DE6603111U - Vorrichtung zur erhoehung der empfindlichkeit von tastkoepfen. - Google Patents
Vorrichtung zur erhoehung der empfindlichkeit von tastkoepfen.Info
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- G06K7/10—Methods or arrangements for sensing record carriers, e.g. for reading patterns by electromagnetic radiation, e.g. optical sensing; by corpuscular radiation
- G06K7/10544—Methods or arrangements for sensing record carriers, e.g. for reading patterns by electromagnetic radiation, e.g. optical sensing; by corpuscular radiation by scanning of the records by radiation in the optical part of the electromagnetic spectrum
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Description
EASTMAN KODAK C(MPANY, Rochester, Staat New .York, Vereinigte Staaten von Amerika
Vorrichtung zur Erhöhung der Empfindlichkeit
von Tastköpfen . ..
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Erhöhung der
Empfindlichkeit von Tast köpfen mit mindestens einer
Strahlen auf eine abzutastende Fische werfende Strahlenquelle
und einem Empfänger, der von der Fläche reflektierte Strahlen empfängt und in elektrische Signale
umsetzt, bestehend aus einem im Strahlengang zwischen der Strahlenquelle und dem Empfänger anzuordnenden
Körper aus einem für die Strahlen durchlässigen Stoff.
Tastköpfe der vorstehend genannten Art sind in der Regel
als Dhotoelektrische Aufnehmer ausgebildet und werden
beispielsweise dazu verwendet, auf Grund der abgetasteten Informationen eine Sortiervorrichtung, ein Schneidgerät
oder ähnliche Vorrichtungen zu steuern.
Zur Erhöhung der Empfindlichkeit photoelektrischer Abtastköpfe
ist es bekannt, das von der Lichtquelle auf die abzutastende Fläche gerichtete Licht mittels einer
Linse zu sammeln und das reflektierte, von der Photozelle
aufzunehmende Licht durch dieselbe oder eine
andere Linse zu führen. Versuches in solchen Abtastkopf
en auf jegliche Linse su versiehten, haben bisher
stets zu dem Ergebnis geführt, daS sich die Empfindlichkeit
des Tastkopfes vermindert hat.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Vorrichtung
zur Erhöhung der Empfindlichkeit von Tastköpfen
der eingangs genannten Art zu schaffen, die weder zwischen der Strahlenquelle und der abzutastenden
Fläche noch zwischen letzterer und dea Empfänger
eine Linse benötigt, um die Kosten zu senken» die aber trotzdem zumindest die gleiche Empfindlichkeitserhöhung
ergibt wie ein Linsensystem.
Diese Aufgabe ist ei»f irtdtingsgeraga 4ssursh gelöst,
der im Strahlengang zwischen der. Strahlenquelle und dem Empfänger anzuordnende Körper susisäest eine die
Strahlen streuende Fläche zwischen der Strahlenquelle und der abzutastenden Fläche aufweist und nit einem
Bereich versehen ist, der die reflektierten Strahlen zum Empfänge? durchtreten lässt.
Ein solcher Körper ist sehr billi=:, da er die Form eines
einfach herzustellenden Blockes aufweisen kann. Insbesondere
dann, wenn der Bereich eine die Beaufschlagung des Smpfängers mit unmittelbar von der Strahlenquelle
oder der streuenden Fläche kommenden Strahlen verhindernde Abschirmung aufweist, läßt sich -sit diesem
Körper eine Sapfindlicr-keit ces Tastkopfes erreichen,
die höher ist als diejenige, die nit den bekannten Linsensystemen
erzielbar ist.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist der Bereich als
Aussparung ausgebildet, die zu der abzutastenden Fläche hin offen ist und aus zwei Abschnitten besteht. Diese
Aussparung erfüllt hier zwei Funktionen, nämlich eine Verbesserung der Gleichmässigkeit der Beleuchtung auf
der abzutastenden Fläche und die Bildung eines Strahlenkanals für die den Empfänger beaufschlagenden Strahlen.
Die Aussparung kann einen oberen Abschnitt aufweis'en, der ähnlich wie ein Senker, also kegelförmig, ausgebildet
ist und dessen Seitenflächen mattiert sind, um. dia
von der Strahlenquelle kommenden Strahlen zu zerstreuen. Der untere Abschnitt der Aussparung ist hierbei vorzugsweise
von strahlenundurchlässigen Flächen begrenzt. Dieser Abschnitt kann sar Aufnahme des Empfängers dienen.
Eine solche Aussparung lässt von der abgetasteten Fläche reflektierte Strahlen ungehindert auf den Empfänger auftreffen,
verhindert aber, daß Strahlen von den.streuenden Flächen oder der Strahlenquelle unmittelbar auf den
Empfänger auftreffen können. Ein solcher Körper ersetzt
,zwei Linsensysteme und gibt dem Tastkopf eine Empfindlichkeit,
die grosser ist als diejenige der bekannten,
mit Linsen arbeitenden Tastköpfen.
Im folgenden ist die Erfindung' an Hand eines auf der
Zeichnung dargestellten Ausführun^sbeisniels der erfindungsgemäßen
Vorrichtung in Verbindung mit einem photdelektrischen Tastkopf im einzelnen erläutert.
Es zeigen: ' ■
1 einen Längsschnitt,-
Pi«?. 2 eine Draufsicht auf die der abzutastenden
Fläche zugekehrte Seite.
Ein photoelektrischer Tastkopf weist in eineni Gehäuse 9
eine Photczelle 1, Lichtquellen 2 und einer, transparenten
Block 3 auf, die auf eineni Träger 8 angeordnet sind. . J Das Gehäuse ist mit einer öffnung.7 versehen-, ■ über die I
sich die abzutastende Fläche 6 bewegen muß. Der trans- | parente Block 3 weist eine als Kanal ausgebildete Aus- \
sparung auf, deren oberer Endabschnitt, 2J konisch ausere- ' \
bildet ist. Dieser Endabschnitt, der sich zur öffnung 7 : des Gehäuses 9 hin erweitert, schließt sich unmittelbar .
an die öffnung 7 an. Die den konischen Endabschnitt 4 begrenzende Oberfläche 11 des Blockes 3 ist mattiert,
um das von den Lichtquellen 2 kommende und auf die abzutastende Fläche 6 gerichtete Licht zu zerstreuen, da- :j
mit die abzutastende Fläche möglichst gleichmässig aus-' ]
geleuchtet wird. Auch die den Lichtquellen 2 zugekehrte I Fläche 10 des Blockes 3 ist im Ausführungsbeispiel , \
mattiert .Die kanalf örmipre Aussparung des Blockes 3 '
weist einen unteren Abschnitt 5 auf, der im Querschnitt
etwa die Form eines Lan^loches besitzt und der ein Fenster für die Photozelle 1 bildet. Die Innenfläche 12
des 31ockes im Bereich des Abschnittes 5 der Aussparung ist lichtundurchlässig ausgebildet, um zu verhindern, daß
Lichtstrahlen die Photozelle beaufschlagen können, die unmittelbar von den Lichtquellen oder den mattierten
Flächen kommen. Wie Fig. 1 zeigt, ist die Photozelle 1
in eine sich an den Abschnitt 5 anschliessende Erweiterung
der Aussparung eingesetzt, deren Innenflächen aus dem gleichen Grunde ebenfalls lichtundurchlässig
ausgebildet sind. Natürlich könnte die Photozelle 1 auch 'in anderer Weise davor geschützt werden, daß
sie von anderen als den reflektierten Lichtstrahlen
beaufschlagt wird.
Das von den Lichtquellen 2 kommende Licht wird durch die Flächen 10 und 11 zerstreut, wodurch eine gleichmässige
Beleuchtung der abzutastenden Fläche 6 erzielt wird. Zumindest ein Teil des' von der Fläche 6 reflektierten
Lichtes fällt durch den Abschnitt 5 der Aussparung hindurch auf die Photozelle 1. Die Ausgestaltung der großen
Aussparung im Block 3» die durch die beiden kleineren Abschnitte 4 und 5 gebildet iot, ermöglicht es, sowohl
die Photozelle 1 als auch die Lichtquellen 2 sehr dicht an die abzutastende Fläche heranzubringen. Außerdem
stellt sie gleichzeitig sicher, daß die Photozelle nur von Licht beaufschlagt wird, das von der abzutastenden
Fläche reflektiert worden ist. Der transparente Block stellt damit eine sehr billige Vorrichtung zur Erhöhung
der Empfindlichkeit eines photoelektrischen Tastkopfes dar.
Bei der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsform sind die beiden Abschnitte der Aussparung konisch
bzw. langgestreckt ausgebildet. Diese Former, sin α besonders
vorteilhaft bei Verwendung einer Photozelle mit einem lanzen dünnen sensitiven Bereich» Andere
O -
Querschnittsformen der Aussparungsabsehnitte können für
andere sensitive Bereiche vorteilhafter sein.
Auch die Längsschnittforn der Aussparung kann bei anderen
Ausfähi'ungsformen anders ausgebildet sein. Wesentlich ist
lediglich e'ine solche Form, bei der die das Licht streuende
Fläche, aus der das Licht austritt, nahe an der abzutastenden Fläche angeordnet ist, daß aber gleichzeitig;
verhindert ist, daS die Photozelle von Strahlen beaufschlagt wird, die unmittelbar von der streuenden Fläche
kommen. Dies kann dadurch erreicht werden, daß sich die strahlenstreuende und eine strahienundurchlässige Fläche
unter Bildung einer von der Aussparung aus gesehen konvexen Kante schneiden.
In dem die erfindungsgemässe Vorrichtung aufweisenden
Tastkopf kann die Zahl der Lichtquellen beliebig ge- · wählt werden« Bei vier Lichtquellen wird beispielsweise
der Block vorteilhaft erweise mit quadratischer Grundfläche
ausgebildet..Es sind dann vier Aussenflachen 10
vorhanden, neben denen je eine der vier Lichtquellen angeordnet wird.
Selbstverständlich braucht nicht wie bei den vorstehend
beschriebener. Ausführunnsbaisniel die Strahlenquelle
eine Quelle sichtbaren Lichtes ur.ü cer "r.^fllr.-er eins
Photozelle zu sein. Die sri*incur.~z~"-3~.'izzc Vorrichtung
läfit sich eben so
Claims (10)
1. Vorrichtung zur Erhöhung der Empfindlichkeit von
Tastköpfen mit mindestens einer Strahlen auf eine
abzutastende .Fläche werfenden Strahlenquelle und einem Empfänger, der von der Fläche reflektierte
Strahlen empfängt und in elektrische Signals umsetzt,
bestehend aus einem im Strahlengang zwischen
der Strahlenquelle und dem Empfänger anzuordnenden Körper aus einem für die Strahlen durchlässigen Stoff,
dadurch gekennzeichnet, daß der Körper (3) zumindest eine die strahlenstreuende Flache (11) zwischen der
Strahlenquelle (2) und der abzutastenden Fläche (6) aufweist und mit einem Bereich (4,5) versehen ist,
der die reflektierten Strahlen zum Smofanger (1)
durchtreten lä.it. {
2. Vorrichtung nach Ansoruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Bereich eine die Beaufschlaruner des Empfängers
(1) mit unmittelbar von der Strahlenquelle (2) oder der streuenden Fläche (11) kommenden Strahler, verhindernde
Abschirmung (12,13) aufweist./
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch -oker.r.-zeichnet,
da3 der Xörser (3) zur /erwenc-r.- ues tastkopf
as mit mehreren Strahlenteiler. '^Z) mehrere
strahlenstreuende Flächen (11) aufweist, von denen Je eine zwischen jeder Strahlenquelle (2) und der
abzutastenden Fläche (o) angeordnet ist/
α a a a
se ·
-S-
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, dais der Bereich als Aussparung (4,5) ausgebildet ist. ,
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekenr.zelehnet
, daä aie als Kanal ausgebildete Aussparung
(4S5) an ihrem einen Ende eine grössere Querschnittsfläche als an ihrem anderen Ende aufweist und daß
zumindest ein Teil (11) der die Aussparung begrenzenden Innenfläche als strahlenstreuende Fläche ausgebildet
ist t/ .
6. Vorrichtung nach Anspruch k oder 5, dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest ein Teil (5) der Aussparung zur Bildung der Abschirmung eine strahlenundurchiässige
Innenfläche (12) aufweistv
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daS die Innenfläche (11) der Aussparung It. Bereich
des Endes mit dem grösseren Querschnitt strahler.-
! streuend und der restliche. Teil (12) der Innenfläche
• strahlenuncurchlässig ausgebildet ist.
;
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeich
net , da.V sich die strahlenstreuer.de und die strahlenundurchlässige
Teilfläche (11 bz:·:. 12) unter Slidung
einer von der Aussparung aus gesehen konvexen Kante schneiden./-
9. Vorrichtung nach einein der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der -Körper (3) zumindest
eine strahlenstreuende Fläche (10) aus serhalb der Aus-sparung aufweist./
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet j daß der Körper (3) zur Verwendung in photoelektrischen Tastköpfen aus einem
lichtdurchlässigen Stoff besteht y
111
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| US479178A US3396281A (en) | 1965-08-12 | 1965-08-12 | Reflective photoelectric pickups |
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| DE6603111U true DE6603111U (de) | 1969-11-13 |
Family
ID=23902968
Family Applications (1)
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| DE (1) | DE6603111U (de) |
Families Citing this family (3)
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| US3041462A (en) * | 1959-02-10 | 1962-06-26 | Burroughs Corp | Position indicating apparatus |
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1965
- 1965-08-12 US US479178A patent/US3396281A/en not_active Expired - Lifetime
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- 1966-08-10 DE DE6603111U patent/DE6603111U/de not_active Expired
Also Published As
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