DE662155C - Gekapselte Blockwinde, sogenannter Elektroflaschenzug - Google Patents

Gekapselte Blockwinde, sogenannter Elektroflaschenzug

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DE662155C
DE662155C DED73499D DED0073499D DE662155C DE 662155 C DE662155 C DE 662155C DE D73499 D DED73499 D DE D73499D DE D0073499 D DED0073499 D DE D0073499D DE 662155 C DE662155 C DE 662155C
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Germany
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Expired
Application number
DED73499D
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English (en)
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Mannesmann Demag AG
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Demag AG
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Application granted granted Critical
Publication of DE662155C publication Critical patent/DE662155C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D3/00Portable or mobile lifting or hauling appliances
    • B66D3/18Power-operated hoists
    • B66D3/20Power-operated hoists with driving motor, e.g. electric motor, and drum or barrel contained in a common housing
    • B66D3/22Power-operated hoists with driving motor, e.g. electric motor, and drum or barrel contained in a common housing with variable-speed gearings between driving motor and drum or barrel

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cage And Drive Apparatuses For Elevators (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Gekapselte Blockwinde, sogenannter Elektroflaschenzug Die Erfindung betrifft eine solche gekapselte Blockwinde, die mit zwei unabhängig voneinander wirkenden Haltebremsen versehen ist. Für das Heben flüssiger Metalle ist diese Anwendung zweier, die Last auch einzeln haltenden Bremsen vorgeschrieben. Dieser Vorschrift kann auf verschiedene Weise genügt werden, z. B. kann man gleich ausgebildete, gleichwirkende Bremsen benutzen. Auch kann man dafür sorgen, daß die zweite Bremse im normalen Betrieb überhaupt nicht einfällt.
  • Gemäß der Erfindung werden die beiden elektrisch gesteuerten Bremsen voneinander verschieden ausgebildet, so daß die zusätzliche Bremse später einfällt und einen längeren Bremsweg aufweist als die üblicherweise an den Blockwinden vorhandenen Bremsen, jedoch jedesmal beim Stillsetzen der Winde eingelegt wird. Diese Lösung der Erfindungsaufgabe bietet den Vorteil, daß das Getriebe vor zu starken Beanspruchungen geschützt wird. Die Bremsung ist nicht wesentlich schärfer und die Beanspruchung des Getriebes nicht wesentlich höher als bei der Bremsung durch die Arbeitsbremse.
  • Man ist dadurch in der Lage, auch dann, wenn zwei Bremsen angewendet werden müssen, dasselbe Triebwerk benutzen zu können, ohne dauernd Brüche befürchten zu müssen. Bei den sog. Elektroflaschenzügen genügt es, einfach eine zweite Bremse anzufügen, die gemäß der Erfindung ausgebildet ist, um denselben Flaschenzug zum Heben von flüssigen Metallen geeignet zu machen.
  • Es sind zahlreiche Windenbauarten bekannt, an denen zwei verschiedene Bremsen vorkommen. Z. B. hat man an derselben Winde eine Handbremse und eine Fliehkraftbremse angeordnet. Auch gibt es Winden mit einer Bremse für den Motor und einer Bremse für die Windentrommel. Schließlich sind auch Winden mit einer Lastdruckbremse und einer elektrisch gesteuerten Bremse bekannt. Für Bergwerksaufzüge ist die Anwendung einer verhältnismäßig schwachen Fahrbremse und einer starken Sicherheitsbremse üblich, wobei die letztere nur im Gefahrenfalle zur Anwendung kommt. Die Erfindung geht von den besonderen Verhältnissen bei gekapselten Blockwinden (Elektroflaschenzügen) aus, die in Reihen hergestellt werden und meist nur mit einer Bremse versehen sind. Sie zeigt einen Weg, wie bei solchen Elektroflaschenzügen in einfacher Weise eine Bremse angefügt werden kann, ohne das Getriebe zu stark zu beanspruchen.
  • Dabei ergibt sich noch die besondere Aufgabe, die zweite Bremse ebensogut zugänglich anzuordnen wie die erste. Das wird gemäß der zusätzlichen Erfindung dadurch erreicht, daß die zweite Bremse an der Getriebeseite etwa in der Verlängerung der Motorwelle angeordnet und von einer Getriebewelle mit einer Übersetzung ins Schnelle angetrieben wird. Im einzelnen wird dies an Hand der Zeichnung erläutert.
  • In dieser zeigt Abb. i einen Schnitt durch einen Elektroflaschenzug; Abb. 2 zeigt die' sätzliche Bremse.
  • Der Flaschenzugmotor i treibt über die Motorwelle 2 und die Übersetzung 3 eine Zwischenwelle q. und von dieser über weitere Übersetzungen 5 das Ritzel 6, welches in die Verzahnung der Trommel? eingreift. Der Motor ist als Verschiebeankermotor ausgebildet und steuert die Bremse 8, g. Für die Beförderurig des flüssigen Metalls ist noch eine zweite Bremse vorzusehen. Zweckmäßig ist es, diese auf die Motorwelle zu setzen, doch bietet das nicht unerhebliche Schwierigkeiten, weil beide Bremsen gut zugänglich sein sollen und deshalb die eine Bremse möglichst nicht an derselben Seite liegen soll wie die andere.
  • An der der Motorbremse gegenüberliegenden Seite geht aber die Motorwelle nicht durch, einesteils wegen des bequemen Zusammenbaues und andererseits, weil dem die verschiedenen Getriebezahnräder im Wege stehen. Diese Schwierigkeit kann dadurch überbrückt werden, daß von der Welle q. eine Übersetzung io ins Schnelle abgeleitet wird, welche die Bremswelle 11 antreibt. Auf dieser sitzt die Bremstrommel 12, gegen welche sich die Backen 13 legen. Betätigt werden diese durch den Magneten 1d., der über ein Gestänge 15 die beiden durch Federn 16 belasteten Rollen 17 an den unteren Enden der Bremsbacken durch einen Stift 18 auseinanderdrückt und so die Bremse lüftet.
  • Da die zweite Bremse eine durch Luftmagnet betätigte Backenbremse ist, so wird sie immer etwas später einfallen als die unmittelbar auf der Motorwelle sitzende und mit wesentlich geringerem Luftweg ausgestattete Bremse 8, g. Sie ist außerdem so eingerichtet, daß sie ein geringeres Bremsmoment ausübt ,*°@ls die Arbeitsbremse. Während die letztere ispielsweise ein Nachlaufen der Last von JA@vä 6 cm zuläßt, beträgt der Nachlaufweg -J ei der zweiten Bremse etwa 40 cm. Wirken beide Bremsen zusammen, so wird der Nachlaufweg von 6 cm auf q:,5 cm verkürzt. Die Verkürzung ist so unerheblich, daß eine unzulässige Beanspruchung des Getriebes vermieden wird: .
  • Man kann auch eine Verzögerungsvorrichtung anwenden, um zu erreichen, daß die zweite Bremse erst nach der Arbeitsbremse einfällt: Die Verzögerungszeit wird dann wiederum nach dem Gesichtspunkt eingestellt, daß eine unzulässig hohe Beanspruchung des Getriebes beim Abbremsen vermieden wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gekapselte Blockwinde, sog: Elektroflaschenzug, mit zwei unabhängig-voneinander wirkenden, die Last auch einzeln haltenden Bremsen, gekennzeichnet durch eine voneinander verschiedene Ausbildung der beiden elektrisch gesteuerten Bremse, durch welche die zusätzliche Bremse später einfällt und einen längeren Bremsweg aufweist als die Arbeitsbremse, jedoch jedesmal beim Stillsetzen der Winde geschlossen wird.
  2. 2. Winde nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremsscheibe (i2) der zusätzlichen Bremse (12, 13) von einer Getriebewelle (4.) mit einer Übersetzurig (io) ins Schnelle angetrieben wird und die Bremswelle (i i) etwa in der Verlängerung der Motorwelle (2) angeordnet ist.
DED73499D 1936-09-17 1936-09-17 Gekapselte Blockwinde, sogenannter Elektroflaschenzug Expired DE662155C (de)

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DE (1) DE662155C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1148054B (de) * 1959-07-02 1963-05-02 Aloys Zeppenfeld Maschinenfabr Hubwinde fuer Aufzuege

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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