DE65824C - Vorschubvorrichtung für Häckselmaschinen - Google Patents

Vorschubvorrichtung für Häckselmaschinen

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DE65824C
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Germany
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chopping machines
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT65824D
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English (en)
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H. koll in Hamburg, Paulinen-Allee 6 a
Publication of DE65824C publication Critical patent/DE65824C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F29/00Cutting apparatus specially adapted for cutting hay, straw or the like
    • A01F29/09Details
    • A01F29/10Feeding devices

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Advancing Webs (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT. Yl
Die vorliegende Erfindung bezweckt die Vermeidung der rotirenden Bewegung bei Vorschubvorrichtungen der Häckselschneidmaschinen. Ein Uebelstand bei den bisher gebräuchlichen Vorschubvorrichtungen mit rotirenden Walzen besteht darin, dafs sich das zu schneidende Material um die Zapfen der Walzen schlingt und diese in ihrer Bewegung hemmt. Dieser Uebelstand wird beseitigt durch Anwendung von zwei einander gegenüberstehenden Vorschubschiebern α α, welche die Breite der Schnittlade haben und eine auf- und abwärts-, sowie eine vor- und rückwärtsgehende Bewegung besitzen. Die auf- und abwärtsgehende Bewegung wird bewirkt durch den auf der Schwungradwelle b sitzenden Cylinder c, welcher an seinem Umfang mit einer entsprechenden Nuth versehen ist, wodurch die Winkelhebel dd vermittelst einer an denselben befestigten kleinen Rolle, die in die Nuth des Cylinders c greift, auf- und abwärts bewegt werden. Da der zweite Arm der Winkelhebel dd frei beweglich an den Vorschubschiebern α α befestigt ist, so wird diesem hierdurch die auf- und abwärtsgehende Bewegung mitgetheilt. Sind die Vorschubschieber α α gegen einander gedrückt, so dafs sie das zu schneidende Material zusammenpressen und festhalten, so werden dieselben vermittelst der Hebel e e und Zugstangen ff so gedreht, dafs das Material vorgeschoben wird, wie dies die punktirten Linien im Längsschnitt andeuten. Diese Drehung wird bewirkt durch den ebenfalls auf der Schwungradwelle b befestigten Cylinder g, der auch auf seinem Umfang mit einer entsprechenden Nuth versehen ist, in welche eine an den Hebeln ee befestigte kleine Rolle greift. Der Halteschieber h dient zum Festhalten des Materials während der Zeit, wo die Vorschubschieber a a wieder aus einander gehen, und erhält seine Bewegung auf gleiche Weise wie diese durch den ebenfalls auf die Schwungradwelle b sitzenden, mit entsprechender Vertiefung auf seinem Umfang versehenen Cylinder i und Winkelhebel k. Die Cylinder c g und i sind so auf die Schwungradwelle b aufgekeilt und die Vertiefungen am Umfang dieser Cylinder haben eine solche Form, dafs die Bewegung der Vorschubschieber α α und des Halteschiebers h die im Arbeitsdiagramm angegebenen sind.
Die Arbeitsweise ist folgende: Während die Vorschubschieber α α sich gegen einander bewegen, bewegt sich der Halteschieber h aufwärts und giebt das Material frei. Nunmehr werden die Hebel e e bewegt und bringen die Vorschubschieber in die im Längsschnitt punktirte Stellung und befördern dadurch das zu schneidende Material um eine bestimmte Strecke vorwärts. Ist dieses geschehen, so geht der Halteschieber h abwärts und hält das Material wieder fest. Nun erst werden die Vorschubschieber α α in entgegengesetzter Richtung von einander entfernt und die Hebel e e nehmen ihre Anfangsstellung wieder ein. Das Abschneiden erfolgt gleich, nachdem das Material vorgeschoben ist. Die Schieber sind auf der dem Material zugekehrten Seite, um besser halten zu können, mit Zacken versehen.
Die Vertiefungen am Umfang der Cylinder c g und i lassen sich so anordnen, dafs bei einer Umdrehung der Schwungradwelle b zwei und mehr Schnitte erhalten werden können. Die Schnittlärige ist beliebig zu verändern, indem die Drehpunkte / Z der Hebel e e höher oder
niedriger gestellt werden und hierdurch ein kleinerer oder gröfserer Ausschlag der Hebel e e erzielt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Vorschubvorrichtung für Häckselmaschinen, bei welcher zwei,. gegen einander und nach vor- und rückwärts bewegliche Vorschubschieber α α mit einem Haltschieber h in der Art zusammen arbeiten, dafs die Aufeinanderfolge im Spiel der Schieber durch die auf der Schwungradwelle b befestigten, mit Curvennuth versehenen Cylinder cgi bestimmt und durch Hebel d e k auf die Schieber übertragen wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT65824D Vorschubvorrichtung für Häckselmaschinen Expired - Lifetime DE65824C (de)

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