DE662882C - Rundstrickmaschine mit UEbertragungseinrichtung - Google Patents
Rundstrickmaschine mit UEbertragungseinrichtungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Rundstrickmaschine, bei der zwecks Erleichterung des
Übertragens von Strickware (von einem Aufstoßkamm auf die Stricknadeln) der Nadelzylinder
aus zwei ineinandersteckenden Zylindern besteht, von denen das innere das Platinenbett
trägt, senkrecht verschiebbar ist und für das Übertragen so weit gehoben wird,
daß die Platinennasen oder -kehlen in die Höhe der ausgerichteten Nadelhaken gelangen.
Bei den bekannten Rundstrickmaschinen,
die eine solche Einrichtung besitzen, wird zwar erreicht, daß die Stricknadeln genügend
tief zwischen die Platinen versenkt werden, um den Übertragungsnadeln des Aufstoßringes
eine den Übertragungsvorgang erleichternde Führung an den Platinen zu geben, aber es besteht die Möglichkeit, daß man irrtümlich
oder unbeabsichtigterweise die PIatineneinrichtung zu einer Zeit heben kann, zu
der die Strickmaschine sich nicht in der für die Vornahme des Übertragens erforderlichen
Arbeitsstellung befindet. Hierdurch wird die Gefahr hervorgerufen, daß der Stricker selbst
oder sonst jemand, der sich in der Nähe der Maschine befindet, in Unkenntnis der Folgen
einen beträchtlichen Schaden an der Strickmaschine anrichtet.
Um den Mangel zu beseitigen, werden gemaß der Erfindung Sicherungshilfsmittel an
den Hubmitteln des inneren (das Platinenbett tragenden) Zylinders angeordnet, die derart
unter dem Einfluß von Mustervorrichtungen der Maschine stehen, daß die Platineneinrichtung
nur dann verschoben werden kann, wenn die Strickmaschine sich in der für das Übertragen richtigen Arbeitsstellung befindet.
Rundstrickmaschinen mit einer Einrichtung von anderer Art für das Übertragen von
Strickware weisen zwar bereits eine Sicherhebevorrichtung auf, jedoch ist diese nicht
für die Platinenanhebevorrichtung, sondern nur für den Nadelzylinder an sich vorgesehen.
Gemäß der Erfindung kann zum Bewegen des Innenzylinders ein Trethebel dienen, in
dessen Bereich Anschläge angeordnet sind, die von der Mustervorrichtung gesteuert werden
und das unzeitige Niedertreten des Hebels verhindern. Das Übertragen läßt sich nunmehr
überaus bequem und rasch durchführen, ohne daß irgendwelche Störungen zu befürchten
sind oder die Gefahr einer Beschädigung eintreten kann.
Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht. Es bedeuten:
Fig. ι eine Seitenansicht der Maschine mit dem Gestänge zum Heben eines Zylinderteiles,
des Platinenkopfes und der Platinen,
Fig. 2 einen Grundriß des Fußgestänges dazu,
Fig. 3 eine Vorderansicht der verlängerten Hauptnockenwelle mit Nockentrommel,
Fig. 4 einen senkrechten Schnitt durch den Nadelzylinder bei angehobenen Teilen,
Fig. 5 einen gleichen Schnitt, jedoch bei
gesenkten Teilen,
Fig. 6 bis 8 eine abweichende Ausführungsform des Hubgestänges,
Fig. 6 bis 8 eine abweichende Ausführungsform des Hubgestänges,
Fig. 9 einen Grundriß eines am Platinenkopf
zentrierten Aufstoßringes,
Fig. io und Ii Teilschnitte mit zwei verschiedenen
Formen des Aufstoßringes, Fig. 12 und 13 Einzelheiten,
Fig. 14 und 15 eine abweichende Form des
Aufstoßringes mit Abstreifern in verschiedenen
Stellungen,
Fig. 16 und 17 eine Unteransicht und einen
Grundriß des Aufstoßringes nach Fig. 14 und 15,
Fig. 18 und 19 die Abstreifer zu Fig. 14
bis 17.
Beispielsweise ist in Fig. 1 eine Rundstrickmaschine
gewöhnlicher Bauart mit einem Gestell i, Füßen 2, Grundplatte 3,
Nadelzylinder 4, Schloßplatte 5 und Platinenkopf 6 nebst dem üblichen Platinendeckel gezeigt.
Ein gewöhnlicher Zungenring 8 ist am Pfosten 10 bei 9 aufklappbar befestigt. Gemäß
Fig. 4 und 5 besteht nun der Nadelzylinder aus zwei Teilen: dem Außenzylinder 11
und dem Innenzylinder 12, die teleskopartig ineinaniderstecken. Das übergreifende obere
Ende des Zylinders 12 besitzt Nadelrinnen,
welche die Nadelrinnen des Zylinders 11 fortsetzen. Innerhalb der Rinnen sind Nadeln 13
mit Füßen 14 zum Bewegen durch die übliehen
Nadelschlösser gezeichnet. Zum Drehen des Zylinders 11 dient ein Zahnkranz 15,
jedoch ist die Erfindung auch an Maschinen mit feststehendem Nadelzylinder und umlaufenden
Schlössern anwendbar. An dem oberen Ende des Innenzylinders 12
ist in üblicher Weise, z.B. durch Schrauben 17 mit Stopfen 18 und Ansätzen 19 ein Platinenkopf
16 befestigt. Ein Maschenring 20 enthält Schlitze zum Führen der inneren
♦5 Enden der Platinen 21, während deren äußere Enden in Schlitzen des Platinenkopfes 16 geführt
sind. Der übliche Platinendeckel 22 enthält die (nicht gezeichneten) Platinenschlösser
zum Steuern der an ihrem äußeren Ende mit Füßen 23 versehenen Platinen.
Fig. 4 zeigt den Zylinder 12 mit der Platineneinrichtung in gehobener Stellung, in der
die Platinenkehlen ungefähr in gleicher Höhe mit den Spitzen der Nadelhaken liegen, wobei
die Nadeln zum Zwecke des Übertragens des Gestricks auf gleicher Höhe gebracht sind.
Das ist ungefähr die Stellung, die gemäß der Erfindung herbeigeführt werden soll, und man
sieht in Fig. 4 die Spitzen des Aufstoßringes bereits zwischen den Platinen. Der an denselben
vorher angebrachte Rand oder Strumpf- , anfang ist nicht gezeichnet. Der in Fig. 4
und 5 dargestellte einfache Aufstoßring setzt sich aus einem Innenring 24, dem Kranz von
^Spitzen 25 und einem äußeren Klemmring 26
zusammen. Die Zahl der Spitzen 25 muß natürlich mit der Zahl der Nadeln der Maschine
übereinstimmen.
Der Zylinder 12 und die damit verbundene Platinen- und Platinenschloßeinrichtung werden
durch ihr Gewicht gewöhnlich in der unteren Strickstellung nach Fig. 5 gehalten.
Zwecks Übertragens werden sie durch einen kurzen Zylinderring 27 (in die Stellung nach
Fig. 4) gehoben, der lose im Zylinder 11 steht und sich durch eine Stange 28 heben und
senken läßt. Der Zylinderring 27 und die Stange 28 sind gemäß Fig. 1 durch ein Auge
29 verbunden, in dem die Stange 28 längs verstellbar befestigt ist. Am Maschinengestell
s'itzt ein Halter 30 mit einem Gabelkonsol 31, in dem bei 32 ein Hebel 33 gelagert ist und
das durch eine Stellschraube 34 mit Gegenmutter 35 gestützt wird. Die Stange 28 ist
verstellbar an einer Gabel 36 befestigt, die bei 37 drehbar am geschlitzten Ende des Hebels
33 und an mit einem Schlitz 39 versehenen Laschen 38 angreift. Die Laschen 38 können
durch einen Bolzen 40 am Hebel 33 festgeklemmt werden. Sie dienen zur Einstellung
des Drehbolzens .37 längs dem Hebel 33, damit man bei ungleich großen Nadelzylindern den
Bolzen 37 genau unter das Auge 29 bringen kann. .
Der Hebel 33 besitzt an seinem anderen Ende einen Tritt 41, mittels dessen man den
Zylinder 12 und die Platineneinrichtung nur dann heben kann, wenn die Maschine sich in
Bereitschaftsstellung für das Übertragen befindet. An der Nockentrommel 43 der verlängerten
Hauptnockenwelle 44 sitzt außer den übrigen, für andere Steuerzwecke der Maschine vorhandenen (nicht gezeichneten)
ein Nocken 42. Die Welle 44 ist in einem Außenlager 45 eines am Maschinengestell 1
befestigten Konsols 46 gelagert. Das Konsol 46 trägt eine Stütze 47 und diese einen
Hebel 4S1VOn dessen Mitte eine Stange 49 durch
eine Führung nach unten geht, von denen mehrere bei 50 angedeutet sind. Das züge- no
schärfte Ende der Stange 49 wirkt mit dem Nocken 42 so zusammen, daß der Hebel 48
bei jeder Umdrehung der Welle 44 einmal aufwärts bewegt wird.
Am Trethebel 33 ist mit einem Bolzen. 52 "5
ein Anschlag 51 drehbar befestigt, der durch
einen einstellbaren Lenker 53 mit dem Außenende des Hebels 48 verbunden ist. Bei der
Stellung nach Fig. 1 ist ein Strumpf fertiggestellt,
und dabei hat der Nocken 42 den Hebel 48 und damit den Anschlag 51 gehoben.
Letzterer ruht also jetzt nicht auf dem Fuß-
boden bzw. der auf diesem befestigten Platte 54, und der Bedienungsmann kahn den Trethebel
33 bis 41 niedertreten, um den Zylinder 12 und die Platineneinrichtung in die Stellung
nach Fig. 4 zu heben. Solange jedoch der Nocken 42 die Stange 49 nicht angehoben
hat, liegt der Anschlag 51 auf der Platte 54 und verhindert ein versehentliches Anheben
der Teile.
Gemäß Fig. 5 befinden sich der Zylinder 12 und die Platineneinrichtung in ihrer unteren
gewöhnlichen Stellung; der Aufstoßring ist auf die Nadeln gesenkt und steht mit diesen
in einem für das einwandfreie Übertragen der angefangenen Ware geeigneten Eingriff.
Fig. 6 bis 8 zeigen eine abweichende Ausführungsform der Vorrichtung zum Heben
und Senken des Zylinderringes 27. Die Füße 2' des Maschinengestelles 1 sind durch
Stege 55 verbunden, und an einem derselben ist ein Halter 56 mit Drehbolzen 57 für einen
Trethebel 58 bis 61 befestigt. Der Hebel 58 besitzt (wie in Fig. 1) ein mit einem Schlitz
versehenes Ende mit Stellachsen 38', und die Stange 28' ist mit ihm durch eine Gabel 36'
einstellbar verbunden. Der Halter 56 trägt zwei Stellschrauben 59 und 60, die in ihrer
Lage gesichert werden können und als Anschläge für den Trethebel 58 bis 61 dienen.
Der Halter 56 ist winkelförmig und trägt an einem Vorsprung, 62 einen Drehbolzen 63 für
einen Haken 64, der sich unter den Hebel 58 legen, kann, um ein unbeabsichtigtes Heben
des Zylinders 12 zu verhindern.
Die Nockenwelle 44 besitzt eine Trommel 65, die außer den übrigen (nicht dargestellten)
einen Nocken 66 hat, der ringsum geht, aber einen Einschnitt 67 aufweist. An einer Stütze
68 des Maschinengestells sitzt drehbar ein Hebel 69 mit Nase 70, die gemäß Fig. 6
und 8 gerade im Einschnitt 67 liegt. Das Außenende des Hebels 69 ist durch ein einstellbares
Gestänge 71, 72, 73 mit dem Schwinghaken 64 verbunden. Liegt die Nase
70 im Einschnitt 67 des Nockens 66, so gibt gemäß Fig. 8 der Schwinghaken 64 den Trethebel
58 bis 61 frei; die Maschine ist zum Übertragen von Ware bereit. Da die Nockenwelle
44 sich während der Fertigstellung jedes Strumpfes einmal dreht, ist der Einschnitt 67
so anzuordnen, daß der Hebel 58 zwischen der Fertigstellung des einen und vor Beginn des
neuen Strumpfes entsichert wird.
In Fig. 9 bis 19 sind mehrere Arten von Aufstoßringen für das Übertragen von
Strickware dargestellt. Verwendet man einen dieser Aufstoßringe bei gehobenen Platinen
gemäß Fig. 4, so treten die Ringspitzen 25 im wesentlichen von selbst zwischen die PIatinen
21 (s. Fig. 13). Um im Sinne der Erfindung
den Zeitaufwand für das Übertragen auf das erreichbar kleinste Maß zu bringen, empfiehlt es sich jedoch, den Aufstoßring
außer durch den Platinenkranz auch noch durch besondere bestimmte Hilfsmittel zu
zentrieren. Fig. 9 und 10 zeigen einen von dem nach Fig. 4 abweichenden Aufstoßring
mit einem Griff 74 an dem (mit dem Innenring 76 durch Schrauben 1Jj verbunden)
Außenring 75, dessen Umfläche mit genauem Durchmesser gearbeitet ist.
Mehrere Zentrierklötze 78, z. B. drei, sind auf dem Platinendeckel 22 befestigt. Die
Unterfläche des Außenringes 75 ist gemäß Fig. 10 abgeschrägt, so daß der Aufstoßring
beim Aufsetzen von selbst in seine richtige Lage zwischen den Klötzen 78 hineingleitet.
In manchen Fällen, kann es unerwünscht sein, am Platinendeckel Zentrierklötze zu
haben. Bei der Ausführungsform nach Fig. 11 und 12 ist der Außenring 26' des Aufstoßringes
an seinem Umfang mit einer halbrunden Nut versehen, und ein ihn umgebender Tragring 79 besitzt einzelne Bohrungen, in
die Schraubenstümpfe 80 eingesetzt sind, die je eine harte Stahlkugel halten, die ihrerseits
in die Nut des Ringes 26' eingreifen. Nach dem Einsetzen der Schraubenstümpfe 80 können
diese von außen her, z. B-. durch einen Tropfen Lot 81, gesichert werden. Der Ring
79 besitzt Zentriernasen 82 mit einer Schulter 83, die in den Platinendeckel hineinpaßt. Die
Nasen zentrieren den Aufstoßring und halten ihn zugleich in richtiger Höhe zu den ausgerichteten
Nadeln. Da der eigentliche Aufstoßring sich wegen der Kugellagerung leicht gegen den Tragring 79 drehen kann, ist sein
Aufsetzen besonders bequem.
Ein sehr gedrungen geformter und leicht handhabbarer Aufstoßring mit Abstreifern
für das Gestrick ist in Fig. 14 bis 19 veranschaulicht.
Sein Hauptkörper besteht aus den beiden Teilen 84 und 85, die jedoch auch ein Ganzes bilden können. Die Spitzen 25 werden
vom Klemmring 86 gehalten. Der Oberteil 84 nimmt eine Hülse 87 mit unterem Flansch
88 auf, an der ein Zapfen 90 befestigt ist, der von einer senkrechten Nut 89 geführt wird,
so daß die Teile 84 und 87 sich nicht gegeneinander drehen können. Mit Schrauben 92
ist ein Bund 91 auf der Hülse 87 befestigt, und mehrere Federn 93, die von im oberen
Rande des Teiles 84 sitzenden Stiften 94 geführt werden, halten die Hülse 87 gewöhnlich
in ihrer oberen Stellung nach Fig. 14. Abstreifer 96 mit einem Schaft 97, zwei Ansätzen
98, einem Ausschnitt 99 und einem Abstreifblatt 100 umfassen mit ihren Ansätzen
98 den Flansch 88 und werden an diesem durch ein Federband 101 festgehalten. Die
Umfläche des Flansches 88 ist etwas abgeschrägt, so daß das Federband 101 die Ab-
streif blätter loo nach außen gegen die Spitzen
25 drückt.
Fig. 15 zeigt die tiefste Stellung der Hülse 87, in der die Blätter 100 die Enden der
Spitzen 25 erreicht haben. Die Ware ist dann von den Spitzen des Aufstoßringes auf die
Stricknadeln übertragen. Da die Blätter 100 nachgiebig gegen die Innenkanten der Spitzen
25 gedrückt werden, wird jede Masche zuverlässig erfaßt und abwärts geschoben. Der
Rand 95 und der Bund 91 dienen als Handgriff für den Benutzer beim Aufsetzen des
Aufstoßringes zwischen die Platinen bzw. auf die Nadeln. Man hat nach dem Aufsetzen nur
nötig, den Bund 91 herunterzudrücken, um das angefangene Gestrick mit einem Male auf
die Nadeln zu übertragen. Dieser Aufstoßring eignet sich ganz besonders für Maschinen
mit kleinem Zylinderdurchmesser, bei denen man die Hand nicht einführen kann, um
die Ware abzustreifen. Die dargestellten Aufstoßringe sind vorzugsweise zur Verwendung
bei dem neuen Arbeitsverfahren bestimmt und ermöglichen dabei das Übertragen des
Randes oder Strumpfanfanges in der erreichbar kürzesten Zeit, ohne daß besondere Anforderungen
an die Geschicklichkeit des Benutzers gestellt werden. Im gleichen Sinne
verbessern sie aber auch schon bei gewöhnliehen Maschinen das Übertragen, der Ware.
Die mit der neuen Einrichtung ausgerüstete Maschine strickt einen Strumpf in der üblichen
Weise. Nach seiner Fertigstellung rücken bestimmte Nocken der Hauptnockenwelle den Treibriemen auf die Losscheibe,
und andere Nocken können das Hauptschlbß von Nadelzylinder abrücken. Letztere Maßnahme
kann auch von Hand ausgeführt werden, auf alle Fälle werden jedoch sämtliche
Nadeln auf gleiche Höhe gebracht. In dem Augenblick, in dem das Hauptschloß weggerückt
und die Maschine ausgerückt ist, gibt der Nocken 42 oder der Einschnitt 66 den Trethebel 33 bis 41 oder 58 bis 61 frei, und
dann läßt die Platineneinrichtung sich sofort heben.
Die Hubhöhe kann verschieden sein. In Fig. 4 und S ist ungefähr die gewünschte Stellung
der Platinen zu den ausgerichteten Nadein gezeigt, aber die Platinen können in eine
beliebige Stellung gehoben werden, die dazu ausreicht, die Führung der Spitzen des Aufstoßringes
durch die Platinen zu sichern. - Man setzt dann einen geeigneten Aufstoßring mit der daran hängenden Ware auf, und
es ist jetzt praktisch unmöglich, dabei die Stricknadeln zu verfehlen. Sobald die Aufstoßspitzen
sich zwischen den Platinen befinden, kann man den Zylinder 12 in seine
fio gewöhnliche Stellung senken, wobei der Aufstoßring mitgeht, bis seine Spitzen richtig zu
den Nadeln stehen und man mittels der Vor- "IJ
richtung nach Fig. 14 bis 19 oder von Hand
abstreifen kann. Nach dem Übertragen werden ein paar Überschußreihen aufgereifelt,
und man strickt dann an dem übertragenen
Anfangsstück weiter.
Claims (10)
- Patentansprüche:i. Rundstrickmaschine, bei der zwecks Erleichterung des Übertragens von Strickware (von einem Aufstoßkamm auf die Stricknadeln.) der Nadelzylinder aus zwei ineinander steckenden Zylindern besteht, von denen der innere das Platinenbett trägt, senkrecht verschiebbar ist und für das Übertragen so weit gehoben wird, daß die Platinennasen oder -kehlen in die Höhe der ausgerichteten Nadelhaken gelangen, gekennzeichnet durch die Anordnung von Sicherungshilfsmitteln an den Hubmitteln des inneren Zylinders, die derart unter dem, Einfluß von Mustervorrichtungen der Maschine stehen, daß die Platineneinrichtung nur dann verschoben werden kann, wenn die Strickmaschine sich in der für das Übertragen richtigen Arbeitsstellung befindet.
- 2. Strickmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Bewegen des Hubgestänges für den Innenzylinder und die Platineneinrichtung ein Trethebel vorgesehen ist. . ■
- 3. Strickmaschine nach Anspruch 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich des Trethebels gesteuerte Anschläge angeordnet sind, die dessen unzeitiges Niedertreten verhindern.
- 4. Strickmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß am Trethebel selbst ein schwenkbarer Anschlag angebracht ist, der sich gewöhnlich auf den Fußboden stützt, aber selbsttätig hebt, wenn die Maschine zum Übertragen bereit ist.
- 5. Strickmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß am Maschinengestell ein schwenkbarer Haken gelagert ist, der gewöhnlich unter den Trethebel greift, aber selbsttätig beiseite geschwenkt wird, wenn die Maschine zum Übertragen bereit ist.
- 6. Strickmaschine nach Anspruch 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherungsanschläge für den Trethebel von der Hauptnockenwelle gesteuert werden.
- 7. Strickmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine Trommel der Nockenwelle einen besonderen Nocken trägt, der selbst oder mit einem Einschnitt auf das Hubgestänge für den innerenNadelzylinder und die Platineneinrichtung einwirkt und die Sicherungsanschläge für dieses Gestänge nach Fertigstellung jedes Strumpfes ausschaltet.
- 8. Strickmaschine nach Anspruch ι bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß am Platinendeckel Führungsklötze für den mit genauem Außendurchmesser gefertigten Aufstoßring vorgesehen sind.
- 9. Strickmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufstoßring unter Zwischenschaltung von Lagerkugeln in einem Tragring mit in den Platinendeckel passenden . Zentriernasen hängt.
- 10. Strickmaschine nach Anspruch 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des Aufstoßringes eine senkrecht verschiebbare Hülse o. dgl. angeordnet ist, die an ihrem fianschartig ausgebildeten unteren Ende einen Kranz von Abstreifern trägt, die in radialer Richtung federnd festgehalten werden und sich mit ihren Abstreifblättern während ihres ganzen Hubes nachgiebig gegen die Spitzen des Aufstoßringes legen.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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|---|---|
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Family Applications (1)
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Country Status (4)
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| IT1269117B (it) * | 1994-06-16 | 1997-03-21 | Golden Lady Spa | Dispositivo per la automatica formazione iniziale di una punta chiusa in un manufatto tubolare a maglia su macchine da maglieria circolari |
| IT1314899B1 (it) * | 2000-06-27 | 2003-01-16 | Sangiacomo Spa | Dispositivo di sollevamento del manufatto a maglia costruito su unamacchina circolare. |
-
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- 1935-08-28 US US38248A patent/US2089147A/en not_active Expired - Lifetime
- 1935-09-05 GB GB24790/35A patent/GB451159A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
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| US2089147A (en) | 1937-08-03 |
| GB451159A (en) | 1936-07-30 |
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