DE659063C - Elektrisches Eisenbahnspiel - Google Patents

Elektrisches Eisenbahnspiel

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DE659063C
DE659063C DEV33604D DEV0033604D DE659063C DE 659063 C DE659063 C DE 659063C DE V33604 D DEV33604 D DE V33604D DE V0033604 D DEV0033604 D DE V0033604D DE 659063 C DE659063 C DE 659063C
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VER SPIELWARENFABRIKEN ANDREAS
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VER SPIELWARENFABRIKEN ANDREAS
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    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63H—TOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H19/00—Model railways
    • A63H19/24—Electric toy railways; Systems therefor

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  • Toys (AREA)

Description

  • Elektrisches Eisenbahnspiel Die Erfindung betrifft ein elektrisches Eisenbahnspiel.
  • Mit den bekannten Eisenbahnspielen kann das Ziel einer möglichst reizvollen und abwechslungsvollen Unterhaltung und einer eindrucksvollen Belehrung nicht in dem gewünschten Maße erreicht werden, weil der zeitliche Ablauf der Zugbewegungen und des gesamten Fahrbetriebes ohne irgendwelche Beziehung zu dem Vorbild des großtechnischen Fahrbetriebes erfolgt.
  • Nach der Erfindung steht bei einem elektrischen Eisenbahnspiel zur Regelung der Bewegungen der Spielzeugeisenbahnzüge nach einem Fahrplan mit ,der Spielanlage eine Spielzeuguhr in Verbindung, deren Anzeigevorrichtung rascher abläuft als diejenige einer gewöhnlichen Uhr. Vorzugsweise findet eine elektrische Spielzeuguhr Verwendung, welche zweckmäßigerweise in den Stromkreis der Spielanlage eingeschaltet ist.
  • Durch die Ausbildung des Eisenbahnspieles gemäß der Erfindung ist es möglich, die Bewegung der Züge in Anpassung an das großtechnische Vorbild nach einem Fahrplan erfolgen zu lassen und die Fahrzeit der Züge mittels der mit der Spielanlage in Verbindung stehenden Spieluhr fahrplanmäßig zu regeln. Dadurch wird das Eisenbahnspiel besonders reizvoll und unterhaltend gestaltet. Es wirkt sehr belehrend und im Sinne einer Gewöhnung an zeitliche Ordnung erzieherisch und fördert schließlich das Verständnis für das Eisenbahnwesen und die Verkehrstechnik.
  • Die Ausgestaltung des elektrischen Eisenbahnspiels gemäß der Erfindung ist besonders geeignet für Gleisanlagen, auf denen zwei Züge unabhängig voneinander steuerbar fahren.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindung in schematischer Darstellung an einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht. Es zeigen Fig. i eine Draufsicht auf die Anlage eines elektrischen Eisenbahnspiels, Fig. z eine Seitenansicht der Spielzeuguhr, Fig.3 eine Vordera nsic i ht der Spielzeuguhr, Spielzeuguhr, Fig. 4 eine Seitenansi,cht des Antriebsmechanismus für die Spielzeuguhr, Fig. 5 eine Ansieht von unten. Fig. 6 eine Draufsicht auf den Antriebsmechanismus.
  • Das elektrische Eisenbahnspiel besteht aus der Gleisanlage a, einem oder mehreren Zügen b, beispielsweise zwei Bahnhöfen c und d und einer Spielzeuguhr e.
  • Die Spielzeuguhr ist derart eingerichtet, daß sie die Stunden und die Minuten in wesentlich kürzerer Zeit anzeigt als eine gewöhnliche Uhr, beispielsweise derart, daß die Spielzeuguhr nach Ablauf einer normalen Minute den Ablauf einer Stunde anzeigt.
  • Die Spielzeuguhr besteht aus dem Gehäuse/ mit den beiden Uhrzeigern g und lt, dem,-Ständer i und dem Sockel k. Auf dem. Sockel k sitzt eine Magnetspule 1, welche-'bei jedem Stromschluß den in »t schwenkbar gelagerten, unter Wirkung der Feder o stehenden Magnetankern anzieht und dadurch mittels des Gestängesp und einer im Uhrgehäuse angeordneten, nicht gezeichneten R,äderübcertragung die Bewegung der Uhrzeiger um eine Zeiteinheit veranläßt.
  • Der in gleichen Zeitabständen sich wiederholende Stromschluß des Magneten 1, n wird durch einen kleinen Motor g bewirkt, mit welchem die Spielzeuguhr e durch die Kabel r1, r= in Verbindung steht.
  • Die Drehbewegung des Motors g wird durch das Getriebe Y, s, 1, t&_ auf die Nockenscheibe v übertragen, welche aus nichtleitendem Werkstoff besteht. An den Umfang dieser Nockenscheibe v ,legt sich der federnde, an den Stromkreis angeschlossene Hebel w an, welcher den Stromschluß herbeiführt, wenn er mit dem aus leitendem Werkstoff bestehenden, ebenfalls an den Stromkreis angeschlossenen Nocken x der Scheibe v in Berührung kommt.
  • Bei jeder Umdrehung der Nockenscheibe v erfolgt also ein Stromschluß, der ein Ausschwenken des Ankers n und eine entsprechende Vorwärtsbewegung der Uhrzeiger g lind A zur Folge hat.
  • Durch Verwendung einer größeren oder kleineren Nockenscheibe v kann die Drehbewegung der Uhrzeiger und damit der Ablauf einer Zeiteinheit der Spielzeuguhr verzögert oder beschleunigt werden.
  • Die Spielzeuguhre ist vorzugsweise in den Stromkreis I der Spielanlage eingeschaltet. Zu diesem Zweck wird der Stromkreis II der Spielzeuguhr vorteilhafterweise vor dem Fahrregler y an den Stromkreis I angeschlossen. Ein Schalterz ermöglicht das Abschalten der Spielzeuguhr e bei Nichtbetrieb der Spielanlage. Die Spielzeuguhr ist mittels des Drehknopfes k1 von Hand einstellbar, so daß sie im Bedarfsfalle von Hand auf eine bestimmte Zeit, z. B. auf die den Fahrplanangaben entsprechende Anfangszeit, eingestellt werden kann.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrisches Eisenbahnspiel, dadurch gekennzeichnet, daß zur Regelung der Zugbewegungen nach einem Fahrplan mit dem Eisenbahnspiel eine Spielzeuguhr (e) in Verbindung steht, deren Anzeigevorrichtung rascher umläuft als diejenige einer gewöhnlichen Uhr.
  2. 2. Elektrisches Eisenbahnspiel nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine elektrische Spielzeuguhr (e), die vorzugsweise in den Stromkreis (I) der Spielanlage eingeschaltet ist.
  3. 3. Elektrisches Eisenbahnspiel nach Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der Spielzeuguhr (e) durch die Übertragung der Bewegung des Ankers (it) eines Magneten (L) erfolgt, der in bestimmten, gleichen Zeitabständen unter Stromschluß gesetzt wird. q..
  4. EIA-1,trisches Eisenbahnspiel nach Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der periodische Stromschluß des Magneten (l, n) durch eine Nocken- öder Etzenterscheibe (v) bewirkt wird, welche durch einen kleinen Motor (g) angetrieben wird.
  5. 5. Elektrisches Eisenbahnspiel nach Ansprüchen i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß die aus nichtleitendem Werkstoff bestehende Nockenscheibe (v) mittels ihres aus leitendem Werkstoff bestehenden, an den Stromkreis angeschlossenen Nockens (x) mit einem ebenfalls an den Stromkreis angeschlossenen, federnd sich gegen den Umfang der Nockenscheibe (v) legenden Hebel (ti,) zusammenwirkt.
  6. 6. Elektrisches Eisenbahnspiel nach Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Spielzeuguhr mittels eines Drehknopfes (hl) von lland einstellbar ist.
DEV33604D 1937-02-27 1937-02-28 Elektrisches Eisenbahnspiel Expired DE659063C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19649614A1 (de) * 1995-12-03 1997-06-12 Krug Feingeraetetechnik Kg Ruh Maßstabgerechte Uhr für Modellanlagen mit Echtzeitanzeige und Steuerfunktion

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19649614A1 (de) * 1995-12-03 1997-06-12 Krug Feingeraetetechnik Kg Ruh Maßstabgerechte Uhr für Modellanlagen mit Echtzeitanzeige und Steuerfunktion
DE19649614C2 (de) * 1995-12-03 1999-01-28 Krug Feingeraetetechnik Kg Ruh Maßstabgerechte Uhr für Modellanlagen mit Echtzeitanzeige und Steuerfunktion

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