DE659190C - Verfahren zum Herstellen von allseitig geschlossenen Hohlziegeln durch Zustreichen der OEffnungen an den Stirnflaechen mittels senkrecht stehender, sich drehender Schliesswalzen - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von allseitig geschlossenen Hohlziegeln durch Zustreichen der OEffnungen an den Stirnflaechen mittels senkrecht stehender, sich drehender Schliesswalzen

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DE659190C DEI41884D DEI0041884D DE659190C DE 659190 C DE659190 C DE 659190C DE I41884 D DEI41884 D DE I41884D DE I0041884 D DEI0041884 D DE I0041884D DE 659190 C DE659190 C DE 659190C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B11/00Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles
    • B28B11/003Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles the shaping of preshaped articles, e.g. by bending
    • B28B11/006Making hollow articles or partly closed articles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press-Shaping Or Shaping Using Conveyers (AREA)

Description

  • Verfahren zum Herstellen von allseitig geschlossenen Hohlziegeln durch Zustreichen der Öffnungen an den Stirnflächen mittels senkrecht stehender, sich drehender Schließwalzen Das vorliegende Verfahren zum Herstellen von allseitig geschlossenen Hohlziegeln durch Zustreichen der Öffnungen an den Stirnflächen mittels senkrecht stehender, sich drehender Schließwalzen unterscheidet sich bekannten Verfahren und Vorrichtungen dieser Art gegenüber dadurch, daß :die öffnungen der nebeneinanderliegenden, vom Massestrang abgeschnittenen Rohlinge beim Hindurchführen zwischen gegenüberliegenden, um senkrechte Achsen sich drehenden Schließwalzen unter Zuführung zusätzlicher gleichartiger Masse aus Düsen oder Schlitzen dieser Schließwalzen geschlossen werden. Um ein gleichmäßiges und mit möglichst geringem Reibungswiderstand verbundenes Verstreichen der Masse durch die Schließwalzen zu erzielen, werden diese Schließwalzen vorteilhaft am Umfang mit einem Streifenbesatz o. dgl., z. B aus Weichgummi, ausgerüstet.
  • Neuartig und fortschrittlich beim vorliegenden Schließverfahren für Hohlziegelrohlinge ist insbesondere, daß für den ganzen Schließvorgang um senkrechte Achsen sich drehende Schließwalzen, also nicht, wie bekannt, nur Glättwalzen in Verbindung mit Schließkolben oder um waagerechte Achsen gedrehte Schließscheiben verwendet werden, und daß diese Schließwalzen andererseits auch nicht, wie bekannt, als Schneidwerkzeuge, sondern als Streichwalzen ausgebildet sind, durch die hindurch zusätzliche Rohlingmasse den Schließstellen der Hohlziegel bei deren HindurchfÜhren zwischen den sich drehenden Schließwalzen zugeführt wird. Fortschrittlich ist dabei auch, daß der ganze Schließvorgang mit verhältnismäßig geringem Kraftaufwand mittels nur eines Paares einander gegenüberliegender; um senkrechte Achsen sich drehender Schließwalzen oder Schließscheiben durchführbar ist, und daß die nach dem vorliegenden Verfahren ausgeführte Schließmaschine sowohl im Bau als auch im Betrieb verhältnismäßig einfach und billig ist. Außerdem ist der Rohstoffverlust bei dem Schließverfahren nach der Erfindung verhältnismäßig gering.
  • Durch die Verwendung zusätzlicher Masse zur Bildung der Abschlußwände werden Rissebildungen, Verformungen und schlechter Verschluß der Formlinge vermieden, die zu erwarten sind, wenn die Abschlußwände durch Zusammendrängen eines Teiles der nutzbaren Stranglänge - wie bei einem bekannten Verfahren - gebildet werden.
  • Von den beispielsweise dargestellten Vorrichtungen zur Ausführung des Verfahrens zeigen Abb. z in Seitenansicht das Schema einer Fördereinrichtung für eine Schließmaschine nach der Erfindung, Abb. a in einer Seitenansicht eine Steinschließanlage mit senkrecht gelagerten Schließwalzen in schematischer Teildarstellung, Abb. 2a in Teilansicht das Schema einer Schließeinrichtung, Abb. 3 eine Teilstirnansicht zur Anla G nach Abb. a zur Herstellung allseitig geschle'.= sener Hohlsteine, x".
  • Abb. q. eine einzelne senkrecht gelageif, Schließwalze mit schräg geführten Auslaut schlitzen, Abb.5 und 6 in vergrößertem Maßstabe Querschnitte zweier verschieden ausgebildeter Schließwalzen.
  • Gemäß Abb. i werden die von der Strangpresse kommenden, durch Zerteilung des Massestranges hergestellten hohlen Steinrohlinge a mit geeignetem Vorschubantrieb, z. B. über Zwischenwalzen b, auf ein um Scheiben c geführtes, von Leit- bzw. Spannrollend unterstütztes endloses Förderband/ gebracht, oberhalb dessen in Steinhöhenabstand und gegebenenfalls in der Höhe einstellbar ein mit gleicher Geschwindigkeit laufendes bzw. durch Reibung mitgenommenes endloses Band g, über Scheiben 3z geführt, angeordnet ist. Das obere endlose Bandg, welches z. B. aus starkem, möglichst wenig dehnbarem Faserstoffgewebe in Breite der zu schließenden Steinlänge mit an den Innenrändern bzw. an den inneren und äußeren Rändern angebrachten Metall-, z. B. Stahlband-, Verstärkungen ioder auch aus Weichgummi mit Webstoff- oder Metallbewehrung (Metalldrahtgewebe o. dgl.) mit oder auch ohne Metallbandrandversteifung bestehen kann, ist mit gelenkartig und gegebenenfalls auswechselbar angelenkten Streifen gi aus Metall, gegebenenfalls mit Gummi- oder Kunstharzüberzug o. dgl., oder auch, wie das Band g selbst, aus Gummi bzw. webstoff- oder metallbewehrtem Gummi bestehend besetzt, deren Länge der zu schließenden Steinlänge entspricht. Bei Herstellung der Streifen g, aus Gummi, Kunststoff o. dgl. können die Kanten zweckmäßig mit Metalleinfassung versehen sein. Die Höhe der Streifen g1 entspricht der Höhe der zu schließenden Steine bzw. dem Abstand zwischen dem unteren Lauf des endlosen Bandes g und dem oberen Lauf des Förderbandes f. Die Streifen gi des Bändesg bilden die Abstandshalter zwischen den einzelnen Rohlingena und werden jeweils von einer kraftgetriebenen Klinke i am Füllende der Förderanlagen, wie schematisch angedeutet, freigegeben, sobald der bezügliche zu begrenzende Rohling zwischen die Förderbänder/ und g, welche Boden und Decke der so gebildeten Fassungen ergeben, gelangt ist.
  • In Abb. a ist in schematischer Teildarstellung in Seitenansicht eine Steinschließanlage dargestellt, bei welcher die zu schließenden Hohlsteinea, die, wie angedeutet, verschiedenartige Versteifungsrippenaal aufweisen können, z. B. mittels Abstandsleisten f, des hier abgebrochen gezeichneten endlosen Förderbandes f, in bestimmten Abständen voneinander unter-;b einer oberen Abdeckplatte k, die gebenenfalls verstellbar oder auch sonst be-@glich sein kann, den zweckmäßig mit einer 'größeren Geschwindigkeit angetriebenen und geeignet gelagerten senkrechten Schließwalzen rn zugeführt werden. Bei doppelseitig auf dieser Maschine zu bearbeitenden Hohlsteinen sind zu beiden Seiten des Bandes f senkrechte Schließwalzen m vorgesehen, die zwangsläufig durch Zahnräder r, wie in Abb. 3 dargestellt, miteinander zur Erzielung gleichzeitigen Umlaufs gekuppelt sein können.
  • Bei der Ausführungsart nach Abb. a und 3 soll gegebenenfalls in Abhängigkeit von der Strangpresse die zusätzliche keramische Masse in feuchter Form unter Druck durch die Rohrleitung p, p1 hindurch den hohlen Drehachsen in, der ebenfalls hohlen Schließwalzen m. zugeführt werden und aus senkrechten (Abb. z und 3) bzw. auch schrägen Schlitzdüsen o (Abb. q) in mehr oder minder schmalen Streifen austreten und bei der raschen Drehung der Schließwalzen gegen die zu schließenden Flächen und bis zu einer gewissen geringen Tiefe in die offenen Hohlräume gepreßt werden. Ähnlich wie bei Strangpressen können dabei, wie in den Querschnitten in Abb.5 und 6 der Schließwalzen angedeutet, feststehende oder gegenläufige Förderschnecken s für die unter Druck zu fördernde 'keramische Masseaa an den zugehörigen Achsen s1 vorgesehen sein.
  • Die bauliche Ausbildung der Schließwalzen in kann im übrigen verschieden sein. So kann z. B., wie in Abb. 5 angedeutet, am Umfang der Walzen ein Streifenbesatz, z. B. von Weichgummistneiifen o1, vorgesehen sein, derart, daß zwischen je zwei Streifen die zusätzliche keramische Masse, welche aus den Düsenschlitzen o austritt, an die zu schließenden Hohlsteinfiächen herangeführt und durch diesen weichen Streifenbesatz bei der schnellen Walzenumdrehung an den vorbeigeführten Hohlsteinfiächen glatt verstrichen wird.
  • Um zu verhüten, daß zusätzliche keramische Masse tt aus derartigen Walzen außer an den Schließstellen austritt, sind die Schließwalzen bzw. deren Randansätze mit nur nach den Schließstellen zu offenen Ummantelungen t ausgerüstet.
  • Bei der sonst gleichartigen Ausführungsart einer Schließwalze in nach Abb. 6 sind die Schlitzdüsen o bis nahe zur Ummantelung t verlängert und gegebenenfalls nur die äußeren Enden o1. als Weichgummistreifen ausgebildet.
  • Bei der in Abb. 2a angedeuteten Einrichtung sind in Höhe der zu schließenden Steine, oberhalb des zur Auflagerung dieser Steine dienenden Förderbandes f, f1, mit der Förder= einrichtung in zeitlicher Übereinstimmung angetriebene bzw. mitgenommene Drehscheiben k1 vorgesehen, welche jeweils die oberen Begrenzungsflächen der zu schließenden Steine an der Stelle der Schließwalzen in bilden und mit ihren in geeigneten Abständen voneinander an den Innenrändern der Scheibenkränze vorgesehenen senkrecht nach unten bis zum Förderband/ geführten Stäben bzw. leistenartigen Vorsprüngen o. dgl. k 2 an der Schließstelle die Zwischenräume v zwischen den einzelnen Steinen auch seitlich abschließen, so daß während des Schließvor. ganges zusätzliche bzw. abgestrichene keramische Masse nicht in diese Zwischenräume eindringen und daher auch nicht etwa zwei benachbarte Steine miteinander verkleben kann. Die Einrichtung nach Abb.2a ist wegen des Fortfalls der gelenkartigen Ansätze, d. h. also immerhin einer größeren Anzahl beweglicher Teile, unter Umständen der in Abb. i dargestellten Einrichtung vorzuziehen. ' Auch bei der Verwendung zusätzlicher keramischer Masse zum Abschluß der offenen Steinflächen dürfte es im allgemeinen zweckmäßig sein, die vom Massestrang abzutrennenden Rohlinge etwas, wenn auch nur einige Millimeter, länger zu halten, als der fertigen Länge auch unter Berücksichtigung des Schwundes beim Trocknen und Brennen .entspricht, so daß beim Schließvorgang die der Länge zugegebene und die zusätzlich zugeführte gleichartige keramische Masse eine in leibe Verbindung miteinander eingehen kann.
  • An Stelle der in Abb. 2a dargestellten Einrichtung mit sich drehenden Scheibenkränzen könnte auch ein einteiliges oder zweiteiliges, geradlinig mit dem unteren Förderband bewegtes oberes Begrenzungsband treten, bei welchem an Stelle der die ganzen Zwischenräume zwischen den einzelnen Steinen ausfüllenden Streifen g, (nach der Ausführungsart Abb. i) nur die Stirnöffnungen p der Zwischenräume der Steine a abdeckende, gegebenenfalls für doppelseitig zu schließende Steine, miteinander starr verbundene Abschlußstäbe k2 o. dgl. angebracht sind. Diese Abschlußstäbe bzw. auch entsprechende Abschlußplatten könnten auch durch Verlängerung der Abstandsleisten f l nach oben hin auf dem unteren Förderband f statt auf dem oberen Abschlußteil ä bzw. k1 angebracht sein.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Herstellen von allseitig geschlossenen Hohlziegeln durch Zustreichen der öffnungen an den Stirnflächen mittels senkrecht stehender, sich drehender Schließwalzen, dadurch gekennzeichnet, daß die öffnungen der nebeneinanderliegenden, vom Massestrang abgeschnittenen Rohlinge beim Hindurchführen zwischen den gegenüberliegenden Schließwalzen, unter Zuführung zusätzlicher gleichartiger Masse aus Düsen oder Schlitzen dieser Schließwalzen, geschlossen werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzliche Masse zur Schließstelle durch die Schließwalzen hindurchgedrückt wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zufuhr der zusätzlichen Masse von der oder in Abhängigkeit von der Strangpresse bewirkt wird. _ ¢.
  4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die mit senkrechten hohlen Drehachsen versehenen Schließwalzen mit gerade oder schräg geführten Schlitzdüsen (o) für die den Schließstellen zuzuführende zusätzliche Masse versehen sind.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i bis q, dadurch gekennzeichnet, daß die Schließscheiben bzw. Schließwalzen am Umfang mit einem Streifenbesatz aus Weichgummi (o1) o. dgl. ausgerüstet sind.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schließwalzen für die Zuführung zusätzlicher Masse zu den Schließstellen mit feststehenden oder gegenläufigen Verteiler- oder Förderschnecken (s) im Innern versehen sind.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schließwalzen mit zusätzlicher Massezuführung mit einer die Schließstellen frei lassenden Ummantelung versehen sind.
DEI41884D 1931-06-21 1931-06-21 Verfahren zum Herstellen von allseitig geschlossenen Hohlziegeln durch Zustreichen der OEffnungen an den Stirnflaechen mittels senkrecht stehender, sich drehender Schliesswalzen Expired DE659190C (de)

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