DE656732C - Einrichtung zum Pruefen von Zaehlern oder Leistungsmessern nach dem Gleichlasteichverfahren - Google Patents

Einrichtung zum Pruefen von Zaehlern oder Leistungsmessern nach dem Gleichlasteichverfahren

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Publication number
DE656732C
DE656732C DEK138586D DEK0138586D DE656732C DE 656732 C DE656732 C DE 656732C DE K138586 D DEK138586 D DE K138586D DE K0138586 D DEK0138586 D DE K0138586D DE 656732 C DE656732 C DE 656732C
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DE
Germany
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current
voltage
paths
uniform load
current transformer
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Expired
Application number
DEK138586D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Otto Erich Noelke
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Koch and Sterzel AG
Original Assignee
Koch and Sterzel AG
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Filing date
Publication date
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R35/00Testing or calibrating of apparatus covered by the other groups of this subclass
    • G01R35/04Testing or calibrating of apparatus covered by the other groups of this subclass of instruments for measuring time integral of power or current

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Testing Electric Properties And Detecting Electric Faults (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Prüfen von Zählern oder Leistungsmessern nach dem Gleichlasteichverfahren Bei dien bekannten, nach dem Gleichlasteichverfahnen. arbeitenden Zählerprüfeinrichtungen macht sich nachteilig bemerkbar, daß Spannungsschwankungen der Spannungsquelle auch Strom und Spannung am Prüfobjekt und Eichinstrument zu verändern pflegen. Aus diesem Grunde muß man. bei den bekannten Prüfeinrichtungen zum Ausgleich der Schwankungen induktive Regler oder Reglerwiderstände anordnen. Aber auch dann, wenn der Strom im Strompfad und die Spannung am Spannungspfad auf diese Weise konstant gehalten werden, besteht keine Gewähr dafür, daß der Winkel zwischen Stromvektor und Spannungsvektor konstant gehalten wird.
  • Erfindungsgemäß lassen sich die Nachteile dieser bekannten Prüfeinrichtungen dadurch vermeiden, daß die Größe der Spannung an den Spannungspfaden und die Größe des Stromes in den Strompfaden des Prüflings und des Eichinstrument§ gemeinsam, vorzugsweise selbsttätig, auf ihnen Sollwert gebracht werden, indem der die Strompfade speisende Stromtransformator primärseitig in Reihe mit einem die Spannungspfade speisenden Stromtransformator geschaltet wird, 4essen Sekundärwicklung auf einen konstanten Widerstand arbeitet, dessen Spannungsabfall den Spannungspfaden zugeführt wird. In Reihe mit den beiden Stromtransformatoren wird dann das Regelorgan eingeschaltet, das bei selbsttätiger Regelung aus. einem Widerstand (vorzugsweise einem Eisenwiderstand, z. B. einer Eisenwassierstofflampe) bestehen kann, der für einen gewissen Spannungsbereich annähernd konstanten Stromfluß in dem ihn enthaltenden Stromkreis erzwingt. Die Sekundärwicklung des, für Aden Spannungspfad bestimmten Stromtransformators arbeitet auf einen Ohmschen ,oder einen Blindwiderstand oder auch einen komplexen Widerstand, so daß die an den. Spannungspfaden liegende Spannung außer der konstanten Größe auch eine vorherbestimmte wählbare Phasenlage gegenüber dem Strom in den Strompfaden aufweist.
  • Die Abb. i zeigt ein Ausführungsbeispiel für eine Prüfeinrichtung gemäß der Erfindung in Formeines Schaltbildes. An der Prüfspannungsquelle i i liegen. in Reihe eine Eisenwasserstofflampe 12 und die Primärwicklungen zweier Stromtransformatoren 13 und 14. Die Sekundärwicklung des Stromtransformators 13 ist mit einer Anzahl Anzapfungen versehen, die an entsprechende Kontakte 16 geführt sind. An die entsprechend angeordneten Kontakte 17 sind die Anzapfungen der Primärwicklung 18 seines Präzisionsstromwandlers i g angeschlossen, dessen Sekundärwicklung -den Strompfad des Eichinstruments 2o (Zähler oder Wattmetier) speist. Der Strompfad des Prüflings 21 wird nun je nach der gewünschten Höhe des Prüfstromes über je einen der Kontakte 16, 17 an einander entsprechende Anzapfungen der Wicklungen 18 und 15 angeschlossen. Die beiden in glei--. cher Weise angezapften Wicklungen i 8 upd': 15 können auch zu einer einzigen angezap£t»ni Wicklung zusammeng@efaßt sein, die da gleichzeitig die Sekundärwicklung des Transformato@rs 13 und die Primärwicklung des Stromwandlers i g bildet, so, wie dies in der Patentschrift 631 445 dargestellt und beschrieben. ist. Die Sekundärwicklung 22 des Stromtransformators 14 speist die Spannungspfade des Prüflings 21 und des Eichinstruments 20. Parallel zu ihr liegt ja nach der Stellung des Umschalters 23 ein Ohmscher Widerstand 24 .oder eine Drosselspule, 25 mit dem Ohmschen Widerstand 26. Durch Umlegen des Schalters 23 in die eine ,oder andere Stellung kann man de an den Sparmungspfaden liegenden Spannung verschiedene Phasenlagen gegenüber denn Strom in den Strompfaden geben. Da der Widerstand der Eisenwasserstofflampe 12 für den in Frage kommenden Spannungsbereich für einen konstanten Strom in den Primärwicklungen der beiden Transformatoren 13 und 14 sorgt, werden selbsttätig auch bei Spannungsschwankungen Strom und Spannung im Prüfling und Eichins.trument auf dem Sollwert und der Winkel zwischen Strom und Spannung auf dem vorherbestimmten Wert konstantgehalten,ohne daß es umständlicher und teurer Regeleinrichtungen bedarf, ,ein Vorteil, der sich besonders bei tragbaren Prüfeinrichtungen bemerkbar macht, .die häufig an Netze mit starken Spannungsschwankungen angeschlossen werden müssen.
  • Die Abb. 2 zeigt eine `Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung zur Prüfung von Drehstromzähl,&rnoder -wattmetersl. Sie besteht aus drei Einphasenprüfeinrichtungen I, II' und III, von denen jede in der aus Abb. i @ersichtlichen Art und Weise geschaltet ist. Die drei die Primärwicklungen der Stromtransformatoren in Reihe mit der Eisenwasserstofflampe enthaltenden Kreise werden in Stern an die drei Phasen des Drehstromnetzes 27 gelegt, während die drei Spannungspfade und die drei Strompfade des Prüflings 28 und des Eichinstruments 29 an die entsprechenden Klemmen der drei Einphasenprüfeinrichtungen angeschlossen werden. Die Wirkungs-';m #@eise dieser Schaltungsanordnung ist im Prin--.hp die gleiche wie die der in Abb. i darge-@tellten.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i: Einrichtung zum Prüfen von Zählern oder Leistungsmessern nach dem Gleichlasteichverfahren, dadurch gekennzeichnet, daß die Größe der Spannung an den Spannungspfaden und die Größe des Stromes in den Strompfaden des Prüflings (21) und des Eichinstruments (20) gemeinsam, vorzugsweise selbsttätig, auf ihnen Sollwert gebracht werden, indem der die Strompfade speisende Stromtransformator (13) primärseitig in Reihe mit einem die Spannungspfade speisenden Stromtransformator (14) geschaltet wird, dessen Szkun-,därwicklung auf einen konstanten Widerstand arbeitet, dessen Spannungsabfall den Spannungspfaden zugeführt wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in Reihe mit den beiden Stromtransformatoren das Regelorgan (12) eingeschaltet ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei selbsttätiger Regelung .das Regelorgan aus einem Widerstand (vorzugsweise einem Eisenwiderstand, z. B. einer Eisenwasserstofflamp:e) besteht, der für einen gewissen Spannungsbereich annähernd konstanten Stromfluß in dem ihn enthaltenden Stromkreis ,erzwingt.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Sekundärwicklung (22) des. für den Spannungsp£ad bestimmten Stromtransformators wahlweise auf seinen Ohmschenoder einen Blindwiderstand oder einen komplexen Widerstand arbeitet, so daß die an den Spannungspfaden liegende Spannung außer der konstanten Größe auch eine vorlherbestimmte wählbare Phasenlage gegenüber dem Strom in den Strompfaden aufweist.
DEK138586D 1935-07-13 1935-07-13 Einrichtung zum Pruefen von Zaehlern oder Leistungsmessern nach dem Gleichlasteichverfahren Expired DE656732C (de)

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