DE658980C - Elektrischer Gasschalter - Google Patents

Elektrischer Gasschalter

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Publication number
DE658980C
DE658980C DEA77758D DEA0077758D DE658980C DE 658980 C DE658980 C DE 658980C DE A77758 D DEA77758 D DE A77758D DE A0077758 D DEA0077758 D DE A0077758D DE 658980 C DE658980 C DE 658980C
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DE
Germany
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contact
switch
electric gas
gas switch
disconnector
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Expired
Application number
DEA77758D
Other languages
English (en)
Inventor
Hubert Korndoerfer
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AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H33/00High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H33/02Details
    • H01H33/04Means for extinguishing or preventing arc between current-carrying parts
    • H01H33/12Auxiliary contacts on to which the arc is transferred from the main contacts
    • H01H33/121Load break switches

Landscapes

  • Driving Mechanisms And Operating Circuits Of Arc-Extinguishing High-Tension Switches (AREA)

Description

  • Elektrischer Gasschalter Die Irrfindung bezieht sich auf einen elektrischen Gasschalter mit einer rohrförmigen Schaltkammer und mit einer in Reihe mit der Leistungsunterbrechungsstelle geschalteten Trennstelle, bei dem das Leistungsschaltstück einen ihm beim Ausschaltvorgang nachfolgenden Isolierfüllstift trägt. Bei derartigen bekannten Schaltern liegt die Trennstrecke über dein Kühler und der Füllstift unterhalb des Kühlers und zugleich, wenn der Schalter eingeschaltet ist, unterhalb der Leistungstrennstelle. Während des Ausschaltvorganges wird hierbei der Füllstift durch den feststehenden Leistungskontakt in Richtung nach dein Kühler zu bewegt. Die Betätigung des Trennschalters erfolgt durch eine Kuppelstange, die zwischen dein Leistungskontakt und dem Trennmesser oder zwischen der Antriebskurbel des Leistungskontaktes und dein Trenninesser angeordnet ist. Für den Tfennschalter ist somit an und für sich ein besonderer Raum oberhalb des Kühlers erforderlich; dieser Raum muß hierbei darüber hinaus vergrößert werden, wenn inan die Überschlagsgefahr, die durch leitende, aus dein Schalter beim Schaltvorgang austretende Gasteilchen bedingt wii d, die sich zwischen dein Trennmesser und dem dazugehörigen Gegenkontakt bewegen, herabsetzen will.
  • Es sind feiner Schalteranordnungen vorgeschlagen worden, die aus einem Leistungsschalter nach der Stützerbauart und einem Trennschalter bestehen, deren Betätigung durch die gleiche Antriebsbewegung erfolgt. Da hierbei die Bewegungsrichtung des Trennmessers nicht die gleiche ist wie die Bewegungsrichtung des Leistungsschaltstückes, und da die Bewegungsebene, in der der Trennkontakt bewegt ist, eine andere ist als die, in der sich das Leistungsschaltstück bewegt, so verursachen derartige Schaltanordnungen einen großen Raumbedarf. .Darüber hinaus wird bei diesen Schaltanordnungen der Trennschalter erst nach der vollzogenen Ausschaltung des Leistungsschaltstückes bewegt, indem die Bewegung des Leistungsschaltstückes nur bei arretiertem Trennschalter erfolgt und die Bewegung des Trennschalters nur beim ausgeschalteten Leistungsschalter bewirkt wird. Da die Kupplung des Trennschalters beim ausgeschalteten Leistungsschalter durch eine besondere Riegelstange erfolgt, läßt diese keine Bewegung der zwischengeschalteten Zahnräder und damit der Leistungskontaktstange zu. Ein weiterer Nachteil derartiger Schaltanordnungen besteht darin, daß man zur Schalterbetätigung den schweren Stutzer in Drehbewegung versetzen muß.
  • Bekannt sind ferner solche finit fremdem Druckgas arbeitende Schalter, bei denen der eigentliche Leistungsschalter mit dein Trennschalter derart in Reihe geschaltet ist, daß der Trennschalter vor dem Erreichen der Endstellung der Leistungsschalterkontakte ausschaltet und die Spannungstrennung übernimmt. Derartige Druckgasschalter bedingen jedoch einen verhältnismäßig großen Raum,' wenn einer der Trennschalterkontakte gegengesetzt der Bewegungsrichtung des Leistungsschaltstückes bewegt wird. Die Vergrößerung der Bauhöhe entspricht dabei dem Trennschalterhub.
  • Gemäß der Erfindung werden diese Nachteile vermieden, indem für die Trennstrecke derjenige Raum ausgenutzt wird, der ohne-. dies für die Bewegung des Füllstiftes erforderlich ist. Zu diesem Zwecke ist die- Anordnung erfindungsgemäß so getroffen, daß der bewegliche Trennschalterkontakt an dem aus dem Schaltrohr herausragenden Ende des Isolierfüllstiftes angeordnet ist und finit diesem vermittels einer Kupplungsvorrichtung verbunden ist, welche beim Ausschaltvorgang eine Auslösung - des im eingeschalteten Zustand verklinkten und unter der Wirkung eines Energiespeichers stehenden beweglichen Trennschalterkontaktes hervorruft.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsheispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht; es zeigen: Abb. i den Schalter im ausgeschalteten Zustande, Abb.2 den Schalter bei geöffneter Leistungsunterbrechungsstelle und noch geschlossener Trennstrecke.
  • Der Löschraum des Schalters ist durch Isolierwandungen i gebildet, die aus einem in der Lichtbogenwärme Gase bzw. Dämpfe abgebenden Werkstoff bestehen. Der L öschrauin nimmt einbewegliches Leistungsschaltstück 2 auf, das Stift- bzw. rohrförmig ausgebildet ist. An dem Leistungsschaltstück2 ist ein Isolierfüllstift 3 fest angebracht, der beim Ausschalten dein Leistungsschaltstück nachfolgt und somit günstige Bedingungen einsuni weiteren Längsschlitz 5o der für die Löschung kleiner Ströme schafft. Dem beweglichen Leistungsschaltstück 2 sind der Schleifkontakt 5' und der, feststehende Leistungsgegenkontakt 5 zugeordnet. Diese Kontakte 5 bzw. 5' bestehen beispielsweise aus mehreren abgefederten Backen, die zweckinäßigerweise in Gehäusen untergebracht sind. Die Schleifkontakte 5' können durch flexible Metallbänder ersetzt werden, die z. B. ini Kühler 6 untergebracht werden.
  • Der Isolierfüllstift3 ragt aus der -Löschkanimer hervor und trägt an seinem Endteil ein beispielsweise aus Metall bestehendes Ansatzstück :I. Das Ansatzstück q. ist mindestens mit einem Zapfen 22 ausgerüstet, der in einen Längsschlitz 2o .einer frei auf dem Zapfen 2-2 beweglichen Kuppelstange 21 eingreift. In 21 ist eine Kurbel 15 mittels eines Zapfens 27 o. dgl. angelenkt, die am hopfende nahe dem Isolierfüllstift 3 ein Kontaktstück Für den Trennschalter trägt, das mittels eines ;.flexiblen metallenen Bandes 25 mit den Lei-.fitungskontakten 5 verbunden ist. Die Kurbel 15, die um die Achse 17 drehbar ist, wird in ihrer Einschaltlage, die in der Abb. i durch gestrichelte Linien gekennzeichnet ist, mittels einer Klinke 16 unter der Wirkung der Feder 41 festgehalten. Der untere Längsschlitz 5o in der Kuppelstange 2i hat die Aufgabe, das Ausschwenken der Klinke 16 beim Ausschalten des Trennmessers zu ermöglichen.
  • Die Kurbel 15 besitzt einen winklig abgebogenen Endteil 15', der unter der Wirkung einer Feder 35 steht. Die Anordnung ist so getroffen, daß die Feder 35 beim Einschalten zusammengedrückt wird, so daß sie, beim Ausschalten das Trennmesser 7 betätigt. In der Einschaltlage, die in der Abb. i durch gestrichelte Linien gekennzeichnet ist, wird (las zwischen den feststehenden Gegenkontakten 8 zu liegen kommende Trennmesser 7 mittels einer Verklinkung festgehalten. Zu diesem Zweck ist das Trennmesser 7 mit einem Vorsprung 7' versehen, an dem eine Nase 29 der um den Punkt 30 schwenkbaren Klinke 16 eingreift. Die Klinke 16 ist mittels einer Zugfeder 41 abgefedert, die das Bestreben hat, den Eingriff zwischen der Nase 29 und dem Vorsprung 7' aufrechtzuerhalten. Die Nase 29 wirkt außerdem mit einem an der Kup jielstange 21 vorgesehenen Ansatz 24. zusammen. Der Ansatz 24 hat die Aufgabe, durch Einwirken auf die Nase z9 die Klinke 16 beim Ausschaltvorgang auszuschwenken, und zwar erst, nachdem die Kurbel 15 mit dem Leistungskontakt 2 mindestens einen solchen Weg zurückgelegt hat, daß die Gewähr besteht, daß die Leistungskontakte den Strom unterbrochen haben, ehe das Trennmesser aus den Gegenkontakten gezogen wird. Dies wird durch eine entsprechende Bemessung des Längsschlitzes 2o der Kuppelstange 21 bedingt.
  • Die Betätigung des Schalters erfolgt mittels einer Kurbel 51, die unter der Wirkung einer Feder 52 stehen kann, die den Schalter in seine Ausschaltlage selbsttätig bringt. Der Schalter kann in der Einschaltstellung durch eine Klinke 6o verriegelt werden.
  • Der Zapfen 22, der am Ansatzstück d. des Isolierffillstiftes 3 vorgesehen ist, übt beim Einschalten einen Druck auf die Kuppelstange 21 aus. Die Kuppelstange 2i überträgt diese Liraft auf den Zapfen 27 des Trennmessers 7, so daß dieses in die in der Zeichnung durch gestrichelte Linien gekennzeichnete Einschaltlage kommt. Da die Kontaktüberdeckung der Trennschalterkontakte größer als die der Leistungskontakte ist, gelangt das Trennmesser vor dem Leistungskontakt in seine Einschaltstellung. Das Trennmesser 7 schwenkt bei seinem Bewegen nach unten die abgefederte Klinke 16 aus, die in ihre Ursprungslage zurückgelangt, wenn der Ansatz des Tremimessers in seine Stellung unterhalb der Nase 29 kommt. Auf diese Weise wird das Trennmesser 7 durch die Klinke 16 in seiner Einschaltlage verriegelt. Bei der Schwenkbewegung (Einschaltbewegung) des Trennmessers 7 und der -Kurbel 15 wird mittels des Armes i5' der zusätzliche Kraftspeicher 35 aufgeladen. Zugleich wird der Schalter durch die Klinke 6o gegen ungewolltes Ausschalten gesperrt.
  • Im eingeschalteten Zustande fließt der Strom in Richtung des Pfeiles 44 zum auf einen Isolator 46 angebrachten Leitstück 47 und von diesem zu dem feststehenden Gegenkontakt 8 und somit zu dem Trennmesser 7. Von dem Trennmesser 7 wird der Strom über (las Band 25 den Leistungsgegenkontakten 5 zugeführt, und gelangt von diesen über den Leistungskontakt 2 zu den Schleifkontakten 5'. Von den Schleifkontakten 5' verläßt der Strom den Schalter, indem er entweder durch eine besondere Ableitung 49 oder bei der Ausführung des Kühlers 6 aus Metall durch diesen geführt wird.
  • Beim Ausschalten wird zunächst mittels der sich entspannenden Feder 52 die Kurbel 51 und somit der Leistungskontakt 2 nach oben bewegt. Hierbei wird der Zapfen -.:2, der an dein Ansatzstück 4 vorgesehen ist, zunächst. unbehindert in dem Längsschlitz 2o der Kuppelstange 21 bewegt, ohne daß auf das Trennmesser 7 irgendeine Wirkung ausgeübt wird. Nachdem der Zapfen 22 in seine obere Grenzstellung in bezug auf die Kuppelstange gekommen ist, wird die Verriegelung des Trennmessers aufgehoben, indem der Ansatz 24 der Kuppelstange 21 die Klinke 16 entgegen der Uhrzeigerrichtung ausschwenkt. Nunmehr wird das Trennmesser mit seiner Kurbel 15 unter der Wirkung des Kraftspeichers 35 in seine in diesem Falle obere ausgeschaltete Lage gebracht. Durch diese Anordnung wird somit erzielt, daß der Leistungskontakt 2 mit Sicherheit vor dem Trennmesser 7 in seine Ausschaltlage kommt. Zugleich wird gegenüber bekannten Ausführungen eine Bauhöhe eingespart, die doppelt so groß ist, wie die Voreilung des Leistungskontaktes gegenüber dem Trennschalter.

Claims (5)

  1. PATENT ANsrRtcHr#.: i. Elektrischer Gasschalter mit einer rohrförmigen Schaltkammer und mit einer in Reihe mit der Leistungsunterbrechungsstelle geschalteten Trennstelle, bei dem das Leistungsschaltstück einen ihm beim Ausschaltvorgang nachfolgenden Isolierfüllstift trägt, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Trennschalterkontakt (7) an dein aus dem Schaltrohr herausragenden Ende (4.) des Isolierfyillstiftes (3) angeordnet ist und mit diesem vermittels einer Kupplungsvorrichtung (2i, 24) verbunden ist, welche beim Ausschaltvorgang eine Auslösung des im eingeschalteten Zustand verklinkten und unter der @,'irkung eines Energiespeichers (35) stehenden beweglichen Trennschalterkontaktes hervorruft.
  2. 2. Elektrischer Gasschalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Kupplungsvorrichtung zwischen dem Leistungsschaltstück und dem Trennschalterkontakt eine Kuppelstange (2i) dient, die an dein Ansatzstück (4.) des am Leistungsschaltstück angebrachten Isolierfüllstiftes (3) angreift.
  3. 3. Elektrischer Gasschalter nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kuppelstange (2i) mit mindestens einem Längsschlitz (2o) versehen ist, durch den die Nacheilung des Trennschalterkontaktes gegenüber dem beweglichen Leistungskontakt beim Ausschalten erreicht wird.
  4. Elektrischer Gasschalter nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kuppelstange (2i) mit einem Ansatz (24) versehen ist, der beim Ausschaltvorgang zum Auslösen des im eingeschalteten Zustande verklinkten Trennmessers (7) dient.
  5. 5. Elektrischer Gasschalter nach Anspruch i bis 4., dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb für den beweglichen Leistungskontakt (2) und den Trennmesserkontakt (7) an dem Isolierfüllstift angreift.
DEA77758D 1935-11-25 1935-11-26 Elektrischer Gasschalter Expired DE658980C (de)

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