DE657986C - Vorschubvorrichtung fuer Holzbearbeitungsmaschinen, bei der jeweils das unterste Holz aus einem oder mehreren nebeneinander angeordneten Stapeln vorgeschoben wird - Google Patents
Vorschubvorrichtung fuer Holzbearbeitungsmaschinen, bei der jeweils das unterste Holz aus einem oder mehreren nebeneinander angeordneten Stapeln vorgeschoben wirdInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, die an verschiedene Holzbearbeitungsmaschinen,
wie Hobel-, Fräs-, Schleifmaschinen u.dgl., angebracht werden kann,
damit von einem Stapel kleinerer Holzstücke, insbesondere Bürstenholzbrettchen u. dgl., in
ununterbrochener Folge Stück für Stück nacheinander eingeschoben werden kann, so
daß sich die Bedienung darauf beschränkt, immer wieder den Stapel aufzufüllen.
Die neuzeitlichen Holzbearbeitungsmaschinen haben eine solche Arbeitsgeschwindigkeit,
daß es schlechthin unmöglich ist, kleinere Stücke ununterbrochen von Hand einzuschieben.
Daher ist die Vorrichtung nach der Erfindung von großem Vorteil, bei welcher der
Arbeiter gleich mehrere Stücke auf einen Stapel schichten kann, während die Vorrichtung
das ununterbrochene Einschieben selbsttätig besorgt.
Solche Vorrichtungen zum selbsttätigen Einschieben von Hölzern von Stapeln sind
bereits bekannt. Diese sind aber nur für bestimmte Arbeiten und gleichgroße Werkstücke
eingerichtet und geeignet. Die Werkstücke sind aber vor der Bearbeitung im Rohzustande
sehr ungleichmäßig, und daher sind Vorschubeinrichtungen notwendig, die ein sicheres, ununterbrochenes, zwischenraumloses
Vorschieben auch verschieden großer und verschieden geformter Werkstücke gewährleistet.
Durch die Erfindung wird ein derartig einwandfreies Arbeiten ermöglicht. Gemäß der
Erfindung wird nämlich von einem oder mehreren Hölzerstapeln ohne Unterbrechung jeweils
das unterste Holz unabhängig von wechselnder Länge, Dicke oder Breite mittels einer unter dem Stapel ununterbrochen sich
drehenden, an sich bekannten Förderwalze vorgeschoben. Diese Förderwalze vermag
jedoch die Werkstücke nicht mit der dazu nötigen Kraft direkt in die Maschine bzw.
unter die Vorschubwalzen der Maschine, die unter hohem Druck stehen, einzuschieben.
Deshalb ist nach der Erfindung eine besondere Förderwalze vorgesehen, die unter einem
mäßigen Druck steht, und zwar so, daß deren Schubkraft- noch genügt, um das Werkstück
unter eine Vorschubgliederwalze zu bringen, diese dann ihrerseits wieder mit hinreichendem
Druck die Hölzer unter die Vorschubwalzen der Maschine einzuschieben vermag. Da aber die Hölzer vor der Bearbeitung verschieden
dick sind, ist es notwendig, daß die Vorschubwalze, wie an sich bekannt, gegliedert
ist. Die Vorrichtung gemäß der Erfindung ist jedoch mit einer besonders geeigneten
Gliederwalze versehen, die aus kreuzweise genuteten und mit entsprechenden
Leisten versehenen Walzengliedern und Mitnahmescheiben
besteht, die in Druckrichtung verschiebbar auf das Werkstück gedruckt
werden, damit alle gegebenenfalls ungleich starke, nebeneinanderliegende Hölzer gleichmäßig
vorgeschoben werden. Gegenüber b% kannten ähnlichen Gliederwalzen hat die Anordnung
nach der Erfindung den Vorteil, daß eine unbedingt sichere Anpassung und Mitnähme
in jeder Stellung der Gliederwalze und auch bei stark wechselnden Hölzerdicken
möglich ist und eine ungünstige Schwächung der Welle vermieden wird.
Die ganze Vorrichtung oder auch nur die Gliederwalze kann an bereits vorhandene Maschinen
nachträglich angebracht werden.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist in der Zeichnung schematisch dargestellt, und
zwar zeigt
Abb. ι eine Seitenansicht der Vorrichtung mit Antrieb, beispielsweise angebracht an
einer Hobelmaschine,
Abb. 2 eine Ansicht von schräg oben auf die Vorrichtung, teilweise im Schnitt,
Abb. 3 einen Schnitt nach A-B zur Darstellung der Wirkungsweise der Gliederwalzen,
Abb. 4 einige Mitnahmescheiben der Gliederwalze.
An dem Schlitten 1 einer Hobelmaschine o. dgl. wird der Tisch 2 der Vorrichtung angeschraubt.
Auf dem Tisch 2 sind durch eine Vorderwand 3, durch verschiebbare Anschläge 4 und 5 sowie durch eine Zwischenwand
6 zwei Behälter für die Hölzerstapel 7 angeordnet, bei welchen in der Vorderwand 3
Durchbrüche vorgesehen sind zum Durchschieben der Hölzer. Im Tisch 2 ist unter dem
Hölzerstapel 7 eine Förderwalze 8 in verschiebbaren Lagern 9 angeordnet. Durch Spindeln 10 kann daher die Förderwalze 8
höher oder tiefer gestellt werden, je nachdem ob die Hölzer gerade bzw. mehr oder weniger
gewölbt sind. An der Vorderwand 3 sind Führungen 11 für verschiebbare Lager 12
angeordnet. In den Lagern 12 ist eine Vorschubgliederwalze 13 gelagert, auf der geriffelte
Walzenglieder 14 und Mitnahniescheiben 15 angeordnet sind, wie später beschrieben
wird. Der Antrieb der Vorschubgliederwalze 13 erfolgt durch eine Kette 17
über Kettenräder 18 von der Vorschubgliederwalze 16 aus mit derselben Umfangsgeschwindigkeit,
so daß Holzbearbeitungsmaschine und Vorschubvorrichtung genau miteinander arbeiten. Die Förderwalze 8
wird von der Vorschubgliederwalze 13 aus angetrieben, und zwar durch Kette 21 über Kettenräder 19 und 20 und durch Zahnräder 22
und 23, wie in der Zeichnung angegeben.
Die Vorschubgliederwalze 13 besteht aus
einzelnen Walzen 14, die unabhängig voneinander auch ungleidi dicke Hölzer gleichzeitig
.ji.jjprschieben können. Dies wird dadurch er-'"'rlilQht,
daß die Walzen 14 und entsprechende .i^ijnshmescheiben 15 auf beiden Seiten mit
*3$lrten 24 bzw. Leisten 25 versehen sind, wie
"Abb. 4 zeigt. Je mehr dieser Scheiben angeordnet sind mit nach verschiedenen Richtungen
verlaufenden Nuten und entsprechenden darin geführten Leisten, um so besser erfolgt
die Verschiebung der Walzen 14 und der Scheiben 15 gegeneinander. Die Walzen
14 werden einzeln auf die Arbeitsstücke gedrückt, und zwar durch in Nuten 26 laufende
Rollen 27, die unter dem Einfluß von Druckfarben 28 oder einer entsprechenden Gewichtsbelastung stehen. In der Drehrichtung werden
die Walzen 14 dauernd von der Welle 13 mitgenommen, weil Leisten 25 und Nuten 24
ineinandergreifen, jedoch in der Druckrichtung können sie sich einzeln bewegen durch
Verschieben in den Nuten 24.
Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist folgende:
Die Hölzer werden in die vorgesehenen Behälter 7 aufeinandergeschichtet. Durch das
Eigengewicht der daraufliegenden Hölzer wird das unterste Holz auf die Förderwalze 8
gedrückt und von dieser bei ihrer Umdrehung nach vorn geschoben unter die Vorschubgliederwalze 13. Die Vorschubgliederwalze 13
steht unter dem Druck der Feder 29 oder einer entsprechenden Gewichtsbelastung, ferner wird
auch noch jede einzelne Walze 14 durch die Federn 28 auf das Arbeitsstück gedrückt. Da
die Walzen 14 dazu noch in an sich bekannter Weise geriffelt sind, können die Hölzer mit
der größten Sicherheit in die Maschine bzw. unter die Vorschubwalzen der Maschine eingeschoben
werden. Ist ein Holz genügend weit unter die Vorschubgliederwalze 13 vorgeschoben,
fällt der Stapel 7 im Behälter wieder auf die Förderwalze 8, und das nächste
unterste Holz wird sogleich erfaßt und nachgeschoben.
So kann die Maschine ohne Unterbrechung arbeiten, und beide Stapelbehälter sind vollkommen
unabhängig voneinander, ■ da keine stoßweise Vorschubbewegung vorhanden ist,
sondern ununterbrochene Umlaufbewegung. Statt nur zwei Behälter können bei entsprechender
Arbeitsweise der Maschine deren mehrere nebeneinander angeordnet sein und
dementsprechend mehr Walzen 14 auf der
Vorschubgliederwalze 13 vorgesehen werden.
Claims (1)
- Patentanspruch:Vorschubvorrichtung für Holzbearbeitungsmaschinen, bei der jeweils das unterste Holz aus einem oder mehreren nebeneinander angeordneten Stapeln vor-geschoben wird, dadurch gekennzeichnet, daß unter dem Stapel (7) eine fest oder verstellbar gelagerte Förderwalze (8) und in Förderrichtung hinter dem Stapel (7) oberhalb eines Schlittens (1) eine oder mehrere aus kreuzweise genuteten und mit entsprechenden Leisten (24, 25) versehene Walzen (14) und Scheiben (15) bestehende Vorschubgliederwalzen (13, 16) angeordnet sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEZ20389D DE657986C (de) | 1932-08-17 | 1932-08-17 | Vorschubvorrichtung fuer Holzbearbeitungsmaschinen, bei der jeweils das unterste Holz aus einem oder mehreren nebeneinander angeordneten Stapeln vorgeschoben wird |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEZ20389D DE657986C (de) | 1932-08-17 | 1932-08-17 | Vorschubvorrichtung fuer Holzbearbeitungsmaschinen, bei der jeweils das unterste Holz aus einem oder mehreren nebeneinander angeordneten Stapeln vorgeschoben wird |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE657986C true DE657986C (de) | 1938-03-18 |
Family
ID=7625117
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEZ20389D Expired DE657986C (de) | 1932-08-17 | 1932-08-17 | Vorschubvorrichtung fuer Holzbearbeitungsmaschinen, bei der jeweils das unterste Holz aus einem oder mehreren nebeneinander angeordneten Stapeln vorgeschoben wird |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE657986C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1087796B (de) * | 1956-03-17 | 1960-08-25 | Reich Maschf Gmbh Karl | Zufuehrvorrichtung fuer Holzhobel-maschinen |
-
1932
- 1932-08-17 DE DEZ20389D patent/DE657986C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1087796B (de) * | 1956-03-17 | 1960-08-25 | Reich Maschf Gmbh Karl | Zufuehrvorrichtung fuer Holzhobel-maschinen |
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