DE661045C - Verfahren zur Herstellung eines Leuchtschirmes fuer Braunsche Roehren - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Leuchtschirmes fuer Braunsche Roehren

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DE661045C
DE661045C DEF80452D DEF0080452D DE661045C DE 661045 C DE661045 C DE 661045C DE F80452 D DEF80452 D DE F80452D DE F0080452 D DEF0080452 D DE F0080452D DE 661045 C DE661045 C DE 661045C
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DE
Germany
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emulsion
fluorescent screen
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luminous
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Expired
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DEF80452D
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English (en)
Inventor
Dr Erich Schwartz
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Robert Bosch Fernsehanlagen GmbH
Original Assignee
Fernseh GmbH
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J9/00Apparatus or processes specially adapted for the manufacture, installation, removal, maintenance of electric discharge tubes, discharge lamps, or parts thereof; Recovery of material from discharge tubes or lamps
    • H01J9/20Manufacture of screens on or from which an image or pattern is formed, picked up, converted or stored; Applying coatings to the vessel
    • H01J9/22Applying luminescent coatings
    • H01J9/221Applying luminescent coatings in continuous layers
    • H01J9/223Applying luminescent coatings in continuous layers by uniformly dispersing of liquid

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Luminescent Compositions (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung eines Leuchtschirmes für Braunsche Röhren Die Erfindung betrifft Verfahren zur Herstellung von Leuchtschirmen, insbesondere für Braunsche Röhren, z. B. Fernsehröhren, Oszillographenröhren u. dgl.
  • Bei den bisherigen Schirmherstellungsverfahren ging man im allgemeinen so vor, daß man -das Leuchtmaterial unter Zuhilfenahme von Bindemitteln auf den Boden der Braunschen Röhre aufstäubte, wobei darauf geachtet wurde, .daß eine Umhüllung der Leuchtkörner durch das Bindemittel vermieden wurde. Dabei wurde das Material meistens durch Düsen aufgestäubt. Dieses Verfahren setzt voraus, daß das Leuchtkorn sandartig rieselt, so daß Materialien mit extrem feinem Korn, besonders noch dann, wenn sie schwach hygroskopisch sind, für dieses Verfahren ungeeignet sind. Ein weiterer Nachteil des Verfahrens entsteht ganz allgemein dadurch, daß die neuere Entwicklung Röhren mit engem Hals bevorzugt, so daß es Schwierigkeiten macht, die Bestäubungsdüsen, die für das bekannte Verfahren notwendig sind, in den Röhrenhals einzubringen.
  • Nun ist gleichzeitig die alte Forderung, einen Leuchtschirm mit nacktem Korn zu haben, durch die letzte Entwicklung der Kathodenstrahltechnik insofern überholt, als bei den heute üblichen hohen Elektronengeschwindigkeiten (6 bis z 8 kV) eine dünne Bindernittelhaut die Leuchtfähigkeit der Schicht praktisch nicht beeinflußt. Andererseits hat sie aber gewisse Vorteile, die es lohnend machen, zu Schirmen zurückzukehren, bei denen das Leuchtmaterial mit dem Bindemittel zugleich aufgetragen ist. Solche eingebetteten Körner sind weitaus robuster gegen intensive Kathodenstrahlbeschießung und gegen irgendwelche für die Leuchtmasse schädlichen Dämpfe, die bei der Herstellung der Braunschen Röhre häufig auftreten und die Leuchtfähigkeit des Schirmes beeinträchtigen oder zerstören. Die alte Methode, das Material mit dem Bindemittel zu einem Lack anzurühren und mit einem Pinsel aufzutragen, ist insofern nicht mehr gangbar, als die Anforderungen an die Güte des Leuchtschirmes erheblich gesteigert worden sind und die modernen Leuchtfarben (meistens Zinkcadmiumsulfid) nicht mehr die Feinkörnigkeit besitzen, um einen homogenen Lack zu liefern. Neuerdings ,geäußerte Vorschläge, die Emulsion zu spritzen, scheitern an der Schwierigkeit, ,die Spritzdüse in die engen Röhrenhälse einzuführen, und daran, daß der konische Teil der Wand nur schwer von Leuchtmaterial frei zu halten ist.
  • Das Verfahrender vorliegenden Erfindung umgeht diese Schwierigkeiten. Gemäß der Erfindung wird die in bekannter Weise hergestellte und in die Röhre eingebrachte Emulsion durch Zentrifugieren gleichmäßig auf den Schirmträger verteilt. Man rührt das Leuchtmaterial mit denn Bindemittel zu einer Aufschwernmung an, die in geeigneter Menge z. B. mit .einer Pipette auf den im Röhrend innern befindlichen Schirmträger aüfgebraclt wird. Dann wird der Kolben -in schnlle axiale Drehung versetzt, so daß die Leuchtemulsion durch Zentrifugalkraft als ebene Schicht gleichmäßig dick über den Schirmträger ausgeschleudert wird. Während dieses Drehens wird zweckmäßig Luft oder Stickstoff über den Schirm geblasen und so eine beschleunigte Trocknung des Leuchtschirmes herbeigeführt. Die Konzentration des Bindemittels und des Leuchtmaterials und die Drehgeschwindigkeit, mit der der Schirm ausgeschleudertwird, müssen aufeinander abgestimmt werden. Dabei ist es erforderlich, nähfließende Aufschwemmungen mit großer Geschwindigkeit, dünnflüssige Aufschwemmungen mit kleiner Drehgeschwindigkeit über den Schirm auszuschleudern. Da man also die Viscosität der Flüssigkeit bis zu einem gewissen Grade mit der Drehgeschwindigkeit kompensieren kann, besteht die Möglichkeit, die Viscosität durch passende Konzentration des Bindemittels frei zu wählen, und es ergibt sich infolgedessen der weitere Vorteil, daß man die Bindemittelkonzentration gerade auf dasjenige Maß bringen kann, bei dem die Haftfähigkeit der Schicht noch hinreicht, ohne daß die den Kathodenstrahl bremsende Wirkung der Bindemittelhaut ungünstig in Erscheinung tritt. Schirme, die nach dem beschriebenen Verfahren hergestellt werden, erhalten von selbst die kreisförmige Gestalt, wie sie bei Braunschen Röhren meist notwendig ist, wobei Verunreinigungen der übrigen Röhrenwand automatisch vermieden werden. Man wird mit Vorteil die aufgebrachteMenge Leuchtemulsion so bemessen, daß die Leuchtschicht sich gerade auf die geforderte Flächengröße ausbreitet und der AuSbreitune-SYOrzan Q' in dem Moment beendet
    Rand des Schirmes hineinzentrifugieren, so daß auch dann noch die Schichtdicke des Leuchtschirmes sicher eingehalten werden kann. Der Überschuß am Rand wird mit geeigneten Mitteln, z. B. durch Absaugen, Abwischen o. d,1:; entfernt. Als Bindemittel verwendet man mit Vorteil das für Leuchtschrmherstellung bereits mehrfach verwendete Kaliumsilicat, und zwar in einer Konzentration von beispielsweise etwa 25 Gewichtsprozenten in Wasser oder weniger, während als Leuchtmaterial Materialien mit einer maximalen Korngröße von o,oi mm benutzt tvr-rrl"n

Claims (3)

  1. PATRNTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung eines Leuchtschirmes für Braunsche Röhren, bei dem das mit einem Bindemittel, z. B. 25prozentigem Wasserglas, zu einer Emulsion aufgeschwemmte Leuchtmaterial auf den im Röhreninnern befindlichen Schirmträger aufgebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß die gleichmäßige Verteilung der Emulsion auf dem Schirmträger durch Zentrifugieren erfolgt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Materialien mit einer maximalen Korngröße von o,oi mni Durchmesser verwendet werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß über die aufgetragene Leuchtemulsion Luft oder Stickstoff geblasen wird.
DEF80452D 1935-12-22 1935-12-22 Verfahren zur Herstellung eines Leuchtschirmes fuer Braunsche Roehren Expired DE661045C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE948026C (de) * 1944-03-08 1956-08-23 Aeg Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Leuchtschirmen, insbesondere unter Aufstaeuben des Leuchtstoffes auf den mit einem Bindemittel ueberzogenen Leuchtschirmtraeger
DE969768C (de) * 1954-01-05 1958-07-17 Westinghouse Electric Corp Verfahren fuer das Erzeugen eines Lackfilms auf dem Phosphorschirm einer Kathodenstrahlroehre
DE977342C (de) * 1951-06-20 1965-12-30 Philips Nv Verfahren zur Herstellung von Roentgenleuchtschirmen auf der Hohlseite eines Traegers mit drehsymmetrischer Oberflaeche durch Zentrifugieren

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE948026C (de) * 1944-03-08 1956-08-23 Aeg Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Leuchtschirmen, insbesondere unter Aufstaeuben des Leuchtstoffes auf den mit einem Bindemittel ueberzogenen Leuchtschirmtraeger
DE977342C (de) * 1951-06-20 1965-12-30 Philips Nv Verfahren zur Herstellung von Roentgenleuchtschirmen auf der Hohlseite eines Traegers mit drehsymmetrischer Oberflaeche durch Zentrifugieren
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