DE659131C - Einrichtung zum gleichzeitigen Betrieb von zwei oder mehr Elektrofiltern - Google Patents

Einrichtung zum gleichzeitigen Betrieb von zwei oder mehr Elektrofiltern

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DE659131C
DE659131C DES121415D DES0121415D DE659131C DE 659131 C DE659131 C DE 659131C DE S121415 D DES121415 D DE S121415D DE S0121415 D DES0121415 D DE S0121415D DE 659131 C DE659131 C DE 659131C
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Siemens Lurgi Cottrell Elektrofilter GmbH
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Siemens Lurgi Cottrell Elektrofilter GmbH
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03—SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03C—MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03C3/00—Separating dispersed particles from gases or vapour, e.g. air, by electrostatic effect
    • B03C3/34—Constructional details or accessories or operation thereof
    • B03C3/66—Applications of electricity supply techniques

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  • Electrostatic Separation (AREA)

Description

  • Einrichtung zum gleichzeitigen Betrieb von zwei oder mehr Elektrofiltern Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung zum_ gleichzeitigen Betrieb von zwei oder mehr Elektrofiltern mit zwei oder mehr verschiedenen gleichgerichteten Spannungen von einem einzigen Transformator aus. Nach der Erfindung ist ein a#uf verschie dene Anzapfstellen de? Sekundärwicklung des Transformators verstellbarer oder auf die an die Sekundärwicklung angeschlossenen Gleichrichter umschaltbarer Erdungspunkt vorgesehen. In dem einen Fall sind die verschiedenen Anzapfstellen der Sekundärwicklung an Kontakte geführt, die wahlweise über einen Schalter an Erde gelegt werden können, während in dem anderen Fall, z. B. wenn 'zwei mechanische, umlaufende, Gleichrichter vorhanden sind, vyahlweise der eine oder andere Gleichrichter geerdet wird, wobei mit Hilfe dieser wahlweisen Erdung durch zwei feste Anzapfungen der Sekun4nvicklung des Transformators eine Spannungsverschiebung zwischen den angeschlossenen Elektrofiltern erreicht werden kann. Zum Aufladen von Stromsammlern ist eine Einrichtung zum Gleichrichten von niedergespannten Wechselströmen bekannt, die einen Transformator mit zwei wechselweise, zu be-.nutzenden Sekundärwicklungen und mehreren angeschlossenen Gleichrichtern enthält, wobei wechselweise durch. Umschaltung die eine oder die andere Sekundärwicklung benutzt werden kann, um dem Transformator nach Bedarf verschiedene Spannung-en zum Speisen der angeschlossenen Gleiclirichter zu entnehmen. Abgesehen davon, daß es sich dabei um eine Niederspannungsanlage handelt und verstellbare oder umschaltbare Erdungspunkte überhaupt fehlen, soll immer nur eine Akkumulatorbatterie mit verschiedenen Spannungen aufgeladen werden, während es bei der Einrichtung nach der Erfind-ung darauf ankommt, zwei oder mehr mit Hochspannung arbeitende Elektrofilter gleichzeitig mit verschiedenen gleichgerichtet-en Spannungen zu betreiben, und zu diesem Zweck mit einer auf verschiedene Anzapfungen der Sekundärwicklung des Transformators verstellbaren bzw. mit einer auf die an die Sekundärwicklung angeschlossenen Gleichrichter umschaltbaren Erdung gearbeitet wird.
  • An sich sind Hochspannungstransfonnatoren mit zwei fest-en Anzapfungen der Sekundärwicklung und nvei Gleichrichtern, von denen der eine an diese A-nzapfunoien und der andere an die Enden tter Sekundärwicklung angeschlossen ist, zum gleichzeitigen Betrieb von zwei Elektrofiltern mit verschiedenen gleichgerichteten Spannungen schon vorgeschlagen worden, doch fehlt in diesem be-'kannten Fall die wahlweise Erdung, die für die Erfindung wesentlich ist.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindung in verschiedenen Beispielen veranschaulicht. Fig. i zeigt das Schema einer Ausführungsform.
  • Fig. 2 stellt , schematisch eine'andere Ausführungsforrn dar.
  • Fig. 3 und 4 veranschaulichen im Schema die verschiedenen Spannungen, die mit der Schaltung nach Fig. -- erreichbar sind.
  • Fig. 5 zeigt im senkrechten Schnitt eine Einzelheit des Transformators nach Fig. 2.
  • In Fig. i bezeichnet A ein Elektrofüter mit Niederschlagselektrode i und Ausströmelektrode 5. Die Elektrode i ist bei 3 geerdet und die Elektrode 5 durch die Leitung 7 über den Glühkathodengleichrichterg mit dem Rol 1.7 der Sekundärwicklung 16 eines Transformators i i verbunden. Ein zweites Elektrofilter B mit der bei 4 geerdeten Niederschlags,clektrodC 2 hat seine Ausströmelektrode 6 durch die Leitung 8 über den Gleichrichter i o an den anderen Poi 18 der Sekundärwicklung 16 angeschlossen. Mit 14 ist die Primärwicklung des Transformators und mit 13 der Netzanschluß bezeichnet. Zwischen den Polen 17, 18 ist die Sekundärwicklung 16 bei Ig, 20, 21, 22 und 23 angezapft. Diese Anzapfungen führen durch die Isolatoren29, 30,31,32,33 des Deckelsi-- des Transfor-' matorgehäuses hindurch an die Schaltkontakte 39,40, 44 42, 43. Über diese ist ein Schaltarm 34 drehbar, der bei 35 an Erde führt. Die- Anzapfung21 mit dem Schaltkontäkt41 liegt in der Mitte der Sekundärwicklung 16. Wenn diese an dieser Stelle über den Schalter 34 geerdet wird, erhalten beide Elektrofiltex A und B gleiche Spannungen, z. B. 5o *kV.
  • Wird der Schaltarm 34 z. B. auf Kontakt 40 gedreht, wie in Fig. i dargestellt, so wird die AnzapfUng 20 geerdet; es empfängt Elektrofilter A eine entsprechend geringere und Elektrofilter B eine entsprechend höhere Spam, nung.
  • Vorteilhaft wird der gegenseitige Abstand der.Transformatorenanzapfungen ig bis 23 SO groß gewählt, daß sich bei Umschaltung von einem Erdungskontakt auf einen anderen Sparmungsunterschiede von 2,5 kV ergeben. Wird in diesem Fall der Schaltarn134 auf Kontakt 40 eingestellt, so erhält Elektrofilter A eine um 2,5 kV geringere und ElektrofilterB eine UM 2,5kV höhere Spannung, so daß der Spannungsunterschied zwischen A und B 5 kV beträgt. Bei Erdung des Kontaktes 39 bzw. der Anzapfung ig ist die Spannung in A um i o kV geringer als in B. Entsprechende Verhältnisse lassen sich bei Erdung der- Kontakte- 42 und 43 erzielen.
  • Die Isolationsfrage macht keine Schwierigkeiten. Wenn der an Erde führende Schaltarm 3 4 z. B. mit der Anzapfung 19 verbunden ist, besteht über den Isolator29 kein Spannungsabfall zum Gehäuse 12, wenn dieses, wie üblich, ebenfalls geerdet ist. Der durc*h den Isolat-or33 gehende, zur AnzapfUng23 fÜhrende Leiter hat bei Erdung von ig gegenüber dem geerdeten Gehäuse 12 ein Potential Von 4 X 2,5 kV = io kV; ein Isolator für iokV ist aber einfach und billig herzustellen. Noch günstiger liegen die Verhältnisse für die anderen Isolatore1130, 31 und 32, die gegen noch geringere Spannungen standzuhalten haben.
  • Bei dem Beispiel nach Fig. 2 sind die beiden Elektrofilter A, B' über mechanische Gleichrichter64,65 an den Transformator5o angeschlossen, der aus dem Gehäuse5i mit Deckel 52, der Primärwicklung 53 und der Sekundärwicklung 54 besteht. Die Primärwicklung wird von einer Wechselstromquelle 55 erregt unter Vorschaltung einer veränderbaren Impedanz57 und eines Schalters56, der auf verschiedene mit Anzapfungen von 53 verbundene Kontakte Anstellbar ist. Die Sekundärwicklung 54 ist an'vier Stellen mit nach außen führenden Leitungen verbunden. Die Leitungen 5 8 und 6z führen an die Pole a und a' und die Leitungen 5 9 und 6 1 an die Anzapfstellen b und bl von 54. Die Leitungen 58 und 62 gehören ztun Stromkreis des Elektrofilters A' und die Leitungen r%g, 61 zum Elektrofilter,6'.
  • Die Potentialdifferenz zwischen den Leitungen 5 8 und 5 9 hängt von den Windungen der SPule 54 zwischen den Punktena und b ab. Ähnlich bestimmen die Windungen zwischen b' und a' 'die Potentialdifferenz zwischen 62 und 61. Für die Zwecke der Erfindung braucht die Potentialdifferenz zwischen 58 und 59 einerseits und 62 und 61 anderseits iokV nicht zu überschreiten, so daß beide Leiter je mittels ein-es einzigen Isolators durch den Gehäusedeckel 52 des Transformators hindurchgeführt werden können. Für die Leiter 58, 59 ist der Isolator 6o und für 62, 61 der Isolator 63 bestimmt. Wie die 1.#ter gegeneinander und gegen den Transformatordeckel isoliert werden können, ergibt sich im einzelnen aus Fig. 5,'auf die weiter unten noch näher eingegangen wird.
  • Die umlau fenden Kontakte der beiden niechanisch,en Gleichrichter 64, 65 sitien auf einer gemeinsamen Welle, die'in der üblichen Weise synchron mit dem bei 55 zugefül-irten Wechselstrom umläuft. Der Gleichrichter 64 kann bei a" und der Gleichrichter65 bei Y' geerdet werden. Wesentlich ist, daß diese Erdung bei beiden Gleichrichtern nicht gleichzeitig erfolgt, weil ein Kurzschluß der Abschnittea-b und b'-a' der Sekundärspule 54 die Folge wäre.
  • Welche Wirkung das Erden der Gleichrichterstromkreise hat, ergibt sich aus den Diagrammen -nach Fig. 3 und 4. Angenommen, daß die in der Sekundärwicklung des Transformators induziert-e Spannungder Windungszahl annäherhd proportional ist, dann ist die Spannung zwischen zwei Anzapf"gen ebenfalls proportional der Windungszahl. zwischen diesen beiden Anzapfungen Moder AbnahmesteUen. Fig. 3 gibt die Spannungsverhältnisse in den Elektrofiltem A' und B' wieder, wenn der Gleichrichter 64 bei a" ge,-erdet und der Gleichrichter 65 nicht geerdet ist. Die Klemmen,& und al werden in diesem Fall abwechselnd über die Leitungen58 Bund 62 mit der Erde und mit der Hochspannungselektrode des ElektrofiltersA' verbunden. Bei jedem Halbwellenimpuls wird den Elektroden von A' die volle, längs der vollständigen Sekundärwicklung induzierte Spannung aufgedrückt. Diese volle Spannung ist in Fig. 3 mit VA bezeichnet. Wenn die Klemmea' geerdet wird, wird Y durch die Leitung61 bei Y' an einen:offenen Stromkreis gelegt und b über die Leitung 59 mit der Hochspannungselektrode von B' verbunden. Die durch B' gehende Spannung ist in Fig. 3 -durch die unterhalb von VA eingetragene Strecke VB dargestellt. Die darunter befindliche Strecke VB veranschaulicht die Spannung in B, wenn die Gl-eichrichter sich um go' gedreht und die Phasen sich um i8o' verschoben haben. Die SpannungV,9 kann für jeden Impuls dieselbe sein, ist es aber nicht, wenn a-b von b'-a' verschieden ist. Man erkennt, daß das Elektrofilt-erA' stets das volle und B' stets ein geringeres Potential erhalten müssen.
  • Wenn der Gleichrichter65 bei Y' geerdet und der Erdungsschalter- am Gleichrichter 64 bei a" geöffnet ist, ergeben sich in den beiden Elektrofiltern X und B' die Spannungsverhältnisse emäß Fig. 4. Die an den Strom-9 Z> kreis des Elektrofilters A' ängeschlossene, Windung der Sekundärwicklung des Transformators reicht in diesem Fäll abwechselnd von der Klemme a bis zur Anzapfung b' und * von der Anzapfung V zur Klemme a#. Die sich hierbei ergebenden Spannungsunterschiede sind in Fig. 4 durch die Strecke V_4 dargestellt. Die zum Stromkreis des hlektrofilters B' j# Clehörige Transformatorwindung reicht von der Anzapfung b bis zur Anzapfung b' und, ergibt die Spannungsstrecke VB.
  • Wenn die beiden Elektrofiltereinheiten A' und B' mit 55 und 5okV betrieben werden und der Gleichrichter64 an den Erdungspol a" gelegt ist, so kann, falls sich diesee Spannungen als zu hoch erweisen, die Erdung bei a" geöffnet und der Gleichrichter 65 bei Y' geerdet werden, so daß sich in beiden ElektrofilternA' und B' Spannungen von 5o und 45 kV ergeben. Weitere Verwendungsmöglichkeiten ergeben sich, wenn man zwischen den Klemmen a und b und b' und a' noch zusätzliche Anzapfstellen an der Sekundürivicklung des Transformators vorsieht. Die Anschlüsse an diese zusätzlichen Anzapf- und Kontaktstellen werden über ein Mehrleit-erhochspannungskabel innerhalb der Isolatoren 6o und 63 nach außen geführt. Diese zusätz-]ich-en Anzapfstellen sind auf der Zeichnung nicht weiter veranschaulicht, doch dürfte ihre Anordnungs- und Wirkungsweise ohne weiteres klar sein. In den Speiseleitungen zu den Elektrofiltern könn&n Impedanzen, wie Ohnische Widerstände und Induktionsspulen, eingeschaltet sein, um eine weitere Möglichkeit der Spannungsregelung zu geben.
  • Der in Fig. 5 dargestellte Durchführungsis#olator besteht aus dem flanschartigen Fuß 75, dem rohrförmigen Teil 76 und einem inneren R.ohr77-. Zwischen den Rohrteil-en76 und 77 liegt ein leitender Rohrteil79, der einen Teil der Leitung 59' bildet, der der Leitung 59 in Fig. 2 entspricht. Innerhalb des Rohrteils 77 befindet sich ein Leiter 78 als Teil der der Leitung 58 nach Fig. 2 entsprechenden Leitung 5 8'. Mit 8 o und 8 1 sind die Anschlußklemmen an den Leitern 78 und 79 bezeichnet. Selbstverständlich kann der -Durchführungsisolator auch anders ausgebildet sein. So kann beispielsweise an Stelle des Leiters 78, wie schon erwähnt, ein Mehrleiterkabel verwendet werden. Dann würde natürlich die Leitung 79 wegfallen. In Fig. 2 sind zwar nur zwei besondera Abzweigleittuigen dargesteRt, doch können selbstverständlich auch dreioder mehr Leitungen durch die Isolatoren 6o und 63 hindurchgeführt werden und drei oder mehr parallele Stromkreise, ' an die Sekundärwicklung des Transformators angeschlossen sein.
  • Aus vorstehendem ergibt sich, auf welche Weise es die Erfindung möglich macht, mit einem einzigen Transformator zwei oder mehr Elektrofilter mit verschiedenen Spannungen zu betreiben und dabei mit einfachen Isola-*tor-en und Schalteinrichtungen auszukommen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum gleichzeitigen Betrieb von zwei oder mehr Elektrofilbern mit zwei oder mehr verschiedenen gleichgerichteten Spannungen von einem einzigen Transformator aus, gekennzeichnet durch eine auf verschiedene Anzapfstellen der Sekundärwicklung des Transformators (z. B. nach Fig. i) verstellbare oder auf die an die Sekundärwicklung angeschlossenen Gleichrichter (z. B. nach Fig. 2) umschaltbare Erüung.
DES121415D 1935-02-05 1936-02-06 Einrichtung zum gleichzeitigen Betrieb von zwei oder mehr Elektrofiltern Expired DE659131C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US659131XA 1935-02-05 1935-02-05

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DE659131C true DE659131C (de) 1938-04-26

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ID=22065975

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DES121415D Expired DE659131C (de) 1935-02-05 1936-02-06 Einrichtung zum gleichzeitigen Betrieb von zwei oder mehr Elektrofiltern

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