DE657965C - Rohrpostsender - Google Patents

Rohrpostsender

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DE657965C
DE657965C DET46045D DET0046045D DE657965C DE 657965 C DE657965 C DE 657965C DE T46045 D DET46045 D DE T46045D DE T0046045 D DET0046045 D DE T0046045D DE 657965 C DE657965 C DE 657965C
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DE
Germany
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pneumatic tube
transmitter
tube
pneumatic
cover
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Expired
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DET46045D
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English (en)
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Telephon Apparat Fabrik E Zwietusch and Co
Original Assignee
Telephon Apparat Fabrik E Zwietusch and Co
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G51/00Conveying articles through pipes or tubes by fluid flow or pressure; Conveying articles over a flat surface, e.g. the base of a trough, by jets located in the surface
    • B65G51/04Conveying the articles in carriers having a cross-section approximating that of the pipe or tube; Tube mail systems
    • B65G51/26Stations
    • B65G51/28Stations for despatch

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

Description

  • Rohrpostsender Die Erfindung betrifft einen Rohrpostsender und bezweckt, die Benutzbarkeit des Senders abhängig von der Entrichtung einer Benutzungsgebühr zu machen. Nach der Erfindung wird dieser Zweck dadurch erreicht, daß der Rohrpostsender mit einer die Einführung der Rohrpostbüchse in das Senderohr nur nach .Geldeinwurf ermöglichenden Sperrvorrichtung versehen ist. Die Rohrpostbüchse kann dabei nur dann zur Absendung gebracht werden, wenn ein durch Münzeinwurf auslösbares Gesperre etwa den Verschlußdeckel des Rohrpostsenders entsperrt oder eine besondere Fördervorrichtung für die Beschickung des Senderrohres zur Benutzung freigegeben hat.
  • Mit einer Münzkassiereinrichtung ausgestattete Rohrpostsender sind für die verschiedensten Zwecke verwendbar. Z. 13. können in Gaststätten, in denen sich die, Gäste selbst bedienen sollen, derartige kohrpostsender mit Vorteil Anwendung finden. Der Gast gibt seine Bestellung zur Küche mittels Rohrpost auf und muß dann, um den Rohrpostsender bedienen zu können, einen bestimmten Betrag in die Kassiervorrichtung des Rohrpostsenders einwerfen. Auch im Postbetrieb ließe sich ein solcher Rohrpostautomat verwenden. Es wäre dann nicht mehr, nötig, claß die Aufgabestellen von Rohrpostbriefen immer durch einen Schalterbeamten besetzt sein müssen, da der Aufgeber eines Rohrpostbriefes den Rohrpostsender selbst bedienen kann und die Gebühr für die Rohrpostsendung zwangsläufig an die Münzkassiereinrichtung des Rohrpostsenders entrichtet. Die Aufgabestellen könnten dadurch ohne Erhöhung der Betriebsunkosten wesentlich vermehrt werden.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
  • Abb. i zeigt einen Rohrpostsender vereinigt mit einer Kassiereinrichtung im Schnitt. Abb. z bis 7 zeigen das zweite Ausführungsbeispiel eines vollständigen Rohrpostautomaten.
  • In Abb. i. ist ein Rohrpostsender gezeigt, dessen Senderlaappe i mit der Münzkassiereinrichtung gekuppelt ist. Die Senderklappe i ist um die Achse a drehbar und besitzt ein besonders geformtes Ansatzstück 3, das mit der Kassiereinrichtung in Eingriff steht. Der Hebel 3 besitzt eine Nase .4, an die der Münzhebel 5, der um die Achse 6 drehbar ist, angreift. Das Gewicht des Teiles 7 des Hebels 5 ist so groß, daß der Hebel 5 in unbelastetem Zustand sich gegen die Nase q. legt. Ein Üffnen des Senderdeckels i ist daher so lange unmöglich, bis der Hebel 5 durch Einwurf einer Münze 8 in den Münzkanal 9 außer Eingriff mit der Nase .1 des Hebels 3 gebracht ist. Durch Einwurf der Münze 8 wird der Hebel 5 so weit verschwenkt, daß die Nase 7 mit der um die Achse io drehbaren Sperrklinke i i in Eingriff kommt, so daß beim Abfall der Münze 8 vom Hebel 5 der'", Hebel 5 durch Klinke i i weiterhin auge # l Eingriff mit der Nase q. gehalten wird. Ize:. Münze 8 fällt in den Münzsammelbehälter i'" wY@ Der Senderdeckel i kann jetzt geöffnet werden, damit eine Rohrpostbüchse in den Sendetrichter 13 geführt werden kann. Beim Öffnen des Deckels i bewegt sich der mit dem Hebel 3 starr verbundene Hebel 14 gegen die Klinke i i und bringt die Klinke i i außer Eingriff mit der Nase 7 des Hebels 5. An dem Hebel 3 des Senderdeckels i. sitzt ferner ein Finger 15, der im geöffneten Zustande des Senderdeckels i in den Sendetrichter 13 hineinragt, so daß die in den Sender geführte Rohrpostbüchse durch den Finger 15 festgehalten wird. Damit die Rohrpostbüchse abfährt; muß daher der Bedienende den Senderdeckel i schließen, damit der Finger 15 sich aus dem Fahrrohr wieder herausbewegt. Bei der Schließbewegung des Senderdeckels legt sich der Hebel 5 wieder gegen die Nase q., so daß das Öffnen der Senderklappe i so lange verhindert ist, bis eine neue Münze eingeworfen wird.
  • Die Abb. 2 bis 7 zeigen schematisch einen Rohrpostautomaten, der in Telephonzellen oder in der Nähe von Postanstalten Aufstellung finden kann. Mit dem nur durch Münzeinwurf bedienbaren Rohrpostsender ist ein zweiter Selbstverkäufer vereinigt, aus dem rnan gegen Einwurf einer Münze eine Rohrpostbüchse und Schreibpapier erhält.
  • Abb.2 zeigt den Rohrpostautomaten in Ansicht von vorn.
  • Abb. 3 und d. zeigen einen Schnitt schematisch durch den Senderteil des Automaten. Abb. 5 zeigt einen Schnitt durch den Rohrpostautomaten in Vorderansicht.
  • Abb.6 zeigt einen schematisch gehaltenen Schnitt durch den Selbstverkäufer für Rohrpostbüchsen.
  • Abb.7 zeigt den Rohrpostautomaten in perspektivischer Darstellung.
  • Die Ausgabeöffnung für die Rohrpostbüchsen und das Schreibpapier ist mit A bezeichnet. Nachdem der Benutzer des Rohrpostautomaten die aus dein Selbstverkäufer erhaltene Rohrpostbüchse geladen hat, legt er dieselbe in den Sendeschlitz S. Hinter dem Sendeschlitz S befindet sich eine Aufnahmeschale B, die an einem Kettentrieb K befestigt ist. Der Kettentrieb K besteht aus zwei einzelnen Ketten, die über vier Rollen R1, R=, R3, R4 geführt sind. Der Antrieb der Kettenräder erfolgt durch eine Schnecke C, die mit einem Kurbeltrieb D an der Vorderseite des Gehäuses in Umdrehung versetzt werden kann. Durch eine nicht näher dargestellte, durch Münzeinwurf zu betätigende Vorrichtung kann die normal gesperrt gehaltene Kurbel D entsperrt werden, so daß "der Benutzer des Apparates nach Einwurf -z :B. eines 5o-Pfennig-Stückes die Kurbel in ,;,I-feilrichtung drehen kann. Durch das Drehen der Kurbel D wird erreicht, daß die in die Aufnahmeschale B gelegte Rohrpostbüchse in das Senderohr F geleitet wird.
  • In der Abb. 3 ist die Stellung gezeigt, in der die Rohrpostbüchse durch den Sendeschlitz S in die Aufnahmeschale B gelegt werden kann.
  • In der Abb. 4. ist gezeigt, wie durch Drehen der Kurbel D die Aufnahmeschale B in eine solche Stellung bewegt ist, in der die Rohrpostbüchse in den Sendetrichter T abfällt und durch entsprechende Formgebung des Sendetrichters T umgelenkt wird, damit der Kopf der Rohrpostbüchse richtig in das Fahrrohr F geführt wird. Zweckmäßig werden zwei Aufnahmeschalen B an dem Kettentrieb befestigt, damit bei der Bewegung der Aufnahmeschale B von der Aufnahmestellung nach Abb. 3 in die Abgabestellung in Abb. .a. die zweite Schale B' bereits wieder in die Aufnahmestellung vor dein Sendeschlitz S bewegt ist. Der Mechanismus der Kurbel D soll so beschaffen sein, daß durch einmaligen Münzeinwurf die Kurbel nur so lange gedreht werden kann, bis eine Schale B oder B' von der Aufnahmestellung in die Abgabestellung bewegt ist.

Claims (5)

  1. PATrNTANSPRÜcHr: i. Rohrpostsender, gekennzeichnet durch eine die Einführung der Rohrpostbüchse in das Senderohr (13 bzw. F) nur nach Geldeinwurf ermöglichende Sperrvorrichtung (i bis 5 bzw. B, K).
  2. 2. Rohrpostsender nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen den Senderdeckel (i) für gewöhnlich verschlossen haltenden Sperrhebel (5), der in an sich bekannter Weise durch Münzeinwurf aus seiner Sperrlage bewegbar ist.
  3. 3. Rohrpostsender nach Anspruch ?, dadurch gekennzeichnet, daß der Senderdeckl (i) derart mit einem Anschlag (15) versehen ist, daß dieser bei geöffnetem Senderdeckel (i) in das Senderohr (13) hineinragt und so die Abfahrt der eingelegten Rohrpostbüchse so lange verhindert, bis der Senderdeckel geschlossen und damit die durch Münzeinwurf vorübergehend aufgehobene Sperrung des Senderdeckels (i) wieder wirksam ist. q..
  4. Rohrpostsender nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der nur nach Einwurf einer Münze bedienbare Rohrpostsender zwecks Ankaufes einer Rohrpostbüchse und von Schreibpapier in bei anderen Selbstkassierern bekannter Weise mit einem weiteren Selbstverkäufer vereinigt ist. .
  5. 5. Rohrpostsender nach Anspruch r, gekennzeichnet durch eine besondere Fördervorrichtung (B, K) für die Beschikkung des Senderohres (F), deren Antrieb von der Münzkassiereinrichtung abhängig gemacht ist.
DET46045D 1935-11-24 1935-11-24 Rohrpostsender Expired DE657965C (de)

Priority Applications (1)

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DET46045D DE657965C (de) 1935-11-24 1935-11-24 Rohrpostsender

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DET46045D DE657965C (de) 1935-11-24 1935-11-24 Rohrpostsender

Publications (1)

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DE657965C true DE657965C (de) 1938-03-17

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ID=7562212

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DET46045D Expired DE657965C (de) 1935-11-24 1935-11-24 Rohrpostsender

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