DE657860C - Vorrichtung an Kraftfahrzeugen zum Verhindern des Schleuderns - Google Patents

Vorrichtung an Kraftfahrzeugen zum Verhindern des Schleuderns

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DE657860C
DE657860C DEB172630D DEB0172630D DE657860C DE 657860 C DE657860 C DE 657860C DE B172630 D DEB172630 D DE B172630D DE B0172630 D DEB0172630 D DE B0172630D DE 657860 C DE657860 C DE 657860C
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DE
Germany
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nozzles
compressed air
motor vehicles
pressing
preventing skidding
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Expired
Application number
DEB172630D
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English (en)
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KARL HEINZ BRUNNQUELL
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KARL HEINZ BRUNNQUELL
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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60—VEHICLES IN GENERAL
    • B60B—VEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B39/00—Increasing wheel adhesion
    • B60B39/02—Vehicle fittings for scattering or dispensing material in front of its wheels
    • B60B39/04—Vehicle fittings for scattering or dispensing material in front of its wheels the material being granular, e.g. sand
    • B60B39/08—Vehicle fittings for scattering or dispensing material in front of its wheels the material being granular, e.g. sand the dispensing being effected by fluid means
    • B60B39/086—Vehicle fittings for scattering or dispensing material in front of its wheels the material being granular, e.g. sand the dispensing being effected by fluid means dispensing being effected by gas

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Road Paving Machines (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung an Kraftfahrzeugen zum Verhindern des Schleuderns durch Aufpressen eines trockenen Pulvers mittels Druckluftstrahldüsen.
Es ist bekannt, daß bei nassen, schlüpfrigen, vereisten oder verschneiten Straßen Kraftfahrzeuge leicht schleudern. Bekannte Schleuderschutzvorrichtungen haben gezeigt, daß sie den Anforderungen, die man an sie stellen mußte, nicht standhielten.
Es ist bekannt, im Falle einer Gefahr die Reifen mit einer pulverisierten, stampfen Masse während der Fahrt zu überziehen. Es besteht die Schwierigkeit, diese Masse, die in einem Behälter lagert, auf alle vier Räder gleichzeitig zu drücken, da sonst die Wirkung verfehlt ist. Das schlimmste Übel waren Rohrverstopfungen, die durch die Erfindung beseitigt werden sollen.
Das Neue der Erfindung besteht darin, daß in dem zum gleichzeitigen Aufpressen auf alle vier Räder angeordneten Druckluftverteiler zum Auspressen der unter Geschwindigkeitserhöhung ausströmenden Druckluft in an sich bekannter Weise hinter den vier Winddüsen die Strahldüsen angeordnet sind, so daß die gerade an dieser Stelle sonst üblichen Rohrverstopfungen vermieden werden.
Die mit der Vorrichtung stumpf gemachten Reifen greifen auf den glatten Flächen der Fahrbahn wieder fest an, und der Fahrer behält die Herrschaft über seinen Wagen. Er kann die Bremsen auch bei Glätte in vollem Umfange benutzen.
In der Zeichnung ist die Erfindung dargestellt, und zwar zeigen:
Abb. χ die Draufsicht,
Abb. 2 eine Seitenansicht und
Abb. 3 einen Querschnitt.
Abb. ι zeigt den Einbau der Vorrichtung am Kraftwagen, wobei der Behälter A an der hinteren Rückwand des Wagens angebracht ist. Der Behälter A nimmt die pulverisierte Masse auf. Unten endet der Behälter A in einem sogenannten Verteilerraum C (s. Abb. 1 und 3). In den Behälter A führt die Gebläseleitung D, die an den angetriebenen Kompressor F angeschlossen ist (s. Abb. 1). Zwischen dem Kompressor F und der Gebläseleitung D ist das Schnellschlußventil G eingebaut, das mittels eines Gestänges vom Führersitz bedient wird (Abb. 1). Im Verteilerraum C (Abb. 3) sind am Ende der Druckleitung D je nach der Anzahl der vorhandenen Räder des Fahrzeuges die Luftdüsen / angeordnet, aus denen die Preßluft austritt. Den Luftdüsen gegenüber befinden sich die Strahldüsen K, die durch ihre Bauart die Geschwindigkeit der komprimierten Luft noch erhöhen und somit Luft und Pulver in den einzelnen Schlauchleitungen L weiterleiten, die unterhalb der Kotflügel zu den einzelnen Reifen führen. An den Enden der Schlauchleitungen
befinden sich die Auslauf düsen N (Abb. 1). 65 _
Sobald das Ventil G geöffnet wird, füllt sich die Druckleitung D mit Preßluft. Diese tritt durch die Winddüsen / in die Strahldüsen K und reißt die pulverisierte Masse des · Behälters A injektorartig mit, um so auf die einzelnen Reifen des Wagens zu gelangen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Vorrichtung · an Kraftfahrzeugen zum Verhindern des Schleuderns durch Aufpressen eines trockenen Pulvers mittels Druckluftstrahldüsen, dadurch gekennzeichnet, daß in dem zum gleichzeitigen Aufpressen auf alle vier Räder angeordneten Druckluftverteiler zum Auspressen der unter Geschwindigkeitserhöhung ausströmenden Druckluft in an sich bekannter Weise hinter den vier Winddüsen (/) die Strahldüsen (K) angeordnet sind, so daß die gerade an dieser Stelle sonst üblichen Rohrverstopfungen vermieden werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEB172630D Vorrichtung an Kraftfahrzeugen zum Verhindern des Schleuderns Expired DE657860C (de)

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