DE662183C - Hochdruckturbinendrucklager - Google Patents

Hochdruckturbinendrucklager

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DE662183C
DE662183C DEB172163D DEB0172163D DE662183C DE 662183 C DE662183 C DE 662183C DE B172163 D DEB172163 D DE B172163D DE B0172163 D DEB0172163 D DE B0172163D DE 662183 C DE662183 C DE 662183C
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pressure ring
shaft
high pressure
thrust bearings
pressure turbine
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DEB172163D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D25/00Component parts, details, or accessories, not provided for in, or of interest apart from, other groups
    • F01D25/16Arrangement of bearings; Supporting or mounting bearings in casings
    • F01D25/166Sliding contact bearing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mounting Of Bearings Or Others (AREA)

Description

  • Hochckuckturbinendrucklager Bei - Hochdruckdampfturbinen nehmen die in der Nähe des Dampfeintritts liegenden Gehäuse- und Wellenteile hohe Temperaturen an, die durch die Wärmeleitung von Frischdampfanschlüssen auftreten. Im allgemeinen kann man durch Wärmeschutz diese Wärmeleitung an unerwünschten Stellen unterbinden, doch gibt es verschiedene Einzelteile der Turbine, die mit der Welle verbunden sind und daher * infolge der Wärmeleitung durch die Welle ständig hohen Temperaturen ausgesetzt sind.
  • Insbesondere sind in dieser Hinsicht die Turbinendrucklager gefährdet.. Aus baulichen Gründen müssen die Drucklager möglichst in der Nähe der heißesten Turbinenteile angeordnet werden, weil man dann die axialen Spiele der Turbhienbeschaufelung gering halten kann. Anderseits aber müssen die Drucklager zur Aufnahme des auftretenden Schubes möglichst kühl gehalten bleiben, weil. die Schmierwirkung des Öles durch zu starke Erwärmung leidet und unter Umständen das Weißmetall des Lagers in Gefahr gerät, zu schmelzen. Bei den üblichen Bauarten besteht der Druckring entweder aus einem Stück mit der Welle oder ist fest auf dieselbe aufgesetzt, so daß eine gute Wärmeleitung paus der an sich heißen Welle bis in .den Druckring erfolgen kann -und somit vom Druckring aus das öl und weiterhin das Weißmetall der Druckklötze aufgehitzt wird.
  • Nach einer anderen Bauart wird der Druckring mit einer Büchse fest .auf eine volle Welle aufgezogen. Dies hat den Vorteil, den Druckring aus einem. besonderen Baustoff anfertigen zu können.
  • Auf die letztgenannte Bauart bezieht sich die Erfindung, die im wesentlichen darin besteht, daß die Büchse des Druckringes in der Ebene der einen Seitenfläche des Druckringes oder beider innen hinterdreht ist und die Hinterdrehungen ran längs der Welle geführte Kühlmittelkanäle mit dicht neben dem Druckring durch die Büchse geführten Austrittsöffnungen ,anschließen. Die Kanäle sind beispielsweise an die Druckschmlerung angeschlossen. Auf diese Weise verhält die Büchse im Innern einen sie von der Welle trennenden Kühlmantel aus einem sich ständig erneuernden Kühlmittel, wodurch ein schädlicher Wärmeübergang von der Welle zum Druckring verhindert wird.
  • Die Kühlmittelk.anäle können auch noch durch einen Wärmeschutzmantel gegen die Welle abgegrenzt sein. Sie können ferner so gestaltet sein, daß sie eine zum Druckring gerichtete Pumpwirkung ,auf das Kühlmittel ausüben. Durch diese Maßnahmen kann die Kühlwirkung noch verstärkt werden.
  • Bekannt ist, zwischen einer Turbinenhohlwelle, mit .der der Druckring aus einem Stück besteht, und einem durch diese Welle gesteckten Treibmittelzuflußrohr einen Wärmeschutz und einen Kühlmantel vorzusehen. Dadurch soll die Welle selbst von innen her gegen zu hohe Erwärmung geschützt werden. Der Druckring wird hierbei nur mittelbar gekühlt und erfordert auch in diesem ' Falle nicht eine besondere Kühlung wie ein gemäß der Erfindung mittels einer Büchse auf eine nicht besonders gekühlte Welle aufgezogener Druckring. Infolgedessen weicht die Erfmdung von der bekannten Einrichtung insofern grundsätzlich ab; als sie Kühlmittel unmittelbar zwischen Druckringkörper und Welle vorsieht.
  • Fig. i zeigt als Ausführungsbeispiel einen solchen Druckring in einfacher Form. Das öl tritt aus einer Kammerz durch die Bohrungen b in die hinterdrehte Büchse c ein, um bei der öffnung d oder dl den Kühlmantel wieder zu verlassen. Der Druckring h ist bei e, kugelig hinterdreht, so daß er nur bei f in schmaler Fläche sauf der Welle g aufsitzt. An dieser Stelle ist gegebenenfalls noch ein geeigneter Wärmeschutzstoff eingefügt, was auch bei den Ein- und Durchflußöffnungen b für das Öl geschehen kann, wie bei i angedeutet ist.
  • Normalerweise wird durch die Pumpwirkung der Austrittsöffnungen, das Öl zum Durchfluß durch den Kühlmantel gezwungen. Dieser Durchfl@uß. kann indessen durch Pumpendruck beliebig gesteigert werden. Man kann ,auch den Kühlmantel selbst so ausführen, daß er eine Pumpwirkung erzwingt, indem man ihn nach Fig. 2 nach innen kegelig erweitert ,ausführt, wodurch das Öl infolge der Fliehkraft durch den Ringraum zu den Ausflußlöchern gezwungen wird und hierbei aus idem Behälter a Öl nachsangt.
  • '@-Da im allgemeinen bei Turbinen üblicher Ba.uärt der Druckring von einer Seite aufge-@schoben werden kann, ist die beschriebene Ausführung in jedem Falle ausführbar.

Claims (1)

  1. PATRNTANSPRÜCHR: i. Hochdrückturbinendrucklager mit einem mittels einer Büchse auf die volle Turbinenwelle aufgesetzten Druckring, dadurch gekennzeichnet, daß die Büchse (c) in der Ebene einer Druckringseitenfläche oder beider innen hinterdreht (ie) ist und die Hinterdrehungen (e) an längs . der Welle (g) geführte Kühlmittelkanäle (b) mit dicht neben dem Druckring durch die Büchse geführten Austrittsöffnungen (d, d') anschließen. z. Lager nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß. die Kühlmittelkanäle (b) durch einen Wärmeschutzmantel (i) gegen die Welle (g) abgegrenzt sind. 3. Lager nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß. die Kühlmittelkanäle (b) eine Pumpwirkung auf das Kühlmittel in Richtung auf den Druckring (1t) .ausüben.
DEB172163D 1935-12-13 1935-12-13 Hochdruckturbinendrucklager Expired DE662183C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE931683C (de) * 1953-02-14 1955-08-16 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Achsschublager fuer grossen Achsschueben und hohen Temperaturen ausgesetzte Maschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE931683C (de) * 1953-02-14 1955-08-16 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Achsschublager fuer grossen Achsschueben und hohen Temperaturen ausgesetzte Maschinen

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