, daß der Kohlekörper flach auf dem Metallteil aufliegt, so -
daß bei dem oben-,ei wähnten Fortfall der Bördelränd.er 16 keine in das Kohlestück
hineinigende metallene und in das Metallblech hineinragende, aus Kohle bestehende
Vorsprünge vorhanden sind. Diese Anordnung hat den Vorteil, daß die Kohlestücke
restlos abgenutzt werden können.