DE660372C - Verfahren zur Befestigung von metallischen Auflagerringen an den Austrittsstellen von Kanaelen in sanitaeren Anlagen - Google Patents

Verfahren zur Befestigung von metallischen Auflagerringen an den Austrittsstellen von Kanaelen in sanitaeren Anlagen

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DE660372C
DE660372C DEE45990D DEE0045990D DE660372C DE 660372 C DE660372 C DE 660372C DE E45990 D DEE45990 D DE E45990D DE E0045990 D DEE0045990 D DE E0045990D DE 660372 C DE660372 C DE 660372C
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recess
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metallic
recesses
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03CDOMESTIC PLUMBING INSTALLATIONS FOR FRESH WATER OR WASTE WATER; SINKS
    • E03C1/00Domestic plumbing installations for fresh water or waste water; Sinks
    • E03C1/12Plumbing installations for waste water; Basins or fountains connected thereto; Sinks
    • E03C1/22Outlet devices mounted in basins, baths, or sinks

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Sink And Installation For Waste Water (AREA)

Description

  • Verfahren zur Befestigung von metallischen Auflagerringen an den Austrittsstellen von Kanälen in sanitären Anlagen Die Erfindung behandelt ein Verfahren zur Befestigung von metaläschen Auflagerringen an den Austrittsstellen von Kanälen, die in sanitären Anlagen aus nicht formgenau verarbeitbaren Werkstoffen, z. B. keramischen Stoffen, ausgespart sind. Während sich met;illische Hülsen, die sich über die ganze Länge seines derartigen zylindrischen Kanales oder Kanalteiles erstrecken, verhältnismäßig einfach durch Kitte oder Verschraubungen befestigen lassen, entsteht bei den kurzen metallischen Auflagerringen eine Schwierigkeit an der Stellte, an der die genau zylindrisch herstellbane Innenbohrung des metallischen Auflagerringes in die nicht genau zylindrisch herstellbare Innenbohrung des keramischen Kanalres übergeht. Würde man die Stirnflächen beider Bohrungen stumpf gegeneinanderstoßen lassen, so entstehen vorspringende oder zurücktretende Teile, die, Anlaß zum Festsetzten von Fremdteilen (Verschimutzungen o. dgl.) bieten könnten. Die Stoßstelle würde sich dann nur umgenügend reinigen oder sauberhalten lassen.
  • Auch das Hilfsmittel, daß zwischen beiden Stirnkanten ein Spalt vorgesehen wird, der durch Kitt, Zement o. dgl. ausgefüllt wird, hat nicht zu einer befriedigenden Lösung der gestellten Aufgable geführt, da Kitte; Zemente o. dgl. durch die Dauerbeanspruchungen durch Stoßkräfte bald rissig werden und dadurch Anlaß zum Festsetzen von Verunreü-iigungen bieten. Zudem nehmen die Kitte schon nach kurzem Gebrauch infolge Eindritngens von Schmutzwasser in ihre feinen Poren ein unschönes Aussehen an.
  • Die Erfindung sucht diese Schwierigkeiten dadurch zu beseitigen, daß der metallische Auflagerring in einer an der Austrittsstelle des Kanales vorgesehenen Aussparung auf eine Zwischenlage aus nachgiebigem Metall, z. B. Blei, a@ufgepreßt, dann in dem z. B. aus keramischem Stoff bestehenden Körper der sanitären Anlage festgemacht und schließlich das in das Kanalinnere ausgetretene überschüssige, nachgiebige Metall entfernt wird. Auf diesle Weise gelingt es, einen vollständig glatten und dauernd sauber zu erhaltenden Übergang zwischen der glatten Innenwand des metallischen Ringes und der glasierten Innenwand des Kanales des keramischen Körpers herbeizuführen.
  • Als Befestigungsmittel, die erst nach dem Zusammenpressen der Zwischenlage aus nachgiebigern Metall in dien freien Raum hinter dem Auflagerring eingebracht werden, können Schrauben, Bolzen oder Ausfüllungen mit einer Füll- oder Bindemasse, z. B. Schwefel, Zement, Kitt oder flüssiges Metall, Verwendung finden. Diese Befestigungsmittel dienen in der Hauptsache nur dazu, den Auflagerring in seiner endgültigen Lage gegen Versc'hii«-bongen in seitlicher oder senkrechter Rieh-' twng zu sichern, die z. B, leicht dann eire, treten könnten, wenn das in das Kanalinnere ausgetretene überschüssige, nachgiebige Metall entfernt wird. Zum Einbringen dies Füll-oder Befestigungsmittels hinter dien Auflagerring werden Öffnungen oder Ausnehmungen im keramischen Körper der sanitären Anlage vorgesehen.
  • Handelt es sich um .das Einsetzeai von gut vernickelten oder polierten Auflagerringen, so empfiehlt res sich, um Beschädigungen dies Ringes beim Festpressen auf seiner nachgiebigem Zwischenlage zu vermeiden, den Ring aus zwei Teilen bestehen zu lassen, von dienen der untere gemäß dem Verfahren nach der Erfindung in die Ausnehmungen eingebracht ist, während der andere abnehmbar auf den erstgenannten Teil aufgesetzt ist und auf diese Weise ohne Störung des unteren Teiles leicht abgenommen werden kann. Bei dieser Ausführung kann auch der in der Ausnehmung des keramischen Körpers zu befestigende Teil Aussparungen zur Einführung von Befestigungsmitteln besitzen, .die dann durch dien aufgeschraubten, das Auflager @enthaltenden Ringteil abgedeckt werden.
  • Auf der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele zur Erläuterung des Verfahrens nach der Erfindung veranschaulicht.
  • Fig. i bis 9 zeigen die Befestigung von Ventilsitzringen am Eingang des Ablaufkanales.
  • Fig. io zeigt .die Befestigung eines Anschlußringes für das Ablaufrohr am unteren Ende! des Ablaufkanales.
  • Fig. i i erläutert das Festziehen der Ventilsitzringe, gemäß Fig. i bis 9.
  • Fig. 12 . erläutert das gleichzeitige Festziehen eines Ventilsitzringes und eines Anschlußringes.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. i ist zwischen Ventilsitzring 3 und dem Grund der Ausnehmung 7 ein Ring 4 aus Plastischer Masse, beispielsweise aus Bleieingefügt. Die beim Einpressen des Ventilsitzes in das Kanalinnere vortretende plastische Masse wird auch hier nach Fertigstellung der Verbindung entfernt, um reinen glatten Kanal 2 zu Schaffen. Ringnuten 31 an der Außenseite des Ventilsitzringes sollen reine bessere Abbindung zwischen Füllmasse und Metalleinsatz ermöglichen.
  • Aus Fig.2 ist zu entnehmen, daß statt der Schrauben auch einfache Stifte 14 durch die Öffnungen 6 in Bohrungen des Metalleinsatzes reingeführt werden können. Diese Stifte werden dann in die Füll- oder Bindemasse eingebettet. Fig.3 zeigt wieder die :durch die öffnungen 6 eingeführten Schrauben, 14, doch ist zwischen Metalleinsatz 3 und Grund der Ausnehmung eine zusammendrück-::ligre Weichmetalleinlage 4 eingeschaltet. Diese Weichmetalleinlage kann auch die in Fig. 4 wiedergegebene Form 13 erhalten.
  • Bei der Ausführung nach Fig. 5 ist in die Ausnehmung des Beckens i :eine plastische Masse 20 eingepreßt worden, die in Rillen ziy der Ausnehmung und 212 des Metalleinsatzes eindringt. lm Beispiel der Fig.6 besteht der Metalleinsatz 3 aus zwei Teilen 3a und 311, die - miteinander verschraubt sind. Da nur der untere Teil durch Weichmetalleinlage 4, Schrauben 14 und Füllmasse 8 in der Beckenausnrehmung festgehalten wird, kann der die eigentliche Sitzfläche enthaltende obere Teil 3b, wenn die Vernickelung zu erneuern ist oder in .sonstigen Bedarfsfällen, herausg: -schraubt werden, ohne .daß die eigentliche Befestigung zerstört werden muß.
  • Bei allen bisher beschriebenen Ausführungsbeispi,elen sind Öffnungen 6 zur Einführung der Befestigungsmittel vorgesehen, die .die Becken- oder Wannenwand und damit die für ein gutes Aussehen so wichtige geschlossene Außenfläche stören. Bei den Ausführungsbeispielen nach' deai Fig. 7 bis 9 sind deshalb die Ausnehmungen 6 nicht ,ganz nach außen durchgeführt. Die Einführung der Befestigungsmasse erfolgt vielmehr durch Aussparungen 61 im Ventilsitzring. Wenn man gemäß der Ausführung nach den Fig. 7 und 8 den Ventilsitzring entsprechend Fig.6 in zwei miteinander verschraubbare Teile 3a und 36 zerlegt und die Aussparungen 61 nur im unteren Ringteil 3a vorsieht, werden diese Aussparungen durch den -aufgeschraubten Sitzring 31, verdeckt.
  • Die Befestigungsschrauben 14 können von innen durch Gewindebohrungen des unteren Ringteils 3a in die Ausnehmungen 6 eingefühlt werden. Bei Fig.9 sind diese Schrauben 14 gegen den Rand der Ausnehmungren 6 abgestützt, um reinen besseren Halt des unteren. Ringteiles 3a beim Ausgießen mit der Befestigungsmasse zu erzielen.
  • Beim Ablaufstutzen .nach Fig. i o kommt ein mit Flansch versehenes kurzes RohrstÜak 34 als Metalleinsatz in Frage. Der Metalleinsatz legt sich unter Vermittlung des aus plastischer Masse bestehenden Ringes 40 ;gegen _ den Grund der Ausnehmung 32. Sägezahnar tige Rillen 33 in der Ausnehmung und ähnliche Rillen 35 am Metalleinsatz 34 sorgen für gute Haftung der Binde- und Füllmasse. Letztere kann durch die Öffnung 39 in,der Wand dies Beckens i eingefüllt werden, außerdem kann noch Einfüllung durch eine oder mehrere öftnungen 37 im Flansch des Mietalleinsatzes lerfolgen. Eine in die öffnung 39 ragende und in die Masse 8 eingebettetie Schraube 38 sorgt für einen. sicheren Halt des Einsatzes in der Beckenausnehmung 32. Indien Einsatz 34. kann dann das Ablaufrohr 30 eingeschoben werden, das durch eine mit Schrauben 45 angezogene Stopfbuchsbrille 43 und Dichtung 4.2 .abgedichtet wird.
  • In Fig. 11 ist dargestellt, wie das Einpri:ssen des 1YIetallsitzringes 3 lulter Zusammeilpressung der plastischen Zwischenlage .l erfolgt. Eine dem später zu verwendenden Ventilkopf entsprechende Platte 52 wird über die Unterlagsplatte 54 mittels der Mutter 55 und des Gewindes 53 des Schraubenbolziens 5o in Richtung dies Pfeiles /l gegen den unteren Kopf 51 des Schraubenbolzens angezogen, der sich gegen den unteren Rand dies Ablaufstutzens 2 legt. Der ausgeübte Druck erfolgt zentral in Richtung der Achse x-x .des Ablaufstutzens 2 und bewirkt ein Zusammendrücken der Zwischienlagie q.. In dien Hohlraum unterhalb des durch die schräge Kante 31 begrenzten Kragens des Ventilsitzringies wird die Binde- und Füllmasse 8 leingeführt.
  • Fig. 12 veranschaulicht die gleiche Schraub-oder Klemmvorrichtung zum gleichzeitigen Eindrücken dies Ventilsitzriages nach Fig. 6 und des Ablaufstutzens nach Fig. i o in Ausnehmungen des Ablaufkanals 2 unter Zusammenpriessung der Zwischenlagen 4. und 4.o. Selbstverständlich können auch andere Vorrichtung:en für die genannten Zwecke Verwendung finden. Diese können auch nur in den Kanal 2 eingeführt werden und brauchen nicht durch diesim hindurchgeführt zu «>erden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Befestigung von metallischen Auflagerringen an den Austrittsstellen von Kanälen, die in sanitären Anlagen ,aus nicht formgenau verarbeitbaren Werkstoffen, z. B. keramischün Stoffen, ausgespart sind, dadurch gekennzeichnet, -daß der metallische Auflagerring in einer an der Austrittsstelle des Kanals vorgesehenen Aussparung auf eine Zwischenlage aus nachgiebigem Metall, z. B. Blei, aufgepreßt, dann in dem z. B. aus kieramischem Stoff bestehenden Körper der sanitären Alllage festgemacht und s.clili,-ßlich das in das Kanalinnere ausgetretene überschüssige, nachgiebige Metall entfernt wird, um feinen glatten Übergang zwischen der Innenwand des metallischen Ringes und der Innenwand des keramischen 1iörpers herbeizuführen.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, d.aß der metallische Auflag@erring in seiner Aussparung durch Befestigungsmittiel, z. B. Schrauben, Bolzen, Zement, Kitt usw., gehalten wird, idie in öffnungen oder Ausnehmungen des keramischen Körpers eingeführt sind, welche in der für den Auflagerring vorgesehenen Aussparung des keramischen Körpers münden. '
  3. 3. Für die Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 2 verwendbarer Auflagerring, dadurch gekennzeichnet, d@aß dieser Ring ;aus zwei Teilen (3a, 3bb) besteht, von denen der untere (3a) in die Ausnehmutigen (6) ieingebr,acht ist, während ider andere (3U) abnehmbar auf dien erstgenannten Teil (3a) aufgesetzt ist und auf diese Weise ohne Störung der eigentlichen Befestigungsmittel (14, 6) leicht abgenommen werden kann. q.. Auflagerring nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der in der Ausnehmung dies keramischen Körpers zu befestigende Teil Aussparungen zur Einführung von Befestigungsmitteln besitzt, die durch den das Auflager enthalt#und°ia Teil abgedeckt werden.
DEE45990D 1934-03-16 1934-09-11 Verfahren zur Befestigung von metallischen Auflagerringen an den Austrittsstellen von Kanaelen in sanitaeren Anlagen Expired DE660372C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1997040235A1 (de) * 1996-04-24 1997-10-30 Domenico Angelillo Verfahren zur erneuerung eines ablaufventils
EP3868965A1 (de) * 2020-02-24 2021-08-25 Geberit International AG Ablaufsystem für ein waschbecken

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1997040235A1 (de) * 1996-04-24 1997-10-30 Domenico Angelillo Verfahren zur erneuerung eines ablaufventils
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