DE663107C - Einrichtung zur Verhinderung der durch den Schienenstoss hervorgerufenen Stoesse unter Zuhilfenahme einer Bruecke - Google Patents

Einrichtung zur Verhinderung der durch den Schienenstoss hervorgerufenen Stoesse unter Zuhilfenahme einer Bruecke

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DE663107C
DE663107C DED71322D DED0071322D DE663107C DE 663107 C DE663107 C DE 663107C DE D71322 D DED71322 D DE D71322D DE D0071322 D DED0071322 D DE D0071322D DE 663107 C DE663107 C DE 663107C
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DED71322D
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B11/00Rail joints
    • E01B11/02Dismountable rail joints
    • E01B11/20Dismountable rail joints with gap-bridging
    • E01B11/32Dismountable rail joints with gap-bridging by separate parts, Inserts bridging both rail heads

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Bridges Or Land Bridges (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Verhinderung der durch den Schienenstoß hervorgerufenen Stöße unter Zuhilfenahme einer Brücke Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Verhinderung der durch den Schienenstoß hervorgerufenen, auf Fahrzeug und Oberbau sich auswirkenden Stöße unter Zuhilfenahme einer Brüche, die in beiderseits der Stoßlücke angeordnete, bis in Schienenstegnähe durchgeführte Ausnehmungeh der Schienenköpfe .eingepaßt ist. Das Neue besteht darin, daß iri die auf der der Fahrkante gegenüberliegenden Seite angeordneten Ausnehmungen der Schienenkopfe ein als ein besonderes Stück :hergestelltes Brückenstück allseits mit Spiel eingesetzt ist, das bei Verwendung einer gelaschten Schienenverbindung an der Flachlasche z. B. durch Anschweißen befestigt ist. Zwecks Entlastung der Flachlasche, sofortiger Übertragung des Achsdruckes auf die Stoßschwellen. und genauer Einstellung der Brücke zu den Schienen sitzt die Brücke mit Überblattung auf einem Zwischenträger auf, während der Zwischenträger selbst über darin eingeschraubte Einstellschrauben, denen genaue Einstellung durch ein Sicherheitsblech o. dgl. aufrechterhalten wird, auf einer die Stoßschwellen überbrückenden Klemmplatte ruht.
  • Während bei den bekannten Einrichtungen jede Abstützung der überbrückungslasche fehlt und bei ihnen der Achsdruck ,nur von den Laschenschrauben aufgenommen wird, wird .durch den Vorschlag gemäß der Erfindung die durch das Fahrzeug verursachte Belastung der Stoßüberbrückung unter Entlastung .der Verbindungslaschen und unter Entlastung der Laschenschrauben unmittelbar auf .die Stoßschwelle übertragen.
  • Durch den Vorschlag .des Einsetzens. des Brückenstückes in die Ausnehmungen der Schienenköpfe allseits mit Spiel wird weiterhin gegenüber den bekannten Einrichtungen der Vorteil erzielt, daß ein gleichmäßiges Einziehen der Verbindungslaschen in die Laschenkammer der Schirene und ein später erforderlich werdendes Nachziehen der Verbindungslaschen möglich ist und daß eitn Diehnen Moder Schrumpfen ader Schiene ohne jede Einwirkung Kauf Verbindungslasche oder Laschenschraube bleibt.
  • Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einer Ausführungsform beispielsweise veranschaulicht. Es zeigt Abb. i einen Grundriß, Abb. 2 einen Aufriß, Abb.3 einen Schnitt nach Linie A-B der Abb. i, Abb. ¢ ein Sicherungsblech in Ansicht. Mit i und 2 sind die Schienen bezeichnet, die die Stoßlücke 3 von üblicher Weise bilden. An der Stoßlücke 3 sind bei 6 und die Köpfe der Schienen i und 2 auf :der der Fahrkante q gegenüberliegenden Seite bis in Nähe des Schienensteges 5 ausgenommen. In diese Ausnehmlungen 6,7 ist eine der Oberkante der Schienenköpfe angepaßte, die Stoßlücke 3 überspannende Brücke 8 derart mit Spiel eingesetzt, daß die Lücken zwischen Brücke 8 und Schienen i, 2 insgesamt etwa der Stoßlücke 3 entsprechen. Bei der vorliegend verwendeten gelaschten Schienenverbindung, die auf der Fahrkantenseite q. nur, unvollkommen veranschaulicht ist, ist die Brücke 8 an der Flachlasche 9, auf deren Neigung i o .die Brücke aufsitzt, durch Anschweißen befestigt. Die Brücke 8 sitzt reit Überblattung bei i i auf einem Zwischenträger 12 auf. Der Zwischenträger 12 wiederum ruht über darin eingeschraubte Einstellschrauben 13 auf einer die Stoßschwellen aus Holzoder Eisen überbrückenden, auf Unterlegplatten 14 aufliegenden Klemmplatte: 15. 16 ist ein Sicherungsblech, das die Vierkante der Einstellschrauben 13 übergreift -und so deren ungewollte Drehung verhindert. Der Raum 17 zwischen -Schienenfuß und Unterlegplatte i q. wird mit Holz ausgefüllt.
  • Die Einrichtung gemäß der Erfindung gewährleistet :ein völlig ruhiges Befahren der Schienenstöße durch die Fahrzeuge und beseitigt in einwandfreier Weise die an den Schienenstößen bisher immer aufgetretenen, für Fahrzeug und Oberbau so nachteiligen Stöße. Der Achsdruck wird im Bereich der Stoßlücke äußerst ,günstig und gleichmäßig auf die Stoßschwellen =übertragen, und ,es kommt die frühere schlagartige Belastung der Stoßschwellen, die gerade so überaus schädliche Folgen zeitigte, gänzlich in Fortfall. Die Einstellschrauben 13 ermöglichen eine feste einstellbare Verbindung der Brtke zur Schwelle. Sollten nach betriebsfertigem Einbau auf der Strecke noch durch Toleranzmasse hervorgerufene Unstimmigkeiten zwischen Schiene und Brücke bestehen, so können diese durch Abhobeln des Kopfes,: dei Brücke schnell und leicht beseitigt werden. Um .diese Arbeit zu erleichtern, ist der Kopf deY Brücke leicht gewölbt ausgebildet.
  • Die vorliegende Erfindung bedient sich in _#en wneiwstgehendem Oberbaumaterials Maße und des kann bereits gleich vorhan- gut bei Holz- wie auch bei Eisenschwellen Anwendung finden. Auch bei Weichen und denen Verbindungen ist die neue Einrichtung mit besonderem Vorteil anwendbar.

Claims (3)

  1. PATRNTANSPRÜCI-11;: i. Einrichtung zur Verhinderung der durch .den Schienenstoß hervorgerufenen Stöße unter Zuhilfenahme einer Brücke, .die in beiderseits der Stoßlücke angeordnete, bis in Schienenstegnähe durchgeführte Aus ehmungen der Schienenköpfe eingepaßt ist, dadurch gekennzeichnet, daß in die auf der der Fahrkante gegenüberliegenden Seite angeordneten Ausnehmungen der Schienenköpfe ein als ein besonderes Stück hergestelltes Brückenstück (8) allseits mit Spiel eingesetzt ist, das bei Verwendung- :einer gelaschten Schienenverbindung an der Flachlasche (9) z. B. durch Anschweißen befestigt ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekenrizeichn@et, -daß die Brücke auf einem Zwischenträger (12) mit Überblattung aufsitzt und der Z"vischenträger über darin eingeschraubte Einstellschrauben (13) auf einer die Stoßschwellen überbrückenden Klemmplatte (15) ruht.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2; dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellschrauben (13) nach ihrer Einstellung z. B. durch ein Sicherungsblech (16) gegen Verdrehen oder Lösen geschützt sind.
DED71322D 1935-10-22 1935-10-22 Einrichtung zur Verhinderung der durch den Schienenstoss hervorgerufenen Stoesse unter Zuhilfenahme einer Bruecke Expired DE663107C (de)

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DE663107C true DE663107C (de) 1938-07-29

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