DE657931C - Liderung, insbesondere fuer Leitscheiben von Dampfturbinen und anderen Kreiselmaschinen - Google Patents

Liderung, insbesondere fuer Leitscheiben von Dampfturbinen und anderen Kreiselmaschinen

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DE657931C
DE657931C DES114779D DES0114779D DE657931C DE 657931 C DE657931 C DE 657931C DE S114779 D DES114779 D DE S114779D DE S0114779 D DES0114779 D DE S0114779D DE 657931 C DE657931 C DE 657931C
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liderung
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steam turbines
guide disks
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DES114779D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D11/00Preventing or minimising internal leakage of working-fluid, e.g. between stages

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Sealing Using Fluids, Sealing Without Contact, And Removal Of Oil (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Liderung, insbesondere zur Abdichtung der Durchtrittsstelle einer Welle durch eine Leitscheibe von Dampfturbinen oder anderen Kreiselmaschinen. Eine solche Dichtung kann sich an einer engen, im Betriebe unzugänglichen Stelle befinden. Die Dichtung darf daher nur wenig Raum in Anspruch nehmen. Dabei soll die die Welle selbst umgebende und mit ihr den Dichtungsspalt bildende Hülse völlig dicht und trotzdem nachgiebig in der Bohrung der Leitscheibe gehalten werden. Durch diese Nachgiebigkeit kann sich die Dichtung den Schwingungen der Welle ohne wesentliche Änderung der Größe des Dichtungsspaltes anpassen. Erwünscht ist hierbei, daß die Liderung auf die Schwingungen der Welle dämpfend wirkt.
Erfindungsgemäß ist die undurchlässige elastische Schicht, z. B. ein Gummiring, der in der Leitscheibenbohrung liegt, durch seine eigene Elastizität sowohl in der Bohrung als auch am Dichtungskörper selbst festgehalten.
Es sind zwar einerseits nachgiebige Wellen-
«5 dichtungen bekannt, in denen mehrteilige Dichtungsringe durch Gummiringe zusammengehalten und gegen die Welle gepreßt werden. Hier dient jedoch der Gummiring nicht zum Festhalten und gleichzeitigen Abdichten des Dichtungsringes gegenüber dem Dichtungsgehäuse. Bekannt ist es auch, Gummi in elastischen Wellenlagern, insbesondere von Schleudern, zur Dämpfung der Schwingungen zu benutzen.
Die neue Liderung vereinigt den Vorteil der Undurchlässigkeit des zu dichtenden Mittels in dem Spalt zwischen der die Welle umfassenden Dichtungshülse und dem Gehäuse mit einer erheblichen Nachgiebigkeit und Dämpfungsfähigkeit. Dabei ist durch die Eigenschaft des elastischen Zwischenmittels, sich in die ihm benachbarten Teile hineinzupressen, eine einfache und doch völlig betriebssichere Bauart zu erzielen, welche insbesondere die Verwendung an einer während des Betriebes unzugänglichen Stelle zuläßt.
Durch die Fähigkeit des elastischen Mittels, sich in benachbarte Teile hineinzupressen, verschwindet der Spalt zwischen der Dichtungshülse und der Scheibenbohrung praktisch völlig, so daß diese Stelle dichter ist, als wenn die Hülse noch so genau, selbst durch Schleifen, in die Bohrung eingepaßt worden wäre. Dabei braucht nun die Scheibenbohrung selbst nicht so genau bearbeitet zu sein. Sie kann sogar gegebenenfalls unbearbeitet bleiben, weil die elastische Schicht sich dann um so besser in die Bohrung der Scheibe hineinpreßt. Aber auch der Spalt zwischen der Dichtungshülse und der Welle, z. B. ein Labyrinthspalt, kann kleiner ausgeführt sein, ohne daß hierdurch die Gefahr besteht, daß sich die Hülse auf der Welle festfrißt, da die elastische Schicht stets die
richtige Einstellung der Hülse gegenüber der Welle möglich macht.
Durch ihre einfache Bauart, ihren geringen
Raumbedarf und ihre Zuverlässigkeit im Be-.
triebe eignet sich die Vorrichtung besonders gut in unzugänglichen Stellen, wie z. B. der Wellendichtung von Leitscheiben.
Die Zeichnung veranschaulicht als Beispiel eine Ausführungsform des Erfindungsgedankens als halben axialen Schnitt.
Die Liderung enthält den hülsenförmigen Körper a, der in dem Ausführungsbeispiel die Welle b umgibt, so daß er mit ihr in Berührung kommen kann. Dieser Teil α besteht aus Metall oder einem anderen harten Stoff, und eine dünne Schmiermittel- oder Wasserschicht befindet sich zwischen ihm und der Welle. Der Teil α ist an einem Teil c aus Gummi oder einem anderen elastischen Stoff befestigt. Diesen Körper c trägt der feststehende Teil d der Maschine, beispielsweise eine Dampfturbinenleitscheibe, die an der Welle'6 abgedichtet werden soll.
Der gegebenenfalls zur Anlage kommende Teil α ist sorgfältig mit Spiel eingepaßt, dessen Größenordnung der gewünschten Dicke der zwischen ihm und der Welle liegenden Schicht entsprechen muß. Der elastische Zwischenlcörper c sorgt für das richtige Tragen des Teiles α ohne erhebliche örtliche Beanspruchung; er gleicht selbsttätig die durch das Bearbeiten und den Zusammenbau entstandenen Unstimmigkeiten aus, einschließlich der durch Wärme hervorgerufenen und der elastischen Formänderungen, .wobei er zugleich dämpfend auf Schwingungen der Welle b wirken kann. Die Berechnung dieser verschiedenen Teile muß so durchgeführt sein, daß die Formänderungen, welche durch die sich gegeneinander bewegenden Flächen im elastischen Körper hervorgerufen werden, diesen nicht stärker beanspruchen als beispielsweise mit einigen Kilogramm auf den ^ Quadratzentimeter.
"r Der elastische Körper c besteht im allgenieinen aus Gummi, wenn das in Frage kommende Strömungsmittel und die vorliegenden Temperaturbedingungen dies gestatten; er kann durch jedes beliebige Mittel, z. B. durch eine Wärmebehandlung, die ihn am einzusetzenden Rande etwas erweicht, oder auch durch Klebemittel dicht in den Teil d eingesetzt werden.
Der Teil α kann anstatt in Hülsenform auch als Scheibe oder als Dichtung oder Halterung eines Pumpen- oder Verdichtersaugmundes ausgeführt werden. Eine solche Ausführung kann den Wirkungsgrad von Pumpen mit niedriger Spaltziffer erheblich verbessern. Es wird durch sie möglich, einen Spielraum von beispielsweise 4°/0 des Radius zu verwenden. Diese Ausbildung gemäß der Erfindung ermöglicht auch, Fehler hinsichtlich der Außermittigkeit zu berichtigen, die die z. B1 bei mehrstufigen Pumpen durch sich in gleicher Richtung geltend machendes Zusammentreffen der bei Reihenherstellung für die Bearbeitung der Teile vorzusehenden Grenzmaße bis zu mehreren zehntel Millimetern betragen kann.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Liderung, insbesondere für Leitscheiben von Dampfturbinen und anderen Kreiselmaschinen, mit elastischen z. B. Gummiringen zwischen dem Gehäuse und dem Metallkörper, welcher den sich bewegenden Maschinenteil umgibt, dadurch gekennzeichnet, daß die undurchlässige elastische Schicht (c) sowohl im Gehäuse (d) als auch im Dichtungskörper (a) festgehalten ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES114779D 1934-07-19 1934-07-19 Liderung, insbesondere fuer Leitscheiben von Dampfturbinen und anderen Kreiselmaschinen Expired DE657931C (de)

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