DE66100C - Lagerung für Wehrklappen - Google Patents

Lagerung für Wehrklappen

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DE66100C
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DE
Germany
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weir
flaps
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flap
pegs
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT66100D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. HEYN in Stettin, Grabowerstr. 6b
Publication of DE66100C publication Critical patent/DE66100C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B7/00Barrages or weirs; Layout, construction, methods of, or devices for, making same
    • E02B7/20Movable barrages; Lock or dry-dock gates
    • E02B7/40Swinging or turning gates
    • E02B7/46Gates turning round a horizontal axis arranged midway of the flap

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 84: Wasserbau.
J. HEYN in STETTIN. Lagerung für Wehrklappen.
Drehbare Wehrklappen von gröfserer Länge erhalten nach den bisher bekannten Ausführungen eine Anzahl Lager, welche die cylindrische Welle der Klappe aufnehmen und stützen. ■ Infolge des grofsen Gewichts der Wehrklappen und der schwer durchführbaren Wartung solcher Lagerungen entsteht an denselben stets eine grofse Reibung, welche die Bedienung der Klappen erschwert. Da die Klappen nur Theildrehungen auszuführen haben, so würde die Anwendung von Theilzapfen oder Schneiden ein Mittel bieten, das Reibungsmoment zu vermindern. Dieses Hülfsmittel ist jedoch nicht ohne Weiteres anwendbar, da die Klappen in ihren verschiedenen Stellungen Kräften und Beanspruchungen von wechselnder Richtung derart ausgesetzt sind, dafs leicht ein Ausheben der Klappen eintreten würde, wenn dieselben lediglich durch schneidenförmige Zapfen unterstützt wären, besonders wenn für die Bewegung der Klappen ein Hebel oder dergleichen benutzt wird, für welche ein günstiger Angriff zu suchen ist, den die schneidenförmigen Lager nicht bieten.
Nach vorliegender Erfindung wird nun eine die geschilderten Uebelstände vermeidende Lagerung dadurch erzielt, dafs die Wehrklappe lediglich durch einen oder zwei cylindrische Zapfen geführt, an Zwischenstellen aber durch schneidenförmige Zapfen gestützt wird.
Durch eine solche Lagerung wird nicht nur eine sichere Abstützung der Klappe in allen Stellungen gegen beliebig gerichtete Beanspruchungen erzielt, sondern man kann die schneidenförmigen Zapfen auch so anordnen, dafs sie die Klappe in Richtung der Hauptbeanspruchung sicher abstützen und doch das Reibungsmoment möglichst niedrig ausfällt.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, kann hierbei die Schneide a, Fig. 1, entweder am Lagerbock b, das Lager oder die Pfanne c hingegen an der Wehrklappe d befestigt sein, oder es wird umgekehrt die Schneide a an der Klappe d angebracht, wie Fig. 2 zeigt, während die Pfanne c im Lagerbock b befestigt wird.
Das eine oder auch beide Enden der Wehrklappe werden in jedem Falle durch cylindrische Zapfen unterstützt und geführt, der in beiden Figuren durch einen Kreis/" angedeutet ist; der eine oder auch beide Zapfen f gehen durch die Schleusenkammerwand und werden an dem Zapfen, Hebel, den Rädern u. s. w. angebracht, auf welche Kräfte oder Gewichte einwirken.
Die Anzahl der schneidenförmigen Zapfen richtet sich nach der Länge der Wehrklappe. Bei der in Fig. 2 gezeichneten Anordnung kann der Zapfen α auch durchgehen, d. h. so lang wie die Wehrklappe gewählt werden. In jedem Falle empfiehlt es sich, die Wehrklappe in Richtung ihrer geometrischen Drehachse zu versteifen, beispielsweise mittelst der U-Eisenschienen e. Bei der in Fig. 1 dargestellten Einrichtung umfafst der an diesen Schienen e befestigte Deckel i den schneidenförmigen, vom Lagerbock b getragenen Zapfen a, so dafs die
Möglichkeit des Anhebens der Wehrklappe ausgeschlossen ist.
Will man bei dieser Lagerung eine abgeschlossene Kammer C bilden, so kann man nach Fig. ι an der Wehrklappe d ein Cylindersegment g anordnen, das bei h an der Wand B abgedichtet wird. Bei durchgehendem Zapfen a, Fig. 2, ist ein solcher Abschlufs durch passende Gestaltung des Lagerbockes b erzielbar.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An der durch Patent No. 65252 geschützten Ueberfallwehrklappe mit durch eine oder beide Seitenwandungen der Wehrkammer reichenden und hier mittelst cylindrischer Zapfen (f) gelagerten Welle die Abstützung der letzteren zwischen ihren cylindrischen Zapfen durch schneidenförmige Zapfen (a).
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT66100D Lagerung für Wehrklappen Expired - Lifetime DE66100C (de)

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