DE661105C - Spannschloss - Google Patents
SpannschlossInfo
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- DE661105C DE661105C DEN39422D DEN0039422D DE661105C DE 661105 C DE661105 C DE 661105C DE N39422 D DEN39422 D DE N39422D DE N0039422 D DEN0039422 D DE N0039422D DE 661105 C DE661105 C DE 661105C
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- Germany
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- tabs
- handlebar
- turnbuckle
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60C—VEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
- B60C27/00—Non-skid devices temporarily attachable to resilient tyres or resiliently-tyred wheels
- B60C27/06—Non-skid devices temporarily attachable to resilient tyres or resiliently-tyred wheels extending over the complete circumference of the tread, e.g. made of chains or cables
- B60C27/10—Non-skid devices temporarily attachable to resilient tyres or resiliently-tyred wheels extending over the complete circumference of the tread, e.g. made of chains or cables having tensioning means
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Steering Devices For Bicycles And Motorcycles (AREA)
- Motorcycle And Bicycle Frame (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Spannschloß, bei dem in einer Ebene liegende, in
gleichem Sinne gekröpfte Zuglaschen an einem gemeinsamen, durch einen Schlüssel drehbaren
Lenker angreifen. Jede Zuglasche ist für sich mit einem Auge an den Lenker angeschlossen,
während das andere Ende der Zuglasche die Zugkraft aufnimmt.
Derartige Spannschlösser haben den Vorteil, daß sie sich durch Umdrehung des
Schlüssels öffnen und schließen lassen.
Bisher wurden diese Spannschlösser nur für in einer Richtung liegende Zugkräfte vorgesehen.
Es besteht nun aber für viele Ver-Wendungsgebiete, z. B. für Gleitschutzketten von Kraftfahrzeugen, das Bedürfnis, mittels
eines Spannschlosses Spannwirkungen nach mehr als nach zwei einander entgegengesetzten
Zugrichtungen ausüben zu können.
Nach der Erfindung ist dies dadurch erreicht, daß an dem drehbaren Lenker drei
oder mehrere Laschen angreifen, wobei die Angriffspunkte in einem der Kräftezahl entsprechenden
regelmäßigen Vieleck auf dem Lenker angeordnet sind. Das Anspannen mehrerer Zugglieder ist somit bei diesem Mehrfachspannschloß
durch eine einzige Drehung des Schlüssels ermöglicht.
Abgesehen davon, daß man also nur ein Schloß für mehrere an einer Stelle zusammenlaufende
Ketten braucht, läßt sich dieses Schloß durch Kröpfung der Laschen im gleichen Sinne in geringen Ausmaßen gestalten.
Um das Spannschloß, nachdem es mittels des Schlüssels in seine Schließlage gebracht
ist, zu verriegeln, kann eine der gekröpften Laschen mit dem drehbaren Lenker z. B.
durch einen Stift gekuppelt sein.
Es erübrigt sich bei einer besonderen Ausführungsform diese Verriegelung, wenn in
der bei Spannschlössern mit zwei Zuglaschen bekannten Weise die Angriffspunkte der gekröpften
Zuglaschen an dem Lenker in der Schließstellung über die Kraftrichtung hinaus verschwenkt liegen. Eine Selbstentriegelung
ist bei unter Spannung stehendem Schloß verhindert. Um nun auch zu verhüten, daß
sich das Spannschloß dann von selbst öffnet, wenn die Zugglieder spannungslos werden,
dienen die Innenbegrenzungen von allen Laschenkröpfungen als Führung für je einen
Anschlagpunkt der Außenbegrenzung der benachbarten Lasche, durch dessen Anlehnung
an die Innenbegrenzung die Drehbewegung des Lenkers im Sinne des öffnens verhindert
ist. Das Schloß ist dann selbstsperrend.
Auf der Zeichnung sind mehrere Ausführungsformen des neuen Spannschlosses dargestellt.
Fig. ι zeigt ein Dreifachspannschloß in der
Ansicht und in geschlossenem Zustand.
Fig. 2 ist die Draufsicht der Fig. 1.
Fig. 3 zeigt das Schloß nach Fig. 1 in geöffnetem Zustand.
Fig. 4 zeigt eine andere Ausführungsform des Schlosses in der Seitenansicht und in geschlossenem
Zustand.
Fig. 5 ist die Draufsicht nach Fig. 4.
Fig. 6 zeigt das Schloß nach Fig. 4 in geöffnetem Zustand.
Fig. 7 zeigt ein Vierfachspannschloß in
der Seitenansicht und in geschlossenem Zustand.
Fig. 8 ist die Seitenansicht der Fig. 7. ·
Fig. 9 zeigt das Schloß nach Fig. 7 in geöffnetem Zustand. ■.',:..;
Bei den Ausführungsformen des Mehrfach^ Spannschlosses nach Fig. 1 bis 3 sind drei
Zuglaschen 1, 2, 3 vorgesehen, die in einer Ebene liegen und in gleichem Sinne gekröpft
sind. Die Augen ia, 2a, 3° der Laschen sind
mit einem gemeinsamen, aus einer rechteckigen Platte bestehenden Lenker 4 durch Schrauben
5 verbunden. Die Angriffspunkte dieser Laschen liegen auf einem regelmäßigen Dreieck.
Dabei ist die Krümmung der Laschem, 2, 3 derartig, daß in der Schließlage des
Spannschlosses gemäß Fig. 1 die Laschen 1 und 2 von ihrem Anlenkpunkt aus nach zu
einander entgegengesetzten Richtungen hin liegen, während die Lasche 3 in einer Richtung
liegt, die quer dazu steht. Ferner liegt dabei das Auge 311 der Lasche 3 zwischen dem
Auge 2" der Lasche 2 und der Lasche 1. Es
hintergreifen sich also die Laschen in gleichem Sinne mit ihren Kröpfungen.
An den freien Enden sind die Laschen 1,2,3
mit Haken 6 versehen, mit denen die Zugglieder 7, 8, 9 in Eingriff gebracht werden.
Der gemeinsame Lenker 4 ist mit einem Vorsprung 10 versehen, der dem Schlitz des
Schlüssels ii entspricht, um mittels dieses Schlüssels den Lenker um seine Achse drehen
zu können. Ferner hat der Lenker 4 ein Loch 12 und der Hebel 1 ein Loch 13, so daß in
der Schließlage diese beiden Glieder mittels eines Splintes 14 miteinander verbunden werden
können, also das Schloß verriegelt ist.
Wird dieses Dreifachspannschloß aus der Offenlage nach Fig. 3 in die Schließlage nach
Fig. ι durch Drehen des Lenkers 4 gebracht, so schiebt sich das Auge 3e der Lasche 3
zwischen die Laschen 2 und 1 ein. Dabei wird gleichzeitig in drei verschiedenen Richtungen
ein Zug ausgeübt, so daß die Zugglieder 7, 8, 9 angespannt werden.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 bis 6 ist das Spannschloß selbstsperrend gemacht.
Es greifen auch hier die drei Laschen 15, 16,
17 an dem gemeinsamen Lenker an, der aus zwei miteinander verbundenen Platten 18, 19
besteht, welche die Augen i5a, i6°, 17° der
Laschen zwischen sich fassen. Alle drei Laschen sind so gekröpft, daß ihre Angriff spunkte
amLenker 18,19 in der inFig.4 dargestellten Schließlage über die Kraftrichtung
hinaus verschwenkt liegen und mit ihren Augen die benachbarte Lasche in gleichem
Sinne hintergreifen. Die Lasche 15 ist ferner
einerseits so ausgestaltet, daß ihre Innenwand 20 als Führung für den äußersten Punkte
der Außenwand der benachbarten Lasche 17 dient. Die Lasche 17 ist so gekrümmt, daß
ihre Innenwand 21 als Führung für den äußersten Punkt z1 der Außenwand der Lasche
16 -dient. Die Lasche 16 ist schließlich so ge-.
krümmt, daß ihre Innenwand 22 als Führung '¥ür den äußersten Punkt 2° der Außenwand
der Lasche 15 dient.
Die Platte 18 des Lenkers ist mit einer rechteckigen Aussparung 23 versehen, in die
ein Schlüssel 24 mit einem vierkantigen Ansatz einführbar ist.
Wird dieses Dreifachspannschloß durch Drehung des Lenkers 18, 19 um seine Mittelachse
aus der Offenlage nach Fig.*6 in die Schließlage nach Fig. 4 gebracht, so führen
sich die Punktes, z1, z~ der Laschen 17, 16,
15 an den Innenwandungen 20, 21, 22. Dabei ist, wie aus Fig. 4 hervorgeht, der Spielraum
zwischen den einzelnen Laschen in der Schließlage des Schlosses sehr gering. Wirken auf
das Spannschloß in der Schließlage andere Kräfte^ als solche, die durch Drehen des Lenkers
18, 19 erzeugt werden, so tritt eine Selbstsperrung des Schlosses ein. Das Schloß
kann sich also unter der Wirkung derartiger ungewollter Kräfte, z. B. Fliehkräfte, nicht
öffnen. Läßt daher die Spannung der Zugglieder 7, Si 9 nach, so öffnet sich das Schloß
nicht von selbst; es dient vielmehr jede Lasche 15, 16, 17 als Anschlag für die benachbarte
Lasche. Es legt sich also dann die Lasche 16 mit dem Anschlagpunkt z1 gegen die Lasche
17, diese Lasche mit dem Punkt 2 gegen die Lasche 15 und diese Lasche mit dem Punkt s'2
gegen die Lasche 16.
In Fig. 7 bis 9 ist ein Spannschloß dieser
Bauart dargestellt, bei dem vier in einer Ebene in gleichem Sinne gekröpfte Zuglaschen
25, 26, 27, 28 mit dem gemeinsamen Lenker 29 verbunden sind. Es sind also die
Angriffspunkte der Zuglaschen auf dem Lenker in einem Viereck angeordnet. Diese
Laschen sind auch so ausgebildet, daß die Innenwand der einen als Führung für den
äußersten, einen Anschlag bildenden Punkt der benachbarten dient und daß ihre Augen
in der Schließlage des Schlosses die Augen der benachbarten Lasche hintergreifen. Die χ
Laschen 25, 26 greifen wieder an Zugglieder 7, 8 an, die Lasche 27 an das Zugglied 9
und die Lasche 28 an das Zugglied 30.
Es ist hierdurch ermöglicht, durch bloße Drehung des Lenkers 29 gleichzeitig in vier
verschiedenen Richtungen Zugwirkungen auszuüben. Dabei ist auch dieses Schloß selbstsperrend.
Im Bedarfsfalle können an den gemeinsamen Lenker auch noch eine größere Anzahl
von gekröpften Zuglaschen angelenkt werden, als dargestellt ist.
Claims (4)
- Patentansprüche:ι. Spannschloß mit in gleichem Sinne in einer Ebene liegenden gekröpften Zuglaschen, von denen jede je für sich mit dem einen Auge an einem durch einen Schlüssel drehbaren Lenker angeschlossen ist, während das andere Ende die Zugkraft aufnimmt, dadurch gekennzeichnet, daß an dem drehbaren Lenker (4 bzw. 18, 19 bzw. 29) drei oder mehrere Laschen (1, 2, 3 bzw. 15, 16, 17 bzw. 25, 26, 27, 28) angreifen und die Angriffspunkte in einem der Kräftezahl entsprechenden regelmäßigen Vieleck auf dem Lenker (4 bzw. 18, 19 bzw. 29) angeordnet sind.
- 2. Spannschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Laschen so gekröpft sind, daß sich beim Drehen des Lenkers in die Schließstellung alle an sich bekannten, gekröpften Laschen in gleichem Sinne mit ihren Kröpfungen bis über die Totpunktlage hinaus hintergreifen, so daß die Selbstentriegelung bei unter Spannung stehendem Schloß verhindert ist.
- 3. Spannschloß nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Verriegelung des Schlosses in der Schließstellung eine der gekröpften Laschen mit dem drehbaren Lenker (z. B. durch einen Stift) gekuppelt ist.
- 4. Spannschloß nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenbegrenzungen (20, 21, 22) von allen Laschenkröpfungen als Führung für je einen Anschlagpunkt (z bzw. s1 bzw. z2) der Außenbegrenzung der benachbarten Lasche dienen, durch dessen Anlehnung an die Innenbegrenzung die Drehbewegung des Lenkers im Sinne des öffnens verhindert ist (Fig. 4 und 5).Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN39422D DE661105C (de) | 1936-05-01 | 1936-05-01 | Spannschloss |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN39422D DE661105C (de) | 1936-05-01 | 1936-05-01 | Spannschloss |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE661105C true DE661105C (de) | 1938-06-11 |
Family
ID=7347987
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN39422D Expired DE661105C (de) | 1936-05-01 | 1936-05-01 | Spannschloss |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE661105C (de) |
-
1936
- 1936-05-01 DE DEN39422D patent/DE661105C/de not_active Expired
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