DE661966C - Mit einer das Gut in waagerechter oder geneigter Richtung in den Sack werfenden Schleudervorrichtung ausgeruestete Vorrichtung zum Fuellen von Ventilsaecken - Google Patents

Mit einer das Gut in waagerechter oder geneigter Richtung in den Sack werfenden Schleudervorrichtung ausgeruestete Vorrichtung zum Fuellen von Ventilsaecken

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DE661966C
DE661966C DEV30290D DEV0030290D DE661966C DE 661966 C DE661966 C DE 661966C DE V30290 D DEV30290 D DE V30290D DE V0030290 D DEV0030290 D DE V0030290D DE 661966 C DE661966 C DE 661966C
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Germany
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sack
filling
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horizontal
inclined direction
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DEV30290D
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VERPACKUNGSBEDARF GmbH
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VERPACKUNGSBEDARF GmbH
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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65B—MACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B1/00—Packaging fluent solid material, e.g. powders, granular or loose fibrous material, loose masses of small articles, in individual containers or receptacles, e.g. bags, sacks, boxes, cartons, cans, or jars
    • B65B1/04—Methods of, or means for, filling the material into the containers or receptacles
    • B65B1/18—Methods of, or means for, filling the material into the containers or receptacles for filling valve-bags

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • Mit einer das Gut in waagerechter oder geneigter Richtung in den Sack werfenden Schleudervorrichtung ausgerüstete Vorrichtung zum Füllen von Ventilsäcken Die Erfindung betrifft eine Anwendung der bekannten Anordnung der Schleudervorrichtung mitsamt dem sie antreibenden Kraftspender, z. B. einem Elektromotor, auf der Lastschale von Sackfüll- und Wiegeeinrichtungen bei den bekannten Vorrichtungen zum Füllen von Ventilsäcken. Die Anwendung solcher Einrichtungen ist bereits für das Einfüllen von flockigen Stoffen, wie Federn, Kapok, Wollfasern u. dgl., vorgeschlagen worden, die sich naturgemäß nur in offene Säcke einbringen lassen, weil die Einfüllöffnungen von Ventilsäcken dafür nicht weit genug gemacht werden können, wenn nicht der sichere, selbsttätige Verschluß nach dem Einfüllen in Frage gestellt werden soll. Bei Schüttgut hielt man die Anwendung solcher Einrichtungen bisher nicht für angängig, weil die unvermeidbaren Spalten Anlaß zum Herausstauben des Gutes geben würden, ein Umstand, der bei flockigem, leichtem Gut nicht auftreten kann, weil dieses Gut nicht eigentlich staubt und jene Spalten alsbald verstopft.
  • Die Erfinderin hat aber festgestellt, daß bei geeigneter Ausbildung der Anschlüsse zwischen den ortsfesten und den am Wiegespiel teilnehmenden Bestandteilen der Einrichtung keine irgendwie störende Staubentwicklung auftreten kann. Dies läßt sich am besten durchführen, wenn die zum Aufstecken der Ventilsäcke dienende Fülldose der Schleudervorrichtungen in waagerechter oder geneigter Richtung angeordnet ist, was an sich bei solchen - Einrichtungen zum Füllen von Ventilsäcken bereits bekannt ist. Hierbei wird zugleich erreicht, daß keine senkrecht gerichteten Kräfte durch das Einschleudern des Schüttgutes hervorgerufen werden können, die das Wiegespiel schädlich beeinflussen möchten.
  • Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar und zeigt eine Sackfüllvorrichtung in Ahb. i in Seitenansicht, teilweise im Schnitt, in Abb. a in Vorderansicht.
  • Im Gestell i (Abb. i) ist der Auslauf 2 für das zu füllende Schüttgut angeordnet, der unten durch die beiden Drehklappen 3 und 4. geschlossen wird, von denen die obere Klappe 3 eine Öffnung besitzt, welche von der unteren Klappe q. überdeckt wird." Unterhalb des Auslaufes :2 ist der Wiegebehälter 5 am Waagebalken 6 aufgehängt, dessen anderes Ende die Gewichtschale 7 trägt und der im Pfannenlager 8 des Gestelles i ruht. Zwischen dem Oberrande des Wiegebehälters 5 und der Ummantelung g des Auslaufes 2 ist der aus nachgiebigem Stoff bestehende Schlauch io angebracht.
  • Im Unterteil des Behälters 5 ist das Schleuderrad i i gelagert, welches durch den Elektromotor 12 in schnellen Umlauf versetzt-' wird. Dem Motor 12 wird der Antriebsstrom,: durch die Drahtspiralen 13 zugeführt. Gelagert ist der Motor 12 auf dem Konsol 14, welches an der Außenseite des Behälters 5 vorgesehen ist. Unterhalb des Schleuderrades i i läuft der Behälter 5 in die Düse 15 aus, auf die der zu füllende Sack 16, ein Ventilsack, mit seiner Ventilöffnung aufgesteckt ist und durch den Bremshebel 17 in seiner Lage festgehalten wird.
  • Seitlich von der Düse 15 erstrecken sich vom Behälter 5 nach unten hin die beiden Arme 18, an denen, in seiner Höhenlage verstellbar, der Sackstuhl ig befestigt ist. An diesen Armen 18 sind die Achsen 2o und 20` angeordnet, welche mit gleichen, im Gestell i sitzenden Achsen 21 und 22 durch Lenker 23 und 24 gekuppelt sind. Diese Lenker 23 und 24 bilden eine Parallelführung für den gesamten amWaagebalken6 hängendenTeil der Anlage, welcher aus dem Behälter 5, dem Konsol 14 mit dem Motor 12 und den Armen 18 mit dem Sackstuhl ig sowie dem aufgesteckten Sack 16 besteht.
  • Bei geöffneten Klappen 3 und ,4 strömt das Füllgut aus dem Auslauf 2 in den Behälter 5 und wird durch das Schleuderrad i i in den Sack 16 geschleudert. Das gesamte Gut, welches sich hierbei im Behälter 5 abgesetzt hat, von dem Schleuderrad i i erfaßt ist oder in den Sack gelangte, wirkt hierbei auf die Wiegeeinrichtung. Der Waagebalken 6 beginnt daher einzuspielen, sobald die Menge des eingebrachten Gutes sich dem beabsichtigten Füllgewicht nähert, wie es durch das auf die Gewichtschale 7 gesetzte Gewicht bestimmt ist. Bei diesem Einspielen schließt der Waagebalken 6 in bekannter Weise durch hier nicht .einzeln dargestellte Mittel zunächst die obere Klappe 3, so daß nur noch ein schwacher Nachstrom von Gut durch die in der Klappe 3 vorgesehene Öffnung in den Behälter 5 einzulaufen vermag. Das letzte Einspielen des Waagebalkens 6 geht daher sehr langsam, also mit großer Wiegegenauigkeit vor sich; hierbei wird dann in gleichfalls bekannter, hier nicht einzeln veranschaulichter Weise auch die Klappe 2 geschlossen, wodurch der Nachstrom ebenfalls unterbrochen, also der Einlauf von Gut in den Behälter 5 völlig unterbunden wird.
  • Da der Motor 12 das Schleuderrad i i ununterbrochen in Drehung hält, wird das gesamte Füllgut, soweit es nicht sogleich durch den Behälter 5 hindurchgegangen ist, nunmehr "in den Sack 16 befördert. Sobald dies geschehen, wird durch Niederdrücken des Bremshebelgriffes 17 dieser Bremshebel 17 gelüftet, worauf der Sack 16 von der Düse 15 unter der Wirkung seines Eigengewichtes ab-'gleitet.
  • k - Um ein sicheres Abkippen des Sackes 16 zu ermöglichen, ist der Oberteil des Sackstuhles ig drehbar in seinem Unterteil angeordnet. Die Lenker 23 und 24 verhindern ein Schwanken der am Waagebalken 6 hängenden Anordnung, so daß durch die Betätigung des Bremshebels 17 und das Abkippen des Sackes 16 von der Düse 15 keine Störung in der Anlage hervorgerufen werden kann und auch das Aufstecken eines anderen Sackes auf die leer gewordene Düse 15 anstandslos vor sich geht.
  • Auch die Stromzuführungsdrähte 13 und der Schlauch io, welcher letztere eine Staubentwicklung am Auslauf 2 zu verhindern bestimmt ist, können bei ihrer Nachgiebigkeit das Spiel des Waagebalkens 6 nicht hemmen.
  • Ebenso ist durch den Umlauf des Motors und des Schleuderrades i i keine Störung des Wiegspiels zu befürchten, weil bei dem großen Unterschied in den Drehungs- bzw. Schwingungszahlen beider Teile die hervorgerufenen Beschleunigungen ganz verschiedene Größenordnung besitzen.
  • Im übrigen können auch Einrichtungen getroffen werden, durch die der Motor nebst dem Schleuderrad während des Wiegens oder wenigstens während der Schlußwägung, also etwa bei geschlossener Hauptstromklappe, angehalten werden.
  • Die den Sack tragende Düse kann auch waagerecht liegen, wobei dann der Bremshebel oder der Sackstuhl für die Stützung des Sackbodens fortgelassen werden kann.
  • Um die Feststauung des Füllgutes im Sack noch zu verstärken, können Klopf- oder Rüttelvorrichtungen vorgesehen werden, die auf den Sack, vorzugsweise seinen Unterteil, in bekannter Weise einwirken: Natürlich müssen diese ebenso wie die Schleudereinrichtung derart vollständig mitsamt ihrem Antrieb in dem am Waagebalken hängenden Teil der Anlage untergebracht sein, daß keinerlei Kraft auf die ortsfeste Umgebung übertragen wird.
  • Anstatt den am Waagebalken hängenden Teil der Anlage durch Lenker vor Schwingungen zu schützen, kann dieser Teil auch mit mehreren nicht in einer Ebene liegenden Stützen auf mehr als zwei Punkten des Hebelwerkes einer zusammengesetzten Balkenwaage ruhen.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung zeichnet sich durch große Einfachheit und Betriebssicherheit aus und eignet sich besonders für hohe Fülleistungen, also insbesondere für das Füllen von selbsttätig schließenden Ventilsäcken.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Die Anwendung der bekannten Anordnung der Schleudervorrichtung mitsamt dem sie antreibenden Kraftspender, z. B. einem Elektromotor, auf der Lastschale von Sackfüll- und Wiegeeinrichtungen bei den bekannten Vorrichtungen zum Füllen von Ventilsäcken mit Schüttgut, bei denen die Säcke während des Füllens auf die in waagerechter oder geneigter Richtung angeordnete Fülldüse der Schleudervorrichtung aufgesteckt werden.
DEV30290D 1934-01-14 1934-01-14 Mit einer das Gut in waagerechter oder geneigter Richtung in den Sack werfenden Schleudervorrichtung ausgeruestete Vorrichtung zum Fuellen von Ventilsaecken Expired DE661966C (de)

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DE (1) DE661966C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE930259C (de) * 1942-12-02 1955-07-14 Smidth & Co As F L Pack- und Waegemaschine fuer pulverfoermige, schwer aufzulockernde Materialien
DE955936C (de) * 1940-03-07 1957-01-10 St Regis Paper Co Fuell- und Wiegemaschine fuer einen oder mehrere Saecke mit ventilartigen Verschluessen
DE1037950B (de) * 1956-11-28 1958-08-28 Natro Cellulosa S P A Ind Imba Vorrichtung zum Fuellen von Saecken, insbesondere von Ventilsaecken, mit koernigem oder pulverigem Gut

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE955936C (de) * 1940-03-07 1957-01-10 St Regis Paper Co Fuell- und Wiegemaschine fuer einen oder mehrere Saecke mit ventilartigen Verschluessen
DE930259C (de) * 1942-12-02 1955-07-14 Smidth & Co As F L Pack- und Waegemaschine fuer pulverfoermige, schwer aufzulockernde Materialien
DE1037950B (de) * 1956-11-28 1958-08-28 Natro Cellulosa S P A Ind Imba Vorrichtung zum Fuellen von Saecken, insbesondere von Ventilsaecken, mit koernigem oder pulverigem Gut

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