DE657596C - Schleifringkoerper - Google Patents

Schleifringkoerper

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DE657596C
DE657596C DEK139012D DEK0139012D DE657596C DE 657596 C DE657596 C DE 657596C DE K139012 D DEK139012 D DE K139012D DE K0139012 D DEK0139012 D DE K0139012D DE 657596 C DE657596 C DE 657596C
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Germany
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slip ring
slip
ring
rings
cable
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Expired
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DEK139012D
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Kerzler & Dittelbach Elektrote
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Kerzler & Dittelbach Elektrote
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R39/00Rotary current collectors, distributors or interrupters

Landscapes

  • Motor Or Generator Current Collectors (AREA)

Description

Bei den üblichen, heute bekannten Schleifringkörpern für Drehkrane, Chargierkrane, Drehscheiben usw. müssen die einzelnen Ringe beim Anschließen der Kabel abgenommen und Ring für Ring wieder aufgebaut und angeschlossen werden, und nur bei Schleifringkörpern mit geringer Ringzahl oder weiten Ringabständen ist es möglich, ohne den Schleifringkörper auseinandernehmen zu müssen, den Anschluß der Kabel vorzunehmen. In Betrieben, in denen die Schleifringkörper stark beansprucht werden, steht nun nicht immer die Zeit zur Verfügung, um bei einer Störung am Schleifringkörper, etwa bei einem ausgelöteten Kabelanschluß oder einem angebrannten Ring, auf die Wiederinbetriebnahme des Kranes nach Überholung des Schleifringkörpers stunden- bzw. tagelang warten zu können. Man hat deshalb versucht, bei irgendwelchen Störungen an dem Schleifringkörper die Instandsetzungszeiten durch Auswechslung des ganzen Schleiflingkörpers zu verkürzen, und führte zu diesem Zweck zunächst alle Anschlüsse der einzelnen Schleifringe an ein gemeinsames Klemmbrett und hielt außerdem einen genau gleichen Schleifringkörper als Reserve zur Verfügung. Ein anderer noch eingeschlagener Weg zur schnelleren Behebung von Störungen "an Schleifringkörpern ist der, die Ringe mit besonderen Schleifringen zu versehen. Ein innerer, ungeteilter Ring wird dann zum Träger des geteilten Schleifringes, auf dem die Bürsten schleifen, und beim Abbrennen eines solchen Schleifringes ist es nur erforderlich, den betreffenden Schleifring abzunehmen, während der Ringkörper als solcher nicht auseinandergenommen zu werden braucht. Auf diese Weise können jedoch nur Schäden behoben werden, die sich an den einzelnen Schleifringen selbst zeigen. Beim Auslöten eines Kabelanschlusses oder bei Kabelbruch muß, sobald ein Kabel nachgezogen oder neu eingelötet werden muß, auch hier der ganze Schleifringkörper abgebaut werden.
Die Kabel, die an den einzelnen Schleifringen im Inneren angeschlossen werden, werden gewöhnlich durch den unteren Flansch des Schleifringkörpers bzw. unterhalb des untersten Ringes in das Innere der Schleifringsäule eingeführt, da die Mantelfläche der einzelnen Schleifringe für die Stromabnehmerbürsten, die auf diesen Flächen aufliegen, freigehalten werden müssen. Bei Schleifringkörpern mit zwei oder drei Ringen sind die Anschlußschrauben, mit denen die Kabelenden an den einzelnen Schleifringen befestigt werden, von oben her zu erreichen, das heißt bei diesen Schleifringkörpern kann der An-Schluß der Kabel vorgenommen werden, ohne daß die einzelnen Ringe selbst abgebaut werden. Sind dagegen zehn und noch mehr Ringe vorhanden (es werden heute Schleifringkörper mit dreißig und vierzig Ringen benötigt), so konnte bisher die Montage nur so erfolgen, daß der Schleifringkörper bis auf zwei und drei Ringe abgebaut wurde, dann diese Ringe
als erste angeschlossen und die abgebauten Ringe wieder einzeln aufgebracht und angeschlossen werden, bis die Schleifringsäule, wieder vollständig zusammengebaut ist. .Λ·ί; Nun kam es aber vor, daß ein Kabel wäh-;: rend des Betriebes auslötete, brach oder durch, ein anderes, gegebenenfalls stärkeres ersetzt werden mußte. Dann war das Beseitigen dieser Störung nur mit großer Schwierigkeit
ίο und großem Zeitverlust zu beheben, da man die Säule wieder bis zu diesem: Ring abbauen mußte.
Diese Arbeiten sind durch die in Vorschlag gebrachte Konstruktion außerordentlich vereinfacht.
Die Erfindung ist in Fig. 1 bis 5 dargestellt. Der eigentliche Schleifring a, auf dem die Stromabnehmerbürsten aufliegen, ist zweiteilig und so mit einem Ringträger b verschraubt, daß er nach Lüften der Schrauben c seitwärts abgezogen werden kann. Hierdurch werden die Ringträger b freigelegt. Der Ringträger kann nun, wie Fig. 1 und 2 beispielsweise zeigen, einen doppel-T-förmigen Querschnitt oder, wie in Fig. 3 und 4 dargestellt, einen sichelförmigen Querschnitt erhalten, oder es könnten nur kurze Tragstücke fest mit den Tragsäulen des Schleifringes verbunden werden, an denen der geteilte Schleifring befestigt wird, etwa so, daß der Steg des T-förmigen Querschnittes fehlt, wie durch die strichpunktierte Linie in Fig. 2 angegeben ist. In dem Raum zwischen Schleifring und Ringträger werden die Kabel, die angeschlossen werden sollen, untergebracht. Der Anschluß e der Kabel erfolgt .nicht unmittelbar an den Schleifringen, son-•..itjern an den Ringträgern b, die untereinander insoliert an zwei, drei oder mehr Stäben aufgereiht sind. Um einen angebrannten Ring des 'Schleifringkörpers auszubauen, ist es also nur erforderlich, den betreffenden Schleifring wegzunehmen und zu ersetzen. Ist das eine oder andere Kabel beschädigt und muß ersetzt werden, so sind nur die Schleifringe, die sich unmittelbar in der Nähe des Kabelanschlusses befinden bzw. an die das Kabel angeschlossen ist, abzunehmen, und der Kabelanschluß ist freigelegt. Dieser kann dann in Ordnung gebracht werden, oder das Kabel kann, nachdem es abgeklemmt ist, aus dem Schleifringkörper herausgezogen und das neue Kabel eingebaut werden. Es kann also jede ■ am Schleifringkörper notwendig werdende Instandsetzungs- und Änderungsarbeit in kürzester Zeit vorgenommen werden, und es ist auch nicht mehr erforderlich, einen vollständigen Schleifringkörper in Bereitschaft zu halten.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Schleifringkörper für Drehkrane, Chargierkrane, Drehscheiben usw., dadurch gekennzeichnet, daß die geteilten Schleifringe auf doppel-T-ähnlichen, kreisabschnitt- oder sichelförmigen Trägern, die untereinander isoliert aneinandergereiht sind, befestigt sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEK139012D 1935-08-20 1935-08-20 Schleifringkoerper Expired DE657596C (de)

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