DE659018C - Lichtbogenofen - Google Patents
LichtbogenofenInfo
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- DE659018C DE659018C DES123342D DES0123342D DE659018C DE 659018 C DE659018 C DE 659018C DE S123342 D DES123342 D DE S123342D DE S0123342 D DES0123342 D DE S0123342D DE 659018 C DE659018 C DE 659018C
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
- F27D—DETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
- F27D99/00—Subject matter not provided for in other groups of this subclass
- F27D99/0073—Seals
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
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- F27B3/00—Hearth-type furnaces, e.g. of reverberatory type; Electric arc furnaces ; Tank furnaces
- F27B3/06—Hearth-type furnaces, e.g. of reverberatory type; Electric arc furnaces ; Tank furnaces with movable working chambers or hearths, e.g. tiltable, oscillating or describing a composed movement
- F27B3/065—Hearth-type furnaces, e.g. of reverberatory type; Electric arc furnaces ; Tank furnaces with movable working chambers or hearths, e.g. tiltable, oscillating or describing a composed movement tiltable
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F27B3/085—Arc furnaces
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F27D1/00—Casings; Linings; Walls; Roofs
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Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Vertical, Hearth, Or Arc Furnaces (AREA)
Description
- Lichtbogenofen Während Lichtbogenöfen üblicher Fassung in der Weise ausgeführt werden, daß die Ofenwanne mit den Ständern und den Tragarmen zum Abschlacken und zur Entleerung des Ofens mitgekippt werden, ergeben sich bei Ofen größeren Fassungsvermögens bei einer derartigen Anordnung insofern Schwierigkeiten, als die Elektroden auf Biegung beansprucht werden und abbrechen können. Man hat versucht, die Schwierigkeiten bei größeren Öfen dadurch zu umgehen, daß man die Ofenwanne schief lagerte und um eine im Winkel zur Vertikalen stehende Achse drehbar machte, um einmal den Schlackenabstich, das andere Mal den Metallabstich an die tiefste Stelle des Ofens bringen und dadurch den flüssigen Inhalt aus dem Ofen entfernen zu können. Die Nachteile einer solchen Anordnung bestehen darin, daß man in der Ausführung an einen bestimmten Winkel gebunden ist und zu Badverhältnissen kommt, die von den üblichen Lichtbogenöfen insofern abweichen, als sie eine zu große Oberfläche bei zu geringer Badtiefe haben. Man ist daher auch bei einer derartigen Anordnung in der Ofengröße durch die vorweg geschilderten Verhältnisse begrenzt. -Die Nachteile werden erfindungsgemäß dadurch beseitigt, daß man den Deckel des Lichtbogenofens kugelförmig ausbildet und den oberen Rand der Wanne der Kugelform anpaßt, so daß man die Ofenwanne unter dem feststehenden Deckel weg zum Abschlakken und Entleeren in üblicher Weise kippen kann und außerdem die Möglichkeit hat, für besondere metallurgische Verhältnisse die Ofenwanne unter dem feststehenden Deckel um eine senkrechte Achse in jedem gewünschten Winkel bis zu 36o° zu drehen.
- Für die praktische Durchführung des Erfindungsgegenstandes ist die Frage der Abdichtung zwischen Oberteil und Herd von großer Bedeutung. Sie kann vorteilhaft mit Hilfe eines vorzugsweise eisernen Ringes erfolgen, der zwischen Deckel und Herd lose eingelegt ist, wobei zweckmäßig der Ring oben als Kugelzone ausgebildet ist, während er unten eine qchräge Fläche aufweist, die auf einer entsprechenden schrägen Fläche des Ofenherdes stets nach unten gleitet. Es ist zweckmäßig, den Ring gegliedert auszubilden, wobei die Gliederung ein Ineinanderschieben des Ringes bei starker Wärmeausdehnung ermöglichen muß. Derartige ineinanderschiebbare Dichtungselemente aus Metall sind an sich bereits bekannt.
- .Die Abdichtung kann jedoch weiterhin mit Hilfeeines Ringwulstes bewirkt werden, der an dem Oberteil befestigt ist und in einer rinnenförmigen Sandtasse des Herdes gleitet. In diesem Falle können demnach sowohl die untere Seite des Deckels als auch die Obergeite des Herdes einfach kerelig ausgebildet sein, was in der I-ferstellung Vorzüge besitzt.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der ßrfindtuig 'im Aufriß geschnitten dargestellt. In Äbb. i trägt der durch Kettenaufhängung i ortsfeste Deckel 2 des Ofens die Elektroden 3 und bildet mit ihnen zusaminen den Oberteil der Ofenanlage. Die untere Fläche dieses Oberteils ist kugelzonenartig ausgebildet, wobei der Mittelpunkt der Kugelzone beispielsweise bei d liegt. Um den Dekkel und die Ofenwanne kugelförmig zu gestalten, kann man auch andere Kurvenformen nehmen, die sich (licht aufeinander abwälzen. Zwischen der kugelzonenförmig ausgebildeten Unterseite des Ofenoberteils und dein über die Rolle 5 kippbaren Herd 6 befindet sich ein Dichtungsring ; , der'-im- dargestellten Falle oben bei 9 kugelzonenförmig gestaltet ist, während er unten bei 9 mit einer schrägen Fläche auf der einfach kegelig gestalteten. Oberseite des . Herdes 6 aufliegt. Dieser Ring ist derart gegliedert, daß sich seine Glieder bei Wärmeausdehnung ineinanderschieben können. Der Herd 6 enthält den Einsatz 1o, der über die Schnauze 1i aus dem Ofen entfernt werden kann. .
- Statt des in Abb. i dargestellten Dichtungsringes 7 kann man die- Abdichtung zwischen . Herd und Oberteil auch noch auf die in der Abb.2 dargestellte Art bewirken. Hier ist auf dem 1lerde 6 eine rinnenförmige Sandtasse 12 angeordnet, in deren Sandfüllung 13 eine Ringwulst 14 des ebenfalls kegelig ausgebildeten Deckels 2 1Mneinragt.
Claims (3)
- hATEXT ANS YRLCiiE: i. Lichtbogenofen mit ortsfestc111 Oberteil, dadurch gekennzeichnet, daß der die Elektroden tragende Deckel an der Berührungssteile mit dein Herd die Form einer Kugelzone hat, um deren 11ittelpunkt der Herd gekippt werden kann, oder derart kurvenförmig ausgebildet ist, daß sich der Deckel beim Kippen auf,deni Herd ohne Zwischenraumvergrößerung abrollt. '
- 2. Lichtbogenofen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdichtung zwischen Deckel und Herd mit Hilfe eines vorzugsweise eisernen Ringes erfolgt, der .oben als Kugelzone und-unten als schräge Fläche ausgebildet ist und eine Gliederung derart besitzt, claß sich die Glieder bei Wärmeausdehnung ineinanderschieben können. .
- 3. Lichtbogenofen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdichtung; zwischen Deckel und Herd finit Hilfe einer auf dem Herd ruhenden Sandrinne erfolgt, in deren Sand ein Ringwulst des kegelig-ausgebildeten Deckels gleitet.. : -
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES123342D DE659018C (de) | 1936-07-09 | 1936-07-09 | Lichtbogenofen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES123342D DE659018C (de) | 1936-07-09 | 1936-07-09 | Lichtbogenofen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE659018C true DE659018C (de) | 1938-04-23 |
Family
ID=7536196
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES123342D Expired DE659018C (de) | 1936-07-09 | 1936-07-09 | Lichtbogenofen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE659018C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE762713C (de) * | 1940-01-30 | 1953-07-06 | Siemens Schuckertwerke A G | Elektrischer Widerstandsstrahlungsofen |
-
1936
- 1936-07-09 DE DES123342D patent/DE659018C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE762713C (de) * | 1940-01-30 | 1953-07-06 | Siemens Schuckertwerke A G | Elektrischer Widerstandsstrahlungsofen |
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