DE659029C - Steuerventil fuer elektrische Druckgasschalter - Google Patents

Steuerventil fuer elektrische Druckgasschalter

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DE659029C
DE659029C DEA77513D DEA0077513D DE659029C DE 659029 C DE659029 C DE 659029C DE A77513 D DEA77513 D DE A77513D DE A0077513 D DEA0077513 D DE A0077513D DE 659029 C DE659029 C DE 659029C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H33/00High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H33/02Details
    • H01H33/53Cases; Reservoirs, tanks, piping or valves, for arc-extinguishing fluid; Accessories therefor, e.g. safety arrangements, pressure relief devices
    • H01H33/56Gas reservoirs

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  • Air Transport Of Granular Materials (AREA)

Description

  • Steuerventil für elektrische Druckgasschalter Von Steuerventilen für elektrische Druckgasschalter wird ein sehr dichter Abschluß verlangt. Dieser läßt sich am. besten durch Verwendung von Weichgummidichtungen herbeiführen, die infolge ihrer hervorragenden Elastizität allen anderen Stoffen für diesen Zweck überlegen sind.
  • Es hat sich nun aber gezeigt, daß Weichgummi den bei Druckgasschaltern möglicherweise auftretenden Betriebsbedingungen nicht in jedem Falle gewachsen ist. So kann es beim Zusammentreffen von besonderen Umständen vorkommen, daß die Weichgummidichtungen an den Steuerventilen schon nach verhältnismäßig kürzer Betriebszeit der Schalter derartig zerfressen sind, daß die Ventile undicht werden und die Packungen erneuert werden müssen, was kostspielig ist und auch die Betriebsbereitschaft der mit diesen Schaltern ausgerüsteten Schaltanlagen beeinträchtigt.
  • Die Gründe für diese nachteiligen Anfressungserscheinungen an den Weichgummiventildichtungen von elektrischen Druckgasschaltern sind wahrscheinlich chemischer Natur. Der Vorgang ist hierbei offenbar der, daß, wenn beispielsweise als Löschgas komprimierte Luft verwendet wird, diese in dem Luftbehälter einen hohen Feuchtigkeitsgrad aufweist. Nimmt nun die Druckluft an irgendeiner Stelle der Rohrleitung z. B. beim Durchhiufen des Kompressors Öldämpfe auf, dann entsteht ein Gemisch von Öl und Wasser, dessen ständiger Einwirkung die Gummi- j dichtungen der Ventile ausgesetzt sind. Das Gemisch schlägt, sich an den Gummiteilen nieder, und hierdurch wird insbesondere in Verbindung mit dem stationären Anpressungsdrucl. des Ventilsitzes die Oberfläche der Gummidichtungen zermürbt und klebrig. Infolgedessen haften dann Ventilsitz. und Ventilteller fest aneinander, und der einmal eingeleitete Zerstörungsvorgang wird durch die sich bei den Schaltvorgängen ergebenden mechanischen Beanspruchungen rasch vorwärts getrieben.
  • Sicherlich werden dabei auch noch andere Vorgänge, die sich aus den Zustandsänderungen der Druckluft bei den Schaltungen ergeben, eine wesentliche Rolle spielen. So wird z. B. Sauerstoff in erhöhter Konzentration infolge der Ozonbildung durch den Abs-chaltlichtbogen auf die Weichgummiteile zur Einwirkung kommen. Daneben können aber auch heiße Druckgaswellen sich rückwärts in der Rohrleitung bis zu den Steuerventilen fortpflanzen, so daß die Weichgummidichtungen dann der zerstörenden Wirkung von heißen Ölteilchen unterliegen.
  • Die Erfindung vermeidet diese Nachteile, ohne auf die hervorragenden Eigenschaften des Weichgummis als Dichtungsmaterial für die Steuerventile von Druckgasschaltern zu verzichten. Sie liegt darin, die Weichgummidichtung mit einer aus einer Metallfolie bestehenden dünnen Deckschicht zu versehen. Derartige Metallfolien sind nicht nur den vorstehenden zerstörenden Einflüssen gewachsen, sondern lassen auch die guten Dichtungseigenschaften des Weichgummis noch in ausreichendem Maße zur . Geltung kommen, wobei sie gleichzeitig auch einen Schutz clei Weichgummidichtung gegen eine übermä örtliche mechanische Beanspruchung bei Aden Schaltvorgänger, darstellen. Besonders gLit, habet. sich für den erfindungsgemäßen Zweck Metallfolien aus hupfet-, Silber o. dgl. erwiesen, die zweckmäßig mit der Weichgummidichtung durch Aufkleben innig verbünden werden.
  • Es sind zwar bereits Ventildichtungen bekanntgeworden, die aus Weichgummi und einer dünnen Deckschicht aus anderem Material bestehen. Es handelt sich jedoch bei diesen bekannten Ausführungen darum, die Weichgummiteile vor mechanischen Beschädigungen durch zwischen die sich schließenden Ventilteile tretende Staubkörnchen, Rostteilchen oder ,ähnliche Verunreinigungen des durch das Ventil gesteuerten strömenden Mediums zu verhindern. Dementsprechend be->,stehen diese Deckschichten aus Weißblech Möier verhältnismäßig dicken Hartschichten xüs Hartgummi oder einer Hornmasse, wo-@'%#nch naturgemäß die Dichtungseigenschaften `des Weichgummis in einem ganz anderen Umfange beschränkt werden als durch eine Metallfolie gemäß der Erfindung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: m i. Steuerventil für elektrische Druckgasschalten, dessen Dichtungselement aus Weichgummi mit einer dünnen Deckschiebt besteht, dadurch gekennzeichnet, daß als Deckschicht eine Metallfolie dient. z. Steuerventil nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallfolie mit der Weichgummidichtung durch Aufkleben innig verbunden ist.
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