DE657706C - Verfahren zur UEberfuehrung der Kondensationsprodukte aus hoeheren Fett- bzw. Harzsaeuren und Eiweissstoffen bzw. hochmolekularen Eiweissspaltprodukten in luftbestaendige Trockenpraeparate - Google Patents

Verfahren zur UEberfuehrung der Kondensationsprodukte aus hoeheren Fett- bzw. Harzsaeuren und Eiweissstoffen bzw. hochmolekularen Eiweissspaltprodukten in luftbestaendige Trockenpraeparate

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DE657706C
DE657706C DEC51040D DEC0051040D DE657706C DE 657706 C DE657706 C DE 657706C DE C51040 D DEC51040 D DE C51040D DE C0051040 D DEC0051040 D DE C0051040D DE 657706 C DE657706 C DE 657706C
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GRUENAU LANDSHOFF CHEM FAB
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Description

  • Verfahren zur Überführung der Kondensationsprodukte aus höheren Fett- bzw. Harzsäuren und Eiweißstoffen bzw. hochmolekularen Eiweißspaltprodukten in luftbeständige Trockenpräparate Die durch die Kondensation von höheren Fett- bzw. Harzsäuren und Eiweißstoffen bzw. hochmolekularen Eiweißspaltprodukten in alkalischer Lösung gewonnenen Verbindungen stellen dickflüssige Öle dar. Es ist nicht möglich, diese die Alkalisalze der Kondensationsprodukte enthaltenden dickflüssigen Öle in beständige, nicht hygroskopische Trokkenpräparate überzuführen.
  • Erfindungsgemäß gelangt man zu beständigen Trockenpräparaten, die die Kondensationsprodukte aus .höheren Fettsäuren bzw. Harzsäuren und Eiweißstoffen bzw. hochmolekularen Eiweißspaltprodukten enthalten, indem man zuerst aus den wäßrigen Lösungen der Alkalisalze der Kondensationsprodukte durch Säurezusatz unter gleichzeitiger Verflüssigung der Ausfällung die freien Kondensationsprodukte abscheidet, woraufhin dann die Ausfällung zusammen mit geringen Wassermengen mit entwässerten alkalischen Salzen vermischt wird. Die bei der Herstellung der Trockenpräparate verwandte Wassermenge muß natürlich geringer sein, als dein Wasserbindungsvermögen der entwässerten alkalischen Salze entspricht; sie beträgt etwa z bis 6 °f, des Gesamtgemisches aus entwässerten alkalischen Salzen und Kondensationsprodukten. Während nämlich die ohne Wasserzusatz hergestellten Trockenpräparate hygroskopisch sind und zur Kluinpenbildung neigen, erzielt man bei Vermischung der ausgefällten freien Kondensationsprodukte mit kleinen Mengen von Wasser und wasserfreien alkalischen Salzen dauernd lagerfähige und nicht zur Klumpenbildung neigende Trockenpräparate.
  • Die Ausfällung .der freien. Kondensationsprodukte aus den wäßrigen Lösungen der Alkalisalze erfolgt entweder bei hohen Temperaturen gegebenenfalls unter erhöhtem Druck oder unter Zusatz von schmelzpunkterniedrigenden Stoffen. Jedenfalls ist so zu arbeiten, daß die Ausfällung nicht im halbfesten Zustand, sondern im öligen Zustand anfällt. Diese Ausfällung wird dann zusainn ien mit kleinen Mengen Wasser und wasserfreien alkalischen Salzen zu dem beständigen Trockenpräparat verarbeitet. Als entwässerte alkalische Salze kommen vor allem Borax, Pyrophosphat und Natriumcarbonat in Betracht. Auf die alkalische Reaktion der in den Trockenpräparaten enthaltenen wasserfreien Salze ist es zurückzuführen, daß die Trockenpräparate klar wasserlöslich sind. Durch wechselnde Bemessung der Mengenverhältnisse der entwässerten alkalischen Salze zii den ausgefällten Kondensationsprodukten aus höheren Fettsäuren und hochmolekularen Eiweißspaltprodukten kann man die Wasserstoffionenreaktion der aus dem Trockenpräparat zu gewinnenden Lösungen beeinflussen und gegebenenfalls neutrale oder schwach saure Lösungen erzielen, die sich ganz besonders gut für kosmetische Zwecke, z. B. als Haarwaschmittel, eignen. Das Mengenverhältnis von einem Gewichtsteil ausgefälltem Kondensationsprodukt zu 2 bis 5 Teilen entwässertem alkalischem Salz hat sich ganz besonders bewährt; die gleichzeitig zugefügte Wassermenge beträgt dann jeweils 2 bis 6 °/o der Mischung. Die folgenden Beispiele dienen zur Veranschaulichung der Erfindung, Beispiel i 16o l-:- des rohen Köndensationsprodulcts, das man aus Eiweißspaltprodukten vom Typ der Lvsalbin- und Protalbinsäure durch Umsetzung mit dem Chlorid der Säuren des Tallöls erhält, werden in 5oo 1 Wasser gelöst und 3 kg Benzoesä ure zugesetzt. Man stellt mit Salzsäure in der Siedehitze sauer und trennt das Ausgefällte von der Flüssigkeit durch Dekantieren. Nun verrührt man mit ? cta 1;g calciniertem Borax und trocknet die Masse gegebenenfalls nach. Nach dem Mahlen erhält man ein Pulver, das aus der Luft Wasser anzieht, wobei es Klumpen bildet. Verrührt man jedoch mit 5 °[o Wasser und mahlt dann, so entsteht ein luftbeständiges Pulver, Beispiel Das ausgefällte Kondensationsprodukt nach Beispiel i wird mit 240 kg wasserfreiem Natriumpy ropliospliat verrührt. Man erhält ein sich hei längerem Lagern an der Luft zusammenballendes Produkt. Durch Zusatz von 2 bis 6111, Wasser gewinnt das Produkt so an Beständigkeit, daß es allen praktischen Ansprüchen genügt. Beispiel 3 16o kg eines aus Eiweißspaltprodukten und Kokosfettsäurechlorid gewonnenen rohen Kondensationsprodukts werden unter Zusatz von 3 0% Äthylalkohol der Fällung mit Salzsäure unterworfen. Das verflüssigte Fällgut wird von der sauren Flüssigkeit getrennt und mit io8 kg wasserfreiem Natriumcarbonat unter Erwärmen verrührt. Es entsteht ein trockenes Pulver; dieses ist hygroskopisch. Wird es jedoch mit --i/-,° °%o Wasser verrührt, ist es vollkommen luftbeständig.

Claims (1)

  1. PATEN TANSPRUCFI Verfahren. zur Überführung der Kondensationsprodukte aus höheren Fett- bzw. Harzsäuren und Eiweißstoffen bzw. hochmolekularen Eiweißspaltprodukten in luftbeständige Trockenpräparate, dadurch gekennzeichnet, daß aus den Lösungen der Alkalisalze der Kondensationsprodukte aus höheren Fett- bzw. Harzsäuren und Eiweißstoffen bzw. hochmolekularen Eiweißspaltprodukten die freien Kondensationsprodukte unter Überführung der Ausfällung in den flüssigen Zustand abgeschieden werden und daß dann die ausgefällten freien Kondensationsprodukte zusammen mit kleinen Wassermengen (2 bis 6 0% der Gesamtmischung) mit entwässerten alkalischen Salzen vermischt werden und das so erhaltene Produkt zu Pulver vermahlen wird.
DEC51040D 1935-11-05 1935-11-05 Verfahren zur UEberfuehrung der Kondensationsprodukte aus hoeheren Fett- bzw. Harzsaeuren und Eiweissstoffen bzw. hochmolekularen Eiweissspaltprodukten in luftbestaendige Trockenpraeparate Expired DE657706C (de)

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DE (1) DE657706C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE842491C (de) * 1949-04-26 1952-06-26 Zeppelin Chemie Verfahren zur Reinigung von Kondensationsproduktenaus Eiweissspaltprodukten und höheren Fettsäuren.
DE860095C (de) * 1948-10-02 1952-12-18 Mack Chem Pharm Hautschonende, schaeumende Rasiermittel

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE860095C (de) * 1948-10-02 1952-12-18 Mack Chem Pharm Hautschonende, schaeumende Rasiermittel
DE842491C (de) * 1949-04-26 1952-06-26 Zeppelin Chemie Verfahren zur Reinigung von Kondensationsproduktenaus Eiweissspaltprodukten und höheren Fettsäuren.

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