DE662455C - Rueckstellvorrichtung fuer Lauf- oder Treibachsen elektrischer Lokomotiven - Google Patents

Rueckstellvorrichtung fuer Lauf- oder Treibachsen elektrischer Lokomotiven

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Publication number
DE662455C
DE662455C DES123857D DES0123857D DE662455C DE 662455 C DE662455 C DE 662455C DE S123857 D DES123857 D DE S123857D DE S0123857 D DES0123857 D DE S0123857D DE 662455 C DE662455 C DE 662455C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
speed
running
reset device
mobility
electric locomotives
Prior art date
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Expired
Application number
DES123857D
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Eichelberger
Alfred Grimm
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Schuckertwerke AG, Siemens Corp filed Critical Siemens Schuckertwerke AG
Priority to DES123857D priority Critical patent/DE662455C/de
Priority to DE1936S0125126 priority patent/DE690011C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE662455C publication Critical patent/DE662455C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61FRAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
    • B61F5/00Constructional details of bogies; Connections between bogies and vehicle underframes; Arrangements or devices for adjusting or allowing self-adjustment of wheel axles or bogies when rounding curves
    • B61F5/38Arrangements or devices for adjusting or allowing self- adjustment of wheel axles or bogies when rounding curves, e.g. sliding axles, swinging axles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61CLOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
    • B61C9/00Locomotives or motor railcars characterised by the type of transmission system used; Transmission systems specially adapted for locomotives or motor railcars
    • B61C9/38Transmission systems in or for locomotives or motor railcars with electric motor propulsion

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Control Of Vehicle Engines Or Engines For Specific Uses (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 13. JULI 1938
REICHSPÄTENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 2Od GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. August 1936 ab
Die von elektrischen Lokomotiven und Triebfahrzeugen verlangte Kurvenläufigkeit läßt sich in vielen Fällen nur dadurch erreichen, daß man einzelne Achsen, sei es Lauf- oder Triebachsen, beweglich gegenüber dem Oberrahmen anordnet. Die Laufachsen werden meist in der Gleisebene verschwenkhar angeordnet, während man die Triebachsen axial verschiebbar in der Lokomotive lagert. Auf diese Weise können sich die Räder der Lauf- und Triebachsen den Gleiskrümmungen anpassen. Durch diese Anordnung der Achsen wird jedoch die Faforeigenschaft der Lokomotiven auf gerader Strecke in Frage gestellt. Man hat zwar bereits bei axial verschiebbaren Triebachsen Rückstelleinrichtungen, wie Federn o.dgl., vorgesehen, um damit ein Pendeln der Triebachse bei der Fahrt auf geradef Strecke in den zulässigen Grenzen zu halten. Bei den neuerdings geforderten starken Geschwindigkeitserhöhungen kommt es trotz dieser Einrichtungen zu einem starken Schleudern der Lokomotiven auf gerader Strecke.
Diese Nachteile werden nach der Erfindung dadurch vermieden, daß die Beweglichkeit der Achsen parallel zur Gleisebene bei höherer Geschwindigkeit des Fahrzeuges zwangsläufig begrenzt, bei geringerer Geschwindigkeit dagegen freigegeben ist. Die Grenzgeschwindigkeit, bei der die Seitenbeweglichkeit der Achse ausgeschaltet wird oder noch gerade vorhanden ist, richtet sich, einerseits nach den Laufeigenschaften der Lokomotivgattung und andererseits nach der Linienführung der Strecke und der Beschaffenheit des Oberbaues. Die Grenzgeschwindigkeit kann beispielsweise bei einer Geschwindigkeit von etwa 60km je Stunde liegen; es sind jedoch auch Fälle denkbar, in denen die Begrenzungseinrichtung bereits bei einer geringeren oder auch bei einer höheren Geschwindigkeit zur Wirkung gebracht oder ausgeschaltet wird. Die Begrenzung der Seitenbeweglichkeit erfolgt bei zunehmender Fahrgeschwindigkeit beim Überschreiten des eingestellten Grenzwertes. Wird dagegen die Geschwindigkeit des Fahrzeuges verringert, und dabei der Grenzwert unterschritten, so wird die Begrenzung der Seitenbeweglichkeit der Achse wieder rückgängig gemacht.
Die Vorrichtung kann so ausgebildet sein, daß die Begrenzung und Freigabe der Beweglichkeit der Achse von einem Fliehkraftregler gesteuert ist, der in Abhängigkeit von der Fahrzeuggeschwindigkeit arbeitet.
Ein Ausführungsbeispiel für die Erfindung . ist in der Zeichnung dargestellt.
Fig. ι zeigt im Schnitt eine Begrenzungseinrichtung für die axial verschiebbare Achse 3
*) Von dem Patentsucher sind als die Erfinder angegeben worden:
Alfred Grimm in Berlin-Charlottenburg und Wilhelm Eichelberger in Berlin-Schlachtensee.
mit den Rädern ι und 2, an der eine Führung 4 angeordnet ist. In der Führung ist der Hebel 8 mit einem Kugelgelenk gelagert. Am anderen Hebelende ist der Stößel 11 an» gelenkt, der über die Befestigungsstellen der Federteller 12, 13, 14 und 15 hinaus verlängert ist. Zwischen den Federtellern sind die Federn 16 und 17 angeordnet. Die beiden Stößelenden sind mit 23 und 24 bezeichnet.
Gleichachsig mit den Stößelenden sind Zylinder 2 5 und 26 angeordnet, in denen die Kolben 27 und 28 geführt sind. Federn 29 und 30 halten, die Kolben 27 und 28 in den gezeichneten äußeren Endstellungen. DieZylinder werden von einem nicht dargestellten Kompressor über die Leitung 31, den Luftbehälter 32 und ein Steuerschieberventil 33 gespeist. In die Leitungen 34 und 3.5 vom Steuerschieberventil zu den Zylindern 25 und 26 sind Rückschlagventile 36 und 37 eingeschaltet. Die Auslaßleitungen der Zylinder sind mit 38 und 39 bezeichnet. Sie führen über das Steuerschieberventil und Umsteuerkanäle 40 und 41 im Schieber über die Leitungen. 42 und 43 ins Freie. Der Schieber 44 ist über eine Stange 45 mit der Muffe 46 eines Fliehkraftreglers 4-7 mechanisch, verbunden, der über die Kegelräder 48 und 49 von einer Achse 50 angetrieben wird.
Bei geringer Geschwindigkeit befindet sich die Einrichtung in der dargestellten Lage. Alsdann kann sich die Achse 3 in den zugelassenen Grenzen in axialer Richtung frei bewegen und etwaigen Gleiskrümmungen ohne weiteres folgen. Befindet sich dagegen das Fahrzeug auf gerader Strecke und fährt mit hoher Geschwindigkeit, so wird vom Fliehkraftregler 47 der Schieber 44 nach unten bewegt. Hierbei wird die Zuleitung vom Kompressor und vom Steuerschieber ventil zu den Leitungen 34 und 35 freigegeben, während die Auspuffleitungen der Zylinderräume abgesperrt werden. Diese Stellung des Schiebers 44 ist in der Zeichnung dargestellt. Die Druckluft strömt aus der Leitung 31, dem Luftbehälter 32, durch das Schiebergehäuse 33, über die Leitungen 34 und 35 und die Rückschlagventile 36 und 27 ι*1 die Zylinder ; 25 und 26. Die Kolben 27 und 28 werden durch die Druckluft oder den Dampf in Richtung auf die Stößelenden 23 und 24 bewegt.
Trifft bei dieser Bewegung die der Feder 29 bzw. 30 zugewendete Kolbenseite auf den Anschlag 51 bzw. 52, so ist damit die Seitenbeweglichkeit der Achse 3 völlig aufgehoben. .Auf gerader Strecke oder in Kurven mit sehr ..großem Krümmungshalbmesser kann auf diese Weise die Laufeigenschaft des Triebfahrzeuges beträchtlich verbessert werden.
Wird die Geschwindigkeit des Fahrzeuges herabgesetzt, so führt der Fliehkraftregler 47 eine erneute Verstellung des Schiebers 44 herbei. Hierbei werden die Auspuffleitungen38 und 39 der Zylinder 25 und 26 über die Umsteuerkanäle 40 und 41 mit den Auspüffen 42 und 43 verbunden. Die Zylinder werden entlüftet und die Kolben durch die Federn 29 und 30 in die dargestellte Lage zurückgeführt. Auf diese Weise wird die Seitenbeweglichkeit der Achse 3 wiederhergestellt.
Die Erfindung ist nicht auf elektrische Lokomotiven oder Triebfahrzeuge beschränkt, sie kann vielmehr auch bei anderen Lokomotiven Verwendung finden.
Die Fig. 2 zeigt im Schnitt die Anordnung der symmetrisch zur Achse 3 liegenden Hebel 8.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    .1. Rückstellvorrichtung für Lauf- oder .Treibachsen elektrischer Lokomotiven, bei denen mindestens eine Achse parallel zur Gleisebene gegenüber dem Obexrahmien der Lokomotive axial beweglich gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Beweglichkeit der Achse parallel zur Gleisebene bei höherer Geschwindigkeit des Fahrzeuges zwangsläufig begrenzt, bei geringerer Geschwindigkeit dagegen freigegeben ist.
  2. 2. Rückstellvorrichtung nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Begrenzung und Freigabe der Beweglichkeit der Achse von einem Fliehkraftregler gesteuert ist, der in Abhängigkeit von der Fahrzeuggeschwindigkeit arbeitet.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Fliehkraftregler ein zur Begrenzung der Beweglichkeit der Achse dienendes Druckmittel steuert.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES123857D 1936-08-14 1936-08-14 Rueckstellvorrichtung fuer Lauf- oder Treibachsen elektrischer Lokomotiven Expired DE662455C (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES123857D DE662455C (de) 1936-08-14 1936-08-14 Rueckstellvorrichtung fuer Lauf- oder Treibachsen elektrischer Lokomotiven
DE1936S0125126 DE690011C (de) 1936-08-14 1936-11-29 lektrischer Lokomotiven, deren Seitenbeweglichkeit bei hoeherer Geschwindigkeit begrenzt, bei geringerer Geschwindigkeit freigeben wird

Applications Claiming Priority (1)

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DES123857D DE662455C (de) 1936-08-14 1936-08-14 Rueckstellvorrichtung fuer Lauf- oder Treibachsen elektrischer Lokomotiven

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DE662455C true DE662455C (de) 1938-07-13

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