DE658629C - Trommelpatronenmagazin - Google Patents

Trommelpatronenmagazin

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Publication number
DE658629C
DE658629C DEP74164D DEP0074164D DE658629C DE 658629 C DE658629 C DE 658629C DE P74164 D DEP74164 D DE P74164D DE P0074164 D DEP0074164 D DE P0074164D DE 658629 C DE658629 C DE 658629C
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DE
Germany
Prior art keywords
spring
cartridge magazine
drum cartridge
spring axis
stored
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Expired
Application number
DEP74164D
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Pommeranz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KARL POMMERANZ
Original Assignee
KARL POMMERANZ
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Filing date
Publication date
Application filed by KARL POMMERANZ filed Critical KARL POMMERANZ
Priority to DEP74164D priority Critical patent/DE658629C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE658629C publication Critical patent/DE658629C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/61Magazines
    • F41A9/64Magazines for unbelted ammunition
    • F41A9/73Drum magazines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

  • Trommelpatronenmagazin Gegenstand der Erfindung ist ein Patronenmagazin, bei dem die Patronen in einer Spirale nach innen geführt werden.
  • Bekannt ist das axiale Lagern der Patronen in einer Trommel, die von einer Feder herausgedrückt werden können, wobei ein Zubringer die Belastung der Feder auf die Patronen überträgt. Diese Zubringer sind, sofern sie eine Fläche bestreichen müssen, an der Federachse schwenkbar oder auseinanderziehbar angeordnet. Die Abmessungen sind jedoch zu ihrem Gebrauchswert zu groß und würden bei einem großen Fassungsvermögen, also bei einer großen Arbeitsleistung, den Vorzug eines Patronenmagazins, insbesondere das organische Anpassen an die Schußwaffe, in Fortfall bringen.
  • Entsprechend seinem Verwendungszweck mußte angestrebt werden, die Feuergeschwindigkeit des Gewehres 98 zu erhöhen, welches durch den Fortfall des Repetierens des Schlosses und den Fortfall des einzelnen Ladens der Patronen erreicht werden kann. Wird zur Erzielung einer größeren Feuergeschwindigkeit ein Patronenmagazin verwandt, so muß es klein genug sein, um den Ausübenden nicht zu behindern und muß die größtmöglichste Menge Patronen fassen und in seiner Funktion so aufgebaut sein, daß einem Laien der Zusammenhang ersichtlich ist und die Handhabung auch unter den ungünstigsten Verhältnissen möglich ist.
  • Nachstehend ist ein Patronenmagazin beschrieben, bei dem das größtmöglichste Fassungsvermögen erreicht wird. Das Aufsatzstück ist. den verschiedenen Gewehrsystemen angepaßt und läßt darum auch die Weiterverwendung der bisherigen Mehrladevorrichtungen in der Regel für 5 Patronen zu.
  • In der Zeichnung ist ein Aufsatzstück für das Gewehr 98 dargestellt. In den Zuführungslippen a sind die Sperrleisten b gelagert, die beim Einladen der Patronen in einen Ausschnitt in den Zuführungslippen ausweichen und, von der angenieteten Feder e belastet, in ihre Ruhestellung zurückgefedert werden, sobald sie durch genügend tiefes Hineindrücken der Patrone frei werden. In dieser Ruhestellung stützen sich die Sperrleisten an den Zuführungslippen. Die zur Anlage gekommene Patrone kann nur parallel zur Sperrleiste aus dem Aufsatzstück geschoben werden. Mit seinen angebogenen Ösend wird das Aufsatzstück zur Verbindung mit der Trommel auf den Donnelbolzen e zeschoben-
    Die Trommel ist ein Blechkörper aus Boden'°r,'
    Mantel g und Deckel h. Am hochgezogene"'
    Bodenrand ist der Mantel verschweißt. Di'6 Enden des Mantels sind den Ösen des Aufsatzstückes angepaßt. Die dem Boden gegenüberliegende Kante ist abgewickelt und paßt in die Nut i des Deckels, der so vom Mantel umklämmert und gelagert wird. Am Deckel ist die Spirale k befestigt, die in Verbindung mit der Bodenspirale Z die Führung und Lagerung der Patronen übernimmt. Die äußeren Enden der Spiralen sind am Doppelbolzen gelagert und bei der Bodenspirale von der eingedrückten Rille im Mantel umfaßt. Das innere Ende der Bodenspirale ist abgewickelt und stützt die Spirale in ihrem Abstand vom Boden ab und Wird durch Boden und verlängertes Aufsatzstück geführt, von der Mutter m befestigt. Das innere Ende der Deckelspirale dient im Verein mit der Bohrung des Deckels als Lagerung der Federachse. Diese so und in der Bohrung des Bodens und verlängerten Aufsatzstückes gelagerte Federachsen hat zur Kraftübertragung die als Schere o bezeichneten Hebel, die in der Führung mit der Federachse befestigt sind. Das freie Ende der Schere ist mit der Zuführungspatronep verbunden, die in der Spirale zwangsläufig geführt wird und so die Hebellänge herstellt. Das durch den Deckel geführte Ende der Federachse hat zur Lagerung der Feder die Schlitze q, die zum Belastungswechsel um 9o ° versetzt sind. Die mit der Schutzkappe r gelagerte Feder s begrenzt die Lagerung der Federachse. Das äußere Ende der Feder ist mit ihrem Haken in das Öhr t des verlängerten Aufsatzstückes geschoben. Das innere in der Federachse gelagerte Ende kann von einem Spannschlüssel u erfaßt werden.
  • Mit der Schußwaffe wird die Trommel auf der einen Seite durch den bekannten Drahtbügelverschluß v befestigt und auf der anderen Seite durch den im. Abzugbügel gelagerten Schnepper w gehalten, der den Doppelbolzen abstützt.
  • Gefüllt kann das Patronenmagazin außerhalb sowohl wie im Gewehr werden. Die Patronen werden in das Aufsatzstück hineingedrückt, wobei die Sperrleisten ausweichen. Um keine rohe Kraft anzuwenden, wird beim Eintreten größeren Widerstandes - hervorgerufen durch die Reibungen der Patronen aneinander - der Belastung der Zuführungspatronen von der Feder durch Entlasten, also Spannen der Feder, mit einem Aufsatzschlüssel entgegengearbeitet.
  • Das Patronenmagazin soll seine Verwendung vorzugsweise für das Gewehr 98 finden. Das Gewehr 98 ist - wie seine Verwendung in der Wehrmacht beweist - die bewährteste Handwaffe, deren Gebrauchswert durch das in Fortfall kommende Laden der einzelnen Patronen bei Verwendung des Patronenmagazins durch seine '.schnellere Schußfolge wesentlich erhöht wird. ,#-13äs Patronenmagazin faßt 5o Patronen und -wird an Stelle der Patronentaschen am Koppel getragen. Die Tragevorrichtung ist eine Schlaufe um das Koppel, deren Ring in den Tornistertrageriemen eingehakt wird. Ein aufgenieteter Haken auf der Sehlaufe erfaßt den Doppelbolzen: Vom Haken wird eine Schutzkappe aus Leder über das Aufsatzstück gezogen, die vom Drahtbügelverschluß festgespannt wird. Die Verlängerung der Schutzkappe zurrt das Patronenmagazin an die Schlaufe fest. Für die Handhabung des Gewehres bedeutet auch das Gewicht der 5o Patronen keine Behinderung, denn beim Freihändigschießen umfaßt die stützende Hand das am Gewehr befestigte Patronenmagazin; während der Arm am Körper anliegt und auf dem am Koppel getragenen Patronenmagazin aufliegt.
  • Der Verschmutzung ist weitgehendst durch geschlossene Form Vorschub geleistet. infolge der Einfachheit beim Zusammenbau und in- der Wirkungsweise ist - es jederzeit möglich; das Patronenmagazin zu zerlegen. Der hierzu benötigte Aufsteckschlüssel wird in der Tragevorrichtung mitgeführt.
  • Der Inhalt des Patronenmagazins ist im Dunkeln durch Abtasten der Feder, die im gefüllten Zustand der Trommel drei Windungen mehr hat als in der Ausgangsstellung, festzustellen.
  • Bei Verwendung anderer Aufsatzstücke kann die Trommel als Doppeltrommel mit dem doppelten Fassungsvermögen für Maschinengewehre verwandt werden.
  • Es ist gelungen, in dem Patronenmagazin unter Verwendung bekannter und bewährter Elemente ein Zusatzgerät für das Gewehr 98 zu schaffen, das sich organisch in die Ausrüstung des Soldaten einfügt und eine größtmöglichste Ladefähigkeit mit Patronen ermöglicht, zu deren Förderung eine infolge ihrer Lagerung mit geringstem Reibungsverlust arbeitende Feder ihre Kraft über eine Zubringereinrichtung wirken läßt. Gegenüber bekannten Magazinen, bei denen ein Großteil ihres Gewichtes auf die Zubringereinrichtung geht, gestattet die Wirkungsweise der Schere als Hauptteil des Zubringers eine Gewichtsverminderung. In ihrer Wirkungsweise besitzt die Schere infolge ihrer Lagerung in der Federachse und der Abstützung ihrer einzelnen Hebelarme ineinander und an der Federachse die Stabilität eines starren Hebels. Infolge ihrer Beweglichkeit verändert sich beim Einfüllen der Patronen in das Magazin die Schere derart, daß sie von der Zubringerpatrone zusammengeschoben wird. Hierdurch wird der die Federkraft übertragende Hebel kürzer und durch die größer werdende Anlage der Scherenarme ineinander und an der Federachse stabiler. Die nach allen Richtungen hin bewegliche Verbindung der Schere mit der Zubringerpatrone ermöglicht es dieser, sich jeweils an die eingeladene Patrone anzulegen, um so - ohne den Reibungswiderstand durch Verklemmen zu vergrößern - die wirksame Federkraft in der beabsichtigten Art zu übertragen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE. i. Trommelpatronenmagazin, gekennzeichnet durch die Schere (o), die mit der Federachse (7z) derart beweglich verbunden ist, daß sie bei ihrem Arbeitsgang die Belastung der Federachse rechtwinklig übertragen kann und daß die Schere, welche von der Mit ihr verbundenen Zuführungspatrone (p) gestreckt ist, durch die Anlage an das Aufsatzstück ihre Arbeitsleistung begrenzt. a. Trommelpatronenmagazin nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Federachse (n), die die Schere (o) - deren Hebelarme dem jeweiligen Abstand der Spirale folgend - in ihren Hohlraum aufnimmt, so daß sich die - geladenen Patronen eng an die Federachse anlegen können und somit das größtmögliche Fassungsvermögen erreicht wird. 3. Trommelpatronenmagazin nach Anspruch i und z, gekennzeichnet durch die Feder (s), deren inneres Ende gegenüber dem im Aufsatzstück gelagerten äußeren Ende, um die Vorspannung verdreht, in die Schlitze der Federachse (n) gelagert werden kann, und durch die Schutzkappe (y), deren federnder Boden die Lagerung der Feder verriegelt und im Verein mit der Feder die Lagerung der Federachse begrenzt. q.. Trommelpatronenmagazin nach Anspruch i bis 3, gekennzeichnet durch die Verbindung des Deckels (h) mit dem Mantel (g), wobei der Mantel mit seiner Abwinkelung in die Nut (i) des Deckels greift, diesen gegenüber den Boden (f) abstützt und durch seine Umfassung mit dem Aufsatzstück durch den Doppelbolzen (e) verbunden wird. 5. Trommelpatronenmagazin nach Anspruch i bis q., gekennzeichnet durch die Umbördelung (d) des Mantels, in dessen Ausschnitten das Aufsatzstück - das entsprechend der Verwendung den verschiedenen Gewehrsystemen angepaßt ist - gelagert wird, und daß zur Erreichung eines größeren Fassungsvermögens zwei Trommeln zu einer Doppeltrommel zusammengelagert werden können. 6. Trommelpatronenmagazin nach Anspruch i bis 5, gekennzeichnet durch die Sperrleisten (b) am Patronenaustritt des Aufsatzstückes, die in die Zuführung hineinragen und wohl das Füllen gestatten, dadurch, daß sie beim Hineindrücken der Patronen ausweichen, jedoch von der Feder (c) belastet und von der geladenen Patrone an den oberen Teil der Zuführung gedrückt werden, wobei die Zuführung durch ihre innere Fläche die Sperrleisten abstützt, derart, däß die so gelagerte Patrone von dem ladenden Schloß erfaßt und in das Patronenlager des Laufes geschoben werden kann.
DEP74164D 1936-11-21 1936-11-21 Trommelpatronenmagazin Expired DE658629C (de)

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