DE657986C - Vorschubvorrichtung fuer Holzbearbeitungsmaschinen, bei der jeweils das unterste Holz aus einem oder mehreren nebeneinander angeordneten Stapeln vorgeschoben wird - Google Patents

Vorschubvorrichtung fuer Holzbearbeitungsmaschinen, bei der jeweils das unterste Holz aus einem oder mehreren nebeneinander angeordneten Stapeln vorgeschoben wird

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DE657986C
DE657986C DEZ20389D DEZ0020389D DE657986C DE 657986 C DE657986 C DE 657986C DE Z20389 D DEZ20389 D DE Z20389D DE Z0020389 D DEZ0020389 D DE Z0020389D DE 657986 C DE657986 C DE 657986C
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DE
Germany
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Expired
Application number
DEZ20389D
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English (en)
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Anton Zahoransky GmbH and Co
Original Assignee
Anton Zahoransky GmbH and Co
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Publication date
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q7/00—Arrangements for handling work specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, machine tools, e.g. for conveying, loading, positioning, discharging, sorting
    • B23Q7/10—Arrangements for handling work specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, machine tools, e.g. for conveying, loading, positioning, discharging, sorting by means of magazines
    • B23Q7/106—Arrangements for handling work specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, machine tools, e.g. for conveying, loading, positioning, discharging, sorting by means of magazines with means to deliver a certain quantity

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Branching, Merging, And Special Transfer Between Conveyors (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, die an verschiedene Holzbearbeitungsmaschinen, wie Hobel-, Fräs-, Schleifmaschinen u.dgl., angebracht werden kann, damit von einem Stapel kleinerer Holzstücke, insbesondere Bürstenholzbrettchen u. dgl., in ununterbrochener Folge Stück für Stück nacheinander eingeschoben werden kann, so daß sich die Bedienung darauf beschränkt, immer wieder den Stapel aufzufüllen.
Die neuzeitlichen Holzbearbeitungsmaschinen haben eine solche Arbeitsgeschwindigkeit, daß es schlechthin unmöglich ist, kleinere Stücke ununterbrochen von Hand einzuschieben. Daher ist die Vorrichtung nach der Erfindung von großem Vorteil, bei welcher der Arbeiter gleich mehrere Stücke auf einen Stapel schichten kann, während die Vorrichtung das ununterbrochene Einschieben selbsttätig besorgt.
Solche Vorrichtungen zum selbsttätigen Einschieben von Hölzern von Stapeln sind bereits bekannt. Diese sind aber nur für bestimmte Arbeiten und gleichgroße Werkstücke eingerichtet und geeignet. Die Werkstücke sind aber vor der Bearbeitung im Rohzustande sehr ungleichmäßig, und daher sind Vorschubeinrichtungen notwendig, die ein sicheres, ununterbrochenes, zwischenraumloses Vorschieben auch verschieden großer und verschieden geformter Werkstücke gewährleistet.
Durch die Erfindung wird ein derartig einwandfreies Arbeiten ermöglicht. Gemäß der Erfindung wird nämlich von einem oder mehreren Hölzerstapeln ohne Unterbrechung jeweils das unterste Holz unabhängig von wechselnder Länge, Dicke oder Breite mittels einer unter dem Stapel ununterbrochen sich drehenden, an sich bekannten Förderwalze vorgeschoben. Diese Förderwalze vermag jedoch die Werkstücke nicht mit der dazu nötigen Kraft direkt in die Maschine bzw. unter die Vorschubwalzen der Maschine, die unter hohem Druck stehen, einzuschieben. Deshalb ist nach der Erfindung eine besondere Förderwalze vorgesehen, die unter einem mäßigen Druck steht, und zwar so, daß deren Schubkraft- noch genügt, um das Werkstück unter eine Vorschubgliederwalze zu bringen, diese dann ihrerseits wieder mit hinreichendem Druck die Hölzer unter die Vorschubwalzen der Maschine einzuschieben vermag. Da aber die Hölzer vor der Bearbeitung verschieden dick sind, ist es notwendig, daß die Vorschubwalze, wie an sich bekannt, gegliedert ist. Die Vorrichtung gemäß der Erfindung ist jedoch mit einer besonders geeigneten Gliederwalze versehen, die aus kreuzweise genuteten und mit entsprechenden
Leisten versehenen Walzengliedern und Mitnahmescheiben besteht, die in Druckrichtung verschiebbar auf das Werkstück gedruckt werden, damit alle gegebenenfalls ungleich starke, nebeneinanderliegende Hölzer gleichmäßig vorgeschoben werden. Gegenüber b% kannten ähnlichen Gliederwalzen hat die Anordnung nach der Erfindung den Vorteil, daß eine unbedingt sichere Anpassung und Mitnähme in jeder Stellung der Gliederwalze und auch bei stark wechselnden Hölzerdicken möglich ist und eine ungünstige Schwächung der Welle vermieden wird.
Die ganze Vorrichtung oder auch nur die Gliederwalze kann an bereits vorhandene Maschinen nachträglich angebracht werden.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist in der Zeichnung schematisch dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι eine Seitenansicht der Vorrichtung mit Antrieb, beispielsweise angebracht an einer Hobelmaschine,
Abb. 2 eine Ansicht von schräg oben auf die Vorrichtung, teilweise im Schnitt, Abb. 3 einen Schnitt nach A-B zur Darstellung der Wirkungsweise der Gliederwalzen,
Abb. 4 einige Mitnahmescheiben der Gliederwalze.
An dem Schlitten 1 einer Hobelmaschine o. dgl. wird der Tisch 2 der Vorrichtung angeschraubt. Auf dem Tisch 2 sind durch eine Vorderwand 3, durch verschiebbare Anschläge 4 und 5 sowie durch eine Zwischenwand 6 zwei Behälter für die Hölzerstapel 7 angeordnet, bei welchen in der Vorderwand 3 Durchbrüche vorgesehen sind zum Durchschieben der Hölzer. Im Tisch 2 ist unter dem Hölzerstapel 7 eine Förderwalze 8 in verschiebbaren Lagern 9 angeordnet. Durch Spindeln 10 kann daher die Förderwalze 8 höher oder tiefer gestellt werden, je nachdem ob die Hölzer gerade bzw. mehr oder weniger gewölbt sind. An der Vorderwand 3 sind Führungen 11 für verschiebbare Lager 12 angeordnet. In den Lagern 12 ist eine Vorschubgliederwalze 13 gelagert, auf der geriffelte Walzenglieder 14 und Mitnahniescheiben 15 angeordnet sind, wie später beschrieben wird. Der Antrieb der Vorschubgliederwalze 13 erfolgt durch eine Kette 17 über Kettenräder 18 von der Vorschubgliederwalze 16 aus mit derselben Umfangsgeschwindigkeit, so daß Holzbearbeitungsmaschine und Vorschubvorrichtung genau miteinander arbeiten. Die Förderwalze 8 wird von der Vorschubgliederwalze 13 aus angetrieben, und zwar durch Kette 21 über Kettenräder 19 und 20 und durch Zahnräder 22 und 23, wie in der Zeichnung angegeben.
Die Vorschubgliederwalze 13 besteht aus einzelnen Walzen 14, die unabhängig voneinander auch ungleidi dicke Hölzer gleichzeitig .ji.jjprschieben können. Dies wird dadurch er-'"'rlilQht, daß die Walzen 14 und entsprechende .i^ijnshmescheiben 15 auf beiden Seiten mit *3$lrten 24 bzw. Leisten 25 versehen sind, wie "Abb. 4 zeigt. Je mehr dieser Scheiben angeordnet sind mit nach verschiedenen Richtungen verlaufenden Nuten und entsprechenden darin geführten Leisten, um so besser erfolgt die Verschiebung der Walzen 14 und der Scheiben 15 gegeneinander. Die Walzen 14 werden einzeln auf die Arbeitsstücke gedrückt, und zwar durch in Nuten 26 laufende Rollen 27, die unter dem Einfluß von Druckfarben 28 oder einer entsprechenden Gewichtsbelastung stehen. In der Drehrichtung werden die Walzen 14 dauernd von der Welle 13 mitgenommen, weil Leisten 25 und Nuten 24 ineinandergreifen, jedoch in der Druckrichtung können sie sich einzeln bewegen durch Verschieben in den Nuten 24.
Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist folgende:
Die Hölzer werden in die vorgesehenen Behälter 7 aufeinandergeschichtet. Durch das Eigengewicht der daraufliegenden Hölzer wird das unterste Holz auf die Förderwalze 8 gedrückt und von dieser bei ihrer Umdrehung nach vorn geschoben unter die Vorschubgliederwalze 13. Die Vorschubgliederwalze 13 steht unter dem Druck der Feder 29 oder einer entsprechenden Gewichtsbelastung, ferner wird auch noch jede einzelne Walze 14 durch die Federn 28 auf das Arbeitsstück gedrückt. Da die Walzen 14 dazu noch in an sich bekannter Weise geriffelt sind, können die Hölzer mit der größten Sicherheit in die Maschine bzw. unter die Vorschubwalzen der Maschine eingeschoben werden. Ist ein Holz genügend weit unter die Vorschubgliederwalze 13 vorgeschoben, fällt der Stapel 7 im Behälter wieder auf die Förderwalze 8, und das nächste unterste Holz wird sogleich erfaßt und nachgeschoben.
So kann die Maschine ohne Unterbrechung arbeiten, und beide Stapelbehälter sind vollkommen unabhängig voneinander, ■ da keine stoßweise Vorschubbewegung vorhanden ist, sondern ununterbrochene Umlaufbewegung. Statt nur zwei Behälter können bei entsprechender Arbeitsweise der Maschine deren mehrere nebeneinander angeordnet sein und dementsprechend mehr Walzen 14 auf der Vorschubgliederwalze 13 vorgesehen werden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Vorschubvorrichtung für Holzbearbeitungsmaschinen, bei der jeweils das unterste Holz aus einem oder mehreren nebeneinander angeordneten Stapeln vor-
    geschoben wird, dadurch gekennzeichnet, daß unter dem Stapel (7) eine fest oder verstellbar gelagerte Förderwalze (8) und in Förderrichtung hinter dem Stapel (7) oberhalb eines Schlittens (1) eine oder mehrere aus kreuzweise genuteten und mit entsprechenden Leisten (24, 25) versehene Walzen (14) und Scheiben (15) bestehende Vorschubgliederwalzen (13, 16) angeordnet sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEZ20389D 1932-08-17 1932-08-17 Vorschubvorrichtung fuer Holzbearbeitungsmaschinen, bei der jeweils das unterste Holz aus einem oder mehreren nebeneinander angeordneten Stapeln vorgeschoben wird Expired DE657986C (de)

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DE (1) DE657986C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1087796B (de) * 1956-03-17 1960-08-25 Reich Maschf Gmbh Karl Zufuehrvorrichtung fuer Holzhobel-maschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1087796B (de) * 1956-03-17 1960-08-25 Reich Maschf Gmbh Karl Zufuehrvorrichtung fuer Holzhobel-maschinen

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