DE658414C - Fussgelenkknochenhalter - Google Patents
FussgelenkknochenhalterInfo
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- DE658414C DE658414C DEL89761D DEL0089761D DE658414C DE 658414 C DE658414 C DE 658414C DE L89761 D DEL89761 D DE L89761D DE L0089761 D DEL0089761 D DE L0089761D DE 658414 C DE658414 C DE 658414C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43B—CHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
- A43B17/00—Insoles for insertion, e.g. footbeds or inlays, for attachment to the shoe after the upper has been joined
- A43B17/16—Insoles for insertion, e.g. footbeds or inlays, for attachment to the shoe after the upper has been joined with heel or toe caps
-
- A—HUMAN NECESSITIES
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- A43B7/00—Footwear with health or hygienic arrangements
- A43B7/14—Footwear with health or hygienic arrangements with foot-supporting parts
- A43B7/1495—Footwear with health or hygienic arrangements with foot-supporting parts with arch-supports of the bracelet type
Landscapes
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Description
- Fußgelenkknochenhalter Es sind bereits Fußstützen bekannt, die durch Drehung des Fersenbeins eine redressierende Wirkung auf das Fußgewölbe ausüben. Sie beruhen darauf, das Fersenbein mittels beiderseits hochstehender, starr verbundener Streben zu umfassen. Es ist auch ein Fußgelenkknochenhalter vorgeschlagen worden, der neben den beiderseits am Fersenbein hochstehenden und dieses haltenden Streben eine weitere mit denselben starr verbundene, zur seitlichen Abstützung des Vorderfußes in Höhe des Kleinzehenballens bestimmte hochstehende Strebe aufweist.
- Indessen konnte dieser Fußgelenkknochenhalter nicht befriedigen, weil die hochstehenden Stützstreben die gewünschte Wirkung einer Fußkorrektion zu erreichen und zu halten insofern nicht erfüllen, als sie viel zu geringen Seitenhalt bieten, um die nach unten drängende Körperlast abzutragen. Insbesondere gibt die äußere, kurze und schmale Strebe am Fersenbein, weil dieses sich bei Belastung nach außen und unten dreht, dem Fersenbein keinen genügenden Halt. Die Strebe drückt sich in das Fleischpolster ein, womit das Fersenbein in die ungünstige Stellung gedrängt wird.
- Die Erfindung beruht demgegenüber auf der Erkenntnis, daß dafür gesorgt werden muß, daß am Fußskelett, und zwar insbesondere am Fersenbein, welches durch seinen Fersenbeinhöcker eine Hebelkraft bei der ersten Gehphase auslöst, die Fußstellung günstig beeinflußt wird. Deshalb erfolgt erfindungsgemäß die Normalstellung des Fußes durch i. die Unterstützung der starken Fußknochen, vorderes Fersenbein, Sprungbein und Schiffbein; a. vollständiges Freilassen des Fersenbeins in seinem ganzen Auftritt; 3. eine lange hochstehende, die Ferse an ihrer ganzen Längsaußenseite angreifende, hakenförmig ausladende Stützstrebe.
- Namentlich wird das vollständige Freilassen des Fersenbeins in seinem ganzen Auftritt durch die Formgebung des Verbindungssteges zwischen den das Fersenbein umklammernden Streben erreicht, die eine durch den Verbindungssteg bei der bekannten Ausführungsform gebildete Stützfläche für die untere Seite des Fersenbeins vermeidet.
- In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in zwei beispielsweisen Ausführungsformen dargestellt. Es zeigen Fig. i eine Rückansicht des mit dem Halter versehenen Fußes, Fig. z und 3 Seiten- und Draufsicht hierzu, Fig. q. eine schaubildliche Wiedergabe des Halters allein in einer Ausführungsform, Fig. 5 ein entsprechendes Bild einer zweiten Ausführungsform, Fig. 6 einen Schnitt nach Linie VI-VI der Fig. 5.
- Der Knochenhalter besteht aus einem Steg A mit drei von diesem aufragenden Schenkeln B, C, D aus biegsamem Werkstoff, vorzugsweise Metall, und einer vorteilhaft aus Leder gefertigten Deckplatte E' {Fig. q.).
- Der nach dem äußeren Längsgewölbe geformte Steg A, der mit einem Unterzug a versehen sein kann, erstreckt sich etwa von dem:. vierten und fünften Metatarsalköpfchen bis ziz, dem Vorderrande des Fersenbeins, läßt aber jedenfalls die Ferse und das innere Fußlängsgewölbe frei. An der Außenkante des Steges ragt ein hakenförmiger rückwärts, einwärts gebogener Schenkel B bis zur halben Höhe des Fersenbeins auf und verteilt sich über dessen Gesamtlänge (siehe namentlich Fig. 3). Der im stumpfen Winkel an der Innenkante des Steges A ansetzende Schenkel C faßt das Fersenbein mit Sprungbein (siehe namentlich Fig.2). Von diesem Schenkel C verläuft der Steg A als Hebelarm nach dem Vorderfuß verjüngt aus und besitzt nahe dem Ende einen - im dargestellten Beispeil - bei g angesetzten Schenkel D, der dem Kleinzehenballen von außen anliegt.
- Hierbei sind die Schenkel B, C mit dem Steg A aus einem Stück gefertigt.
- Gemäß der Ausführungsform nach Fig. 5 und 6 sind die Schenkel F, G vom Steg getrennt und an den -seitlichen Lederlappen befestigt, so daß sie den Steg Untergreifen. Dadurch verleihen sie dem Halter auf einer bestimmten Lichtweite erhöhte Federung, bei deren Überschreiten die Schenkel mit dem Steg wiederum ein starres Gerüst bilden.
- Der das Fersenbein auf der ganzen Außenfläche in etwa halber Höhe fassende, ausladende hakenförmige Schenkel B und der gleichzeitig Fersenbein mit Sprungbein an der vorderen Innenseite packende Schenkel C bringen den Fuß zum natürlichen Auftritt auf die Fleischpolster von Ferse und erstes sowie fünftes Metatarsalköpfchen des Quergewölbes, weil der Schenkel B eine Drehung des Fußes nach außen verhindert, so daß dieser auf dem Fersenbeinhöcker verbleibt und sich selbst die Längs- und .Querwölbung desselben schafft. Durch die nach innen erfolgende Verdrehung und Senken des Knick-, Senkfußes o. dgl. im rückwärtigen Teil dreht sich dieser gleichzeitig im Vorderteil, so daß der gegen den Kleinzehenballen anliegende Haken D auf den abduzierten Vorderfuß zur Wirkung kommt und den Übergang der gesamten Fußknöchelmechanik in die Normalstellung unterstützt.
Claims (2)
- PATPNTANSPRÜCHR: i. Fußgelenkknochenhalter, der zur Stützwirkung das Fersenbein mittels beiderseits seitlich hochstehender, starr verbundener Streben umfaßt, und welcher vorzugsweise eine weitere mit den übrigen Streben starr verbundene, zur seitlichen Abstützung des Vorderfußes in Höhe des Kleinzehenballens bestimmte hochstehende Strebe aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Formgebung des Verbindungsstegs (A) zwischen den das Fersenbein umklammernden Streben (E, C) eine durch den Verbindungssteg gebildete Stützfläche für die untere Seite des Fersenbeines vermieden ist, und daß zwecks ausreichender Abstützung der äußeren Seite des Fersenbeines die äußere Strebe (E) gebogen ist und einen nach hinten über-die Hinterkante des Steges ausladenden Haken (B) bildet.
- 2. Fußgelenkknochenhalter nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die lösbare und verstellbare Befestigung der Streben an dem Verbindungssteg (A).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL89761D DE658414C (de) | 1936-02-18 | 1936-02-18 | Fussgelenkknochenhalter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL89761D DE658414C (de) | 1936-02-18 | 1936-02-18 | Fussgelenkknochenhalter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE658414C true DE658414C (de) | 1938-04-02 |
Family
ID=7286886
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL89761D Expired DE658414C (de) | 1936-02-18 | 1936-02-18 | Fussgelenkknochenhalter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE658414C (de) |
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-
1936
- 1936-02-18 DE DEL89761D patent/DE658414C/de not_active Expired
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