DE659749C - Verfahren zum Befestigen von verschleissfesten Platten auf metallischen Maschinenteilen - Google Patents
Verfahren zum Befestigen von verschleissfesten Platten auf metallischen MaschinenteilenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
- B23K31/00—Processes relevant to this subclass, specially adapted for particular articles or purposes, but not covered by any single one of main groups B23K1/00 - B23K28/00
- B23K31/02—Processes relevant to this subclass, specially adapted for particular articles or purposes, but not covered by any single one of main groups B23K1/00 - B23K28/00 relating to soldering or welding
- B23K31/025—Connecting cutting edges or the like to tools; Attaching reinforcements to workpieces, e.g. wear-resisting zones to tableware
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Connection Of Plates (AREA)
Description
Maschinenteile, die aufeinandergleiten, nutzen sich ab. Gute Schmierung kann das
verzögern, aber nicht verhindern. Die Folgen sind, daß die Teile öfter ausgebaut und
nachgearbeitet werden müssen. Beim Kreuzkopfschlittenbalkem
der Lokomotiven z. B. ist die Abnutzung schon deshalb recht erheblich, weil sie durch Staub und Schmutz während
der Fahrt begünstigt wird.
Es gibt zwei Wege, dem Verschleiß und damit das Nacharbeiten einzuschränken, nämlich: Die Oberflächenhärtung der Schlittenbalken
und das Verplatten dieser mit verschleißfestem Stoff.
Das Oberflächenhärten hat gewisse Nachteile. Das Verplatten wird zur Zeit fast durchweg
so ausgeführt, daß die verschleißfeste Platte ringsherum mit einer V-Naht oder Kehlnaht angeschweißt wird.
ao Dieses Verfahren hat den Nachteil, daß sich die durchgehärteten Platten verziehen,
in der Mitte hohl liegen 'und sehr oft Risse bekommen, die oft betriebsgefährlich sind.
Die Platten müssen vor dem Anschweißen gehärtet werden; es ist aber sehr schwer, gehärtete
Platten aufzuschweißen, ohne daß Risse auftreten. Außerdem, entsteht durch die
Erwärmung beim Schweißen eine weiche Randzone, die die beabsichtigte Wirkung zum
Teil wieder aufhebt.
Erfindungsgemäß soll daher das Aufschweißen mittels einer Lochschweißung erfolgen.
Das Lochschweißen ist an sich bekannt, aber die bekannte Lochschweißung
ist für die Auf plattierung gehärteter Stahlplatten aus folgenden Gründen ungeeignet:
ι. Es gelingt dabei nicht, die inneren Wandungen
zur einwandfreien Bindung mit dem Elektrodenschweißgut zu bringen, weil die Elektrode in dem engen Loch nicht schräg
genug gehalten werden kann. Es wird dabei vielmehr nur der Grund der Unterlage und
der obere Rand des Plattenloches aufgelöst und gebunden, so daß gewissermaßen eine
eingeschweißte, schwach versenkte Niete entsteht. Durch das Abschleifen der gehärteten
Platte würde aber der schwache und äußerst flache Nietkopf wieder beseitigt und die
Platte somit wieder lose werden (vgl. Abb. 2).
2. Selbst wenn angenommen würde, daß noch ein kleiner Rest des Nietkopfes stehengeblieben
wäre, der der Platte noch einen schwachen Halt gäbe, kann diese Art der Schweißung, die bis zur vollständigen Ausfüllung
des Loches und sogar noch etwas darüber zu erfolgen hätte, aus dem Grunde
nicht angewandt werden, weil nicht nur durch die große Wärmezufuhr die gehärtete Platte
in der Umgebung des Loches in größerem Umkreise enthärtet würde, sondern dabei auch so starke Spannungen auftreten, daß
die harte Platte Risse bekommt. Eingehende Versuche haben ergeben, daß nur dann Aussicht
auf eine werkgerechte Befestigung ohne
Risse und ohne Enthärtung der Lochumgebung besteht, wenn mit einem Mindestaufwand
an Wärme gearbeitet wird.
Das Verfahren nach der Erfindung besteht darin, daß die Platte (Abb. i) vor denx
Härten erst mit mehreren dem Elektrodendurchmesser derartig angepaßten Löchern
versehen wird, daß durch dieselben hindurch eine schweißgerechte Aufschmelzung des Auf lagegrundes
möglich ist. Dann werden diese Löcher mit einem größeren Bohrer derartig tief versenkt, daß nur noch eine schwache
— aber genügend starke — Stufe über der Trennfuge zwischen Platte und Gleitbahn
stehenbleibt. Nach dem Härten der Platte wird diese mit kräftigen Schraubzwingen, fest
auf den Schlittenbalken gespannt, so daß sie überall satt aufliegt. Wenn nun mit einer
geeigneten Elektrode guter Dehnung erst durch die Löcher der Grund der Unterlage
bis zur Höhe der Lochstufe aufgelöst und nach genügender Abkühlung und Entfernung
der Schlacke durch einen zweiten Schweißgang die Stufe selbst nur wenig bis über die
Stufe verschweißt wird, dann wird nicht nur jede Enthärtung des Lochrandes der durchgehärteten
Platte vermieden, sondern die ,Platte ist auch ohne schädliche Spannungen
gilt auf der Gleitbahn verschweißt. Die nur
etwas über die Einzugstelle hinaus mit Schweißgut angefüllten Löcher werden nunmehr
mit WTeißmetall ausgegossen.
Zur Entlastung in der Schubrichtung wird die Platte vorn und hinten mit einer Kehlnaht
verschweißt.
Claims (1)
- Patentanspruch:Verfahren zum Befestigen von verschleißfesten Platten auf metallischen Maschinenteilen mittels der Lochschweißung, dadurch gekennzeichnet, daß die Löcher an der Trennfuge etwas eingezogen gebohrt und nur etwas über die Einzugstelle hinaus mit Schweißzusatzstoff ausgefüllt werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB175430D DE659749C (de) | 1936-09-08 | 1936-09-08 | Verfahren zum Befestigen von verschleissfesten Platten auf metallischen Maschinenteilen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB175430D DE659749C (de) | 1936-09-08 | 1936-09-08 | Verfahren zum Befestigen von verschleissfesten Platten auf metallischen Maschinenteilen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE659749C true DE659749C (de) | 1938-05-10 |
Family
ID=7007705
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB175430D Expired DE659749C (de) | 1936-09-08 | 1936-09-08 | Verfahren zum Befestigen von verschleissfesten Platten auf metallischen Maschinenteilen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE659749C (de) |
-
1936
- 1936-09-08 DE DEB175430D patent/DE659749C/de not_active Expired
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