DE66100C - Lagerung für Wehrklappen - Google Patents
Lagerung für WehrklappenInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02B—HYDRAULIC ENGINEERING
- E02B7/00—Barrages or weirs; Layout, construction, methods of, or devices for, making same
- E02B7/20—Movable barrages; Lock or dry-dock gates
- E02B7/40—Swinging or turning gates
- E02B7/46—Gates turning round a horizontal axis arranged midway of the flap
Landscapes
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 84: Wasserbau.
J. HEYN in STETTIN. Lagerung für Wehrklappen.
Drehbare Wehrklappen von gröfserer Länge erhalten nach den bisher bekannten Ausführungen
eine Anzahl Lager, welche die cylindrische Welle der Klappe aufnehmen und stützen. ■ Infolge des grofsen Gewichts der
Wehrklappen und der schwer durchführbaren Wartung solcher Lagerungen entsteht an denselben
stets eine grofse Reibung, welche die Bedienung der Klappen erschwert. Da die Klappen nur Theildrehungen auszuführen haben,
so würde die Anwendung von Theilzapfen oder Schneiden ein Mittel bieten, das Reibungsmoment zu vermindern. Dieses Hülfsmittel ist
jedoch nicht ohne Weiteres anwendbar, da die Klappen in ihren verschiedenen Stellungen
Kräften und Beanspruchungen von wechselnder Richtung derart ausgesetzt sind, dafs leicht
ein Ausheben der Klappen eintreten würde, wenn dieselben lediglich durch schneidenförmige
Zapfen unterstützt wären, besonders wenn für die Bewegung der Klappen ein Hebel oder
dergleichen benutzt wird, für welche ein günstiger Angriff zu suchen ist, den die
schneidenförmigen Lager nicht bieten.
Nach vorliegender Erfindung wird nun eine die geschilderten Uebelstände vermeidende
Lagerung dadurch erzielt, dafs die Wehrklappe lediglich durch einen oder zwei cylindrische
Zapfen geführt, an Zwischenstellen aber durch schneidenförmige Zapfen gestützt wird.
Durch eine solche Lagerung wird nicht nur eine sichere Abstützung der Klappe in allen
Stellungen gegen beliebig gerichtete Beanspruchungen erzielt, sondern man kann die
schneidenförmigen Zapfen auch so anordnen, dafs sie die Klappe in Richtung der Hauptbeanspruchung
sicher abstützen und doch das Reibungsmoment möglichst niedrig ausfällt.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, kann hierbei die Schneide a, Fig. 1, entweder am
Lagerbock b, das Lager oder die Pfanne c hingegen an der Wehrklappe d befestigt sein,
oder es wird umgekehrt die Schneide a an der Klappe d angebracht, wie Fig. 2 zeigt,
während die Pfanne c im Lagerbock b befestigt wird.
Das eine oder auch beide Enden der Wehrklappe werden in jedem Falle durch cylindrische
Zapfen unterstützt und geführt, der in beiden Figuren durch einen Kreis/" angedeutet ist;
der eine oder auch beide Zapfen f gehen durch die Schleusenkammerwand und werden an dem
Zapfen, Hebel, den Rädern u. s. w. angebracht, auf welche Kräfte oder Gewichte einwirken.
Die Anzahl der schneidenförmigen Zapfen richtet sich nach der Länge der Wehrklappe.
Bei der in Fig. 2 gezeichneten Anordnung kann der Zapfen α auch durchgehen, d. h. so lang
wie die Wehrklappe gewählt werden. In jedem Falle empfiehlt es sich, die Wehrklappe in
Richtung ihrer geometrischen Drehachse zu versteifen, beispielsweise mittelst der U-Eisenschienen
e. Bei der in Fig. 1 dargestellten Einrichtung umfafst der an diesen Schienen e
befestigte Deckel i den schneidenförmigen, vom Lagerbock b getragenen Zapfen a, so dafs die
Möglichkeit des Anhebens der Wehrklappe ausgeschlossen ist.
Will man bei dieser Lagerung eine abgeschlossene Kammer C bilden, so kann man
nach Fig. ι an der Wehrklappe d ein Cylindersegment g anordnen, das bei h an der Wand B
abgedichtet wird. Bei durchgehendem Zapfen a, Fig. 2, ist ein solcher Abschlufs durch passende
Gestaltung des Lagerbockes b erzielbar.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:An der durch Patent No. 65252 geschützten Ueberfallwehrklappe mit durch eine oder beide Seitenwandungen der Wehrkammer reichenden und hier mittelst cylindrischer Zapfen (f) gelagerten Welle die Abstützung der letzteren zwischen ihren cylindrischen Zapfen durch schneidenförmige Zapfen (a).Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE66100C true DE66100C (de) |
Family
ID=339836
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT66100D Expired - Lifetime DE66100C (de) | Lagerung für Wehrklappen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE66100C (de) |
-
0
- DE DENDAT66100D patent/DE66100C/de not_active Expired - Lifetime
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