DE662010C - Verfahren zum Anruf drahtloser Stationen - Google Patents

Verfahren zum Anruf drahtloser Stationen

Info

Publication number
DE662010C
DE662010C DER84199D DER0084199D DE662010C DE 662010 C DE662010 C DE 662010C DE R84199 D DER84199 D DE R84199D DE R0084199 D DER0084199 D DE R0084199D DE 662010 C DE662010 C DE 662010C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contact
relay
sign
force
recorded
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DER84199D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
RISTOW KG DR ALFRED
Original Assignee
RISTOW KG DR ALFRED
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by RISTOW KG DR ALFRED filed Critical RISTOW KG DR ALFRED
Priority to DER84199D priority Critical patent/DE662010C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE662010C publication Critical patent/DE662010C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L15/00Apparatus or local circuits for transmitting or receiving dot-and-dash codes, e.g. Morse code
    • H04L15/04Apparatus or circuits at the transmitting end
    • H04L15/22Apparatus or circuits for sending one or a restricted number of signals, e.g. distress signals

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Mobile Radio Communication Systems (AREA)

Description

  • Verfahren zum Anruf drahtloser Stationen Es sind bereits Verfahren zum Anruf drahtloser Stationen vorgeschlagen worden, bei denen der Anruf in der Weise erfolgt, daß vom Sender bestimmte Zeichen ausgesandt, von der Empfangsstation aufgenommen und über einen Gleichrichter einem elektromagnetischen Relais zugeführt werden. Dieses Relais arbeitet dann im Rhythmus der vom Sender abgegebenen Zeichen. Die Kontaktgabe dieses Relais wird entweder auf die Länge und die Zwischenräume der Kontaktzeichen kontrolliert bzw. wird nach neueren Vorschlägen ein Gleichlauf zwischen der Kontaktgabe dieses Relais und einem örtlichen Kontaktgeber in der Empfangsapparatur herbeigeführt; das Alarmsignal wird ausgelöst, sobald ein Gleichlauf zwischen den Zeichen des Senders und denen in derAufnahmeapparatur vorhanden ist. Zum Vergleichen der Zeichen werden entweder elektromagnetische Zeitrelais oder ähnlich wirkende mechanische Vorrichtungen verwendet. Obwohl diese Apparate schon eine erhebliche Vereinfachung erfahren haben, sind sie in ihrer Konstruktion immer noch reichlich kompliziert, wodurch sie verhältnismäßig teuer und störungsanfällig werden.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eineEinriehtung zumAnruf drahtloser Stationen, welche das verfolgte Ziel in möglichst sicherer Weise erreichen und die Herstellung der Einrichtung in möglichst einfacher Weise durchführen lassen. Eine sehr häufige Fehlerquelle ist durch die Notwendigkeit des gleichzeitigen Einsetzens der Zeichengabe und der Zeichenaufnahme bedingt. Entweder arbeiten die Antriebseinrichtungen ungenau, oder die Apparatur ist durch Störzeichen bereits in Bewegung gesetzt, wenn die richtigen Zeichen ihr zugeleitet werden. Um einen unbedingten Gleichlauf -zwischen Sender- und Empfängerapparatur zu erreichen, ist erfindungsgemäß ein Vorzeichen eingeführt, das von beliebiger Länge sein kann. Der Beginn des eigentlichen Zeichens setzt erst ein, sobald das Vorzeichen aufhört. Außerdem sollen Synchronmotore verwandt werden. Eine wesentliche Vereinfachung wird erfindungsgemäß dadurch erzielt, daß die letzte Achse des Synchronmotors oder eines ähnlichen Antriebswerks einen außerhalb der Achse liegenden Schwerpunkt erhält, der die Achse bei Beendigung des Zeichens oder bei Erregung der Apparatur durch Störer sofort wieder in die Anfangsstellung durch die eigene Schwerkraft zurückführt. Dies hat für die Ausführung der Einrichtung den wesentlichen Vorteil, daß alle Spannfedern oder ähnliche Vorrichtungen, die erforderlich wären, um die Organe (z. B. das Zeitrelais oder die Nockenscheibe ) in die Ruhestellung zurückzuführen, überflüssig werden.
  • Erfahrungsgemäß besteht ein weiterer Nachteil bei allen Anrufeinrichtungen für wahlweisen Anruf, im Gegensatz zum Sammelanruf, darin, daß die Toleranzen, die im Vergleichen der Zeichen möglich sind, zu gering sind. Diesem Übelstand soll erfindungsgemäß dadurch abgeholfen werden, daß für die kritischen Punkte im Vergleichen, Ende unel". Beginn eines Zeichens bzw. eines Zwischen--' raumes, eine besondere Überbrückungseiiz@--richtung vorgesehen ist, die eine Einstellung beliebiger Toleranzen zuläßt.
  • Es sind ferner bereits Einrichtungen bekannt, die verhindern: sollen; daß der Anker des elektromagnetischen Eingangsrelais durch Störimpulse, die unter derAnzugsempfindlichkeit liegen, festgehalten wird. Man hat dies z. B. dadurch zu erreichen versucht, daß der Stromkreis, in dem die Wicklung des Relais liegt; in kurzerFolge unterbrochen und geschlossen wird. Erfindungsgemäß wird dasselbe Ziel dadurch erreicht, daß auf den Anker, sobald er vom Relais angezogen ist, ein zusätzlicher, mechanischer Druck ausgeübt wird, der so bemessen ist, daß zum Festhalten des Ankers am Relais die volle Anzugskraft des Relais notwendig ist.
  • Verschiedentlich ist es erforderlich, in bestimmten Abschnitten der Zeichenaufnahme eine Kraft wirksam werden zu lassen, die von der Zeichenaufnahme und den Vergleichsorganen in der Aufnahmeapparatur unabhängig ist. Man hat hierfür bisher besondere Kraftduellen angeordnet. Erfindungsgemäß soll diese Kraft dadurch gewonnen werden, daß das Auslaufen der verwendeten Kraftmaschine, Motor oder Federwerk, verwendet wird. Auch die verschiedene Geschwindigkeit einer Kraftmaschine beim Auslaufen gegen- , über der beim Betrieb soll hierfür Verwendung finden.
  • Die Erfindung ist in den beiliegenden Zeichnungen in einer beispielsweisen Ausführungsform schematisch dargestellt. In der Abb. i bezeichnet M ein Antriebswerk, Federwerk oder Elektromotor, auf dessen Endachse A eine Kupplung K angebracht ist. Der Anker dieser Kupplung ist an der gegenüber lagernden Achse B befestigt. Beim Arbeiten der Kupplung werden die Achsen A und B miteinander verbunden: Auf der Achse B sitzt eine Nockenscheibe NS, an der ein Gewicht G befestigt ist. Ist die Kupplung K entkuppelt, so führt das Gewicht G die Achse B in eine bestimmte, im folgenden Anfangsstellung genannteStellungzurück. DieNockenscheibeNS trägt ferner die zueinander in bestimmter Lage angeordneten Nocken N, T und 0. Diese :@TÖcken wirken auf die Federsätze F1, F2 und Fs. Der Federsatz F. wird durch den Anker der Kupplung über den um den festen Drehpunkt U schwenkbaren Doppelhebel II in den Wirkungskreis. der Nocke 0 geführt, sobald die Kupplung eingeschaltet ist. Die gleichgerichteten Impulse aus dem Empfänger werden vom Empfangsrelais I aufgenommen, dessen Anker C auf den Federsatz F4 wirkt. .:Ein Verlängerungsstück Cl des Ankers ist derart nach der Achse A gerichtet, daß bei @- Anzug des Ankers C und Drehung derAchseA durch die bewegte Scheibe D des Fliehkraftxeglers D, ein Druck auf das Relais C ausgeübt wird. Durch die Fliehkraft des Reglers Dl wird die Scheibe D nach dem Antriebswerk M zu bewegt und drückt dabei auf den Ankerarm Cl. Auf dem Endstück P der AchseB ist auswechselbar eine Nockenscheibe R angebracht, die das Sendezeichen trägt. Durch eine beliebige Umschaltvorrichtung kann die Kontaktgabe durch die NockenscheibeR wirksam gemacht,- und gleichzeitig können die anderen Vorrichtungen abgeschaltet werden, so daß die Apparatur zum Senden und Empfangen benutzt werden kann. Diese Umschaltvorrichtung ist in :der Zeichnung nicht dargestellt.
  • Die Abb: z zeigt schematisch die Schaltung und Wirkungsweise der Einrichtung gemäß Abb. i. Die vom Empfänger aufgenommenen Stromimpulse ziehen im Rhythmus dieser Impulse den Anker C des Relais I an, wodurch im Federsatz F4 die Mittelfeder b vom Ruhekontakt a zum Arbeitskontakt c geführt wird. Dadurch wird der Stromkreis für den Antriebsmotor Al geschaffen, und dieser läuft an: Zugleich wird die Kupplung K eingeschaltet und die Nockenscheibe NS bewegt. Das Vorzeichen dauert io Sekunden. In dieser Zeit bewegt sich die Nockenscheibe NS um etwa i 8o°, so daß also. Glas Gewicht G senkrecht über der Achse B steht. In dieser Stellung; faßt die Nocke N in den Federsatz F, und drückt die Feder b von dein Kontakt ä ab und auf den Kontakt c. Dadurch wird die Kupplung K abgeschaltet. Die Nockenscheibe NS fällt jedoch nicht zurück, da ja das Gewicht in dieser Stellung keine Wirkung hat und außerdem die Scheibe durch das Eingreifen der Nocke N in den Federsatz F, gehalten wird. In dieser Stellung bleibt die Apparatur bis der Anker C des Relais I abfällt. War zu Beginn des Vorzeichens die NockenscheibeNTS in Ruhestellung, so wird der Anker C abfallen, sobald die Nocke N den Federsatz F, gefaßt hat, da in den io Sekunden des Vorzeichens die Nock enscheibeNS sich um igo° drehen sollte. Hat sich die Nockenscheibe aber nicht um 18o° von der Grundstellung aus gedreht und die Nocke N nicht den Federsatt F. gefaßt, dann wird durch den Abfall des Ankers C infolge Aufhören des Vorzeichens der Stromkreis für die Kupplung K bei F4 unterbrochen, und die Nockenscheibe fällt durch dieSchwerkraftwirkung desGewichtes G in die Anfangstellung zurück.
  • Hat dagegen die Nocke N den Federsatz I#., gefaßt und fällt der Anker C nun ab, so ist die Apparatur zur Aufnahme und Kontrolle des Hauptzeichens bereit. Das Hauptzeichen soll z. B. aus einer Pause von 2 Sekunden und einem Strich von 5 Sekunden bestehen. Bei Aufhören des Vorzeichens und damit Abfall des Ankers C wird der Stromkreis des Motors @11 bei F4 unterbrochen, für die Kupplung K aber gleichzeitig geschlossen, da die Feder b im Federsatz F2 durch die Nocke N auf den Kontakt c gedrückt ist. Der Motor 111 ist zwar nun ohne Strom, die Drehbewegung der Achsen A und B' geht jedoch infolge der vorhandenen Trägheit weiter. Während der z. B. 2 Sekunden betragenden Pause bewegt sich die Nockenscheibe NS mit der langsam auslaufenden Achse beispielsweise um 2o°, wobei' die Nocke N auf- den Federsatz F2 drückt und die Kupplung geschlossen bleibt. Nach 2 Sekunden beginnt der Strich des Hauptzeichens, d. h. der Anker C wird wieder angezogen, der Stromkreis des Motors M wird geschlossen, wodurch die Achse A sich wieder mit normaler Geschwindigkeit vorwärts bewegt. Zu gleicher Zeit, in der der Anker C angezogen wird, läßt infolge der Weiterbewegung die Nocke N den Federsatz F2 los, so daß die Feder b wieder auf der Kontaktfeder a liegt und der Stromkreis der Kupplung K über den Federsatz F2 Kontakt a, b, Federsatz F4 Kontakt b, c geschlossen ist. Die Nockenscheibe NS erhält die normale Drehbewegung.
  • Um durch geringe Ungenauigkeiten die Wirkung eines sonst richtig abgesandten und aufgenommenen Anrufzeichens nicht zu vernichten, ist erfindungsgemäß eine Überbrückung eingebaut. Die Nocke N läßt den Federsatz F2 nicht schon nach einerBewegung von 20° los, sondern erst nach einer Drehung um beispielsweise 30°. Die Überbrückung erfolgt durch die Nocke T und den Kontaktsatz F3. Sie beginnt nach einer SekundePause und endet zugleich mit der Beendigung der EinwirkungderNockeN auf denFedersatzF2. Ist der Kontaktsatz F3 geschlossen, so wird die Unterbrechung von b und a bei Kontaktsatz F., aufgehoben. Es ist also für den Stromkreis der Kupplung K unerheblich, ob im Federsatz F4 die Feder b an der Kontaktfeder c oder a anliegt. Das Relais I kann jetzt, ohne daß hierdurch eine Vernichtung des Anrufs erfolgt, mit einer Ungenauigkeit von + io° oder - io° anziehen.
  • Die gleichmäßige Bewegung der Nockenscheibe NS dauert während des Striches des Hauptzeichens an. Der Anker C bleibt 5 Sekunden lang angezogen, und die Nockenscheibe NS bewegt sich um go°. Dann faßt die Nocke O in den Federsatz Fi, Fällt jetzt der Anker C ab, so ist der Stromkreis für das Fallklappenrelais FK über die Federsätze F1 und F4 (Kontakt a, b) einen Augenblick geschlossen. Fällt der Anker C erst später ab, so ist die Nocke 0 über den Federsatz F, bereits weggeglitten, und der Stromkreis für das Fallklappenrelais FK wird bei F1 nicht mehr geschlossen. Fällt der Anker C ab, bevor die Nocke O den Kontakt erreicht hat, so löst sich die Kupplung K und nimmt den Kontaktsatz F1 aus dem Wirkungskreis der Nocke O fort. Die Nockenscheibe NS fällt dabei in die Ausgangsstellung zurück, ohne daß der Kontakt F1 geschlossen wurde.
  • Störungen des Anrufs erfolgen erfahrungsgemäß dadurch, daß der Anker C durch Stromimpulse festgehalten wird und nicht abfällt, obwohl die Strichsendungen vom Sender aufgehört haben. Derartige kritische Punkte könnte es bei der oben beschriebenen Apparatur geben, nachdem die Nocke N in den Kontaktsatz F, und Nocke O in den Kontaktsatz F1 gefaßty haben. Um diese Fehler unwirksam zu machen, wirkt erfindungsgemäß eine zusätzliche mechanische Kraft auf den Anker C, die ihn abreißt, wenn im Relais T nicht mehr die volle Energie der Strichsendungen des Senders wirksam ist.
  • Eine Differenzierung der Anrufzeichen läßt sich durch verschiedene Längen der Pause oder des Striches des Hauptzeichens erreichen, oder man wählt eine andere Kombination von Pausen und Strichen. Wenn an Stelle des Federsatzes F1 mehrere derartige Federsätze angeordnet werden, kann man erzielen, daß die Apparatur auf mehrere Zeichen anspricht, z. B. auf ein Zeichen für Einzelanruf und ein allen Geräten gemeinsames Zeichen für Sammelanruf.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Anruf drahtloser Stationen, bei dem die Auslösung eines Signals nur dann erfolgt, wenn die Charakteristik der am Empfänger vorgesehenen durch ein Vorzeichen ausgelösten Kontakteinrichtung derjenigen des Sendezeichens entspricht, dadurch gekennzeichnet, daß durch den Sender vor Abgabe des Rufzeichens zunächst ein Vorzeichen von einer bestimmten Mindestlänge, aber unbegrenzter Höchstdauer ausgesandt wird, durch welches die Kontakteinrichtung der empfangenden Station nach Zurücklegung eines der Mindestlänge des Vorzeichens entsprechenden Weges in die Bereitschaftsstellung für den Vergleich des dann aufzunehmenden Rufzeichens gebracht wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung der ans einer Kontaktscheibe bestehenden Kontakteinrichtung des Empfängers durch ein mit bestimmter Geschwindigkeit: umlaufendes Antriebswerk über eine dazwischen geschaltete lösbare Kupplung durch das von den aufgenommenen Zeichen beeinflußte Impulsrelais und -die jeweilige Stellung der Kontaktscheibe gesteuert wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch z und ?, dadurch gekennzeichnet, daß das Auslaufen des abgeschalteten Antriebswerkes bzw. der Geschwindigkeitsunterschied zwischen Leerlauf und Vollauf zur Bewegung der Kontaktscheibe ausgenutzt wird.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktscheibe sowohl bei Nichterreichen der Bereitschaftsstellung innerhalb der Vorzeichendauer als auch bei Ausbleiben bzw. nach erfolgtem Vergleich des aufgenommenen Rufzeichens durch die Schwerkraft eines an ihr angebrachten Gewichts in die Anfangsstellung zurückgebracht wird.
  5. 5: Vorrichtung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, däß zur Erreichung beliebiger Toleranzen für das Vergleichen der Zeichen eine besondere Überbrückungskontakteinrichtung vorgesehen ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch i oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß durch das angesprochene elektromagnetische Impulsrelais eine zusätzliche Kraft eingeschaltet wird, welche der Anzugskraft des Relais entgegenwirkt und den Anker in- Ruhestellung bringt, wenn die volle Anzugskraft im Relais nicht vorhanden ist, so daß Beeinflussungen des Impulsrelais durch Störzeichen unwirksam sind.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzliche. Kraft durch die Lagenänderung eines Fliehkraftreglers erzeugt wird, welcher auf der Achse des durch :das angesprochene Relais angelassenen Antriebswerkes angeordnet ist. ä. Vorrichtung nach Anspruch i oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der den Signalstromkreis schließendeKontaktsatz bei nicht Übereinstimmung der Charakteristiken des aufgenommenenRufzeichens und der Kontakteinrichtung aus dem Bereich der Kontakteinrichtung entfernt wird. g. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung des den Signalstromkreis schließenden Kontaktsatzes durch den bewegten Teil der Kupplung zwischen Antriebswerk und Kontakteinrichtung gesteuert wird. io. Vorrichtung nach Anspruch i oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere gleichzeitig bewegte Kontakteinrichtungen angeordnet sind, von welchen die einen dem Einzelanruf, die anderen dem Sammelanruf dienen. i i. Vorrichtung nach Anspruch i oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß auf der die Kontaktscheibe tragenden Welle eine zweite Kontaktscheibe auswechselbar angeordnet ist, die nach entsprechender Umschaltung der Stromkreise zum Aussenden eines Anrufzeichens dient.
DER84199D 1932-02-25 1932-02-25 Verfahren zum Anruf drahtloser Stationen Expired DE662010C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DER84199D DE662010C (de) 1932-02-25 1932-02-25 Verfahren zum Anruf drahtloser Stationen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DER84199D DE662010C (de) 1932-02-25 1932-02-25 Verfahren zum Anruf drahtloser Stationen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE662010C true DE662010C (de) 1938-07-02

Family

ID=7417088

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DER84199D Expired DE662010C (de) 1932-02-25 1932-02-25 Verfahren zum Anruf drahtloser Stationen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE662010C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT124101B (de) Einrichtung zur wahlweisen Betätigung von mehreren Schaltern u. dgl.
DE606542C (de) Fernschreibanlage nach dem Start-Stop-Prinzip mit Einrichtungen zur selbsttaetigen Rueckmeldung eines Teilnehmerkennzeichens
DE880318C (de) Verfahren zur UEbertragung von Schriftzeichen nach dem Hell-System mittels Blattschreiber
DE688767C (de) Schaltungsanordnung fuer die Verteilung einer Folge von Impulsen
DE611038C (de) Einrichtung zum gleichzeitigen Ingangsetzen zweier gleichlaufender Kontaktvorrichtungen einer elektrischen Fernbedienungsanlage
DE737988C (de) Verfahren zur elektrischen Fernsteuerung
DE288528C (de)
DE427216C (de) Selbsttaetiger Kontaktgeber zur Abgabe von kombinierten Gruppen von drahtlosen und akustischen Signalen von verschiedenen Stationen aus
DE968244C (de) Mittels Waehler arbeitende Fernwirkanlage
DE921088C (de) Schaltungsanordnung zur Steuerung von Fernschreib-Entzerrern fuer die UEbertragung von Wahlkriterien und Rueckimpulsen
DE659458C (de) Verfahren zur UEbertragung von Telegraphenzeichen nach dem Start-Stop-Prinzip
DE1006009B (de) Bildtelegraph mit Abtastung des Nachrichtenblattes durch ein ausserhalb eines durchsichtigen Zylinders befindliches und parallel zu seiner Laengsachse bewegtes Abtastsystem
DE744882C (de) Typendrucktelegraphenempfaenger, bei dem der Auswaehlmechanismus unabhaengig von derArbeitsweise des Empfangsmagneten verriegelt werden kann
DE633819C (de) Sicherheitsvorrichtung fuer OElschalter
DE525499C (de) Anordnung zur Umkehrung der UEbertragungsrichtung in Synchron-Telegraphenanlagen
DE607867C (de) Einrichtung zur Fernuebertragung des Zeigerstandes mehrerer Messgeraete ueber eine Letung mittels synchron fortschaltender Verteiler am Geber- und Empfangsort
DE963785C (de) Zusatzvorrichtung fuer Springschreiber zur Erhaltung des Gleichlaufs beim Empfang ueber stoeranfaellige UEbertragungswege
DE674355C (de) Typendrucker mit in grossen und kleinen Schritten bewegtem und unter Echappementsteuerung stehendem Typentraeger
DE913755C (de) Schaltungsanordnung an selbsttaetigen Verkehrsrichtungsanzeigern zur Gleichlaufueberwachung der Anzeigeorgane
DE964158C (de) Verfahren zum Steuern eines elektromotorischen Antriebes, insbesondere fuer Winden
AT122244B (de) Fernschreibanlage.
DE1029407B (de) Schaltungsanordnung zum Steuern der Sendebereitschaft fuer zwei auf eine gemeinsame Leitung arbeitende Telegrafiesender
DE579829C (de) Schaltungsanordnung fuer Waehler mit Maschinenantrieb
DE632918C (de) Anlage zur Fernsteuerung und Fernueberwachung von elektrischen Schalteinrichtungen
DE903242C (de) Einrichtung zur Fernsteuerung und Fernmeldung